Zottelige Dünnbärte und sich wälzende Pferde.

Statt Berlinale. Anderweitiges. Jedenfalls. Und da saßen wir. So um neun. Abends. Und meine bezaubernde Begleitung sagte: Hatte ich erwähnt, dass der Film drei Stunden dauert? Durch die Arbeit enthemmt: Upsi. Hoffentlich schnarche ich nicht wenn ich einschlafe... Sagte: Egal. Oder so. Möglicherweise weniger charmant. Als ich es gewollt hätte. Aber dieses Frühjahr entenergiesierte mich irgendwie. Leer und nicht dae Ziele und seltene oder Schwundfreunde. Oder weit wecke. Weiger oder mehr. Spandau.Japan, und dazwischen. Egal. Hmmm. Mas für ein Film war das nochmal? Antwort Tarkovsky-. Bingo. der, bei dem ich immer nach 10 Minuten entschlummere... Hoffentlich ohne schnarchen. Das sagte ich dann wohl auch, thailattebeschickert. Möglicherweise nicht wirklich charmant. Aber hey. Wobei ich daran dachte, dass es zum Personen gibt, die meinen, dass ich immer schnarche, und andere, die sagen, nur ganz selten... jedenfalls. Dann Kino. Manuelles Vorhangweggezuppele nach Umsonstkinonichtbezahlerei, Russisch aussehende Zottelbärte fliegen undoder reden synchronisiertes Deutsch, und irgendwannaberdasschnell ist man fasziniert von der unglaublichen Kamera, den Massenszenen, trepperunterfallenden Pferden, Tataren (nein nicht das rohe Hackfleisch, das nicht weichgeritten werden muss, das bei manchen so beliebt ist, dass sie es auch als Schweinehack plastikpackungskaufen und rohverzehren, einbisachtmal die Woche, und sich dann irgendwann wundern und es auf Döner schieben, aber das ist eine andere Geschichte), die wüten und doch so in das Bild des mittelaterlichen Russland passen, der Obrigkeit und Glockenbauerteenis, und am Ende wird man gefarbflasht... Jedenfalls. habe wohl nicht geschlafen, und wenn, dann sicher nicht geschnarcht, und hab mir dann gleich die ungekürzte Fassung organisiert, dbwohl die unrenoviert ist, und obwohl manche sagen, hey, die ist besser. Egal Noch mal sehenmüssen, das. Andrei Rublev by Molten Brain Die so zwanzig mehren Minuten. Und das, was ich voelleicht verpasst habe. Grandios jedenfalls. Danke. Andrei Rublev. Im Babylon Mitte übrigens.

Auch drei...

Der Gegenentwurf zum Trostlosteil vom gleichen Tag, berlinalig. Japan diesmal, und statt nasser Kakerlakenaufspießerei und Spielhöllen sieht man eine bezaubernde junge Dame, die man schon wegen ihrer Gesichtsausdrücke lieben muss, ein etwas größerer Unbehherrschter, und sein Nerdkumpel. Auch mal kloppe, ja, aber unbeschwert, und das dreieckige Trio genießt den Sommer. Blicke, reden, was trinken, jobben, oder auch nicht. So ehrlich wie der trostlose Film, nur eben auf der Sonnenseite, die es, so sagt man, ja auch geben soll, was nun zumindest im Rückblick, nach zwei tagen Sonne und Frühling, nicht ganz so utopisch erscheint... nett im besten Sinne, mit faszinierenden Schauspielern... And your Bird can sing by Molten Brain And your Bird can sing. Gutelauneempfehlung.

Wasser, Kakerlaken, Aufbegehren.

Ziemlich trostloser, dunkler, kühler und doch ergreifender existentiaistischer Neontraum mit Jugendlichen, die ziellos das tun, was man so tut als abgeklärter zielloser Jugendlicher, ohne Perspektive. Es regnet, die Wohnung steht unter Wasser und ein Kakerlak wird aufgespiesst. Toll bebildert, ohrbewurmt, realistisch beschauspielert: Kleinkriminelle, ein Taxifahrer, sein Sohn und ein Mädchen... Rebels of the Neon God by Molten Brain Rebels of the Neon God. Berlinale. Unbedingt ansehen!

Akiba Pass Festival.

Festivals zwingen mich dann doch dazu, kurz was zu schreiben, wenn ich da war, zumindest... Hier: Anime.

Non Non Biyori Movie: Vacation. Ein paar Schlmädchen gewinnen einen Trip nach Okinawa und haben dort ein paar nette Ferientage. Ncht mehr, nicht weniger. Ein Sliceoflifemovie (Danke für das Wort!!) eben., bei dem man merkt, dass Film auch etwas sein kann, selbst Anime, das einem etwas an Leben schenkt, das man selber nicht erlebt hat. In diesem Fall Urlaub in Okinawa als mehrere Schulmädchen. Hey. Ist doch was!

I want to eat your Pancreas. Kein Zombiefilm,, wie man vielleicht als alter Kenner vermutet... Sondern eine Schuljugendlichenromance, die ziemlich unromantisch daherkommt. Und es war wohl etwas Staub in der Luft. Nimmt einen mit, so oder so.

Natsume Yujin-cho the movie: Ephemeral Bond. Wieder ein Schüler. Sieht Yokai, also diese japanischen Geister wie Totoro, den ich jetzt auch nochmals sehen muss, um zu prüfen, ob das stimmt, dass das sein kann, dass der Protagonist tot ist, was wohl irgendwo im Netz theorieauftauchte... Egal. Etwas einfacher, aber hey... mit einem sohn, der länger da ist als man vermuten will, und der gejagt wird, und mit einer dicken Katze, die auf einmal drei ist... für eher kindliche gemüter, aber nachdenken kann man auch hier, hinterher, wenn man will....

Fate/stay night. Heaven's Feel II. Lost Butterfly. Fate2 by Molten Brain Wie man es kennt. Mittlerer Teil einer Serie, in der Helden sich epischeruptiv megakloppen, und bei der man versucht, nachzuahnen, was die alle eigentlich wollen mit dem heiligen Gral. Masters und Servants. Gehirn aus, Augen auf, und die Ohren. Voll ok, das.

Zoku Owarimonogatari. Ein weiteres Kapitel der für mich so ziemlich außergewöhnlichallerbesten Animeserie überhaupt. Sehr viel reden, sehr wenig verstehen, eine wirklich 1ae minimalistische Optik., so viele Ideen.. mehr davon!!!

FantasyFilmFest. White Nights. 2.

Zu wenig Zeit, zu viele Freunde... naja, bald sind ja die Nights...

Keepers. Was so passiert, wenn drei Männer auf einer Insel sind, mit einem Leuchtturm, und wenn sie etwas haben, was sie selber wollen, andere aber auch... Bärte in wettergegerbten Seemansgesichtern, kalter Wind, und irgendwann konfliktet es. Ansehbar, aber etwas kühl... Schauspieler, ja, aber es flashte nicht wirklich. Ok.

Monstrum. Koreasiatisches bigbudgetiges Fantasyspektakel mit Intrigen und Martialsartisten und einem erstmal ziemlich niedlichem Untier., aber ohne westlichen Star, gottseidank.. aufwändig, episch, und ja, an den Pakt der Wölfe muste ich auch denken. Nett, und toll, dass es wieder ein paar asiatische Filme gibt, hier. Unterhaltsam.

The Favourite. Was so passiert, wenn drei Frauen in einem Schloss sind, und eine etwas hat, was die anderen beiden wollen, so im 18 Jahrhundert... Fantastisch gespielt, geschliffene Diaundsoweiterloge, eine ungemein interessante Kamera und auch sonst schwarzböslustig unterhaltsam... Sehr gut. Ansehen!!

Destroyer. Spannender, illusionloser und etwas unbarmherziger Schuldundsühnetreifen um eine fertige Polizistin, die noch fertiger aussieht, wenn man weiß, wer die spielt... sehr gut, auch ansehen,

Office Uprising. Leider habe ich das Teil mit dem Walkingdeadkoreaner gesehen, das auch in einem Bürohochhaus spielte und auch lustig war und blutig, an das ich mich aber noch gut erinnere, im Gegensatz zu diesem ab und zu nur sehrverhalten witzigen Werk, das mich glaubi ich zum Einschlafen verleitete... Nicht mal daran erinnere ich mich. Egal.

FantasyFilmFest. White Nights. 1.

So, urlaubszurück und zumindestinnerlich nochgewärmt und sonstbleibtalleswieesistgeerdet gleich mal zum FFF, mit Nochnichtausgepacktemund Nochnichterledigtem als Hürde, die es noch zu überwinden gilt...

(Update: ... und wegen eines Updates geausbremster Energie, hey, und Gelöschtem, deswegenen.....)

Jonathan. Jonathan by Molten Brain Gnadenlos gut bebilderter ruhiger Film über einen jungen Mann und seinen Bruder, die das Problem haben, etwas teilen zu müssen, was normalerweise etwas ist, das man für sich hat, zumindest wenn man alleine ist, und, wenn man es genau nimmt, auch sonst, aber das kann man sehen wie man will... Egal. Tolle Thematik, wenn auch der Film nach der Hälfte, als etwas verschwindet, was erst der eine, dann der andere hat, etwas in die Theorie abdrifte, was leider auch spannungs- und reizmindernde Folgen zeitigt, im Vergleich zur Hälfte davor. Dennoch gut gespielt und vollokay.

The Field Guide to Evil. Bestätigung für Shortcutsnichmöger. Talesofthecryptige Filmchen, ohne Rahmen ananandergereiht, mit eher Beliebigbelanglosem ... ohne Schauspielerinnen werden eben auch un den Berghochwäldern gedrehte Heywirmachenalleswieinhagazussakurzfilmversuche scheiter,n, schon am Schnitt, und dann gesterläppert alles so hin, mit ein paar kurz aufglimmenden Hoffnungsfunken bei den Türken und Griehen, mit einem leider nicht fürdiequalendavorentschädigenden ungarischen Immerhinhighlight am Ende, mit Brüdern und Schuhfetischund optischer Wirklichunterhaltung... das kurze Najaesgehtdochfgefühl wird aber dann durch die bracchialendlose Abspannwüste, die niemand freiwillig durchschreiten wollen würde, wäre es eine echte, wirde untergepflügt... naja, irgendwann wächst dann vielleicht noch was, da, im Hochwald, wo alle noch an Krams glauben und Liebe und Freude und so verboten sind... Das kennt man aber anders von Heidi und dem Ziegenpeter, aber Hochwald ist eben im Trend, irgendwie, und man wartet schon auf den röhrenden Hirsch,...

Ok, ich schweife ab, das war im wecken Original nicht drinne... Egal...

Burning. Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie das zweite Gähnen ziemlich makelloser, faszinierender Langfilm über einen jungen, manchmal etwas slow wirkenden Möchtegernautor, der eine Freundin findet, die irgendwann iregdndwie weg ist... Außerdem gibt es einen jungen neben- oder besser Vorbuhler, wie im richtigen Leben, der keine Kuh, sondern einen Porsche hat, was erwartungsgemäß gut zum Abschleppen ist, und es gbt Rätsel, die Vergangenheiit, Metaphern, die schon fast zu offensichtlich sind, um welche zu sein, naja, und einpaar zu viele Hinweise... Egal, ruhiges schönes Brett, das nie langweilig wurde, aber rätselhaft ist schon noch andersser....

Lords of Chaos. Von der Struktur etwas durcheinander, aber hey, wie das Leben so spielt... Keine Doku, kein Spielfilm, gute Schauspieler,... leider eine heftige Erdung, wenn man die eher bezauberndernstunernsten Letztejahrefilme zum Theam Metal und Skandinavien innerlich an sich vorbeiziehen lässt... zwiespältig.

Blood Fest. Noch unterhaltsamer wiederer Versuch, das Wissen um die Regeln des Horrorgenres als Schutz zur Vermeidung der ewiggleichen zum Ableben führenden Fehler von Standardprotagonisten zu verwenden... abundzune Witze, und des Bösen Ursprung ist dann auch das, was man erwartet. Immer wieder ein bisschen lustig, was ausreicht zum Nichteinschlafen, aber eher in der Mittelklasse ders Genrerepertoires... leidlich unterhaltsamesituationenanananderreihung.

"It is alive!" "Get rid of it."

Ein ziemlich vielschichtiger Film, bei dem so viel passiert, dass man denkt, zuweilen, dass er nie aufhört... In den ersten 10 Minuten armageddont es, Männer mit Kinn und festem Blick und Blondinen mit Akzent und eine liebevoll gebastelte Raumstation, die an die besten Zeiten der Thunderbirds erinnert, wie auch der erste Teil des Films übrigens, bei dem die Schauspieler auch nicht viel mehr können als die Brüdermarionetten, die glaub ich auch so eine Raumstation hatten. na, hier jedenfalls keine Brüder, sondern alte männliche Rivalen, der eine so ein modernes softiges Weichei, der diese Aliens, die auch auftauchen, am liebsten einsammeln will und auch sonst manchmal überlegt... gottseidank ist der mit noch mehr Kinn da, der unsentimental und direkt die Probleme angeht und Lösungen in vier Worten anbietet... Siehe die Tagline. Naja, aber dann wäre der Film ja schon vorbei. Armageddon ist so bald abgefrühstückt, ist eben kein Loser, der so ewig braucht, wie Willis... Nein, hier gibt es quasi als Zugabe noch Aliens, die zunächst an Matcha erinnern, dann an grünen Tapetenkleister, und dann an sumpfige Brüder der Daleks, eine Ökovariante vielleicht, die man erst mal lange belasern muss, bevor man die leere Waffe reinwirft, was effektiver zu sein scheint, aber im Film nur zweimal ausgekostet wird, und irgendwie tun einem die unbeholfenen Glibberdinger schon leid mit ihrem Schicksal, das eher dem von Chucky ähnelt, der ja in den Filmen, was so oft übersehen wird, das eigentliche Opfer ist, dem übel mitgespielt wird... Egal.... Jedenfalls gibt es Krankenschwestern, schwerelose Kampfastronauten im All, Explosionen, Feuergefechte und heldigen Streit um eine Frau, und coole Mucke am Anfang und am Ende... Ja, etwas langsam, alles, Schnellgeschwindigkeitsanimefans werden möglicherweise gleich einschlafen, aber das Ganze hat was, auch ein Ende, das allerdings schon nicht wirklich überrascht... Egal. The green Slime by Molten Brain The green Slime.

Heirat, Schiff, Katzen.

Mal wieder einen Klassiker. Von Vigo. Nix Trash und Blut. Sondern Schwarzweiße Perfektion, filmgewordenen Stimmungen, Realismus, Naivität, unvorgesehenes Vorhersehbares, ein junges Ehepaar, gerade vermählt in einem Dorf, auf einem Kanalboot, und ein eher Kleiner, und eher Größerer, mit Bart und Erfahrung und einer Horde Tattoos, die so aussehen, wie die so aussahen 1933 oder 1934, so auf Seeleuten, die eine obskure Nunjadanndocheinbisschentrashsammlung dabeihaben, das mich ungemein an dieses merkwürdige Seemannmuseum mit maritimen Kuriositäten erinnert, das es mal an der Reeperbahn gab, vielleicht noch gibt, keine Ahnung, und mit einer so oftüberraschenden Kamera mit so vielen Ideen, und mit einer Million Katzen, die auch auf dem Schiff leben, ohne dass viel passiert, während so Vieles passiert, zwischen Schmutzwäsche und der Kombüse und dem Grammophon und zwischen Paris und Le Havre, mit den Vieren, die ganz gut klarkommen, aber hey, irgendwann will die Neugemahlin dochmal Paris näher angucken... Doch mehr Klassiker gucken, müsste ich, wie diesen. Echt gut. Atalante by Molten Brain Atalante.

Breakdance

War gespannt auf die Neuverfilmung. Ers nach dem Kartenkauf gesehen, dass 152 Minuten Lebenszeit investiert werden müssen, zzgl. Hinundher und Werbung und so. Und das Hinundher beinhaltete den harten Weg in den 5. Stock, mit den gemauerten Sitzplätzen, die ich zum letzten Mal vor etwa 20 Jahren schon bewundern hatte können. Plus die Zeit, die alte Fassung anzusehen. Die ich wieder so gut fand. Etwas rätselhaft, ja, aber die Hauptdastellerin und die Farben und München und die Goblins mit ihrer Haaresträubmucke auf Altsynthies und der abundzune gialloeske Italogore... Und dann überraschend kurzweilige 153 Minuten, ohne Schmerzen, trotz der Mauern und der Köpfe vor einem, die wie früher, als es noch keine Kinolounges und Fettsesselcineplexe gab, mit quietschenden Kunsledertönen, die einen am Einschlafen hindern in der bequemwarmen Umarmung des Sitzundguckmöbels, entweder wegen der Lautstärke oder der Quietschvermeidubgshaltung, aus Rücksicht gegenüber den Danndochpopcornknurpsenden. Und wirklich kein Remake. Eine eingenständige Hommage, ja, obwohl auch ständig Possesssion um die Ecke lugte, mit der Mauer nicht nur vorm Knie, sondern zwischen hier und drüben, damals, im immer winterlichen Westberlin...und es gibt eine menge Tänze, die durchaus sehenswert sind, mit Dakota Johnson drinne, die etwas farblos bleibt, sonst, aber hey, alles im Rahmen, und es gibt ja Tilda Swinton, die Immersehenswerte.... Weniger Splatterundekelkrams als bei Argento, nur diese eine Szene, in der jemand gebreakdanced wird, ist dann doch beeindruckend, und statt bunt wabender Vorhänge in Primärfarben gibt es dann besagtes Winterinberlinfarbspektrum zur Einstimmung auf das, was hier so nach dem Sommer kommt, und die, die Deutsches Kino mögen, freuen sich über die Nebenplots, die zwar nicht notwendig sind, denke ich, aber dem Film eben doch diese spezifisch Berliner Atmosphäre geben... Kurzweilig, rätselhaft zuweilen, und hey, eigenständig gegenüber dem Original. Suspiria by Molten Brain Suspiria.

Muskeln und Blut und Gipsgesichter

Ripoff oder Hommage? Eher Hommage. Denn der dann doch muskelwise erwartungsunterlaufende Japaner im Unterhemd zitiert das Original ein paar Mal und sieht in einzwei Momenten tatsächlich genauso aus obwohl er ganz anders aussieht. Hmm. Vielleicht liegt das auch an der Irgendwoimmüllgefundenevhswirddigitalisiertqualität. Da braucht man die Brille gar nicht aufsetzen, wenn man eine braucht, sieht eh gleich aus. Der Begriff Vollbild ist da auch eher wieimmerirreführend. Egal. Jedenfalls - wer das Original von den Handlungssträngen zu verwirrend fand, wird hier mit einer wesentlich vereinfachten Fassung belohnt... Auch die Tricks erinnern wieder an Kindergartenbemühungen von unter Drogen gesetzten Kleinkindern, die irgendwas zu verarbeiten haben, was aber wesentlich schlimmer sein muss als Godzilla, Megashark oder sogar das Biest aus dem All mit biertrinkenden feinrippunterhemdentragenden Vätern (nein, nicht nur das Feinrippunterhemd, Betonung auf nur) gesehen zu haben, Popcornundchips in sich hineinstopfend - ich könnte da ja wieder was erzählen aus dem Kino, wenn ich dazu käme, aber ich muss immer arbeiten und neue Handys kaufen und Kürbissuppe kochen. Außerdem sind die beiden jungen Damen vielleicht sensibel. Egal. Jedenfalls ein durchaus schlechter Film, in jeder Hinsicht, der aber dennoch von allen gesehen werden sollte, die das Sichwieeinkindwundern nicht vergessen haben und ein bisschen Spaß haben wollen, abseits vom mainstreamen. Und die Bruce Campbell so mögen wie ich. Und schon wegen des absolut unglaublich tollen Titels. Bloody Muscle Body Builder in Hell by Molten Brain Bloody Muscle Body Builder in Hell. Aka The Japanese evil Dead.

Alliges Antalium, bockige Beine und gummige Gemächte.

Und ja, wieder ein Ausflug an den Rand der bekannten Universums der italosleazigen Weltraumfilme! Wer dubiosverhaltenspacige Mucke mag, Astronautinnen und Astronauten in grünen und pinken Kunstlederuniformen und schwarzen Moonboots, auf fremden Planeten, mit unwirklichen Landschaften, die nie jemand gesehen hat, bisher, außer man war mal in einem Birkenwäldchen, mit Weltraumschlachten á la "Sie haben das Modul getroffen", männlichen Schlägereien und weiblichen Träumen, ausgedacht von italienischen Männern kurz nach Star Wars die erste, mit deswegenen Leuchtsperrholzlaserschwertern mit C-Movielookundklang, mit defekten Robotern, die Welten beherrschen, mit Bösewichten mit XXX-Time... dann, hey, ran! The Beast in Space by Molten Brain Jedenfalls. Zwei Typen wollen das ultrabegehrte Material, und niedere sonstige Gelüste gibt es auch... The Beast in Space.

FantasyFilmFest. Tag 12.

The crimson Rivers. Naja. Ok. Übertatortniveau und ein ruhiger französischer Beginn des letzten Tages. Sonst ist nicht viel hängengeblieben. Naja.

What keeps you alive. Zwei tolle Schauspielerinnen, ein See, ein Wald, und ein Ruderbootrennen in diesem Film über ein weibliches Ehepaar auf Urlaub. Eine wird dann bald durch den Wald gehetzt, und hey, alles nicht neu, aber, wie gesagt, zwei nette Schauspielerinnen, und ein primaer Rest. Flasht nicht, aber unterhält ziemlich gut. Nice, that.

Ajin: Demi-Human. Hatte schon ein paar Folgen der Animeserie gesehen. Und etwas weniger Komplexiät erfreute mich dann doch nach den einigen Tagen Kino. Trotz teilweise etwas unguter Besetzung - der Mann mit der Mütze - fühlte ich mich gut unterhalten, und die FX und Fights sind mir als durchaus erfreulich im Kopf geblieben. Jedenfalls nett zum Thema Waskannpassierenwennmandirektnachdemtodwiederdaistundeinen-schwarzenpartikelfreundhat. Und wie Menschen mit sojemandem umgehen.

Marrowbone. Die Reste einer Familie - Mutter, vier Kinder - mit einer Leiche im Keller (nein, nicht wörtlich zu verstehen) und Geldproblemen auf dem Land irgendwo, isoliert und in einem großen alten Haus unheimeln in diesem gutausgestatteten, ruhigen, intensiven aber auch langsamen Film herum, und irgendwann passiert auch etwas mehr, in den Köpfen und im Haus.. Solide.

Anna and the Apocalypse. Ordentlich gesungen, und ja, wie bereits gelesen, eher glee- als HSMig, ansonsten wirklich auf Shaunofthedeadniveau, den ich allerdings nicht so dolle fand, auch bei der Zweitsichtung. Viele Unzufriedene, aber hey, war irgendwie schon ok, das. Aber eben nicht so ein Hit wie One Cut of the Dead....

FantasyFilmFest. Tag 11.

Warnung. Wenn es das Alter ist, das mich lähmt, oder Molten, wird das eher weniger hier. Aber hey. Erstmal zurück zum FFF.

The Dark. The Dark by Molten Brain Schwere Erinnerung. Aber dann. Ungewöhnlich. Scarfaciges Zombiemädchen meets ohneaugrigen Entführten im Ebensoalter, wenn man das so sagen darf bei Zombies. Der Entführer des letzteren sieht aus wie Ulrik Muuhe mit Bergbart. Intensiv, merkwürdig, anders, und hinterher fragte ich nach wegen des Endes. Beeindruckend, daran erinnere ich mich, aber ohne das was hängen bleibt. Whatever that means. Ansehen, jedenfalls.

Wildling. Ist aus den USA, fühlt sich aber irgendwie skandinavisch an. Ungetrübte Erinnerung, btw. Eher - hmpf -Knubbelinichtsoschöne lebt, wie man das so tut, dann, irgendwie, alleine, hat einen Job am Flughafen, macht was sie kann - besser als andere - , ist aber eben optischwise isoliert. Trifft dann jemanden wie sie. Hey. Und dann gibt es diverse Wendungen, und das Ganze nimmt einen mit, die Protagonisten erobern einen, wirklich, das Herz, hey, und das ist dann ziemlich grandios. Eindeutig einer des besten Filme des FFF, diesmal.

Puppet Master the Littlest Reich. Jaja, die Nazis. Und Puppen. Nostalgischer B-Movie-Puppen-Splatter, irgendwie platt, strukturell vorhersehbar, aber nett, mit ein paar Ideen. Oldschool.

Heavy Trip. Der nunmehr fast schon zur Gewohnheit gewordene ultragute Heavymetalfilm aus dem Norden. Ein kleiner, aber zutiefst sympatischer Film über ein paar ausdemdorfige Lautemusikmacher - die einzige wirklich Alternative, da, zu Rentiere züchten und Ölbohren und Goldschmuckmachen und an Touris verkaufen statt Jura studieren. Werden sie es schaffen und auf dem großen Festival auftreten? Seehr nett, das. Gutelaunemacher.

Buybust. Sehr ansehbarer dunkler martiallifenotartiger Film. Mix aus Assault (merkte ich auch ohne Programmheftlesen) bzw. Black hawk Down, the Raid etc, was die realbrutale Action angeht, und durchaus spannend. Polizei versucht, aus irgendwie ziemlich agtressiven philippinischen Viertel rauszukommen. Mochte ich. Hielt wach, das. Yesss.

FantasyFilmFest. Tag 10.

Vultures. Skandinavischer kühler Besseralstatortthriller, der mit einer verstopften Drogenkurierin und sozusagen kränklich aussehenden Weisswürstchen anfängt, sozusagen kantinenlookig, mit leichtem Gelbstich - und ja, ich erinnere mich gerne an diesen Film vor ein paar Jahren, wo es im Gegenteil um den Wunsch, nein sogar die Notwendigkeit von drogeninduzierter längerer Extremstuhlgangvermeidung ging - und mit wartenden Brüdern weitergeht, die ein Problem haben... Spannend uns skandinavischreal.

Boarding School. Schwieriges Kind wird in ein Miniinternat gesteckt, wo andere schwierige Kinder - eine etwas bmovieige Merkwürdigzusammenstellung allerdings, wenig homogen, aber hey, es wird ja irgendwie erklärt, mehr oder weniger, dann, irgendwann - ebenfalls elternwunschgerecht untergebracht sind. Fängt an wie ein Mix aus einem dieser Internatmitbösennonnenfilmen und dem von mir wiedergesichteten The dangerous Life of Altar Boys aka Lost Heaven, wo Jodie Foster, die ich sonst als eher kühlsperrig nicht fragen würde, ob sie mal wieder in Berlin ist, durchaus passenderträglich erzieherisch tätig wird, aberwandert schnell - wobie die Kinder hier wirklich Spass machen, in eine andere Ecke, eine genredunklere, blutigere... Wirklich nett und mit einem echt wenig vorhersehbaren Ende.

Terrified. Argentinischer Geisterfilm. Verschiedene Personen erleben unheimliche Dinge, wobei erleben geht von Hucheinenunheimlichenschattensehen mit Alszuschauerbösevorahnungenhabenwegendertonspur bis hin zu Rumgeworfenwerden und Sonstirgendwieaufunheimlicheweiseverableben. Ja, unheimlich, ziemlich, und unterhält, ohne dass ich mich allerdings an die Storyline erinnern könnte. Es bleiben Effektivehaarsträubgruselmomente.

American Animals. Heistmovie. Den ich mochte. Weil die eher unbekümmerten Protagonisten sich auf eine entsprechende Untat vorbereiten, in dem sie Heistmovies ansehen. Weil sie einigermaßen sympatisch sind. Aber auch etwas unbekümmert, was so das Potential von Waskannallesnormalerweiseschiefgehensituationen angeht. Bisschen Hinterherinterviews mit bisschen viel Zeigefinger, wobei ich überlegen muss, mit welchem Ziel: ob man sowas gleich sein lassen sollte oder lieber ordentlich planen und nie einen Schreck kriegen? Okaye wohlproduzierte Unterhaltung.

Future World. Es gab hinterher viele lange Gesichter. Aber hey. Warum? Francogemacht. Kennt man, die eher unbekümmerte Herangehensweise. Bisschen Freundeverkleiden, Moppedinderwüstefahren, Schlechtezähnefletschen und Rumballern, Hommage an die Indernachapokalyptischenwüstmitfantasieklamottenauflustigenmpoppedsinderwüsterumfahrfilme eben. Mit Lucy Liu, die allerdings wenig sagt und meistens ätherisch-ästhetisch rumliegt. Mit Badassglaubichtrotzdemnichtfranco mit allerdings gut gemachten schlechten Zähnen mit ausgeprägtem Wunsch nach Kamerazeit. Mit Drehorten, die an ein kleines esoterisches Irgendwofestival erinnern, an einen Billigtittytwister, und irgendwo am Meer gab es noch eine kaputte Ruine, die sich auch zum Feiern eignet, mit einer overactenden Milla deswegenmussmandenfilmsowiesosehen Jovovich, die hier aber mehr anhat als ein bisschen weisses ducktape, egal, und Snoopdoggydingsda spielt sich selber, oder den der er gerne wäre, keine Ahnung, kenne mich nur ganz oberflächlich mit nur französischen Rap aus, wobei auskennen das nicht wirklich trifft, obwohl ich in Bälde mich von IAM konzertbeschallen lasse... Letztendlich alles auf der Kippe, das, irgendwie, wenn nicht Suki Waterhouse eine bezaubernde andersfarbige Kontaktlinse hätte und sich nicht so geradeso ubermodellig durch den Sand bewegen könnte wie auf einem extremstöckeloptimierten Laufsteg... Das passt dann doch.

FantasyFilmFest. Tag 9.

Paradox. Sammohungchoreografiertes und allein schon deswegen sehenswertes Hongkongkino, das in Thailand spielt. Vater und gleichzeitiger Kloppcancop sucht mit Thaikollegen seine Tochter, die entführt wurde. Es gibt eine einfache Story und slicke Farben, und hey, ziemlich grandiose Martialartsaction, bei der die Alltagsgegenstände eine ähnlich große Rolle spielen wie manchmal bei Jackky Chan, der Humor jedoch eher nicht. Wenn man das Gerne mag, gefällt der Film. Durchaus.

The Cannibal Club. Irreführender Titel. Entsprechende Hoffnungen werden enttäuschen. Ich erinnere mich auch nicht an heftiges Rumgebonke, was ein kurzer Blick in die FFFreviews vermuten liess, aber hey, vielleicht bin ich ja auch eingeschlafen. Der Titel bezieht sich eher auf die Kannibalisierung der Gesellschaft, und die Einstellung des Regisseurs mag ehrenwert sein, aber so wirklich kurzweilig war das nicht, und die schlichte Optik ist vielleicht auch nicht so wirklich aufregend. Und an die Schauspieler erinnere ich mich. Mussnichtfilm.

Await further Instructions. Weihnachtsfilm. Familientreffen. Inklusive Ehernaziopa und Vonwoandessaussehfreundin eines Sohnes. Und natürlich kann dann auf einmal keiner raus, und alles gefühlsexplodiert zwangsläufig in Zeitlupe, und der Fernseher übernimmt. Toll gespielt allerseits, und es milgramt und kabelcronenbergt, und man weiß wirklich nicht, wo das hinführt. Oder doch. Aber nicht wirklich. Unangenehm und gut. Und irgendwie mochte ich die Freundinspielerin. Mal in Berlin?

Cutterhead. Deutsches Kino kriegt sowas nicht hin. Warum? Jedenfalls. Klaustrophobisches zudrittes Abgeschnittensein und - warten darauf, dass es kälter oder wärmer wird oder irgendwer einen rettet, oder man sich selbst, alleine oder zusammen, da vorne in der Tunnelbohrmaschine, und dass das mit dem Luftdruck klappt, als und wenn draußen die sogarohnemonstrige Hölle ausbricht. Minimale Ausstattung, Dokulook und die Protagonisten verpassen einem ein gerne mitgenommenes dänisches Tunneladrenalinkino.

The Inhabitant. War der letzte Film an dem Tag. Vor zwei Wochen oder so. Ich erinnere mich an drei überzeugende Einbruchschwestern mit ernstproblematischem Familienhintergrund, zwei Eltern und eine eklige Kinderüberraschung, und alles wurde dann schnell solideexorzistig, einen durchaus wachhaltend, mit ein bisschen Grusel, optisch und klanglich ausgefeilt, mexicochilenisch, storytechnisch stimmig und unlangweilig und deutlich über dem befürchteten Niveau.

FantasyFilmFest. Tag 8.

Dead in a week. Sympathische unangestrengte englische Schauspieler, Altkiller und Strubbelhaarsuizidwoller, Kissenstickerinnen und eine unechtblonde freundin, die aber erst nach dem Ichschaffeesnichtselbstalsokillmichauftrag ins Leben des Todgeweihten tritt... macht mit seinem schwarzen Humor richtig gute Laune und verhindert, dass man schon beim ersten Film einschläft.

Ride. Verminderte die gute Laune ein wenig... nur ein wenig, aber. Bella Thorne ist nett anzusehen, und der Uberfahrer und der Neuefreundfahrgast sind ganz ok gespielt, aber mann muss schon manchmal das Gehirn ein wenig ausschalten, um eine Verhaltenslogik der Handelnden zu erkennen, die durchs durchaus nettbelichtete Stadtddunkel fahren, mit okayer Mucke im Ohr.. aber vielleicht sind wir alle auch nur zu hartgesotten inzwischen, nach Jahrzehnten Filmblut zwischen den Ohren...

St. Agatha. Nonnen. Klischeeböse, lookwise. Mir gefiel die Oberin ganz gut, aber im Grunde genommen ist das alles recht wenig explotationiges Nonnenbahnhofskino, oder besser sexplotationiges. Denn die Filmnonnen ziehen sich nicht aus. Und es gibt auch keine bösen Sprüche an der Zellwand wie "Bestrafe einen, erziehe Hunderte", wie damals in Schwarzweisszeiten und - war es sie? - Romy Schneider. Sie sind eben ein bisschen fies... naja, und der Rest erklärt sich von selbst, wenn ich lese, dass der Sawmaestro seine Hände im Spiel hatte. Naja, ohne Übererwartungen schon ansehbar, aber eben Bahnhofskino, irgendwie, halbherziges.

Piercing. Tja. Tolle Schauspieler - insbesondere die blondfrisurige Wasikowska mit richtigem Gesicht - , tolle Bilder, toller Ton, tolle Farben, ansonsten eher eine kammerspieleige Studie über Sticheln und Penetrieren als ein Film. Aber hey. Cool, und mehr Inhalt als die deutschen Beiträge....

One Cut of the Dead. Vorher irgendwo schon Netzgelobhudelei mitbekommen. Skeptisch erst, dann auch erst skeptisch geblieben wegen der Wackelwackelkotzkamera, aber die beruhigt sich irgendwann und der Film dreht so nett realhumorig auf mit seinem Film über eine Zombieattacke... lowbudgetig, aber dann so nett, über Film und den Ohnecutundlivewahn und die Hindernisse, die alle so auftauchen können... Liebe zum Film tropft aus jedem Bild... und ja, Blut auch... meine dringende Empfehlung: Ansehen!

Und ja, ein paar Bildchen kommen noch. Muss aber jetzt abwaschen, der Molten.

OFFF. Dazwischenes.

Urlaub genommen. Und dann das. Lauterne Wiederholungen und Späterwiederholtes auf dem Fantasyfilmfest. Wegen des deutschen Kinns ohne Schauspieler. Till Würdeerdochschweigen Schweiger. Nunja. Egal. jedenfalls. Wäre sogar ganz gerne in den Zoo gegangen. Aber hey. Das aktuelle Kinoprogramm will auch genutzt werden.

Antman and the Wasp. Ok als Popcornsuperheldenmarvelteil. Nicht so Overthetoptongueincheekironisch, aber nett, mit Fakewissenschaft und tollen Effekten und einer leichten Story, die unterhält, einen mitnimmt, aberund die auch hinterher leicht wieder vergessen werden kann. Kurzweilige Zeitgehtschnellrumunterhaltung. Jedenfalls besser als Fussballgucken, obwohl das Marveluniversum vielleicht weniger komplex ist als die Fussballwelt, die aber eher dazu taugt, Minderwertigkeitsgefühle durch subjektives Besserwissereigefühl überzukompensieren. Aber vielleichthabe ich auch nur zu wenig Comix gelesen. Jedenfalls voll okay. Auch wenn man wieder mal die 3Dbrille vergessen hat.

BlacKkKlansman. Blackklansman by Molten Brain Endlich mal im Lux gewesen. Gute Sitze. Knarzen nicht, weil so Plüsch und nicht Geräuschbeimbewegenleder. Kino 2 ist auch groß genug. Und der Film passt gut zu Bomb City, irgendwie, wegen der zumindest mir genehmen Einstellung. Gut, die letzten 5 Minuten hätte man sich sparen können. Anspielungen vorher waren ja da. Ansonsten eine spannendlustige Auseinandersetzung mit diesen Kapuzenträgern, die ich aus schlechten Filmen, aus gutschlechten Filmen wie Birth of a Nation - der danache griffithsche Entschuldigungsfilm hat es noch nicht in mein Abspielgerät geschafft - kenne. Jedenfalls, SPOILER, ein Schwarzer mit Frisur unterwandert den Zumkotzenklan, und ein jüdischen Mitunterwanderer - Bruder der Schwester aus der so leider abgesetzten Evildeadserie mit BrucedasKinnCampbell - aucht, und ein bisschen persönliche Konflikte gibt es auch. Leider auch immer noch die maskierten Rassistentrottel. Sehenswert, das.

Nach dem Kino zu Hause abgehangen. Einer Empfehlung gefolgt, die mir auch buchstaberisch in den Kram passte: Der City-Hai. Betonung auf C. Mit einem jugendlichen, muskel- und kinnigen gesundeernährungauföstermerikanischpreisenden Schwarzenegger, der munter linkslenkend, rechtsballernd oder andersrum im Cabrio durch einen Steinbruch fährt, ohne Ameisenanzug, und unbekapuzte Ungute ihrem Ableben zuführt. Auch sehr nett, wieder, das. Danke für den Hinweis.

FantasyFilmFest. Tag 6.

Dementia Part II. Schlechte Marketingentscheidung. Mindestens eine Person ging da nicht rein wegen PartInichtgesehenhabens (das ist übrigens möglicherweise die erste Verwendung dieses Wortes ever!...). Für diese person war es allerdings eine richtige Entscheidung. Denn das Positivste, das man über den Film sagen kann ist dass er in schwarzweiss gedreht wurde. Ein bisschen klebriger Schleim reicht eben nicht... zweidrei gute Ideen auch nicht. Und keine Schauspieler machen einen Film nicht besser. Und es hilft auch nicht, wenn als Vorfilm ein dämlicher Hundekopffilm läuft, bei dem auch mal links mit rechts verwechselt wird... (Frenchies). Tiefpunkt des diesjährigen Festivals. Aber hey, muss es auch geben. Und bestätigt die Regel, dass man nich Part II sehen sollte ohne Part I gesehen zu haben...

Murder me, Monster. Tolle Kamera, tolle Bilder, gut gespielt. Ansonsten eher ein Lehrstück darüber, welche Urängste in der argentinischen männlichen Bevölkerung drinne stecken. Und das Monster ist nicht ein lovecraftsches, sondern dann doch eine eher pubertäre argentinische Enttäuschung, irgendwie. Ansonsten langsam, aber nicht ohne Reiz.

Keep an Eye out. Mochte Rubber nicht. damals. Aber dieser Film war schon ok. Wenn auch eher ein bisschenschwarzes Boulevardtheaterstück, immerhin unterhaltsam, Garant gegen langzeitkinoguckinduziertes Wegnicken. Ok. Aber kein Highlight. Der Vorfilm - ein trashiger Faketrailer - machte dagegen Lust auf mehr: Space Trash Bag.

Bomb City.
gefiel mir. Punks - oder sagt man Punker weiss nicht - im 90erjahreamerika vs. dummkappentragende Footballtypen, Stolz ihrer Eltern. Stimmungsbild, das allerdings tendenziös ist - immerhin aus meiner Sicht mit dem Herz am richtigen Ort -. Gut gespielt, und viellecht auch Diverses verharmlosend... aber hey. Ist ein Film. keine Doku.

FantasyFilmFest. Tag 5.

DFFB goes Fantasy Filmfest. Drei Herausforderungen. Kurzfilme. Deutsch. Und früher aufstehen. Damn. Und nicht ins Heft gekuckt, wieder... Gedacht, dass die Filme aktuell sind... Aber hey. Insgesamt nicht geärgert. Aber - auch nach dem Talk auf der Bühne - hey, panels jetzt auch hier - die Bestätigung. Zum allergrößten Teil besteht deutscher Film aus Ansätzen. Der restliche Film fällt der Arroganz zum Opfer. Der Verkopftheit. Und die Ausnahmen wie der Hexenfilm Hagazussa von Feigelfeld sind anstrengend und langsam. Immerhin.

Prospect. Wieder SF! Selten geworden. Aber hey. Hier hat man aus den Ansätzen einen netten Film gemacht, der weder einschläfert noch billig wirkt.Vater und Tochter auf Schatzsuche, aber andere gibt es auch. Atmo stimmt, Schauspieler ok, manches nur angerissen. Aber Fun.

Bad Samaritan. Sehr unterhaltsam, aber schon irgendwie Mainstream... Also gut zum gethrillerten Nichtindervorstellungeinschlafen. Kleingangster meet Psycho. Tennant jessicajones-, nicht Drwhoisch. Aber nice. Nichtdasderkleinebrudervonnice, sondern wirklich.

Border. Sehr cooles skandinavisches Kino, das mit Mythen spielt, die ich lieber noch besser gekannt hätte. Grandiose Story, toll umgesetzt. Knubbelnasige Zollfrau - anders, mit dem entsprechenden Leben - hat immer den richtigen Riecher und trifft auf einmal jemanden wie sich... Exzellent.

Human, Space Time and Human. Schon auf der Berlinale gesehen, siehe Februar 18. Im Rückblick, erinnernd, eine sehr direkte Geschichte, die mich durchaus unterhielt. Weniger schmerzhaft als vieles Anderes von Kim Ki-Duk. Obwohl nicht ohne Härte.

Bilder später. Forsche dem Lightboxgehtnichtproblem hinterher....

FantasyFilmFest. Tag 4.

Solis. Science Fiction, yess. Und der Film macht all das richtig, was mich an Sunshine störte. Solis by Molten Brain Ok, man kann immer profirummäkeln etwa an diesen Heyundinderletzensekundeereignissen. Egal. Einpersonenstück, auch richtig geschauspielert, eingeraumkapselt, die Steine fliegen vorbei, und die Sonne geht auf. Spannend auch, und das Wohlminderbudget merkt man wirklich nicht... Mehr davon!

Get Shorty. Ja, ich mag Kurzfilme immer noch nicht, und wenn es wie damals eine Ausweichmöglichkeit geben würde in einen Langfilm, würde ich diesen Weg gehen wollen, auch bei einem Wohlgurkenlangfilm. Aber hey. Zum ersten mal seit Jahren positiv überrascht. Nicht dass die Filme toll waren. Aber sie haben überwiegend nicht genervt, und teilweise machten sie sogar Spass! Liegt vielleicht daran, dass ich einen Asienbonus - Fetisch oder nicht, grübel - geben konnte. Jedenfalls gottseidank nicht - wie angekündigt - "wie gewohnt". Und - Überraschung - ein deutscher Beitrag, der sehr nett die Social Media einbindet und mal als einheimischer Lichtblick am verkopften arroganten Vonhierkino vorbeischrammt! Chapeau!

Valley of the Shadows. Ein sehr langsamer Film mit viel Wald und Kind - aber hey, es ist ein Vollokkind -. Wald, Kind, und ein Boot fährt übers Wasser, und ja, es ist kein Rennboot... Und ja, wohl richtig, das, im Nachhinein, eine Prise Bergmann. Viel Atmosphäre. Viel lang. Wenn man müde ist. Aber gut.

Under the Silver Lake. Bin, um es zu wiederholen, einer der wenigen, der It follows nicht so dolle fand. Die Szene im Schwimmbad war so bescheuert. Und hier rastet Garfield ein paar mal aus, und fupp, ist der Film durch eine vermeintlich vielleicht tolle Idee gekippt, oder zwei, und ich musste wirklich grübeln, ob das eine liebevolle Erklärung an Hollywood ist, mit Hierunddahommagigem, oder ob sich da wieder mal nur ein paar Leute toll und intellektuell finden... ansinsten toole Kamera, die Tonspur funzt, und ein bisschen mysterisch wird es auch, aber eine neverwhereische Atmosphäre vermisste ich. Zwiespältig, das. Trotz Spiderman.

Satan's Slaves. Toller und gruseliger indonesischer Film über eine Familie, eine sterbende Sängerin, den Alltag und die böse Vergangenheit, die sich anschleicht. Sehr empfehlenswert!

Diese Website verwendet Cookies. Soweit ich das beurteilen kann, habe ich diese jedoch anonymisiert. Mehr unter https://torts.de/rechts.