Bloodtonement.

Tja, nach einem untollen Tag im Homeffice jetzt mal gedoppeldenzelt. Wollte Teil 2 gucken. An Teil 1 nicht mehr so erinnert. Also erstmal Teil 1. Gute Entscheidung, denn Teil 2 ist ungefähr halb so gut. Lange Heydermachtaberauchwasanderesalsselbstjustizsequenzen, die den Film, der dann zwischendrinne eher herkömmlichthrillerig ist und nur an Teil 1 erinnert, wenn der Protagonist -so ungefähr das sehenswerteste in beiden Teilen, Denzel Washington als eine Art kultivierter Wesley Snipes mit appen Haaren und Büchern, an denen ich schon mal gescheitert bin, aber hey, ich schlafe auch bei Stalker ein, immer wieder, nach 15 Minuten, ein Geständnis, das ich wohl wiederholen darf, denn auf fb hat das einer geliked, der immer mal wieder wieder den Timer stellt und wesentlich mehr Gesichtsausdrücke kann als etwa Seagal in Alarmstufe Rot, dem Film mit dem Koch, der auch das tut was man erwartet und nicht nur sein Trüffelschwein sucht und Leute läutert. Und der Regen draußen ist nicht halb so sehenswert wie der drinnen, am Ende, als immerhin Spannung und Kreativität sich ein gemetzeltes Stelldichein im Baumarkt geben. Immerhin nicht nur unterhaltsame Sebstjustiz mit bösen Brutalundfiesrussen im ersten Teil, sondern der nette oder dreiste Versuch, je nach Laune, dieselbe zu rechtfertigen, damit man das gut finden kann, ohne nachdenken zu müssen, und die, die da abgenippelt werden, die entscheiden sich ja sozusagen freiwillig für ihr Schicksal, und die Prostituierte, die der Stein des Anstosses in Teil 1 ist, die mag ich auch, die Schauspielerin, natürlich, bekannt aus einem anderen Selbstjustizfilm.... Fazit: Teil 1: Moral und Ethik und auch Logik mal in die Ecke gestellt, voll ok, Action ab und zu und finales Overthetoppe und Denzel, und Teil 2 so najaok, mitm Bier, mit weniger Kreativität, mehr Längen,, mitm Künstler und mitm Sturm am eher 12uhrmittagsinkleinsgem Ende. The Equalizer by Molten Brain The Equalizer. The Equalizer 2.

Fantasy Filmfest. Tag 8.

Ted K. Ziemlich ruhige, eher poetische Quasidoku zum Una-Bomber, der, genervt von der Zivilisation, dann doch immer drastischere Maßnahmen ergriff, um das zu ändern. Eher nachdenklich als bombig. Fand ich aber ziemlich fantastisch. Viele andere nicht. Aber hey. Einer meiner Favoriten. Mochte aber auch die Monkey Wrench Gang.

Knocking. Es klopft in der Wohnung einer Frau, die gerade aus der Psychatrie kommt, und der geneigte Zuschauer bzw. die geneigte Zuschauerin (oder andere) sollen rätsen, ob se denn irre ist oder nicht. Ansonsten durchaussenes Drama über das Wiedereinleben draußen, ok anzusehen und -zuhören.

Are you lonesome tonight? Sehr gut aussehendes optisch so faszinierendes Schuldundsühnestück, das sich, nachdem einer jemanden umfährt, der eine Frau hat(te), dann doch etwas vertrackt. Aber hey, neonoire chinesische Stadtansichten undaber für mich - wie gerade schon angedeutet - ein bisschen zu rashomonig, um mal von dem überbenutzen -esk wegzukommen.

Brain Freeze. Mein Brain freezd auch gleich: Da will sich doch eine von den Kackminifliegen, die offensichtlich meine Gesundernährungsversuche begleiten, in meinen glasgower Whisky stürzen. Macht sie auch tatsächlich. Rettung zu spät. Kann ich ja weitertrinken dann. Zum Film: kanadische Golfplatzgrünzombies, und drumrummes Wasser. Zombödie. Ok.

Silent Night. Darf man wieder nix zu verraten, außer dass es ein ziemlich schwarzhumorigböser Weihnachtsfilm ist. Mit dem Jungen aus Jojo Rabbit, Keira Nightley, die aber ganz ok ist, und mit Pillen, aber anders als Matrix. Zeigt, dass wir mit diesem Coronazeug noch ganz gut dran sind. Vergleichsweise. Impfen statt Pille!

Fazit. Kein Film, sondern Schlußendliches, zusammenfassend. Wieder sehr nette Filmauswahl, mit nicht so vielen Gurken, aber trotzdem doch gerade im Mittelteil auch Mittelmaß. Ein paar Ansagen. Voll oft, trotz Corona, wohl wegen der Lüftung. Weit weg wieder, von zu Hause, aber hey, Nachhausegefahrenwerden ist voll ok (DANKE!!), und Tram-, S- und Taxifahren auch, wenn die Begleitung passt. Abundzune Ansagen (danke!), zuoftene Werbung für tele5, den Sender des linearen Fernsehens, den ich jetzt nie wieder einschalten werde, schon wegen der Qualität des Spots. Komisches Logo, das aber wohl nach Überlegung leider leere Kinosessel vor der ebenfalls leeren Leinwand zeigt, FFFLogo by Molten Brain erstmalig langarmige Tshirts zum Erwerb, und irgendwelche Spackos haben meinen Rucksack einmal ohne Not einen oder zwei Plätze weitergerückt. Axt nicht dabeigehabt, aber mittlerweile werden ja auch diverse Benutzer (waren alles Männer) in den Öffentlichen immer aggressiver, da würde sich das lohnen, um mal so fantasytechnisch an die Vergangenheit anzuschießen. Danke ans Team jedenfalls!

Fantasy Filmfest. Tag 7.

After blue. War dann doch froh, seit einem Jahr ein bisschen Französisch geübt zu haben. Denn, tatsächlich, die Untertitel waren nicht da. Schreckte ein paar ab, das, und die nicht uneträchtliche Länge, die man ja sozusagen vom Frühschlaf abziehen musste... Egal. War eh mehr Bilder und Farben und Mucke als philosophische lange Traktate. Bunte Farben und Nebel in diesem mitvielhautigen theatresken Film wie eine fellige emanzipierte Lavalampe aus einem Italowestern somewhere in space. Vergleiche mit Barbarella sind ok, aber ist dann doch was ganz Anderes.

Get Shorty. Ungeliebt, meinerseits, aber seit es keine Alternative mehr gibt, filmfestseits... In diesem Fall für mich immernoche Ziemlichzeitverschwendung, aber hey, trotzdem die besten Shorties seit ich das erste Mal auf dem Filmfest war, falls es die Kurzfilmsektion da schon gab. meine Favs waren May the world not carry you (ja, mochte sonst niemand, gefühlt), und Heart of Gold, wo es sozusagen um Organhandel geht.

John and the Hole. John and the Hole by Molten BrainFaszinierendes Familiendrama, belgisch kühl, mit einem Sohn, der mal so austestet, wie sich Verlassenwerden auswirkt. Wie weit geht Familie? Ruhig, gut gespielt, hanekesk. Mochte ich.

The Sadness. Hmm. Schon unterhaltsam. Aber eben Cat.IIImäßig, was verschiedene ZeitgenossInnen verstören dürfte, ziemlich. Krassdrastisch, Sex und Gewalt, eine nicht unproblematische Kombination. Der Unterhaltung (oder Kasse?) wegen, oder doch um uneingeschränkt der Kreativität frönen zu können? Jedenfalls wohl weniger wegen irgendwelcher politischen oder gesellschaftlichen Analysen. Abgesehen davon Zombies, stückige Storyline, episodesk. Also je nachdem.

Teddy. Französcher Pyreneenwerwolffilm, aber anders, ruhiger, dörflicher, mit etwas Bodyhorror und Witz. Voll ok.

Fantasy Filmfest. Tag 6.

Mosquito State. Ein Analyst verquasimodot, als er von Bienenvorhersagen auf Mücken umsteigt, über deren Aufzucht in Luxusappartements man so Einiges lernt. Was einen mitnimmt, wenn man sich da einfühlen kann. Optisch und soundmäßig ok, mit Mücken. wie gesagt, und ein Kommentar auf Wallstreet ist das wohl, aber hey, die persönliche Entwicklung fand ich interessanter, auch wenn es dann etwas shaymalanisierte, in den Edelbildern. Ok. Strange. P.S. American Psycho? Echt? Vielleicht wegen der Baleschen Optik, aber sonst...

Sweetie, you won't believe it. Kasachstan, und so lustig, wie es dieser Crapfilm sein wollte. Auf Heyeinpaarbierdazuniveau, aber sooo unterhaltsam. Wochenendangelfreunde, Gangster, Aufblaspuppen und Blut und und Serienkiller. Nice Kost, das. Fun!

The Feast. Kühles Edelfamilientreffen in Wales. Deswegene Untertitel. Und die Vergangenheit, die Natur meldet sich auch irgendwann. Ziemlich unterkühlt, bis die Legenden mit der Erde auftauchen. Ziemlich unterkühlt, erst, dann schon unterhaltsam, ohne Schreck oder Tränen aber.

The Innocents. Mit ein paar Kids, die so ein paar Fähigkeiten haben, in einem hochhäusigen Soziotop im mittenen Wald, mit so interessanten Geschichten, die hier aber angedeutet und außen vor bleiben, mich aber noch mehr faszinierten als die wirklich ziemlich kleinen aber exzellenten Hauptdarsteller und -innen mit ihrer Story. Insbesondere die Nichthauptdarstellerinseienden. Sehr ansehenswert, das. Zu rechtenes Centerpiece.

Hard Hit. Leidlich okayer Asiarausschmeißer über Leute, die im Auto sitzen müssen, weil sonst die Bombe hochgeht, wen das Geld nicht kommt. Die manchmal aus Sicht anderer eher unwahrscheinliche Story - aber hey, so bescheuerte Sachen passieren, manchmal, wenn auch eher selten, wohl, denke ich, also nicht das mit der Bombe im Auto, aber Geschwisterpassierenlassen etc., aber hey,.. - egal, bleibt ziemlich spannend, und so richtig konnte ich mich nicht ärgern, obgleich das eher der schwächste Asiate des FFF war...

Fantasy Filmfest. Tag 5.

Night Drive. Irgendwo gelesen, dass man das Rideshare Horror nennt. Fängt dann auch so ziemlich an wie erwartet. Junge Frau meets alten Sack (sag ich mal so als Betroffener) und lässt sich rumporschieren. Dann erstmal wie erwartet, mit nicht langweiligen Dialogen aber alles eben soso, bis dann ein eher seeehr unerwarteter Plottwist den kurzen Langstereifen etwas aufwertet und Gesehenes erklärt. Ok. Unterhält.

Coming home in the Dark. Auch wie gehabt, mit auch Unerwartetem sogar am Anfang uuuund gegen Ende. Familienpicknick wird durch die Ankunft zweier Fremder beendet, und dann wird ein bisschen in Neuseeland rumgefahren, auf Straßen, die ich tatsächlich teilweise schon beradelte, ohne indes Menschen zu begegnen, an die ich mich erstmal nicht erinnerte, und ohne Blut, und zur Schule bin ich da auch nicht gegangen, was so oder so ok ist. Schon ziemlich grimmige Kost, das, wenn auch eher B als A, sozusagen, und das Ende zieht sich trotz einer ziemlichen Auflösung etwas.

Dashcam. Ein Film, für den eine viertel Stunde ausgereicht hätte, und abgesehen von den Computerkursbildern, die halbinteressant einen Großteil der Laufzeit des Zlangstreifens ausmachen, ärgert einen die ebenso inszenierte Strunzdummität des Protagonisten am Ende dann doch sehr... Eher nicht, lieber was Sinnvolleress machen wie in die Leere gucken oder Müll rausoderrunterbringen.

Lamb. Wahrscheinlich noch besser, wenn man unter Elfen und Fabelwesen aufwächst wie Björk. Bisschen weniger bizarr, dann, vielleicht. Zusätzlich ländlichisoliertehedramatisches Brüdermovie mit Rapace als Wirklichschauspielerin und Lamm, sozusagen, was bei mir leider mäh assoziiert und wegen der Nähe zu mee die ziemlich obertumbe Telefünfwerbung, die mich animieren würde, meinen Magen in mir festzunähen, damit sich der nicht so umdreht, wäre ich so ein Wolfshund, bei denen man das machen muss, wohl, damit sie nicht versterben wegen Rumhopsen oder blöder Telefünfwerbung, die so mee ist..... Aber der Film war schon anders.Lamb by Molten Brain Und deswegen sehenswert.

Blood Conscious. Wenn der Film gut war, habe ich es leider nicht gemerkt. Einschlafen war zwar auch nicht, so wenig wie Blut, aber ohne sich gründlich mit irgendwelchen theroetischen Ideen zu beschäftigen, die vielleicht irgendwo da lauern, im Dunkeln, in den Köpfen der Macherinnen oder Macher oder so, erduldete ich das Ganze eher, mit auch mal bisschen Ärgen zwischendurch wegen Protagonistendoofheit, und am Ende interessierte mich nichtmal, was ich nicht verstand, abgesehen vom dubiosen Filmformat...

Fantasy Filmfest. Tag 4.

Tja, dauert immer länger, um den Filmen hinterherzubloggen.... Egal. Lets do it.

Sound of Violence. Exgehörlose sieht Farben, wenn sie Gewalt hört, aber die sehr nette Tonspur und die echt okaye Hauptdarstellerin trägt einen kaum bis zum etwas trashigen Ende, leider. Nix zum Einschlafen, nix für Bgeisterung. Ok.

Crabs! Crap. Vielleicht ganz ok mit hohem Alkoholspiegel, war mir zu früh dafür, aber, ohne schwer erträglich, auch wenn einem Katzen egal sind. An den beiden Hauptdarstellern hatte ich mich ziemlich bald sattgesehen. Ein paar coole Szenen werden durch eine nervigmenschliche Version dieses Starwarsenterichs gemeuchelt. Drei oder vier gute Ideen, ok. Aber eher am gaaaaaanz unteren Ende der gezeigten Filme. Downlight.

Boys from County Hell. Irisches, ohnunterbetitelt, aber hey. Nette - und wenn ich nett schreiben, meine ich es - Folklore um einen bei Touris beliebten Steinhaufen, der für eine Umgehungsstraße geopfert werden soll, und Zwist im Dorf, und dunkle blutuge Verfangenheit. Klein, aber fein.

OSS 117: From Africa with Love. OSS ist zurück in alter Form, sic, pun intended, und tritt allen aberwiedermals grandios auf die Füsse. Mit Digitalisierung und Generationenkonflikt und Politik drinne. Dujardin ist neben Coburn mein Lieblingsnichtbond.

Midnight. Wirklich wirklich exzellenter Serinekillerundstummethriller, der einen tatsächlich ohne Unterbrechung und ohne Spannungsabfall durchs nächtliche Seoul jagt. Der Cop aus dieser koreanischen Serie, die ich mir jetzt trotz Vorbehalten und bisher ohne Reue reinziehe, Squid Game, ist hier ein wenig blutrünstiger drauf, und ob sich manche manchmal unrealistisch verhalten, kann ich gar nicht sagen. Egal aber auch das. Toller Film. Ansehen.

Fantasy Filmfest. Tag 3.

Jaja, Bildchen kommen noch.

The Spine of the Night. Kein Anime, sondern ein mit einer Zeitmaschine aus den 80gern geholter Film, der thematisch in die Äre passt, in der Leute Pilze und LSD nahmen und Castaneda lasen. Und Dune. Ziemlich episch, nackt und fellig. Voll ok.

The Boy behind the Door. Sehr spannend. Sozusagene Homeinvasion. Kinder, insbesondere eins, das auch nicht so unsympathisch ist wie Kevin, Entführung, Äxte, und dass Freunde hilfreich sein können. Seehr nice.

Beyond the infinite two Minutes. Sehr geniale, sehr kurzweilige japanische RLzeitreisekomödie, bei der trotz mageren Budgets und einer begrenzten Location mit Treppe so ziemlich alles passt. Etwas crazy, aber supergut.

Pig. Ich mag Cage, und ich mochte den Film. Aber. Trotzdem. Der Charakterschauspieler ist mir insgesamt etwas zu gewollt, obwohl man sooo viel da nicht sieht, wegen der Haare, wohl, die allerdings weniger verbergen als das Feuer in anderen Filmen. Jedenfalls. Cage ist etwas zu überlebensgroß für meinen Geschmack, aber hey, es ist Cage, etwas zu genial, die Story teilweise zu sehr gegen den Strich gebürstet. Trotzdem. Große Momente darüber, was einen wie abstürzen lassen kann, und das Trüffelschwein, nach dem gesucht wird, ist nicht Wicks Hund.

Hunter Hunter. Eine Familie lebt im Wald, weil sie das wollen, vielleicht nicht alle so doll, aber hey. Sie erinnerten mich ein bisschen an eine Familie aus Norwegen, die mich auf ihre Insel einluden, auf die man nur ab und an mit dem Postboot kam. Sie lebten davon, was im Garten wuchs, und sammelten Multebeeren, die sie in Milchtetrapacks packten, die sie an Nachbarn verkauften. Jedenfalls. Die hier sind eher Fallensteller als Beerensammler, sie haben ein Auto, und dann gibt es einen bösen Wolf, aber nicht nur, und das blutige Verheeren nimmt seinen Lauf.

Fantasy Filmfest. Tag 2.

See for me. Angenehm nicht so schwarzweißgemalter Nichtmeinhomeaberegalintruderthriller um eine blinde Exskifahrerin, die das, was ihr fehlt, nutzt, um zu bekommen, was ihr fehlt. Catsitten also. Darüber hinaus spannend, ordentlich gespielt, was will man mehr.... Voll ok.

Broadcast Signal Intrusion. Retro80gerjahreding in ebensoer Optik. Fernsehsignalverschwörungsundserienkillerfilm, Typ konzentriet sich ziemlich darauf, Verbindungen zwischen kurzen gevideocassetteten (also nix mit Katzen wie im Film oben, sondern diese alten Dvds (falls man die noch kennt) aus Magnetband) Einspielungen ins (damals total lineare) Fernsehen zu finden... Für mich eher verhalten spannend, aber aus einem Guss, was ich sehr schätze. Geht gerade noch so.

Let the wrong One in. Lowbudgetiges Gedublinere um ein paar Trainingshosen tragende Brüder, die mit Vampiren - fukkin Vampoiers - zu tun bekommen. Simone Pegg sozusagen spielt und beisst mit, die zwar nicht so heißt, aber der Name, wäre er so, wäre schon passend, und Buffy's Rupert ist in passender Rolle dabei, und ich fand das Teil vom Niveau und Unterhaltungswert durchaus Shawnofthedeadig.

Raging Fire. Nomen est omen. Endlich mal wieder ein richtiger Hongkongfilm. Der meine Erwartungen, hätte ich die gehabt, wenn ich ein Vorherprogrammheftleser wäre, weit übertroffen hätte. Sehr, sehr Hongkong, mit den Straßen, den Plots, der Action, aber ohne den zuweilen damals üblichen Song mittendrinne, und weiße Tauben waren auch nicht in der Kirche.

Mother Schuckers. Fand ich erst total merde. Quälte mich ein bisschen durch den Trainigshosenundfrisurenfilm. Aber hey. 70 Minuten, die sich zwar länger anfühlten, aber was ist Zeit? Und die Zeit mit Hinterhernachdenken und Reden kommt ja irgendwie dazu, noch. Aber hey. Bin nicht nur überzeugter Vorherkeinprogrammleser, sondern auch Trotzdemsitzenbleiber, sogar bei den short cuts. Jedenfalls. Wenn ich mich gedanklich in zwei Personen aufspalte, hat dieser Mittelfingergewordene belgische Trash mein zweites ich jedoch schon irgendwie an Themroc, den greasy Strangler und Lola rennt erinnert. Und deswegen war das vielleicht doch keine vertane Zeit. Oder? Muss weiter grübeln. Vielleicht sollte ich noch mehr Personen werden.

Fantasy Filmfest. Tag 1.

Mal wieder so weit. In den letzten Monaten mal gecheckt, ob ich überhaupt eine Dauerkarte habe. Und dann los, zu den ersten beiden Filmen am Sonntag Abend in der Kulturbrauerei, die etwas wegger ist als das Kino letzte Mal, aber wegen der längeren Fahrzeit spare ich viel mehr Zeit, wenn ich, egal wie viele Filme ich mir ansehe, -höre-, -tue, nur einmal täglich hinundherfahre und nicht sechsmal, und kann dann vielleicht nochmal Urlaub machen. Egal.

Gunpowder Milkshake. Neonbuntes Actiongeovergetoppe mit auch musikalischen Anleihen an den Spaghettiwestern, sauber choreografierte Ballerundkloppszenen und von der gestylten Produktion her ziemlich speedracerig, aber eben ohne Autos, sondern mit Frauen mit Knarren, was manche als feministisch ansehen, aber dann wäre Nunsplotation ein katholisches Manifest. Egal. Es dreht sich alles um eine Killerin und ihre Mutter und um drei Bibliothekarinnen, von denen eine Michelle Yeoh ist, die die anderen nicht an die Wand spielt und kloppt, weil sie sonst wohl alle an die Wand spielen oder kloppen würde... Lena Headey als Hauptdarstellerin ist ganz ok, aber eher prenzlauerbergig als Umaig, und die Dialoge erinnern immerhin nicht zu sehr an das Desaster, dass aus deutschen Filmhochschulen kommt. Wie gesagt, ich mochte Speedracer. Der hier ist auch voll ok.

Spiritwalker. Knackige Koreakost, grandios unterhaltsam, mit einer doch mal neuen Idee. Typ wacht auf mit einer Schusswunde und erinnert sich an nichts und sieht erst etwas alt, und dann ein paar Mal anders aus... Rashomon plus, sozusagen.Gangster, Blut und Kugeln, und nicht nur ein ein Hauptdarsteller. Exzellente düstere Spannungsunterhaltung.

Nach dem Film nach Hause beigefahren, Danke!!!!!, was es ermöglichte, tatsächlich noch einen Burger und eine Currywurst einzuwerfen.

2.9

Faszinierender Film. Off-Stimme fabuliert über nie dae Begegnung, eine Romanze nur in der Vorstellung. Realitätsnah also. Jedenfalls. Astronauten landen auf einem Planeten. Wohl Venus, 1967... Da gibt es kleine Minigodzillas, und einen vielzahnigen erstmal vergötterten Gummiadler. Und Blondinen mit MuschelBhs und weißen Hosen. Etwa 9. Sie haben weiße Hosen an und schlafen mit geschlossenen blauen geschminkten Augen auf Felsen und sind lippenbestiftet. Es gibt einen durchaus nervösirriitierndunheimlichenen Andersesirenenenimweltallgesang, Irgendwie passiert nicht viel, Erwartungen werden unterlaufen, aber volle Kanne, und eine ziemlich starken Roboter gibt es auch, und Vulkane wie etwa den auf Vulcanoe Island oder den Stromboli , von dem ich erst dachte, er ist wie neuseeländische Wale auf eine Whalewatchingtour, alles versprechen, nix dann, wie bei manchen Menschen, auf deren Antwort ich tatsächlich immer noch warte (siehe weiter unten, irgendwo), aber hey, er lieferte, Monster, Licht und Lava und Qualm und dannen Regen. Im Film kriegt jemand heiße Füße. Fortschritt Ende. Fastflutopfer. faszinierend. Fand ich. Irritierend. Etwas unheimlich. Sehr eigen. Alles Erträumte passiert nicht. Wie im richtigen Leben. Yess. Love it. Trotz 2.9 imdb. Oder wegen. Voyage to the Planet of prehistoric Women by Molten Brain Voyage to the Planet of prehistoric Women.

Different one.


Sehr merkwürdig. Nach erstem Sehen war ich nicht ununterhalten. Aber ratlos. Werde ich alt? (frage ich mich öfters, zumindest bei Filmen, insbesondere beim Fantasyfilmfest, oder beim Joggen… (wenn ich mal jogge) Muss man alles verstehen? Hätte ich das verstanden, wäre ich jünger? Zumindest innen drinne? Gerade zweites Mal gucken. Bin gerade bei den Untertiteln „shit-piss-dick“. Gerade gab es da im - übrigens animierten - Film einen unangenehmen Vorfall, der in eine zweite Chance mündet. Und ja, nachdem ich ein paar Kritiken gelesen habe, erinnert das schon an Plympton. Wobei. Weniger Transformationen. Mehr Styles. Zeichenmäßig. Und jetzt muss ich das Ende nochmal ansehen. Insbesondere das nach den Erlebnissen im Wal. Watch it. Too. Mind Game by Molten Brain Mind Game.

Heldenblut und Seesterne.

Sehr kurzweiliges Popcornkino. Sehr kurzweilig, ziemlich blutig und durchaus mit Heldenschwund. Makaber zuweilen, und gleichzeitig selbstironisch. Sehr kurzweilig, aber auch mit kurzer Gedächtnisverbleibhalbwertzeit. Egal. 132 Minuten, die man sich nicht ärgert, langweilt oder Unsinn macht. Gerne im Kino, sowas. The Suicide Squad.

Flugangst, klappt aber.

Heißt, dass das ein deutscher Film ist, den man ansehen kann, ohne Filmhochschulkopfschmerzen zu kriegen. Tatsächlich ein Genrefilm von hier, nicht obertoll, aber nicht zum Ärgern, obwohl von hier, also schon irgendwie deutschrelativ knorke. Ansonsten so ziemlich ok, trotz des mitspielenden Kindes, das mich eher unfaszinierte, aber hey, Fliegen, Blut, Terror und Tod, oder auch nicht. Kann man kucken, das. Blood Red Sky Blood Red Sky

Thaistylodramwestern.

Keine Lust, auf Molten zu warten. Wird auch nicht jünger, der, und schneller, und einfallsreicher. Im Gegenteil. Er entwegt sich zusehends, wobei hier das Gegenteil zu bewegen gemeint ist, was ja nicht so offenkundig ist, dass man jetzt nichts dazu schreiben müsste, was aberja passiert, wie man sieht, wenn man das hier liest, wenn debenieser Satz nicht schon in seinem Verlauf zu einer gewissen Leserundleserinnenetcabholdigkeit führte.. Egal. Cooler Film jedenfalls, overthetopgestyled, zusammencollagierte Thaispaghettifilmszenenundmusikhommage, mit Blicken, Blut und Rauch, und pinkgrünrotes Melodram dazu, mit abundzu so passend gemalter Kulisse... Jedenfalls. Ein eher einfacher Typ geht den Weg der Rache, und eine junge Dame aus gutem Hause, im Pavillon am Wasser, wartet auf ihn. Sehr cool, mit sehr viel Liebe, eine eigene Art von Thairantino, sozusagen. Nice, wie man so sagt, heutzutage. Unbedingt mal reinschaun. Tears of the black Tiger by Molten Brain Tears of the black Tiger

Zuppelbärte Robbenleber.

Und so. Sehr entspannte, unaufgeregter Film, bei dem man gar nicht richtig merkt, dass er eine Komödie ist. Zwei mitteljunge Franzosen entfliehen nach Grönland, aufs Dorf, um den Vater des einen, der aber so heißt wie der andere, zu besuchen. Einheimische, die so anders leben und aber doch ganz nett sind. Ohne diese ganze Deutschkinokopflastigkeit, aber durchaus mit Niveau. Macht gute Laune. Journey to Greenland.

Dr. statt Affe.

Nee. Nix mit Corona. Aber mit Schoedsack. Oder besser von. Der mit King Kong und die weisse Frau (korrekte Grammatik, übrigens...). Hier aber nicht mit Kong Kong, sondern mit Doktor, und umgekehrt. Eigentlich banale Geschichte mit experimentierfreudigem Dschungeldoktor, der dafür sorgt, und das ist kein Spoiler, glaube ich, dass ein paar Leute sich ihre Klamotten aus Taschentüchern basteln müssen. Damals gab es noch Stofftaschentücher, die nicht aus Papier waren und nicht aus Anzugbrusttaschen Augen und Egos erfreuen durften, sondern für die Nase waren, oder wie hier, auch für andere Körperteile. Es gibt grüne Radioaktivität, jede Menge Technicolor auf die Augen, und wie erwartet, ein paar ziemlich gute Tricks, die einen das Ganze hinterher gerne gesehen haben machen. Echt nicht so übel. Dr. Cyclops by Molten Brain Dr. Cyklops.

King Kong Kling Klong

Ja, hey, ein bescheuerter Titel. Geschuldet meinem seit ein paar Wochen nun bestehenden Stimmungstief, dass immerhin nicht deshalb besteht, weil ich so alt bin, dass alle Freunde langsam sterben... nee nee, so weit ist es nun nicht, sie leben alle noch, aber hey, zurück zum Film, der die Verletzungen, die einem das Leben so zufügt, ohne das man das alles verstehen muss, vergessen macht mit seinem Charme und den, da mag man geteilter Meinung sein, grandiosen oder irritierenden Inhalten, auch optisch zu verstehen, das. Geschuldet auch dem immerhin maßvollen Konsum meines immernochen derzeitigen Lieblingswhiskeys, Knob Creek straight Rye (small batch), durch dessen Glas mich zwei Kamelaugen vorwurfsvoll ansehen, ja wirklich. Jedenfalls. Wie bei Dr. Zyklops, den ich noch verwursten muss, ein breites scharfes buntes Bild, auf dem, ich werde nun etwas eklektizistisch vorgehen, ohne dieses Wort allerdings zu googlen, bingen oder etcten, erstmal ein U-Boot auftaucht, und später auch andere fahr-imund Flugtechnik, die warme Erinnerungen an die Thunderbirds hervorruft... gefolgt von einer Frau, die ziemlich klein ist, verglichen mit ihren beiden Lieblingssoldaten, nicht so klein allerdings wie die Mothrabeschützerinnen. Aber schon ziemlich klein und piepsig. Woanders - aber weit weg ist relativ in dem Film, in dem auch mal von Tokio zum Nordpol - oder Südpol? - egal, gekrault wird, gibt es eine Art Ming (s. Flash Gordon), der aber Dr. Who heißt, , aber mit schlechten Zähnen - sofern es dae sind - und einer beindruckenden fastkaurismäkiesken Grautolle, die allerdings von einer eher normalen Mataharifrau dann doch nicht so ablenken kann, die mich tatsächlich erstmal an jemanden erinnerte... Egal. Noch einen Schluck. Jedenfalls. Und dann geht es auch schon los mit einer catweazelingen Warnung vor King Kong, ja, an den Flying Circus denkt man auch, unwillkürlich, und dann erstmal Standarthandlung auf der Insel, mit eindrucksvollen high Kicks, butalen Gummianzugfights, die man gesehen haben muss... Und das ist nur der Beginn. Es ist kein Spoiler, angesichts der jedem sicher noch bekannten Kinoplakate, dass es auch noch einen Gorillaboter gibt, sogar mehrere, einer sogar mit Sprengstogffgürtel, aber das Original ist doch besser, auch wenn die Optik eher an eine gipslastige die Augsburger Puppenkiste mit Haaren erinnert. Das Finale am Tokio Tower ist ungefähr doppelt so gut wie das Original, zwinker, und am Ende reitet kein Cowboy in die Sonne. Macht jedenfalls total Spaß, und lenkt ab, wovon auch immer, und hey, jetzte ist Schluss, erstmal. King Kong escapes by Molten Brain King Kong escapes.

FFF Night 4.

So, gerade noch Nacht 4 in kurz, gleich keine Lust mehr, morgen arbeiten und dann ein verlääääängertes Wochenende, also mal anfangen, hiermit, zumindest.

Seobok. Koreanisches Roadmovie über die Flucht/Reise eines etwas abgehalfterten Exagenten und eines künstlich hergestellten äh Menschen, der für die Wissenschaft eher als Organspender oder so interessant ist, aber auch leicht superheldige Ansätze hat, ohne dass ich da was verraten will... . Mix aus Tragödie, Action und Komödie, unterhaltsam.

Come true. Man versteht nix, ich zumindest, jedenfalls nicht genug, um alles erklären zu können, aber hey, die Hauptdarstellerin ist toll, die Bilder sind schön, gediegen spannend, Mucke passt, und am letzten Tag der Nights XL passt das schon ganz gut, wenn man viel zu wenig geschlafen hat, dass man in schlaflaborigen Träumen herumkuckt,, die andrerseits aussehen wie ein PSGame, aber hey, wenn das Träume sind, was man auch nicht so weiß, und wer ist der Typ mit den roten Augen, oder waren die weiss? Lohnt aber, schon alleine wegen der Stone. Come true by Molten Brain Die spielt eine eher Obdachlose Teenagerin mit Schlafproblemen. Dreamlike. Alptraumig. Super wenn man total übermüdet ist und auch schon fast träumt. Hält trotzdem wach.

Son. Die gefühlte Fortsetzung von Rosemaries Baby. Mutter, Kind mit komischer frisur, die ich ziemlich hasste, aber hey, abgeranztes Mississippi, eine Horde Leute, die aussehen wie die Dorfbevölkerung von 2001 Maniacs auf Betäubungsmitteln, auf einmal beim Kind im Zimmer, und dann wird das Kind auch noch krank, und die Medizin ist nicht ohne, hey... Unheimlich, dunkel, bisschen Blut auch, wieder nix zu meckern.

Flashback. Ja, die Hürden wurden nicht niedriger. Flasbacks eben fragmentieren diesen Film um Erinnerungen an drogig induzierte eher nicht so tolle Erlebnisse, oder auch nicht, es sind dann doch nur möglicherweise ebenfalls drogenbedingte Blicke in Alternativen des Heywaswäregewesenen. Und zwar mit erhobenen Zeigefinger. Trotzdem keine Gurke. Mäßig unterhaltsam, aber hielt wach, und irgendwie blieb ich neugierig. Wieder mit richtigen Schauspielern und ordentlicher Kamera. Ohne peinliche Dialoge. Aber hey, gab ja keine deutschen Filme diesmal. Die Fans guckten eh Fussball. Nebenbei erwähnt: Gestattete für 15 Minuten Zuendegucken dieses Spieles, bei dem dann auch genau alles Wesentliche genau dann passierte. Das waren meine 15 Minuten Fussballgekucke dieses Jahr, mit zwei Toren. DAS ist effizient. Viele hätten hier sicher auch gerne eher alternative Realitäten gesehen als Flashbacks, unter denen Manche vielleicht noch heute leiden, wie dieses kleine weinende Kind, das gottseidank in keinem Film hier mitspielte.

Gaia. Zwei im Urwald treffen zwei Andere, die Natur schlägt zurück, es fliegen Sporen rum, Pilze und Flechten wachsen, in der Natur und auf den Leuten, und es gibt Medizin, aber erst nach einem kleine Opfer. Gaia by Molten Brain Große ruhige Natur, die einen schon vereinnahmt, leise, und die manchmal aussieht wie einfach ein Waldweg, aber hey, etwas Kammergespiele, und ich denke an Matango, den ich immerhin mal gesehen habe, und dem ich eine Freundschaft verdanke, in einigen Aspekten so merkwürdig ist wie dieser Film, der einen schon mal kucken lässt, ob da was Flechtigbunteswurzeliges wächst, auf Arm und Bein, wenn man sich erinnert, flashbackig, an Gaia.


So vielen Dank ans FFF-Team, ans Kino Astor Lounge, das das ermöglichte und nicht nur mit der Leinwand, sondern auch mit einer prima Snackundgetränkeauswahl (verpackungs- und gesundheitstechnisch) und einer Schlange vorm Männerklo überraschte, an die gerne Wiedergesehenen und an meine Lieblingsmichfastnachhausefahrerin, und an meinen so verständnisvollen Besuch.

FFF Night 3

Caveat. Zwei Koteletten buchen einen Bart als Babysitter. Dann besteht der Film aus Ambientgrummeln, beleuchteten Details in 90%Dunkelheit, einem creepigen Haus, aus einem ledernen Korsett mit Kette, und aus einem loch in der wand, an dem rumgesägt wird. Oder an der. Aber rein sprachlich ist es schöner, an einem Loch rumzusägen. Egal. Spannend das Ganze, durchgehend, ein kleiner, aber effektiver Film. Wieder viel mit Rätseln, was denn was bedeutet oder was real ist. Gespiele mit ein paar Urkinderängsten. Sehr nett. lenkt gut ab von der Frage, warum Freunde einen auf einmal anschweigen, und so. Und man fragt sich, wie bei einigen dieser Psychefilme, ob man zu alt ist, alles zu verstehen, mittlerweile, oder ob das gewollt ist. Letztendlich egal. Gut ansehbar, das. Caveat Insbesondere der Trommelhase.


Voice of Silence. Auch ohne den einen (den mit den Lippen) der beiden großartigen Hauptdarsteller (den anderen erkennt man nur an der stimme), erinnert Einiges an Burning. Korealand, arme Farmen, Gummistiefel, Anzüge mit kriminellem Inhalt. Und hier dann: Cleaner. Erstmal. Aber dann gibts noch ein kleines Mädchen, gespielt von einem begabten Kind, das nicht nervt (wie etwa der Brillenjunge aus Conjuring 3, und aus dem Trailer dazu, und dem Trailer dazu, und dem Trailer dazu, und so weiter, und das auf Deutsch....), einen neuen Job für die Beiden - auch hier wieder Gegrübele, ob man Beiden wie Einiges eben oder Deutsch groß schreibt, und irgendwie wird alles immer düsterer und blutiger. Bis zum Ende, über das ich aber nichts sage, außer das es passt. Sehr sehr sehenswert.

Violation. Machte Spass, aber im Wesentlichen deshalb, weil es sich wirklich mal um einen Rapeandrevengestreifen handelt, bei dem man nie das Gefühl hat, man müsse sich schämen, den zu sehen, weil filmische Gewalt gegen Frauen (eher nicht akzeptabel) oder gegen Männer exploited wird, so ein Appell an niedere Instinkte, wie etwa beim Fussball, und so. Es gibt zwar eine Vergewaltigungszene, die zwar verstört, ohne (ja, klingt komisch) geschmacklos zu sein, es gibt keine blutsproddelige Rachegewalt, es gibt keine weibliche Nacktheit, und hey, andere Klischees werden auch unterlaufen. Definitiv kein Bahnhofskino, aber ein Statement, als Film. Sehenswert, deswegen.

The Dry. Tja, gerade regnet es. Egal. Am Samstag aber nicht, und da lief der Whodunnit- oder better Whathappenedfilm, der in einem Nest in Australien spielt, das so ausgetrocknet ist wie so Einiges (mit großem E) im nebenannen Brandenburg, wo ja auch ab und zu Komisches (oder eher Unkomisches) gewählt wird. Egal. Jetzt gerade zumindest. Australien ist groß, also muss der Film auch ein bisschen länger sein, was aber so gar nicht stört, weil wirklich gut aufgespielt wird, weil die Hitze alles lähmt, und weil auch ein langsamer Sog spannend sein kann und hier auch ist.. Jedenfalls. Bana als Federal Agent seinen toten Freund aus der Jugend besucht, der gerade mit Familie beerdigt wird. Bana passt, als etwas stoffeliger Rückkehrer, der nach und nach mehr Licht in eine Untat, von dunnemals, wirft, und dann noch etwas Anderes entdeckt. Drama, dörfliche Sozialisation, alte Bekannte, Rumrätseln, umfahren, rumfragen, spannend und prima bespielt. Auch wenn die Brandwunden nicht wirklich zum Geschehenen passen, wohl, wie ich von einer entsprechenden Expertin erfuhr. Die ich auch schon seit 10 oder 20 Jahren gerne hier treffe... Ebenfalls sehr sehenswert.

Jakob's Wife. Okayes Vampirteil. Eher so B-Klasse, aber nicht unsympathisch, langweilig auch nicht, mit einem etwas moppeigen Pfarrer und seiner Frau, die einen neuen Frühling erlebt, sozusagen, als ein alter Jugendfreund auftaucht...Die Crampton ist ziemlich großartig, und die Themen Rollederfrauinderehe und Emanzipation sind zwar nicht neu, aber hier immerhin frischblutig aufbereitet. Nett, das. Nur der Currywurststand hinterher war zu.

FFF Night 2

Die zweite Nacht. Ab dem frühen Nachmittag.

The Paper Tigers. Bester Film der FFF Nights XL für mich. The Paper Tigers by Molten Brain Insoweit eine Überraschung, als USA draufstand, aber richtiges Asien drinne war. Martial Arts, Comedy, mit ein paar etwas in die Jahre gekommenen Kämpfern, the three Tigers, deren Meister verablebt wurde und deren übernes Können gefordert wird... Sehr nett, spannend, lustig. Mehr Charme als andere Alterswerke a la Expendables oder RED. So good.

The Night. Hotelgrusel, der aber nie so gruselig ist wie dieser andere Film vor ein paar Jahren. Da geisterte auch was rum, in Teheran, auch, oder so. Hier jedenfalls ein eher unheimliches eher leeres Hotel, mit Nachbarn und Kindern, die aber irgendwie doch nicht da sind, nerfen das bekinderte Ehepaar, und der Polizist und der Hotelportier sind auch irgendwie komisch. Unheimlich, ja. Keine Gurke. Aber eher nachtfarben solide als bahnbrechend.

The Owners. Sehr englisch, mit ein paar tollen Darstellern, die ein paar halbtumbe jugendliche Dorfloser spielen, die ein Anwesen etwas entreichern wollen. Dann kommen zwei ältere eher abgeklärte Herrschaften ins Spiel, scheint so ein Thema zu sein, dieses Jahr, und es ist ja auch wirklich einfacher, ins Kino zu kommen mit Doppelimpfung, die man eben eher hat, wenn man nicht mehr 12 ist oder so. Die Alten spielen dann etwas auf, und die Home Invasion wird zu etwas anderem. Sehr unterhaltsam, meine Empfehlung, auch für jüngere.

Kandisha. Eine sehr stimmige, exzellent besetzte Banlieuexorzismusstory a la Paris, mit Sprayern, Ruinen, einer sinistren Dame von früher, und mal kulturelligiös anders eingebetteten islamischen Dämonenaustreibern. Wenn man eine Schlange in die Wand schiebt, um die Ratten zu verjagen, wie in diesem viralen Vdeo aus Thailand, glaube ich, hat dann eben mit der Schlange zu tun, sozusagen. Sehr nett.

Bad Hair. Kein Exteremeake (dieser japanische Sono (äh, glaube ich, zu faul zu checken...oder zu alt?...) -film mit angreifenden Extensions) sondern eine schwarze Story mit Kritik am Marketingwahn, hier R&B, und mit an die Haarendnerven gehenden Frisurenhorror. Wieder mit richtigen Schauspielern, toller Mucke, aber mit nicht genialen digitalen Effekten, die auch eher nach '89 aussahen. Bad Hair by Molten BrainTrotz fünfter Film heute mit nur ein paar Kurzmalandieluft- und Pinkelschlangestehpausen nicht einschläfernd, sondern echt sehenswert.

Schön, dass es wieder Kino gibt. Und liebe Freundinnen, die einen nach Hause fahren.

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