King Kong Kling Klong

Ja, hey, ein bescheuerter Titel. Geschuldet meinem seit ein paar Wochen nun bestehenden Stimmungstief, dass immerhin nicht deshalb besteht, weil ich so alt bin, dass alle Freunde langsam sterben... nee nee, so weit ist es nun nicht, sie leben alle noch, aber hey, zurück zum Film, der die Verletzungen, die einem das Leben so zufügt, ohne das man das alles verstehen muss, vergessen macht mit seinem Charme und den, da mag man geteilter Meinung sein, grandiosen oder irritierenden Inhalten, auch optisch zu verstehen, das. Geschuldet auch dem immerhin maßvollen Konsum meines immernochen derzeitigen Lieblingswhiskeys, Knob Creek straight Rye (small batch), durch dessen Glas mich zwei Kamelaugen vorwurfsvoll ansehen, ja wirklich. Jedenfalls. Wie bei Dr. Zyklops, den ich noch verwursten muss, ein breites scharfes buntes Bild, auf dem, ich werde nun etwas eklektizistisch vorgehen, ohne dieses Wort allerdings zu googlen, bingen oder etcten, erstmal ein U-Boot auftaucht, und später auch andere fahr-imund Flugtechnik, die warme Erinnerungen an die Thunderbirds hervorruft... gefolgt von einer Frau, die ziemlich klein ist, verglichen mit ihren beiden Lieblingssoldaten, nicht so klein allerdings wie die Mothrabeschützerinnen. Aber schon ziemlich klein und piepsig. Woanders - aber weit weg ist relativ in dem Film, in dem auch mal von Tokio zum Nordpol - oder Südpol? - egal, gekrault wird, gibt es eine Art Ming (s. Flash Gordon), der aber Dr. Who heißt, , aber mit schlechten Zähnen - sofern es dae sind - und einer beindruckenden fastkaurismäkiesken Grautolle, die allerdings von einer eher normalen Mataharifrau dann doch nicht so ablenken kann, die mich tatsächlich erstmal an jemanden erinnerte... Egal. Noch einen Schluck. Jedenfalls. Und dann geht es auch schon los mit einer catweazelingen Warnung vor King Kong, ja, an den Flying Circus denkt man auch, unwillkürlich, und dann erstmal Standarthandlung auf der Insel, mit eindrucksvollen high Kicks, butalen Gummianzugfights, die man gesehen haben muss... Und das ist nur der Beginn. Es ist kein Spoiler, angesichts der jedem sicher noch bekannten Kinoplakate, dass es auch noch einen Gorillaboter gibt, sogar mehrere, einer sogar mit Sprengstogffgürtel, aber das Original ist doch besser, auch wenn die Optik eher an eine gipslastige die Augsburger Puppenkiste mit Haaren erinnert. Das Finale am Tokio Tower ist ungefähr doppelt so gut wie das Original, zwinker, und am Ende reitet kein Cowboy in die Sonne. Macht jedenfalls total Spaß, und lenkt ab, wovon auch immer, und hey, jetzte ist Schluss, erstmal. King Kong escapes by Molten Brain King Kong escapes.

FFF Night 4.

So, gerade noch Nacht 4 in kurz, gleich keine Lust mehr, morgen arbeiten und dann ein verlääääängertes Wochenende, also mal anfangen, hiermit, zumindest.

Seobok. Koreanisches Roadmovie über die Flucht/Reise eines etwas abgehalfterten Exagenten und eines künstlich hergestellten äh Menschen, der für die Wissenschaft eher als Organspender oder so interessant ist, aber auch leicht superheldige Ansätze hat, ohne dass ich da was verraten will... . Mix aus Tragödie, Action und Komödie, unterhaltsam.

Come true. Man versteht nix, ich zumindest, jedenfalls nicht genug, um alles erklären zu können, aber hey, die Hauptdarstellerin ist toll, die Bilder sind schön, gediegen spannend, Mucke passt, und am letzten Tag der Nights XL passt das schon ganz gut, wenn man viel zu wenig geschlafen hat, dass man in schlaflaborigen Träumen herumkuckt,, die andrerseits aussehen wie ein PSGame, aber hey, wenn das Träume sind, was man auch nicht so weiß, und wer ist der Typ mit den roten Augen, oder waren die weiss? Lohnt aber, schon alleine wegen der Stone. Come true by Molten Brain Die spielt eine eher Obdachlose Teenagerin mit Schlafproblemen. Dreamlike. Alptraumig. Super wenn man total übermüdet ist und auch schon fast träumt. Hält trotzdem wach.

Son. Die gefühlte Fortsetzung von Rosemaries Baby. Mutter, Kind mit komischer frisur, die ich ziemlich hasste, aber hey, abgeranztes Mississippi, eine Horde Leute, die aussehen wie die Dorfbevölkerung von 2001 Maniacs auf Betäubungsmitteln, auf einmal beim Kind im Zimmer, und dann wird das Kind auch noch krank, und die Medizin ist nicht ohne, hey... Unheimlich, dunkel, bisschen Blut auch, wieder nix zu meckern.

Flashback. Ja, die Hürden wurden nicht niedriger. Flasbacks eben fragmentieren diesen Film um Erinnerungen an drogig induzierte eher nicht so tolle Erlebnisse, oder auch nicht, es sind dann doch nur möglicherweise ebenfalls drogenbedingte Blicke in Alternativen des Heywaswäregewesenen. Und zwar mit erhobenen Zeigefinger. Trotzdem keine Gurke. Mäßig unterhaltsam, aber hielt wach, und irgendwie blieb ich neugierig. Wieder mit richtigen Schauspielern und ordentlicher Kamera. Ohne peinliche Dialoge. Aber hey, gab ja keine deutschen Filme diesmal. Die Fans guckten eh Fussball. Nebenbei erwähnt: Gestattete für 15 Minuten Zuendegucken dieses Spieles, bei dem dann auch genau alles Wesentliche genau dann passierte. Das waren meine 15 Minuten Fussballgekucke dieses Jahr, mit zwei Toren. DAS ist effizient. Viele hätten hier sicher auch gerne eher alternative Realitäten gesehen als Flashbacks, unter denen Manche vielleicht noch heute leiden, wie dieses kleine weinende Kind, das gottseidank in keinem Film hier mitspielte.

Gaia. Zwei im Urwald treffen zwei Andere, die Natur schlägt zurück, es fliegen Sporen rum, Pilze und Flechten wachsen, in der Natur und auf den Leuten, und es gibt Medizin, aber erst nach einem kleine Opfer. Gaia by Molten Brain Große ruhige Natur, die einen schon vereinnahmt, leise, und die manchmal aussieht wie einfach ein Waldweg, aber hey, etwas Kammergespiele, und ich denke an Matango, den ich immerhin mal gesehen habe, und dem ich eine Freundschaft verdanke, in einigen Aspekten so merkwürdig ist wie dieser Film, der einen schon mal kucken lässt, ob da was Flechtigbunteswurzeliges wächst, auf Arm und Bein, wenn man sich erinnert, flashbackig, an Gaia.


So vielen Dank ans FFF-Team, ans Kino Astor Lounge, das das ermöglichte und nicht nur mit der Leinwand, sondern auch mit einer prima Snackundgetränkeauswahl (verpackungs- und gesundheitstechnisch) und einer Schlange vorm Männerklo überraschte, an die gerne Wiedergesehenen und an meine Lieblingsmichfastnachhausefahrerin, und an meinen so verständnisvollen Besuch.

FFF Night 3

Caveat. Zwei Koteletten buchen einen Bart als Babysitter. Dann besteht der Film aus Ambientgrummeln, beleuchteten Details in 90%Dunkelheit, einem creepigen Haus, aus einem ledernen Korsett mit Kette, und aus einem loch in der wand, an dem rumgesägt wird. Oder an der. Aber rein sprachlich ist es schöner, an einem Loch rumzusägen. Egal. Spannend das Ganze, durchgehend, ein kleiner, aber effektiver Film. Wieder viel mit Rätseln, was denn was bedeutet oder was real ist. Gespiele mit ein paar Urkinderängsten. Sehr nett. lenkt gut ab von der Frage, warum Freunde einen auf einmal anschweigen, und so. Und man fragt sich, wie bei einigen dieser Psychefilme, ob man zu alt ist, alles zu verstehen, mittlerweile, oder ob das gewollt ist. Letztendlich egal. Gut ansehbar, das. Caveat Insbesondere der Trommelhase.


Voice of Silence. Auch ohne den einen (den mit den Lippen) der beiden großartigen Hauptdarsteller (den anderen erkennt man nur an der stimme), erinnert Einiges an Burning. Korealand, arme Farmen, Gummistiefel, Anzüge mit kriminellem Inhalt. Und hier dann: Cleaner. Erstmal. Aber dann gibts noch ein kleines Mädchen, gespielt von einem begabten Kind, das nicht nervt (wie etwa der Brillenjunge aus Conjuring 3, und aus dem Trailer dazu, und dem Trailer dazu, und dem Trailer dazu, und so weiter, und das auf Deutsch....), einen neuen Job für die Beiden - auch hier wieder Gegrübele, ob man Beiden wie Einiges eben oder Deutsch groß schreibt, und irgendwie wird alles immer düsterer und blutiger. Bis zum Ende, über das ich aber nichts sage, außer das es passt. Sehr sehr sehenswert.

Violation. Machte Spass, aber im Wesentlichen deshalb, weil es sich wirklich mal um einen Rapeandrevengestreifen handelt, bei dem man nie das Gefühl hat, man müsse sich schämen, den zu sehen, weil filmische Gewalt gegen Frauen (eher nicht akzeptabel) oder gegen Männer exploited wird, so ein Appell an niedere Instinkte, wie etwa beim Fussball, und so. Es gibt zwar eine Vergewaltigungszene, die zwar verstört, ohne (ja, klingt komisch) geschmacklos zu sein, es gibt keine blutsproddelige Rachegewalt, es gibt keine weibliche Nacktheit, und hey, andere Klischees werden auch unterlaufen. Definitiv kein Bahnhofskino, aber ein Statement, als Film. Sehenswert, deswegen.

The Dry. Tja, gerade regnet es. Egal. Am Samstag aber nicht, und da lief der Whodunnit- oder better Whathappenedfilm, der in einem Nest in Australien spielt, das so ausgetrocknet ist wie so Einiges (mit großem E) im nebenannen Brandenburg, wo ja auch ab und zu Komisches (oder eher Unkomisches) gewählt wird. Egal. Jetzt gerade zumindest. Australien ist groß, also muss der Film auch ein bisschen länger sein, was aber so gar nicht stört, weil wirklich gut aufgespielt wird, weil die Hitze alles lähmt, und weil auch ein langsamer Sog spannend sein kann und hier auch ist.. Jedenfalls. Bana als Federal Agent seinen toten Freund aus der Jugend besucht, der gerade mit Familie beerdigt wird. Bana passt, als etwas stoffeliger Rückkehrer, der nach und nach mehr Licht in eine Untat, von dunnemals, wirft, und dann noch etwas Anderes entdeckt. Drama, dörfliche Sozialisation, alte Bekannte, Rumrätseln, umfahren, rumfragen, spannend und prima bespielt. Auch wenn die Brandwunden nicht wirklich zum Geschehenen passen, wohl, wie ich von einer entsprechenden Expertin erfuhr. Die ich auch schon seit 10 oder 20 Jahren gerne hier treffe... Ebenfalls sehr sehenswert.

Jakob's Wife. Okayes Vampirteil. Eher so B-Klasse, aber nicht unsympathisch, langweilig auch nicht, mit einem etwas moppeigen Pfarrer und seiner Frau, die einen neuen Frühling erlebt, sozusagen, als ein alter Jugendfreund auftaucht...Die Crampton ist ziemlich großartig, und die Themen Rollederfrauinderehe und Emanzipation sind zwar nicht neu, aber hier immerhin frischblutig aufbereitet. Nett, das. Nur der Currywurststand hinterher war zu.

FFF Night 2

Die zweite Nacht. Ab dem frühen Nachmittag.

The Paper Tigers. Bester Film der FFF Nights XL für mich. The Paper Tigers by Molten Brain Insoweit eine Überraschung, als USA draufstand, aber richtiges Asien drinne war. Martial Arts, Comedy, mit ein paar etwas in die Jahre gekommenen Kämpfern, the three Tigers, deren Meister verablebt wurde und deren übernes Können gefordert wird... Sehr nett, spannend, lustig. Mehr Charme als andere Alterswerke a la Expendables oder RED. So good.

The Night. Hotelgrusel, der aber nie so gruselig ist wie dieser andere Film vor ein paar Jahren. Da geisterte auch was rum, in Teheran, auch, oder so. Hier jedenfalls ein eher unheimliches eher leeres Hotel, mit Nachbarn und Kindern, die aber irgendwie doch nicht da sind, nerfen das bekinderte Ehepaar, und der Polizist und der Hotelportier sind auch irgendwie komisch. Unheimlich, ja. Keine Gurke. Aber eher nachtfarben solide als bahnbrechend.

The Owners. Sehr englisch, mit ein paar tollen Darstellern, die ein paar halbtumbe jugendliche Dorfloser spielen, die ein Anwesen etwas entreichern wollen. Dann kommen zwei ältere eher abgeklärte Herrschaften ins Spiel, scheint so ein Thema zu sein, dieses Jahr, und es ist ja auch wirklich einfacher, ins Kino zu kommen mit Doppelimpfung, die man eben eher hat, wenn man nicht mehr 12 ist oder so. Die Alten spielen dann etwas auf, und die Home Invasion wird zu etwas anderem. Sehr unterhaltsam, meine Empfehlung, auch für jüngere.

Kandisha. Eine sehr stimmige, exzellent besetzte Banlieuexorzismusstory a la Paris, mit Sprayern, Ruinen, einer sinistren Dame von früher, und mal kulturelligiös anders eingebetteten islamischen Dämonenaustreibern. Wenn man eine Schlange in die Wand schiebt, um die Ratten zu verjagen, wie in diesem viralen Vdeo aus Thailand, glaube ich, hat dann eben mit der Schlange zu tun, sozusagen. Sehr nett.

Bad Hair. Kein Exteremeake (dieser japanische Sono (äh, glaube ich, zu faul zu checken...oder zu alt?...) -film mit angreifenden Extensions) sondern eine schwarze Story mit Kritik am Marketingwahn, hier R&B, und mit an die Haarendnerven gehenden Frisurenhorror. Wieder mit richtigen Schauspielern, toller Mucke, aber mit nicht genialen digitalen Effekten, die auch eher nach '89 aussahen. Bad Hair by Molten BrainTrotz fünfter Film heute mit nur ein paar Kurzmalandieluft- und Pinkelschlangestehpausen nicht einschläfernd, sondern echt sehenswert.

Schön, dass es wieder Kino gibt. Und liebe Freundinnen, die einen nach Hause fahren.

FFF Night 1

Mal wieder Kino. Ein paar liebe Freunde. Noch mehr, die nicht da waren. Eine, die völlig weg war irgendwie, unvorhergesehen. Aber auch lieber Besuch zu hause zum Hintehereinpaarstundenrunterchillen unter Einnahme sprudeliger Getränke, um sich für den nächtsen tag zu wappnen. Chill statt Stress. Ein Ort, wo Nichtverstehen ok ist. Diesmal im Astor, wo Dauerbekartete in vier Reihen sitzen, etwa in der Mitte, ohne diese Fusshöckerchen, wo man sich vor evt. notwendigen Tests im Kino oder vom Schlangestehen vor dem Klo (als Mann!) ausruhen kann, bevor der nächste Film kommt.

The Conjuring 3. Eher popcorniges Exerzismuskino. Einerseits sehr solide effektive Besessenenhorrorkost, professionell unterhaltsam, mit Schauspielern, die All-american-Gesichterhaben, die mich an das goldene B-Moviegenre, wenn es denn eins ist überhaupt, erinnerten. Zwischendrinne sahen die Lippen alle aus wie aus einem Bergdorf, das 100 Jahre eingeschneit gewesen war, aber das war wahrscheinlich auf zu lange Homeofficeisolation zurückzuführen. Mir ingesamt un peu - ja, ich frische gerade meine Französischsprachkenntnisse auf, en passant - zu stückelig, eher eine - allerdings wirklich unterhaltsame - Aneinanderreihung von Ereignissen im Rahmen und weniger eine sich entwickelnde Geschichte - aber das mag auch nur mein seltsamer Geschmack gewesen sein, oder meine Ignoranz, oder mein Teil2nichtgesehenhabe. Jedenfalls voll unterhaltsam, sogar mit Wasserbett, The Conjuring 2 by Molten Brain nur den Trailer, auf Deutsch, den sollte man sich sparen, ich denke, er beschädigt die Gesundheit, sieht man ihn mehrmals, was aber auch für den ein oder anden weiteren Trailer gilt, insbesondere wenn der dann in Deutsch läuft, mit Sätzen wie Überschriften wie aus einer Billigzeitung...

A quiet Place 2. Hatte Teil 1 mal in Hamburg im Savoy gesehen, dem Schester- oder Bruderhaus im Hamburg. Teil 2 beginnt auch inhaltlich nach Teil 1, nahtlos, und ohne qualitativ in übliche Teil2gefilde abzurutschen. Die Grundidee ist nun nicht mehr neu, klar, aber hey. Ebenfalls solide unterhaltsam, und Teil1freunde können sich das gut ansehen. Passte gut in dieses Kino, welches eine ganz hervorragende Auswahl von Snacks mit leiser Verpackung und eimerlose Getränke anbietet, was diverse Egomaninnen und -en aber nicht hinderte, Zeug zum Knistern mitzubringen bzw. das Hörgerät dafür zu Hause zu lassen, damit ja alle alles hören, was da so augeschwurbelt wird. Da wären so ein paar geräusch- und menschenhungrige Mäuler und Sichelbeine voll ok gewesen. Hätte wohl sogar geklatscht. Was dann aber nicht eine tolle Idee gewesen wäre. Wohl.

Gangstasia

3 Filme. 1 Woche her, oder länger. Was blieb?

Upsi. Schonmal nicht, dass der erste Film gar kein Gangsterfilm war, sondern korruptcoppiges Popcornkino. Dass ich nicht fit bin, irgendwie, wahrscheinlich wegen der Vornebenwirkungen der morgigen Spritze, merkte ich schon, als ich den Titel versuchte, zu micherinnern, an. Oder so. Verbalentgleisungen übelster Art. Trotz gleichzeitiger Einnahme von Robustacoffein in Haferschaum. Vielleicht hatte ich Covid, schon, mit Gehirnfolgen. Dann wäre meine Theorie, wonach Dümmere glücklicher sind, hinfällig, allerdings. Fallen mir Kühe ein, die freundliche Augen haben und ruhig äsen, auf der Wiese, in der Sonne, abgeklärt irgendwie. Dann wäre aber meine Theorie hinfällig, wonach Kühe vielleicht intelligenter als Menschen sind und sich in einer Art Kuhrwana befinden. Aber hey. der Film jedenfalls der ertse, war keine Granate, aber unterhaltsam, sympatisch gespielert und ohne lange Längen. Korrupter Cop ist nett, trifft Teenie, und ein Konzern hat es auf die Beiden abgesehen. Ordentlich, aber nach einer Woche auch nicht hängengeblieben. Jo Pil-Ho: Der Anbruch der Rache. Ein Titel, der jedenfalls bei mir nicht hängenbleibt. Merkbarer aber als Akjilgyeongchal. Egal.

Der zweite Film zeichnet sich durch miserable Kritiken aus, die aber an Letos stoischem Gesicht abprallen, sozusagen, denn schlimmer als Fingerabgeschneide ist das wohl auch nicht, als der den Tom "der bessere "Samurai" Cruise macht, aber in Yakuzapan, als Jared "Oberyakuza" Leto. (Ok, auchene Verbalimpotenz..). Egal. Aneinadergereihte Klischees (gut für ein Trinkspiel mit Sake, den man aber richtig aussprechen muss, ist Lachs, sonst) und Sooftgesehenes, aber immerhinnes Tatortniveauübertreffen, in Optik und an Blutgehalt, auch wenn man da einen Blutprominutengehalt errechnete (Konjunktiv, gewollt), obwohl es auch da etwas spätet. . Zumindest was die von mir angesehenen Tatorte betrachtet. Bin aber zu träge, s.o., um zu googlen, ob Ebert oder Rotten Tomatoes was zu Tatort sagen. Eher nicht, wohl. Also eher sehr unoriginell als wirklich schlecht. Und irgendwie ironisch, dass die gazen Kritiker auch nur unjapanische Filmprofis sind. Egal. War ok, zum Abschalten, also Hirn, nicht Fernseher. Oder, für die jüngeren Generationen, Tablet und Kopfhörer. Obwohl die das hinkriegen, nur eins der digital devices auszuschalten, und alles geht aus.
The Outsider. japanisch-amerikanische Coproduktion, übrigens.

Den letzten Film mocht ich, ist aber wohl auch eher klischeeig. Egal. Tolle Kamera, beunruhigender Score, bisschen Blut und Drama. Ein Gangster auf weckem Wege, sozusagen und
Night in Paradise by Molten Brain eine grumpy-nette Kranke, eine Insel, und nicht auffällig viele Dialoge, eher so kaurismäkige Lakonik (Aki, nicht Mika). Sehr nett, sozusagen, und lange nicht so lang wie The Witch: Subversion, der ja auf einem FFF lief. Schon bisschen her. FFF. FFFielleicht bald wieder. Jedenfalls: Voll ok. Night in Paradise.

How to make a quite nice comedy.

Tatsächlich musste ich ein paarmal wirklich - wenn auch leise und vielleicht etwas in mich hinein - lachen. Was gar nicht so oft passiert. Ich glaube, drei Mal, hier, wenn ich mich recht erinnere. Was so total nicht reicht für Kermodes 6-laughter-Theorie. Da wäre der Film eher ein Fail... Aber eigentlich doch nicht, weil bei mir ein Lacher etwa doppelt so selten ist wie bei anderen normalen Menschen, die sich allerdings auch für nicht normal halten, normalerweise. Egal. Drei mal gelacht, jedenfalls, trotz Corona und Wetter und diversen unlustigen Wendungen des Lebens, und trotz eisener Selbstdisziplin und einer ungebrochenen Verehrung von Buster Keaton. Eine ziemlich lustige RomCom, die etwas absurd ist, etwas überzeichnet, etwas schwarz, wenn auch gezähmt im jahrelangen Entstehungsprozess, wohl. Aber durchaus abgedrehter als vieles andere Romcommige aus Korea, mit etwas Quirkiness, und ordentlich gespielt auch, eine der männlichen Hauptrollen ist der Dinoliebhaber aus Its ok to be not ok, bei dem mich allerdings eher die faszinierende, mich zumindest, Hauptdarstellerin zum Weitergucken animierte, mit interessantambivalentem Verhalten in manchmal durchaus märchenhafter Atmosphäre, anders als hier, wo es Quietschbunt gibt und Videos, die Frauen, hier einer festgefahrenen Assistant Directorin, einem gegenderdenglischen Wort übrigens, aus der Filmwerbebranche auchübrigens, Tips geben, wie sie besser weiterkommt, und das ist dann durchaus vergnüglich anzusehen und sogar lehrreich. Machte Spaß, und Komödien sind ja wirklich nicht das Einfachste. Selbst nicht für drei Lacher. How to use Guys by Molten Brain How to use Guys. Mit neuer Moltenbrainbildoptimierung.

Kino woanders.

Macht nachdenken. Ziemlich viele coole und selbstverständliche Sachen, die man hier so tun kann. Ins Kino gehen, zumindest bald wieder, hoffentlich. Ohne was zu riskieren. Sein Leben zum Beispiel. Hoffnung ist hier, im Film und im Leben, im echten, allerdings schwierig. Angesichts der nahen realen Zukunft für da. Dokumentardrama, unbedingt ansehbar. Tut aber auch weh. Gerade jetzt. Film über Leute, die Kino und Musik und mehr wollen, und andere, die dagegen sind. Kabullywood Kabullywood.

Double Feature

Und zwar ohne noch Them zu sehen, den ich sowieso nicht mochte. Nur weil ein bisschen Home Invasion dabei ist. Mochte diesen film. Denke ich, während ich warte, darauf, dass die eineinhalb Kilo Spareribs durchgaren, die ich gerate brate (gewollter Konsonantenkalauer (gewollte Alliteration (gewollter Klugscheiß))) , nebenbei, im und auf dem Ofen, ging nicht alles in den Bräter, hmm, vielleicht ein bisschen viel für mich alleine, aber hey, hoffentlich ist dann noch was von der weichgeschmeidigen Mischung aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot und Monastrell übrig, die zu verdunsten scheint, neben mir, so schnell... Egal. Riecht schon gut, aus der Küche, leider nicht vegan, aber hey, der Film war wirklich nicht übel, erst ein bisschen Familie und Horror, mit tollen Farben alles (no pun intended! No pun!) und feiner Mucke, sieht so gut aus, alles, dann etwas Home Invasion und der Rutsch ins surreal Zeitmaschinige, sozusagen, und ein unvorhergesehener Plottwist. Da stören dann auch keine Unmenschenketten. Satifying to watch, was besser ist als zufriedenstellend. Mochte ich. Obwohl ich den alleine gucken musste, so ab Minute 5. Dem Spiegelkabinett. Us Us.

Feuerwehr und Wasser und Surfen und Eis und Haare und Feuerwehr

Feuerwehr Anime Double Feature, diesmal, obwohl das als mit dem Doppeldingens als Titel das nächste Mal kommt, passenderweise... Egal. Erstmal Wasser und surfen. Und und ab und zu brennt es. Klar, Feuerwehr, zwinker. Animetryptichon. Erstes Bild. Dreiecksdingens. Zu kurz leider für die Romanze, gefühlswise, aber länger als dieses intensive Pixarluftballonintro, trotzdem. Hmmm. Dann gehts aber los, und die folgenden zwei Drittel erinnern einerseits an das Happyend von Brazil, sind aber dann doch ein ziemlich berührendes Märchen. Mit Surfen drinne. Solide animiert, und ab zweites Drittel sehr ansehbar. nicht nur für Surfer oder Feuerwehrfans. Ride your Wave by Molten Brain Ride your Wave. Hoffe, das ist alles nicht zu durcheinander, aber das ist schon wieder zwei Wochen her mit dem Gesehenhaben, und ich überlege noch, ob ich diese soeben gesehen Berlinertürsteherdoku gut fand oder nicht. Aber eher doch. Aber zurück zur Feuerwehr: Noch ein Anime. Auf die Augen und die Ohren und Pink, beastarslike, vom Farbschema, etwas, nur mehr Neon, mehr Farben, mehr Geschwindigkeit, bessere Kinne und spitzere Megahaarfrisuren. Und Mechasuits. Und gigantische Knarren. Jedenfalls. So eine Art Feuerwehr kämpft mit Eiswürfeln gegen so eine Art Brandbombentypen. Die Handlung ist rudimentär, aber verständlich. Und sogar humanistisch. Und es man wird die ganze Zeit durch eine Tortsillion Ideen durchgejagt, und Explosionen, in doppelter oder dreifacher und hundertfacher Geschwindigkeit. Muss ich wohl noch mal sehen. Farbgeschwindigkeitsexplosionenkreativrausch. Adäquate Musikundgeräuschkulisse. Promare. Muss-Dingens.. Definitiv.

Der Weg zum Erfolg.

Indisch. Aber aus Amerika. Ein bisschen wie Pizza vom albanischen Italiener. Aber hey. Dadurch - production value, denke ich - sieht das Ganze einfach spektakulär gut aus. Man hat nicht das Gefühl, dass alles Essentielle rausgelassen wurde, wie vom in die Staaten gewanderten Hongkongfilm, der ja heutzutage eine andere Art von Action Film mit viel mehr Bloodshed Heroes geworden ist und sich in die Nachrichten verlagert hat... Drei Finger hoch dafür. Auch sonst. Aber hey. Ich schweife ab. Das Exposterzähle stört mich etwas, aber im Übrigen eine doch bissige Schilderung der realen Verhältnisse in Indien, und eine böse und aus meiner Sicht nicht richtige Antwort auf die Frage, ob man ein Arschloch sein muss, um unternehmerischen Erfolg zu haben. Vielleicht auch was über Freundschaft. Whatever. Gefiel mir einen Zacken besser als Parasite. Und mit Indenglish. Tortsdem. Etwas zynisch. Vielleicht. The white Tiger by Molten Brain The white Tiger.

Familienfilm. Oder nicht.

Familienfilm. Im weitesten Sinne. Ein kleines , sogar sehr kleines Mädchen, die aber nicht nervt, ein Junge, der ebenfalls nicht penetrant und laut agiert wie ein Kind, das an einer deutschen Filmhochschule gelernt hat und Gnrekost hasst, eine junge Frau, gespielt von der auch hier grandiosen Exboxerin Sakura Ando (s.o. bzw. unten..), und ein abunzuhilfsarbeitender Vater, und nioch eine Tochter, und eine Oma, die in real leider auch schon gestorben ist.... Schauspieler, die den Namen verdienen, alle, und alles am unteren Ende der Gesellschaft, wo man mit Stehlen und Betrügen durchkommt, und wo alles etwas anders ist, als man sich das in gesitteten Familien, ausgestattet mit Bildung und der Gnade der hierigen Geburt, die auch verhindert, dass man von sonstwoher woanders hin will und dann auf dem Weg zu Paradies elendiglich ersäuft, aber wenn es einem gut geht, muss man das ja nicht auch noch angucken, wie das so ist bei armen Ungebildeten... Na, seh ich anders, aber hey.... Und sooo schlimm ist es hier nicht, ist ja Japan, Tokyo, man verhungert zumindest nicht, obwohl das Leben auch so grausam sin kann... aber hey... Es gibt hier immerhin beengte Zuneigung und Zusammenhalt, unter anderem, aber keine Schule, sondern Shampoo klauen, und einen Plottwist, der diesen humanistischen Film entsozialromantisiert, sozusagen. Wirklich gut, das!! Shoplifters by Molten Brain Shoplifters.

Ducking good.

Mal wieder ein Rezept. Simpel und gut. Nicht vegan. Aber hey. Jedenfalls schön einfach. Wenn man einen Bräter hat, mit Deckel, der der Größe eines Sarges mit runden Ecken, oder Oval sogar, also Rund, wenn man es langzieht, hat, für eine tote Ente mit ohne Federn, Kopf und Krallen. In meinem Fall lächelt mich das tiefgefroren Tier sozusagen an, und es mag sein, dass der Kauf dadurch mitbestimmt war, dass ich, wie es eben so passiert normaler Weise, dass ich eher hungrig einkaufen gehe, was man nicht tun sollte, wenn man nur kaufen will, was man braucht und was auf der Liste steht, die ich aber sowieso immer verliere. Wenn ich eine vegane Ente hätte kaufen können, die genauso zubereitet wird, hätte ich das wohl getan, einer Freundin zuliebe, aber hey.

Jedenfalls sollte man das Tier erstmal auftauen, wenn es gefroren ist, bisschen waschen, mich, die Ente etc., den Beutel rausholen mit Dingen, von denen ich nicht wissen will, was es ist, und dann geht es schon los. Eine gewisse Menge Salz rubbelt man zuerst über die Entenhaut, und, was eher unspaßig ist, drinnen kann man auch was davon verteilen, bei 2 kg Ente insgesamt so zwei Esslöffel, plus minus wie man will. Rein in die Ente kommt dann noch Beifuss, man sagt ein Bund, aber hey, wieviel ist das? Ein Zweig? Zwei? 10? Ich hab so sechs genommen, und es hat am Ende nicht nicht geschmeckt. Man muss nicht unbedingt kleine Äpfel schälen schnippeln und reinstopfen in die Ente, Sauarbeit das, aber mit einer oder zwei Schalotten hat man eine nette Füllung, die in der Ente bleibt, wenn man sie mit Rouladennadeln zumacht. Nähen und tackern geht wahrscheinlich auch. Kann man aber auch alles weglassen, wenn Überforderung eintritt und man alles in den Müll werfen will. Egal. Wenn man vergessen hat, das Fett unten in der Ente drinne rauszurupfen, muss man wieder aufmachen, das. Überschüssige Halshaut kann auch weg, d.h. abgeschnitten auf ein Wartebrettchen oder so, mit den Plastikbeutelinnerein und dem Rektalfett, nennen wir es mal so.

Dann geht es los. Ente in Bräter, Bräter auf den Ofen, und so 2/3 Liter kochendes Wasser auf die Ente ruff, die ein bisschen schrumpft, aber weniger als männliche Genitalien in kaltem Wasser. Egal. Deckel rauf dann, am besten so ein Noppending, wenn wir schon bei Genitalien sind, und bei einer 3kiloente eine Stunde köcheln lassen, bei zwei Kilo geht vielleicht kürzer, hab aber trotzdem 1 Stunde gewartet, war ok. In der Stunde, die man jetzt Zeit hat, kann man zB Entenbilder malen oder sich politisch weiterbilden zu der Rolle der Plastikente in der Politik. Ich bin nicht dreißig und nicht aus Sachsen, was letztens jemand dachte, letztens, sonst hätte ich Plasteente geschrieben, was aber als Wort komisch aussieht.

Nach der Stunde Deckel ab und Bräter in den Ofen. 150 Grad Umluft, 1 1/2 Stunden, für drei Kilo, hab ich gemacht, vielleicht weniger bei kleineren Tieren (Enten). Man soll wohl ab und zu die Ente rumdrehen und was von der Inbräterflüssigkeit rübergießen, aber ich vergesse das immer und drehe sie dann, wenn ich dann viel zu spät dran denke, eine viertel Stunde vor Schluss mal um.

Dann den Bräter rausnehmen, die Ente aber im Ofen lassen und noch mal 30 min mit Obenohne (oder unten, je nachdem wie sie liegt) auf dem Rost umluften lassen.
Ducking good by Molten Brain
Einfach zu reinigen, der Ofen, wenn man eine mit Wasser gefüllte etwa entenförmige flache Auflaufform unten im Ofen rumstehen hat, zufällig. Danach ist das Entenessen fertig, und man hat nicht so ein zähfaseriges Restaurantteil, sondern was Leckeres. Falls man Soße will, hat man wenig vorher das Rupffett in einer kleinen Pfanne angebrutzelt, dann die weiteren Überreste der Ente und den Kram aus dem Beutel kurz angebraten und dann Rotwein raufgekippt, von dem, den man jetzt schon beim Kochen, zweidrei Stunden vorher begonnen hat zu trinken, also vielleicht mehr als eine Flasche dahaben. Loorbeerblat rein, oder zwei, Pimentkugeln, die aussehen wie Kaninchenküttel, naja vielleicht nächstes Mal Kaninchen, egal, und ein paar Pfefferkörner, zwergkaninchenküttelgroß, und etwas einkochen lassen. Wie man Kartoffeln oder Klöße macht, oder Rotkohl, erkläre ich nicht, kann aber auch dazu. Wird aber nebensächlich, wenn man genug Wein hatte. So, fertig, dann, das.

Rumrasen mit Tofu.

Animegewordene Mangaverfilmung, die so aussieht und sich so anfühlt wie eine Grantourismoverfilmung. Es passiert etwas weniger, was Tuning angeht, mit Ausnahme des Toyota AE86, mit dem ein Jugendlicher Tofu über Pass ins nächste Dorf fährt, während der Papa raucht und schweigt, und es gibt weniger Autos als ebenda, aber ein paar Freunde/Feinde und sogar Mädchen, die aber irgendwie meistens eher als Hindernis für Konzentration. Außer sie fahren selber. Etwas krude gezeichnet, und es passiert irgendwie immerdasgleiche Passruntergerase, während zuschauergerecht darauf hingebelehrwiesen wird, dass man da schon kuckt, beim rumrasen, das da nicht ein Fiat mit Kleinfamilie ankommt, um in den Urlaub zu fahren, was da ja noch ging, da, ok, in Japan vielleicht eingeschränkt, ist ja ne Insel, oder sogar mehrere. Das ist immerhin so spannend, dass ich die Staffeln alle schon mal durchhabe. Muss man erstmal hinkriegen. Als das Spannendmachen. Kucken ist einfach in den Ketten der Corona, bei denen man sich ja schon fast grafvonmontechristisiert, außer eben mit streaming. Und ich bin gar nicht autoaffin veranlagt. Habe nur Fahrräder. Besser, das, jedenfalls, also das Animegekucke, als die halbgare Realspielverfilmung, die erstmal nicht gut ist und dann auch noch durch diesen Honkongjapanmix irritiert, und auf prime ist es auch, also der Film, nicht die Staffeln. Ansonsten sitzt man eben da wie in superkleberbefestigten Rennautohosenträgergurten.Initial D my Moten Brain Initial D.

Losen / Boxen.

Total fantastischer liebevoller Film, der einen lächeln lässt, mit einer grandiosen Sakura Ando. Das ist die mit dem Vogel auf der Schulter. Aus Love Exposure. Und aus diesem Diebesfamilienfilm, bei dem Molten schon überlegt, was er wohl pixelt. Egal. Jedenfalls eine Schauspielerin, die man wiedererkennt. Jedenfalls. Unmotivierte Loserin mit Haaren schlurft fast schon sozusagen bademantelig rum und hat Familienzoff und nicht wirklich viele Freunde. (Aber hey. Was sind Freunde.....? Lange her, dass mich jemand so erziehen wollte. Lange her, dass ich mich so ausgenutzt fühlte. Lange her, so eine Schweigsamkeit.... (Ja, da warte ich noch auf eine Antwort, falls sich jemand erinnert.) Vielleicht habe ich aber auch nur Wahrnehmungsprobleme.) Egal. Jedenfalls arbeitet sie erstmal in einem 100 Yen Shop. Die sind übrigens ziemlich cool wenn man das Nötigste für seine Küche braucht, wenn man gerade nach Japan gezogen ist, nicht viel Geld hat und in so einem kleinen Apartment abhängt, mit Heiztisch und Klimaanlage und Reiskocher. Und Futon. Egal. Erlebt dies und das. Lernt irgendwann jemanden kennen, der im Wesentlichen schweigt und Bananen kauft und auch merkwürdig ist. Bis dahin schon fantastisch. Dann auch, aber sehr anders, ohne amerikanisch zu sein. Machte so viel Spass, das Teil. Und ist nach 2 Stunden zu Ende (Das Ende erinnerte mich ein wenig an diesen Filzjäckchenmotorbikerinnenfilm von Herrschell Gordon Lewis... Egal.), nicht wie irgendwelche Netflix Serien. Unbedingt ansehen. 100 Yen Love 100 Yen Love. Kein Anime, aber Japan. Und soo gut...

Weltraumopa.

Passt, weil der grüne Nebenrollenzwerg, der allerdings über mehr Ausdrucksvermögen im Gesicht verfügt als die Hauptfigur, obwohl das nichts heißt, denn sogar Steven Seagal hatte mehr Gesichtsausdrücke als ein Helm, der nie abgenommen wird, alt ist, glaub ich, irgendwie. ET war auch älter als drei mit seinen Stirnundauchsonstüberallrunzeln, ähnelte aber in Vielem, insbesondere in der merchandisefreundlichen Größe, und der auch für Dreijährige nachvollziehbaren einfachen Logik seines Handelns. Egal. Der Helm jedenfalls dürfte noch mehr Probleme verursachen als die Masken meiner Lieblingsheldenwrestler Blue Demon und wie heißt der andere ... egal .. aus Mexico denselben. Ich erinnere mich an Mercedescabriofahrten und Maskengeknutsche, verhalten zwar, aber hey, und da ist der Helm sicher ein Problem. Beim Knutschen mehr, aber in diesen Zeiten ist das wohl besser, coronawise. Zum Haarewaschen muss man dann wohl Kopfstehen, oder vielleicht haben die Helme ja ein Haarwaschventil und eine integrierte Trockenhaube, und wenn die eine Heizdeckenfehlfunktion hat, gibts Vaderface, Genug der Philosophie. Die Serie ist jedenfalls ungemein unterhaltsam, levelt tatsächlich auf so einem StarwarsTeilIV-Niveau herum und zitiert am laufenden band märchengewesene Erinnerungen. Die Stories passen, der Rahmen stimmt, es gibt tatsächlich bei Disney nicht vermuteten schwarzen Humor, und der Eyecandyfaktor ist definitiv über Discoveryniveau, und die Serie sieht schon atemberaubend gut aus. The Mandalorian. The Mandalorian Nach der ersten Staffel und ein paar Teilen.

Trippeln und Singen.

Nicht die tollste Serie, aber immerhin irgendwie feministisch, wahrscheinlich für die Zuschauerinnen, die sich einer der drei nicht unansehnlichen, ok, je nach Geschmack, Heldinnen zuidentifzieren können, die zu dritt die ganze Bandbreite teeninerischer Sehnsüchte abdecken müssen, wie eine dreiköpfige Kpopband, aber da weiss ich nicht, ob es die überhaupt gibt.... egal. außer wenn junge Männer auftauchen. Dann eher hormonisch, eine Manifestation älterermännlicher Autorensleazyness möglicherweise, aber hey, ist vielleicht für Frauen auch Selbstverwirklichung, sich wie brünstige junge Männer zu verhalten, die siebzehn Bier zu viel intus haben.. Trotzdem ein paar neue Ideen, wie die Kombi Hexen und Militär, statt der gefürchteten Flintenweiber nun Besenemanzen, sozusagene. Sie singen statt zu schießen, eine vokale umgekehrte Variante von Waffen zu Pflugscharen, und Terroristinnen, die auch weiblich sind, verwenden blaue Luftballons, um Unheil zu verbreiten. Das Ganze ist ordentlich gefilmt, meistens, eigenlookig, manchmal, und ist zumindest etwas ungewöhnlich. Aber nix besonderes. Ok für lange Coronadraussenzeiten, wenn die Zahl der Freunde dahinzuschmelzen scheint wie frisch gefallenen Schnee in Berlin, auf dem junge Hexen rumtrappeln,was irgendwie putzig aussieht, macht man das irgendwo, oder ist das eine der Ideen, die einen dann doch mal grinsen lassen, egal, auch wenn das was aus dem nächsten Jahr ist, denn das hier dauerte eine Weile.... Motherland by Molten Brain Motherland Staffel 1.

Abgründig.

Die erste Staffel des irgendwie krassen Anime lief irgendwo im Stream, und der Kinofilm macht da weiter, wo die aufhört. Eine fremde nausicäaeske Welt, mehr Loch als da, und niedliche kleine Kinder oder so machen sich auf, in ein Loch hinabzusteigen, Ebene nach Ebene, jede mit ihren Besonderheiten, mit wenig Hoffnung auf Rückkehr. Wenig Hoffnung ist das Stichwort. Alles ist wie im Traum, niedlich und kindgerecht, aber hey, zwischendurch auch nicht, und zwar ziemlich überhaupt nicht, sozusagen. Emotional ist das für 12jährige vielleicht wie dieser Knutdereisbärfilm, nach dem alle 6jährigen weinend und traumatisiert aus den Kinos rannten. In niedlichen Naturfilmen kommt auch immer irgendwann ein anderes Tier, das alle auffrisst und vorher noch ein wenig spielt, oder der Mensch mit einer offenen Konservendose. Und auch hier wird die faszinierende Traumwelt so ab und zu zu einer ziemlichen Alptraumwelt, und Hieronymus Busch winkt um die Ecke... Niedlich und grausam üben allerdings in dieser Kombination einen Reiz aus, dem ich mich zumindest nicht entziehen konnte, und zwar so ziemlich überhaupt nicht, um mich mal zu zitieren, und ich werde weiter in den Abgrund sehen, der zurückkuckt, wernerherzogesk, und weiter ein Beobachter dieser Reise in die Tiefe sein, die hier noch nicht endet, mit dem Film. Naturtierfilme werde ich aber weiter vermeiden. Made in Abyss by Molten Brain Made in Abyss: Seelen der Finsternis. Jetzt übrigens gerade zum zweiten Mal gesehen.

FantasyFilmFest. Tag 5.

Jaja, die Zeit, sie vergeht. letzter Tag mal wieder, lang vorbeier, zwar...


The personal History of David Copperfield.
Tja. Meinen Eltern war das zu verwirrend. Aber hey. Ich habe mich fantastisch amüsiert über diesen kurzweiligen, ideenvollen, originellen und in jeder Hinsicht bunten Film, bei dem so ziemlich alles stimmtea ngefangen bei Tilda Swinton. Wohl eine der unverstaubtesten Literaturverfillmungen. Und mit Zitaten. Sehr sehenswert, das.

Get the Hell out. Quietschbunter optisch- und geschwindigkeitsoverthetopper Martialartszombiepolitikstreifen. Mit so viel Ideen, dass es fast schon wieder langweilig wird. Wenn man sich alles merkt, ist die Festplatte nach 20 Minuten voll und das Gehirn löscht leider ab dann. Aber hey. Deswegen gehe ich zum FFF. Und meine Eltern nicht. Fun. Legale pce Alternative zu Drogenkonsum.

Mandibles. Hatte in der Vergangernheit durchaus Probleme mit Rubber und Konsorten. Hier aber endlich ein richtiger Film! Mit - kann man wohl sagen ohne zu spoilern - einer großen Fliege aus Latex oder so. Mit tumbsympatischen Möchtegernkleingangstern. Und vielen skurril-absurden Ideen und Begebenheiten. Liebenswert. Und nicht zu lang.

The Reckoning. Hexenjäger die zweite. Kommt man fast oder nicht nur fast durcheinander, etwas. Egal. Der Film besteht aus mittelatlerlich frisch frisierten Blondhaaren, sehr sehr unjabberwockig, der Unfähigkeit zu Schauspielern, die an die Hauptrollenbesetzungsverfahren von Ed-Wood-Filmen erinnert, und dann kommt sehr schnell sleaziges 80erjahrebahnhofskino mit Hexenverhör, mit den genretypischen sexuellen Konnotationen, hier aber auch mal etwas unsensibilitätsverstärkt. Ziemlich verkommener Kackfilm, adäquat formuliert.

Bloody Hell. Gottseidank so schöner Abschlussfilm, der großteils in einem finnischen Keller spielt, in dem der zwar auch wohlfisierte, aber nicht abnorm wohlfrisierte Held abhängt. Tolle Nordeuropavariante zu den Filmen, in dem degenerierte Hilliebillies ungewöhnlichen Leidenschaften fröhnen. Nuff said.

Fazit: Zwei wirklich miese Filme mit Hosen und Hexen, ansonsten weitgehend tolles Programm. Leider zu kurz, um in die FFF-Trance zu gelangen, die den Alltag vergessen lässt und wahren Erholungseffekt generiert. Leider auch wecker von zu Hause, und mit leider getrennten Säälen, wenn man das so schreibt, keine Ahnung, die dazu führen, dass man dae Leute doch nicht trifft, selbst wenn man das gerne würde. Aber hey, wie man so sagt. Tolles Programm, danke ans Team! Und einen besonderen Dank an meine freundlichfilmkundige und auch noch danachts (Duden, aufpassen, neues Wort) in die richtige Richtung fahrende FFFLieblingsbegleitung!

FantasyFilmFest. Tag 4.

Viel zu tun. Coronalethargie. Der innere Zustand, der dem der äußeren Coronaplauze entspricht. Aber hey.

Breaking Surface. Einerseits nichts, was man nicht erwartet in einem Taucherinnenfilm. Andererseits sehr realistisch und spannend, mit Tauchen auch in Höhlen, aber nur ein bisschen, und dem allseits bekannten Problem, dass die Luft knapp werden kann im Wasser. Mit zwei Schwestern, die weniger reden als nach einem small Talk mit einem Denfilmschonmalgesehenhaber befürchtet. Spannend und solide.

Daniel isn't real. Dass man immer darauf wartet, dass der schwarzeneggeresche Spross mit Dialekt erfreut, wird abgelenkt und enttäuscht. Aber die Bilder und der Score sind ok, und der rest ist leidlich unterhaltsam, und der Hauptdarsteller und die Haarige werde ich gerne wiedersehen. Okay. Aber hey, an viel erinnere ich mich nicht. Und ich hab nicht geschlafen. Aber nochmal an Harvey gedacht, mit dessen Hilfe mir früher mal Plätze freigehalten wurden, von welchen, die meinen namen nicht wussten, und die ich auch eine Weile nicht mehr gesehen habe. Streaming frisst Kino, oder man wird eben alt, wohl.

Dinner in America. Mochte ich sehr sehr sehr. Zwei Randindividuen begegnen sich, und das macht so viel Spass! Toll gespielt, nette Mucke, und überhaupt. So feel good! Lohnte schon alleine die Dauerkarte. Hätte ich sonst nie gekuckt, das.

Fanny Lye deliver'd. Naja. Zwiespalt, ick hör die trappsen. Ein kruder Mix aus zäher Bayerndreihistoriennachstellung und Lady Chatterly. Aber hey, wenn man dann ein bisschen Revenge ranklebt und eine Kugel mit was Blut - um nicht zu spoilern - eine peckinpahsche Hommage darstellt und dann noch ein historisches Statement zum Abspann anhängselt, ist eine feministische Arthouseperle. Oder auch nicht.

Fried Barry.
Ein wirklich eigenwillig-unterhaltsamer Trip. Vollgedrogtes Alien in eher unschönen Humanhülle enters the Void oder so. Etwas sperrig, aber hey, ein Film mit Handschrift. Das Gesicht des Hauptdarstellers wird allerdings etwas overexploited, imho. Nice!

PS. Nunmehr sogar qualitätsgesichert, und das, obwohl noch kein Bild dabei ist!

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