Fantasy Filmfest Nights. 4.

The Rescue. Ein bisschen wie 10 Folgen Thunderbirds als chinesische RL Verfilmung. Auf Steroiden. Alle bisher gesehenen Helden sind armselige Wichte dagegen. Küstenwache eben. Feuer, Explosionen, schmelzende Schuhe und ziemlich realistisch, was die Details angeht.

You are not my Mother. Mutter oder nicht. Eher ein Psychogramm. Tochter mit Mutter mit Problemen. Aber die Omma befürchtet mehr als das. Toll gespielt, mit irischen Horrormärchen im Gepäck zwischen den Ohren der geneigten Zuschauer. Klassischungutes Irgendwasstimmtnichtgefühl als intelligenter Film.

Incredibly but true. Naaajaaa. Dupieux eben. Unterhaltsam, aber warum das so ist, ist schwer zu erklären. Viel trockener Humor und ein Zeittunnel. Aber auch beim FFF hat man das Gefühl, hinterher, gerade nach so einem Film, dass die Zeit weg ist, man sich aber jünger fühlt. Jedenfalls ein weiterer Film, den ich mir nie ansehen würde, normalerweise, der mir aber fehlen würde, wenn es das FFF nicht gäbe. Film mit typischer Dupieuxmusik übrigens.

Hatching. Noch ein merkwürdiger Film. Finnisch. Wieder Mutter, diesmal eine seelenlose Heileweltvloggerin, und Tochter, diesmal eine getriebene Mussgewinnensportlerin, die Mutters Erwartungen gerecht zu werden versucht. Die Restfamilie ist eher uninteressant, aber auch da. Dazu kommt ein Ei, und ein feiner Oldschoolatexjob erfreut die Augen.Tolle Hauptdarstellerin. Äh -rinnen. Cleane Optik. Aber hey, ich mag das etwas artifizielle ganz gerne.

Fresh. Eher konventioneller Nächteabschlussfilm. Mit Frauen im Mittelpunkt, was ja diese Nächte schon an und ab passierte. Der seeeehr viel Spaß macht. Es geht los mit einem onlinegedateten ohneinstagrammen Typen, der seine neue Freundin in sein Häuschen mitnimmt, um sich nicht nur mit den Augen an ihr zu erfreuen. Naja, und dann tauchen andere Freundinnen auf. Jedenfalls. Tolle Kamera, tolle Darsteller, prima Tempo, geile Mucke. Nicht undrastisch. Popcornkino, aber in gut, und bitte ohne Popcorn.

Tja. Bisschen gebraucht, ich, dafür. Coronamüde oder beziehungsgeschwächt. Aber hey. Bildchen kommen noch. Vielleicht.
War wieder toll.
Danke ans Team. Und an meine liebe Begleitung, die so manche Heimfahrt verkürzte.

Fantasy Filmfest Nights. 3.


Luzifer. Die Berge, wieder, und statt Hexe eine tätowierte trockene Mutter mit ihrem etwas zurückgebliebenen Sohn und diversen Vögeln. Und mit Landvermessernmit Hooliganaura, brummignervigenen Drohnen, Löchern in Bergen. Malwiedernes aus dem Religionmachtwasimgebirgegenre, mit theaterreifem Schauspiel. Sehenswert, hörenswert, aber auch ein bisschen anstrengend.

Zalava. Dämonen im Dorf! Oder? Brandenburg? Nein, irgendwo im Iran.. Spielt aber nicht die Rolle. Polizist will aufklären und Ärztin ist verliebt. Alle anderen sind ungebildet oder - wie sagt man - traditionellen Vorstellungen verbunden, was, wie man weiß, nicht immer gut endet... Immerhin ein Argument für Bildung: je mehr, desto besser sieht man auch aus! Motivierend insbesondere für Coronaleugner etc. Ansonsten faszinierend, wie das Lesen eines orientalischen Märchens sich ja auch unterscheidet.

She will. Malcom McDowell ist auch dabei, aber auch hier stehen zwei Frauen im Vordergrund. Schauspielerin und Pflegerin. Irgendwann passieren unheimliche Dinge, und es wird ums Feuer getanzt. Drama und Übernatürliches und Schauspielerinnenkino. Voll ok.

Some like it rare. Munteres Filmhäppchen, das sehr viel Spass macht. Der deutsche Verleihtitel spoilert etwas. Aber Iranischer Schinken wäre vielleicht auch nicht ok. Jedenfalls. Fleischer (oder Metzger?) braucht ein neues Geschäftsmodell. Vegan schmeckt eben besser. Sehr nett (also nett als echt sehenswert!).

The Cellar. Alte Story, viel gesehen, aber hey, gruselig und Elish Cuthbert spielt mit, ein Name, der auch zum letzten Film gepasst hätte. Leute verschwinden, und die Kellertreppe ist irgendwie lang. 10, 11, 12, 13, 14.... Zum Wachbleiben. Das Gegenteil zum Schäfchenzählen...

Fantasy Filmfest Nights. 2.

No looking back. Sollte man russische Filme boykottieren? Wenn der Regisseur halber Ukrainer ist? Ist Boykott wie Bücher verbrennen? Oder gut weil Wladimier "the bucha" Putin dagegen ist? Whatever. Bereue das Gesehenhaben dieser Drastimödie nicht. Jedenfalls. Frauenfilm, mit Tochter, Mutter, Omma. Und, ok, Mann, dem Ex. Mutter kommt aus Knast, ihre Mutter will die Enkelin vor ihr schützen. Oder so. Kleine feine Besetzung, insbesondere die wirklich allein schon sehenswerte Tochter, und hey, Kinder im Film können nerven, aber die Tochter ist dazu die brilliante Gegenthese... ruschische faustindenbauchene Drastik, Blut und eine soandere Story gewährleisten exzellente Unterhaltung. Unbedingt ansehen. Jetzt oder nach dem Krieg.

Barbarians. Was man sonst auch so kennt, von Dinner Parties, oder so. Zwei Paare treffen sich, und dann konflikted es, zwischen und untereinander, denn, ehrlich, mindestens einer von zweien will nicht unbedingt auf Dorf ziehen, auch nicht in ein schönes Haus, das im Film angemessen bebildert wird, wie der Rest auch, und aber hey, das Ganze wird dann noch getoppt... Ein zweites Genre wird aufgefahren, um etwas Blut und Geschwindigkeit zu ergänzen. Ok, aber kein Reißer.

Inexorable. Hab ihn nicht erkannt, aber tatsächlich, der Hauptdarsteller ist der Mannbeißthundtyp! Habe den Film mal Arbeitskollegen gezeigt, als Komödie angepriesen, und zu meiner Rettung wurde Mann beißt Hund, den dann doch nicht alle durchhielten, eine Woche später im Kino gezeigt, in einer Reihe über Lieblingsfilme von Theaterregisseuren oder so, damals, in Magdeburg.... Egal. Jetze älter, zauselbartundhaarig, als berühmter Schriftsteller, der samt Familie und Haustier von einer jungen Dame, in die ich mich sofort verliebt hätte, wenn ich jünger wäre und Schauspieler in dem Film, wohl, heimgesucht wird, sozusagen... Psychorätselig, aber mit Auflösung, und sonst trotz Belgien sehr französisch-elegant.

Dark Glasses. Nach ein paar Minuten wusste ich: Das ist kein guter Film. Dieses auf dem Balkonundaufderwieserumgstehe! Dann die Hauptdarstellerin, die wie eine etwas fertige Sexworkerin aussah, was aber passte. Hey. Argento eben. Wird wohl nix mehr. Einerseits. Andererseits hier zwar schlecht, mies geschnitten, aber hey, so schlecht, das es schon wieder gut ist! Mit Wald, Hund, Blut und Kämpfen mit Wasserschlangen, Dialogen zum Abwinken... Insgesamt unterhaltsam, mit Gialloretrocharme und wirklich gutem Elektrovondunnemalsscore. Lohnte sich dann doch.

Special Delivery. Frau kann fahren und einparken! Wie Transporter, nur Park Dae-Min statt Statham und einem kleinen Jungen statt Frau und mit Autos, die noch mehr nach Auto klingen, und mehr Blut und Härte. Nices Actionspektakel. Stylish, auch, und schnell. Lohnt. Sehr.



Fantasy Filmfest Nights. 1.

Mal wieder Kino. No risk no fun. Außerdem ist es nett, ein paar Freunde wiederzusehen. Das Wort Freunde werde ich auch zukünftig verwenden, auch wenn auch Freundinnen gemeint sein sollten, wenn ich gerade wenig Zeit habe und mich nicht weiter mit der Frage beschäftigen will, welche envogue oder geschlechtsneutral- bzw. umfassende Formulierung gerade gewünscht wird. Egal. Erstmal hin zum Kino, mit bvgnen Hindernissen, aber hey, bewältigbar. Nicht dabei wieder die Vermissten, die Aufträge haben, in Rom sind und sowieso nicht gekommen wären, Katzen sammeln oder alt geworden sind, von innen zumindest.

X. Retroig charmant. Mit ein paar mittelalten Menschen, die auch ebensolche spielen, keine 30jährigen Teenager also. Mit einem alten Paar, dass so aussieht wie der Opa in einem der TCM-Sequels, also nicht wie die im Laden und in der Ubahn, außer manchmal, so nachts, U 8 oder tief im Osten, sondern wie die in 80ger Horrorschinken, in denen Latexmakeup noch einen draufsetzte. Immerhin ohne Odorama. Irgendwie auch retro. Wenn die aussehen würden wie Peter Maffay oder Helene Fischer wäre das auch komisch. Und vielleicht haben die in den 80ern ja so ausgesehen, da. Egal. Vorsichtshalber, bei diesem Gedanken verweilend, erstmal ein Smoothie einwerfen. Egal. Jedenfalls. Auch mit einem Alligator oder Krokodil, also groß, Zähne, wie in diesem Hooperfilm, , mit ein paar tollkomponierten Vonobengefilmtsequenzen, und mit ein paar Obenohnegefilmtsequenzen, die da sind, weil der Handlungsstrang den Dreh eines ambitionierten Kunstkopulationsfilmes beinhaltet, und ein älteres Paar, das innerlich jung geblieben ist und keine Scheu hat, eigene Wünsche und Begehrlichkeiten auch umzusetzen. Insgesamt sehr ok, stimmig, gut gespielt, adäquat bemusicd und zuweilen auch nicht ungorig. Mehr Sex und mehr Blut als in TCM jedenfalls, wobei, da war das da eh nicht uffe Leinwand, sondern zwischen den Ohren.

Saloum. Senegalesiches mystisch nicht nur angehauchtes Dreisöldnerstück mit seeehr viel Inhalt, fast wie in einem deutsche Film, wo ja auch immer alles reingepackt wird, um zu zeigen, wie genial große Köpfe und Herzen (und wahrscheinlich Genitalien) die Macher (Bezüglich der Genitalien tatsächlich nur die Macher, glaube ich) haben. Aber doch sehr anders, gespickt mit Verweisen auf Historie, Kult, Krieg, Hunger, Gewalt. Toll gefilmter Rachefilm mal von woanders. Saloum by Molten Brain Chapeau.

FFForfreude.

Es ist kalt. Krieg und Corona. Wegen der Alliteration vielleicht besser Kackcororna. Aber hey. Bald sind die FFFNights. Vorher noch was zu diesem Film. (Ok, an den Übergängen muss ich noch feilen…) Grillo, Butler, Louder, Huss. Sehr oldschoolig unterhaltsam. Alles an einem Ort, im Gefängnis. Einer wird eingebuchtet, der das wollte. Fluchtwegen. Dann das Gleiche nochmal. Jobwegen. Unblöde Dialoge, schwarzer Humor, eine Polizistin mittendrinne, Kugeln, Blut. Erinnert mich nicht so sehr an Tarantino. Andere schon. Aber eine Portion Assault von Carpenter steckt hier drinne. Fun to watch. Hätte auch ins FFF gepasst. Copshop.

No further comment.

ptn sux by Molten Brain

Long Time to cry.

Nunja. Fand ich eigentlich nicht mal sooo schlecht. Sehr weit weg von Connery (schade), aber auch von Moore (sehr gut). Schon eigenständig, aber noch nicht soweit, dass Hautfarbe und Geschlecht sich ändern, zumindest hmpf (Geräusch, das den Versuch, nicht zu spoilern onomatopoetisch abbildet). Alles ist etwas mehr normalkinoiges, unböses, mainstreamiges, zuweilen elegisches Langkino mit einer leisen fastschonen Verneigung vor Pilcherverfilmungen. Bisschen langsamer eben, als sonst, mit weniger Action, und Craig verschäublet immer mehr in seinem kleinen Anzug. Und der Oberböse tut einem eher leid. Gefiel mir trotzdem, so als normales Kino. Abgesangig. No Time to die by Molten Brain No Time to die.

No see but Blood

Sieht nix. Checkt alles. Genau anders als bei mir. Hey. Trotzdem. Grabbeltischgesehe. Erinnerung an den Bladerunnermonolog. An alte Zeiten. .... Und der Aufdruck Uncut auf einem nicht unblutigen Katanaschwingerfilm war auch irgendwie lustig. Und ja, ein Kind mit amerikanischer Frisur, nervt etwas, ein paar auch nicht so dolle B-Witze, aber hey. Gut beim Wäscheaufhängen und Grübeln. Blind Fury by Molten Brain Blind Fury.

Ziemlich alleine im All.

Zugegebenermassen. Die Kleidung des Astronauten törnte mich erst etwas ab. Wie Fusseln im Whiskey. Aber wegen diese dämlichen Wakamatsuplagiats, das auf dem Dach am Kotti gedreht wurde, ohne Ahnung und Verstand, aber in SW, und mit lustiger Unterwäsche. Egal. Anderer deutscher Lowbudgetmovie. Und die Fusseln waren tatsächlich aussen. Also geschenkt. Offenen Auges und Geistes (und nein, die Verwendung des Genetivs ist hier keine Kundgabe von Missachtung an schuldlos Ungebildete) in den Film, den ich schon viel eher mit angemessenen Worten schmücken wollte, was nicht klappte, vielleicht war ich gerade mal nicht down und knabberte an Litschis oder so. Molten fing auch nichts ein irgendwie. Egal. Gerade in der richtigen Stimmung, keine Fussel, nicht leer, und die Aussicht, Marius über den Weg zu laufen, schuldbewusst, lässt mich jetzt einfach weiter erinnern (Langzeiterinnerung mittlerweile, die aber auch nicht sicher ist, wenn da drinne Lücken Omikronlangzeitfolgen sein können), und ich kann eh gerade nicht schlafen, und auf Steuererklärung machen habe ich gerade keine Lust, und Jason Molina in den Kopfhörern will ich auch noch weiter hören. Ok. Zum Film. Für mich ein bisschen zu komplexe Synthiemucke. Aber hey. Ein bisschen Solaris (die Tarkovskifassung) mit ohne Geld. Ein Klitzehauch Brazil. Manchmal ein bisschen lang, mit ohne dass was passiert, soll aber so sein, und - ja, das hängt zusammen - wahrscheinlich fehlt mir die Kundigkeit zum Wertschätzen digitaler Hintergründewürde - das würde zumindest einen überfordern, der mich immer zwingt, Anime zu gucken, wohl. Fantastisch die bemaltkartonigen Hintergründe, die aus berliner Fahrradläden stammen, die auch nicht mehr werden offensichtlich, ich war immer gerne im Räderwerk.... äh, und die dann zum Raumschiffinneren wurden, das den alleinen Unterwäscheaberschnauzerpiloten irgendwohin trägt. Jedenfalls gibt es da plötzlich einen Kellerraum mehr im knubbeligen Raumgleiter... Mehr will ich da aber nicht verraten, außer dass es wenn auch kurze oder längere dennoche Sequenzen mit Humor gibt, und es gibt auch eine kleine Prise Action, Romance, Sex und Splatter. Wie im richtigen Leben. Jedenfalls. Machte Spass. War gar nicht so anstrengend. Und endlich war ich mal im bware.ladenkino. Eine gute Seite des deutschen Films.Spacebirth 2 Spacebirth 2.

Rumfliegen. Und abbinden.

Teil 4. Eine Nummer kleiner, nur die Hälfte der Regisseur*Innen. Mit ein paar uneleganten Rückblenden, die ein bisschen billig rüberkommen. Aber hey. Wiedersehen alter Gesichter. Pillen und Sonnenbrillen. Weniger Großkopfigkeit. Zweifel, und was man vielleicht erwartet. Und ein Ende, das zwar eins ist. Aber hey... Eine Nummer kleiner, aber ein am Ende durchaus versöhnlich stimmender B-Movie. Eher painless. Als im RL. Matrix Resurrections by Molten Brain Matrix Resurrections.

Drinne Würmer.

Ungerührt sippe ich Bourbon, in Neujahrsstimmung, ohne Eventualbedauern, das nächste Neujahr wieder (so) zu erleben, und während ich vielleicht darin befindlichen Staubflocken versuche anzusehen, ob sie sich unter dem Glas mit dem etwas schiefen Boden, wahrscheinlich weil handgefertigt oder mundgepustet oder pc von nicht so tollen Könnern (der Verzicht auf die weibliche Form ist beabsichtigt, ausgleichwise, sozusagen) befinden oder drinnen, wie die Würmer in diesem Planeten, bekannt aus diesen dicken Büchern von früher, aus spaceoperaigen Zeiten, literaturmäßig, wo leuchtend blaue Augen ok waren, versuche ich mich an diese wiedere Verfilmung zu erinnern, ohne mich durch diesen Lynchfilm ablenken zu lassen, weil ich immer daran denken muss, dass da die Mutter eines Bekannten die olle Königin spielt, und ob mein Bekannter noch lebt. Kann ich ja mal googlen, vielleicht. Jedenfalls war ich dann doch angenehm überrascht, trotz vieler Mehstimmen eine optisch opulente, aufwändig produzierte SF-Oper erleben zu können, die trotz meines nicht überdimensionierten Fernsehers, der auch noch Manchen nicht hell genug ist, oder scharf genug, pöh, aber laut genug wegen meines zuverlässigen Subwoofers, der sich genauso zuverlässig nicht verabschiedet wie die Freunde, die ich habe, es zuweilen tun. Dune by Molten Brain Jedenfalls. Bisschen langsam, der Langfilm, aber die abundzune Ruhe nervt nicht, die Schauspieler sind ok, und die Pseudohistorik wird nicht überfrachtet als Achtungserzeuger und Kulturknüppel missbraucht. Gefiel mir. Dune.

Hühnersupper.

Mal wieder ein Rezept. geht auch für Vegetarier. Und Veganer. Wenn man die diversen Hühnerleichenteile durch vegetarische Schmecktwiehühnerleichenteile austauscht. Jedenfalls. gekocht, weil so einfach, etwas modifiziert, und hey, lecker, das, und anders, weil man kein Suppengrün braucht. Jedenfalls. Erstmal wirft man so 800 Gramm Hühnerbeinchen mit den drinnenen Knochen in 2 Liter eingetopftes leicht hitzeblubberndes Wasser, nachdem man die Beinchen mit etwas Salz gestreichelt und so 3 oder 4 Esslöffel Fischsauce aus dem Asialaden (im Prinzip das, was entsteht, wenn man toten Fisch lange in eine Pfütze wirft, aber hygienischer, glaub ich) mit dem Wasser verbunden hat. Um das danne Warten zu verkürzen, schnappt man sich etwas eher längeren als runden Reis, etwa 150 Gramm, zweidrei Knoblauchzehen, mit Hilfe eines Messers gehäutet und gescheibt, und etwas Ingwer, mehr als man denkt, ist besser, also mindestens 6 cm eines etwa zeigefingergroßen Stückes desselben, ebenfals gescheibt, nach dem Waschen (des Ingwer), und fallses sich nicht um Bioware handeln sollte, nach dem Schälen (messerrücken oder Geldstück klappt gut für sowas), und wirft das Ganze in eine etwas geölte Pfanne, und bräunt dann das Drinnene unter Rumrühren etwas an, so 4 Minuten, bevor man die Beinchen mit der reisigen Gesellschaft erfreut. Sofern die Beinchen (oder andere Hühnerteile mit Knochen, aber nicht die Federn) so 25 Minuten angeköchelt wurden, mit einem eLöffelchen gemahlenen Koriander dazu, geht aber auch ohne, sollten dieselben aufgetellert und - wenn ein paar Minuten angekühlt - entbeint werden, damit nur Runterschluckbares der Suppe wiederzugeführt werden kann, wenn der Reis eine Konsistenz hat, die man so von Reissuppen kennt, nicht mehr aldentig, sondern eher schon ziemlich weich... Klar, am besten schon im Suppenteller, dann. Dazu, auch klar, dreivier Frühlingszwiebeln drauf, ein etwa 2 mm breite Scheibchen gemessert oder geschert, und ein bisschen schwarzer gemahlener Pfeffer, frische Korianderblätter (1 deutsche homöopathische Packung, oder 5-10 gerupfte Stengel, und weils so schön ist, eine halbe Handvoll gerösterter Erdnüsse, die man etwas bröselt, im Mörser oder mit dem Messer oder einem Hammer oder der stumpfen Seite einer Axt auf dem Brett, dann allerdings mit doppelter Menge, weil Flugschwund, rüberstruseln, dazu, und, weil es so schön aussieht und scharf ist, jeden Teller noch mit etwas Chiliöl dekorieren. Hühnersuppe by Molten Brain Fertig. Schmeckt voll ok. Kann man aber auch nachwürzen, wenn man will.

Bloodtonement.

Tja, nach einem untollen Tag im Homeffice jetzt mal gedoppeldenzelt. Wollte Teil 2 gucken. An Teil 1 nicht mehr so erinnert. Also erstmal Teil 1. Gute Entscheidung, denn Teil 2 ist ungefähr halb so gut. Lange Heydermachtaberauchwasanderesalsselbstjustizsequenzen, die den Film, der dann zwischendrinne eher herkömmlichthrillerig ist und nur an Teil 1 erinnert, wenn der Protagonist -so ungefähr das sehenswerteste in beiden Teilen, Denzel Washington als eine Art kultivierter Wesley Snipes mit appen Haaren und Büchern, an denen ich schon mal gescheitert bin, aber hey, ich schlafe auch bei Stalker ein, immer wieder, nach 15 Minuten, ein Geständnis, das ich wohl wiederholen darf, denn auf fb hat das einer geliked, der immer mal wieder wieder den Timer stellt und wesentlich mehr Gesichtsausdrücke kann als etwa Seagal in Alarmstufe Rot, dem Film mit dem Koch, der auch das tut was man erwartet und nicht nur sein Trüffelschwein sucht und Leute läutert. Und der Regen draußen ist nicht halb so sehenswert wie der drinnen, am Ende, als immerhin Spannung und Kreativität sich ein gemetzeltes Stelldichein im Baumarkt geben. Immerhin nicht nur unterhaltsame Sebstjustiz mit bösen Brutalundfiesrussen im ersten Teil, sondern der nette oder dreiste Versuch, je nach Laune, dieselbe zu rechtfertigen, damit man das gut finden kann, ohne nachdenken zu müssen, und die, die da abgenippelt werden, die entscheiden sich ja sozusagen freiwillig für ihr Schicksal, und die Prostituierte, die der Stein des Anstosses in Teil 1 ist, die mag ich auch, die Schauspielerin, natürlich, bekannt aus einem anderen Selbstjustizfilm.... Fazit: Teil 1: Moral und Ethik und auch Logik mal in die Ecke gestellt, voll ok, Action ab und zu und finales Overthetoppe und Denzel, und Teil 2 so najaok, mitm Bier, mit weniger Kreativität, mehr Längen,, mitm Künstler und mitm Sturm am eher 12uhrmittagsinkleinsgem Ende. The Equalizer by Molten Brain The Equalizer. The Equalizer 2.

Fantasy Filmfest. Tag 8.

Ted K. Ziemlich ruhige, eher poetische Quasidoku zum Una-Bomber, der, genervt von der Zivilisation, dann doch immer drastischere Maßnahmen ergriff, um das zu ändern. Eher nachdenklich als bombig. Fand ich aber ziemlich fantastisch. Viele andere nicht. Aber hey. Einer meiner Favoriten. Mochte aber auch die Monkey Wrench Gang.

Knocking. Es klopft in der Wohnung einer Frau, die gerade aus der Psychatrie kommt, und der geneigte Zuschauer bzw. die geneigte Zuschauerin (oder andere) sollen rätsen, ob se denn irre ist oder nicht. Ansonsten durchaussenes Drama über das Wiedereinleben draußen, ok anzusehen und -zuhören.

Are you lonesome tonight? Sehr gut aussehendes optisch so faszinierendes Schuldundsühnestück, das sich, nachdem einer jemanden umfährt, der eine Frau hat(te), dann doch etwas vertrackt. Aber hey, neonoire chinesische Stadtansichten undaber für mich - wie gerade schon angedeutet - ein bisschen zu rashomonig, um mal von dem überbenutzen -esk wegzukommen.

Brain Freeze. Mein Brain freezd auch gleich: Da will sich doch eine von den Kackminifliegen, die offensichtlich meine Gesundernährungsversuche begleiten, in meinen glasgower Whisky stürzen. Macht sie auch tatsächlich. Rettung zu spät. Kann ich ja weitertrinken dann. Zum Film: kanadische Golfplatzgrünzombies, und drumrummes Wasser. Zombödie. Ok.

Silent Night. Darf man wieder nix zu verraten, außer dass es ein ziemlich schwarzhumorigböser Weihnachtsfilm ist. Mit dem Jungen aus Jojo Rabbit, Keira Nightley, die aber ganz ok ist, und mit Pillen, aber anders als Matrix. Zeigt, dass wir mit diesem Coronazeug noch ganz gut dran sind. Vergleichsweise. Impfen statt Pille!

Fazit. Kein Film, sondern Schlußendliches, zusammenfassend. Wieder sehr nette Filmauswahl, mit nicht so vielen Gurken, aber trotzdem doch gerade im Mittelteil auch Mittelmaß. Ein paar Ansagen. Voll oft, trotz Corona, wohl wegen der Lüftung. Weit weg wieder, von zu Hause, aber hey, Nachhausegefahrenwerden ist voll ok (DANKE!!), und Tram-, S- und Taxifahren auch, wenn die Begleitung passt. Abundzune Ansagen (danke!), zuoftene Werbung für tele5, den Sender des linearen Fernsehens, den ich jetzt nie wieder einschalten werde, schon wegen der Qualität des Spots. Komisches Logo, das aber wohl nach Überlegung leider leere Kinosessel vor der ebenfalls leeren Leinwand zeigt, FFFLogo by Molten Brain erstmalig langarmige Tshirts zum Erwerb, und irgendwelche Spackos haben meinen Rucksack einmal ohne Not einen oder zwei Plätze weitergerückt. Axt nicht dabeigehabt, aber mittlerweile werden ja auch diverse Benutzer (waren alles Männer) in den Öffentlichen immer aggressiver, da würde sich das lohnen, um mal so fantasytechnisch an die Vergangenheit anzuschießen. Danke ans Team jedenfalls!

Fantasy Filmfest. Tag 7.

After blue. War dann doch froh, seit einem Jahr ein bisschen Französisch geübt zu haben. Denn, tatsächlich, die Untertitel waren nicht da. Schreckte ein paar ab, das, und die nicht uneträchtliche Länge, die man ja sozusagen vom Frühschlaf abziehen musste... Egal. War eh mehr Bilder und Farben und Mucke als philosophische lange Traktate. Bunte Farben und Nebel in diesem mitvielhautigen theatresken Film wie eine fellige emanzipierte Lavalampe aus einem Italowestern somewhere in space. Vergleiche mit Barbarella sind ok, aber ist dann doch was ganz Anderes.

Get Shorty. Ungeliebt, meinerseits, aber seit es keine Alternative mehr gibt, filmfestseits... In diesem Fall für mich immernoche Ziemlichzeitverschwendung, aber hey, trotzdem die besten Shorties seit ich das erste Mal auf dem Filmfest war, falls es die Kurzfilmsektion da schon gab. meine Favs waren May the world not carry you (ja, mochte sonst niemand, gefühlt), und Heart of Gold, wo es sozusagen um Organhandel geht.

John and the Hole. John and the Hole by Molten BrainFaszinierendes Familiendrama, belgisch kühl, mit einem Sohn, der mal so austestet, wie sich Verlassenwerden auswirkt. Wie weit geht Familie? Ruhig, gut gespielt, hanekesk. Mochte ich.

The Sadness. Hmm. Schon unterhaltsam. Aber eben Cat.IIImäßig, was verschiedene ZeitgenossInnen verstören dürfte, ziemlich. Krassdrastisch, Sex und Gewalt, eine nicht unproblematische Kombination. Der Unterhaltung (oder Kasse?) wegen, oder doch um uneingeschränkt der Kreativität frönen zu können? Jedenfalls wohl weniger wegen irgendwelcher politischen oder gesellschaftlichen Analysen. Abgesehen davon Zombies, stückige Storyline, episodesk. Also je nachdem.

Teddy. Französcher Pyreneenwerwolffilm, aber anders, ruhiger, dörflicher, mit etwas Bodyhorror und Witz. Voll ok.

Fantasy Filmfest. Tag 6.

Mosquito State. Ein Analyst verquasimodot, als er von Bienenvorhersagen auf Mücken umsteigt, über deren Aufzucht in Luxusappartements man so Einiges lernt. Was einen mitnimmt, wenn man sich da einfühlen kann. Optisch und soundmäßig ok, mit Mücken. wie gesagt, und ein Kommentar auf Wallstreet ist das wohl, aber hey, die persönliche Entwicklung fand ich interessanter, auch wenn es dann etwas shaymalanisierte, in den Edelbildern. Ok. Strange. P.S. American Psycho? Echt? Vielleicht wegen der Baleschen Optik, aber sonst...

Sweetie, you won't believe it. Kasachstan, und so lustig, wie es dieser Crapfilm sein wollte. Auf Heyeinpaarbierdazuniveau, aber sooo unterhaltsam. Wochenendangelfreunde, Gangster, Aufblaspuppen und Blut und und Serienkiller. Nice Kost, das. Fun!

The Feast. Kühles Edelfamilientreffen in Wales. Deswegene Untertitel. Und die Vergangenheit, die Natur meldet sich auch irgendwann. Ziemlich unterkühlt, bis die Legenden mit der Erde auftauchen. Ziemlich unterkühlt, erst, dann schon unterhaltsam, ohne Schreck oder Tränen aber.

The Innocents. Mit ein paar Kids, die so ein paar Fähigkeiten haben, in einem hochhäusigen Soziotop im mittenen Wald, mit so interessanten Geschichten, die hier aber angedeutet und außen vor bleiben, mich aber noch mehr faszinierten als die wirklich ziemlich kleinen aber exzellenten Hauptdarsteller und -innen mit ihrer Story. Insbesondere die Nichthauptdarstellerinseienden. Sehr ansehenswert, das. Zu rechtenes Centerpiece.

Hard Hit. Leidlich okayer Asiarausschmeißer über Leute, die im Auto sitzen müssen, weil sonst die Bombe hochgeht, wen das Geld nicht kommt. Die manchmal aus Sicht anderer eher unwahrscheinliche Story - aber hey, so bescheuerte Sachen passieren, manchmal, wenn auch eher selten, wohl, denke ich, also nicht das mit der Bombe im Auto, aber Geschwisterpassierenlassen etc., aber hey,.. - egal, bleibt ziemlich spannend, und so richtig konnte ich mich nicht ärgern, obgleich das eher der schwächste Asiate des FFF war...

Fantasy Filmfest. Tag 5.

Night Drive. Irgendwo gelesen, dass man das Rideshare Horror nennt. Fängt dann auch so ziemlich an wie erwartet. Junge Frau meets alten Sack (sag ich mal so als Betroffener) und lässt sich rumporschieren. Dann erstmal wie erwartet, mit nicht langweiligen Dialogen aber alles eben soso, bis dann ein eher seeehr unerwarteter Plottwist den kurzen Langstereifen etwas aufwertet und Gesehenes erklärt. Ok. Unterhält.

Coming home in the Dark. Auch wie gehabt, mit auch Unerwartetem sogar am Anfang uuuund gegen Ende. Familienpicknick wird durch die Ankunft zweier Fremder beendet, und dann wird ein bisschen in Neuseeland rumgefahren, auf Straßen, die ich tatsächlich teilweise schon beradelte, ohne indes Menschen zu begegnen, an die ich mich erstmal nicht erinnerte, und ohne Blut, und zur Schule bin ich da auch nicht gegangen, was so oder so ok ist. Schon ziemlich grimmige Kost, das, wenn auch eher B als A, sozusagen, und das Ende zieht sich trotz einer ziemlichen Auflösung etwas.

Dashcam. Ein Film, für den eine viertel Stunde ausgereicht hätte, und abgesehen von den Computerkursbildern, die halbinteressant einen Großteil der Laufzeit des Zlangstreifens ausmachen, ärgert einen die ebenso inszenierte Strunzdummität des Protagonisten am Ende dann doch sehr... Eher nicht, lieber was Sinnvolleress machen wie in die Leere gucken oder Müll rausoderrunterbringen.

Lamb. Wahrscheinlich noch besser, wenn man unter Elfen und Fabelwesen aufwächst wie Björk. Bisschen weniger bizarr, dann, vielleicht. Zusätzlich ländlichisoliertehedramatisches Brüdermovie mit Rapace als Wirklichschauspielerin und Lamm, sozusagen, was bei mir leider mäh assoziiert und wegen der Nähe zu mee die ziemlich obertumbe Telefünfwerbung, die mich animieren würde, meinen Magen in mir festzunähen, damit sich der nicht so umdreht, wäre ich so ein Wolfshund, bei denen man das machen muss, wohl, damit sie nicht versterben wegen Rumhopsen oder blöder Telefünfwerbung, die so mee ist..... Aber der Film war schon anders.Lamb by Molten Brain Und deswegen sehenswert.

Blood Conscious. Wenn der Film gut war, habe ich es leider nicht gemerkt. Einschlafen war zwar auch nicht, so wenig wie Blut, aber ohne sich gründlich mit irgendwelchen theroetischen Ideen zu beschäftigen, die vielleicht irgendwo da lauern, im Dunkeln, in den Köpfen der Macherinnen oder Macher oder so, erduldete ich das Ganze eher, mit auch mal bisschen Ärgen zwischendurch wegen Protagonistendoofheit, und am Ende interessierte mich nichtmal, was ich nicht verstand, abgesehen vom dubiosen Filmformat...

Fantasy Filmfest. Tag 4.

Tja, dauert immer länger, um den Filmen hinterherzubloggen.... Egal. Lets do it.

Sound of Violence. Exgehörlose sieht Farben, wenn sie Gewalt hört, aber die sehr nette Tonspur und die echt okaye Hauptdarstellerin trägt einen kaum bis zum etwas trashigen Ende, leider. Nix zum Einschlafen, nix für Bgeisterung. Ok.

Crabs! Crap. Vielleicht ganz ok mit hohem Alkoholspiegel, war mir zu früh dafür, aber, ohne schwer erträglich, auch wenn einem Katzen egal sind. An den beiden Hauptdarstellern hatte ich mich ziemlich bald sattgesehen. Ein paar coole Szenen werden durch eine nervigmenschliche Version dieses Starwarsenterichs gemeuchelt. Drei oder vier gute Ideen, ok. Aber eher am gaaaaaanz unteren Ende der gezeigten Filme. Downlight.

Boys from County Hell. Irisches, ohnunterbetitelt, aber hey. Nette - und wenn ich nett schreiben, meine ich es - Folklore um einen bei Touris beliebten Steinhaufen, der für eine Umgehungsstraße geopfert werden soll, und Zwist im Dorf, und dunkle blutuge Verfangenheit. Klein, aber fein.

OSS 117: From Africa with Love. OSS ist zurück in alter Form, sic, pun intended, und tritt allen aberwiedermals grandios auf die Füsse. Mit Digitalisierung und Generationenkonflikt und Politik drinne. Dujardin ist neben Coburn mein Lieblingsnichtbond.

Midnight. Wirklich wirklich exzellenter Serinekillerundstummethriller, der einen tatsächlich ohne Unterbrechung und ohne Spannungsabfall durchs nächtliche Seoul jagt. Der Cop aus dieser koreanischen Serie, die ich mir jetzt trotz Vorbehalten und bisher ohne Reue reinziehe, Squid Game, ist hier ein wenig blutrünstiger drauf, und ob sich manche manchmal unrealistisch verhalten, kann ich gar nicht sagen. Egal aber auch das. Toller Film. Ansehen.

Fantasy Filmfest. Tag 3.

Jaja, Bildchen kommen noch.

The Spine of the Night. Kein Anime, sondern ein mit einer Zeitmaschine aus den 80gern geholter Film, der thematisch in die Äre passt, in der Leute Pilze und LSD nahmen und Castaneda lasen. Und Dune. Ziemlich episch, nackt und fellig. Voll ok.

The Boy behind the Door. Sehr spannend. Sozusagene Homeinvasion. Kinder, insbesondere eins, das auch nicht so unsympathisch ist wie Kevin, Entführung, Äxte, und dass Freunde hilfreich sein können. Seehr nice.

Beyond the infinite two Minutes. Sehr geniale, sehr kurzweilige japanische RLzeitreisekomödie, bei der trotz mageren Budgets und einer begrenzten Location mit Treppe so ziemlich alles passt. Etwas crazy, aber supergut.

Pig. Ich mag Cage, und ich mochte den Film. Aber. Trotzdem. Der Charakterschauspieler ist mir insgesamt etwas zu gewollt, obwohl man sooo viel da nicht sieht, wegen der Haare, wohl, die allerdings weniger verbergen als das Feuer in anderen Filmen. Jedenfalls. Cage ist etwas zu überlebensgroß für meinen Geschmack, aber hey, es ist Cage, etwas zu genial, die Story teilweise zu sehr gegen den Strich gebürstet. Trotzdem. Große Momente darüber, was einen wie abstürzen lassen kann, und das Trüffelschwein, nach dem gesucht wird, ist nicht Wicks Hund.

Hunter Hunter. Eine Familie lebt im Wald, weil sie das wollen, vielleicht nicht alle so doll, aber hey. Sie erinnerten mich ein bisschen an eine Familie aus Norwegen, die mich auf ihre Insel einluden, auf die man nur ab und an mit dem Postboot kam. Sie lebten davon, was im Garten wuchs, und sammelten Multebeeren, die sie in Milchtetrapacks packten, die sie an Nachbarn verkauften. Jedenfalls. Die hier sind eher Fallensteller als Beerensammler, sie haben ein Auto, und dann gibt es einen bösen Wolf, aber nicht nur, und das blutige Verheeren nimmt seinen Lauf.

Fantasy Filmfest. Tag 2.

See for me. Angenehm nicht so schwarzweißgemalter Nichtmeinhomeaberegalintruderthriller um eine blinde Exskifahrerin, die das, was ihr fehlt, nutzt, um zu bekommen, was ihr fehlt. Catsitten also. Darüber hinaus spannend, ordentlich gespielt, was will man mehr.... Voll ok.

Broadcast Signal Intrusion. Retro80gerjahreding in ebensoer Optik. Fernsehsignalverschwörungsundserienkillerfilm, Typ konzentriet sich ziemlich darauf, Verbindungen zwischen kurzen gevideocassetteten (also nix mit Katzen wie im Film oben, sondern diese alten Dvds (falls man die noch kennt) aus Magnetband) Einspielungen ins (damals total lineare) Fernsehen zu finden... Für mich eher verhalten spannend, aber aus einem Guss, was ich sehr schätze. Geht gerade noch so.

Let the wrong One in. Lowbudgetiges Gedublinere um ein paar Trainingshosen tragende Brüder, die mit Vampiren - fukkin Vampoiers - zu tun bekommen. Simone Pegg sozusagen spielt und beisst mit, die zwar nicht so heißt, aber der Name, wäre er so, wäre schon passend, und Buffy's Rupert ist in passender Rolle dabei, und ich fand das Teil vom Niveau und Unterhaltungswert durchaus Shawnofthedeadig.

Raging Fire. Nomen est omen. Endlich mal wieder ein richtiger Hongkongfilm. Der meine Erwartungen, hätte ich die gehabt, wenn ich ein Vorherprogrammheftleser wäre, weit übertroffen hätte. Sehr, sehr Hongkong, mit den Straßen, den Plots, der Action, aber ohne den zuweilen damals üblichen Song mittendrinne, und weiße Tauben waren auch nicht in der Kirche.

Mother Schuckers. Fand ich erst total merde. Quälte mich ein bisschen durch den Trainigshosenundfrisurenfilm. Aber hey. 70 Minuten, die sich zwar länger anfühlten, aber was ist Zeit? Und die Zeit mit Hinterhernachdenken und Reden kommt ja irgendwie dazu, noch. Aber hey. Bin nicht nur überzeugter Vorherkeinprogrammleser, sondern auch Trotzdemsitzenbleiber, sogar bei den short cuts. Jedenfalls. Wenn ich mich gedanklich in zwei Personen aufspalte, hat dieser Mittelfingergewordene belgische Trash mein zweites ich jedoch schon irgendwie an Themroc, den greasy Strangler und Lola rennt erinnert. Und deswegen war das vielleicht doch keine vertane Zeit. Oder? Muss weiter grübeln. Vielleicht sollte ich noch mehr Personen werden.

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