Roboter und Blumen und ein Hund.

Im IMAX. Tolle Bilder, Farben. Verhalten Arthouseverzögertes. Etwas zu selbstverliebt auf die Optik fixiert. Regen und grau und abernes Warten auf die zukünftige Metropolis, wie damals, auf feuerspeiende Schlote... Hier und da ein Aufblitzen von Elementen des Vorgängers. Es wird etwas vangelisked. Und dann gibt es wieder Ehrwürdiges in Farben aufs Auge, und Zimmer bräzt ebenfalls etwas selbstverliebt die Trompeten des jüngsten Gerichts in die Ohren, wie gehabt, ab und zu. Gosling goslingt, Kann er. Ford ist in Würden gealtert, unpassende Selbstironie fehlt, aber eine durchaus ansehbare analoge Halluzinelle gibt es dann doch. Naja, nicht irritierender als die Emofrisur von damals. Jedenfalls. Mehr Form als Inhalt, aber kein Verbrechen am Original, sondern ein durchaus wenn auch gewollt anseh- und -hörbares und etwas oberflächlicheres Geunterhalte mit deutlichdurchaussenenem Hochwertanspruch. Blade Runner 2049 by Molten Brain Ansonsten: Träumen die Kinder von Robotern von elektrischen Schafen? Blade Runner 2049.

FFFazit.

So. Endlich. Kurze Zusammenfassung.

War wieder nett. Gutes Filmeniveau. keine wirklichen Gurken. Naja, ein oder zwei. Weniger als vor 10 Jahren jedenfalls. Alte Filmfreunde wiedergesehen. Ein paar. Andere nicht. Endlich wieder mehr Ansagen. Prima. Bisschen kurze Pausen zwischen den Filmen. Raus, Klo, rein. Vier Tage mit Wdh. als erste Filme. Verhindern, dass man in diese entspannende übermüdete erholsame Filmtrance abdriftet. Dauerkartenextraeingang macht vieles einfacher.

Zu den Filmen, so im Nachhinein, im ziemlichen, alphabetisch in der jeweiligen Kategorie:


Soooo gut: Audition, Colossal, Hounds of Love, The Mermaid, Sicilian Ghost Story, The Villainess

Unterhaltsam: 68 Kill, Darkland, Double Date, It came from the Desert, Jungle, Killing Ground, Lesson of the Evil, M.F.A, Mayhem, Memoirs of a Murderer, Reset, Shock Wave, Super dark Times, Tragedy Girls, The Vault

Eigenartig und dennoch oder deswegen bereichernd: Black Hollow Cage, Fashionista, Kuso, Marlina the Murderer in Four Acts, My Friend Dahmer, The Night of the Virgin, Playground, Psychopaths, Raw

Normal, ok: 47 Metres down, The Autopsy of Jane Doe, The Crucifixion, Hatchet - Victor Crowley, I remember You, It, It comes at Night, Radius, Rendel, Replace, Trench 11, Veronica

Lahm aber nicht ärgerlich: Bad Match, Land of the little People, The strange Ones

Ziemlich mies, aber noch keine Gurke: Game of Death, Schneeflöckchen (aberner Deutscherfilmbonus), This is your Death

Außer Konkurrenz: Figaros Wölfe (trotz Deutscherfilmbonus)


Yup. Vielleicht noch ein paar Bilder, dann und wann, demnächst, weiter unten.


Vorher Nachapokalyptisches.

FFFor FFFazit. Trotz unteroptimaler Reviews einem Filmkumpel vertraut. Und siehe da. Trist entfärbtes Ziemlichschwarzweiß optisch, inhaltlich so ein Mix aus Assault, Night of the living Dead (der erste), und the Road, und irgendwie fällt mir auch eine alte HongkongvVcd ein, die irgendwo hier rumliegt, mit einer von Wölfen aufgezogenen Amazone... Jedenfalls. Schon B, aber angenehm atmosphärisch. Mochte ich. The Day by Molten Brain The Day.

Köpfe und Erdbeben.

FFFazit am Wochenende. Vorgenommen. Jetzt aber: Masakados Kopf! Kato will Tokyo vererdbebenen. Dagegen treten an diverse Schamanen, Architekten und ein bohrender bedauernswerter goldener Roboter auf Schienen.... Es gibt auch kleine Dämonen, irgendwo zwischen den Gremlins und dem jacksonschen Ratmonkey, und Blitze und explodierendes Papier, Raben, etc.... Jahrzehnte vergehen. Das Erdbeben von Kanto, Zatoichi als Architekt, Magie und Religion und die japanische Version von Richard Kier und pompöse Klassikuntermalung... und Youtube sieht leider noch besser aus als meine Dvd... Toll. Tokyo- The last Megalopolis by Molten Brain Tokyo: The last Megalopolis.

FantasyFilmFest Tag 12.

Leider schon wieder um.
Viele Freunde getroffen. Andere gesehen, vielleicht nächstes Jahr mal guten Tag sagen.

Aber erstmale Enttäuschung. Marathon länger als 2 Stunden gebraucht. Viiieeel länger. Aber hey. War das erste Mal langweilig. Und nicht schlimm hinterher. Egal. Jedenfalls zwei Filme verpasst. Have a nice Day schon auf der Berlinale gesichtet gehabt. Dunkel und düster, Geld, gestohlenes, Gier, Loser, und eine Animation, die - bis auf ein paar fantastische Ausnahmen - leider nicht mein Ding war. Andiesemundjenene Kritik rettete das nicht, für mich, trotz aller Bemühungen und dem wirklich starken Wunsch, den Film mögen zu wollen...Egal. Vidar the Vampire auch verpasst.

Veronica. Veronica by Molten Brain. Eher normaler Horrostreifen um ein junge Frau, die ihren Vater herbeibeschwören will... und klar, gibt Probleme. Und eine unheimliche Nonne. Und diese coolen Sennheiserkopfhörer mit dem gelben Schaum. Und anderem Retrokrams, auf aufdieohrigem. Aberer Dennochgewinner, unterhaltungsmäßig, wegen der wirlklich ansehbaren Leistungen der Hauptdarstellerin. Die mochte ich einfach. Egal, ob wahr oder nicht, ganz oder im Detail.

PS. Molten fand die Maus oder was immer das sein soll als Running Gag witzig. Ich eher nicht. Aber hey.

The Vault. Erinnere mich nicht, so einen Mix aus Heistmovie und Geisterdingens schon mal gesehen zu haben. Oder einen ernsten James Franco. Hielt mich auch wach. Trotz irgendwier Müdigkeit und einer eher starken Tablette nach dem Marathon. das heißt schon was. Mochte ich auch. Den Film.

The Villainess. Ich mag Nikita. Und Black Cat. Und so. Und auch dieses Teil. Yup. Unbedingte Empfehlung. Für Nikitaundblackcatundsomöger. Asienfraualskilleraction. Erst ein bisschen egoshooterig, wird dann aber...

FantasyFilmFest Tag 11.


Memoirs of a Murderer. Clever, gut aussehend, spannend. Hauptrollig werden Hideaki Ito und Tatsuja "Battleroyaleunddethnote" Fujiwara, der hier aber ein bisschen babyfacig rüberkommt. Erst verwechselte ich ihn mit dem versustypen, der dem FFF eine Grrke bezwank mit seinem Katana. Das Alter. Jedenfalls. Der Tokyo Strangler stellt sich, nachdem die durch ihn begangenen Mörder verjährt sind und verkauft Bücher. Der Cop, der ihn jagte, kriegt wieder zu tun. Nett. Medien und Würgemorde, Verjährung und Rache. Kurzweilig und stylisch und durchaus mit ein paar Überraschungen. Yess.

Get Shorty. Ohne Ausweichmöglichkeiten. Wieder eine bißchene Qual. Aber wie beim Deutschen Film hoffe ich auch beim Kurzfilm auf mal endlich Ansehbares. Außer ein paar drögen Fremdschämfilmen gefielen mir allerdings Spooked - ja, war echt ok -, teilweise wegen der skandinavischen Absurdität Fucking Bunnies, aber der Rest zündete irgendwie doch nicht, blieb in sich hängen oder war einfach mies.Trostpreise bekommen Mouse wegen des kulinarischen Höhepunktes und We together wegen des Spasses, die die wohl hatten. Gut, dass ich ansonsten noch ein bisschen Zeit angespart hatte für wirklich Sinnloses, durch Nichtfußballgucken.

Jungle. Jungle by Molten Brain Eine wirkliche Überraschung für mich. Das erste Drittel des Filmes litt darunter, dass ich immer Harry Potter sah. Trotz Bart und wecker Brille. Und ab und zu lenkte ab, dass Radcliffe sich nicht mal ordentlich auf eine Kiste stelle wie damals Humphrey Bogart. Ansonsten zwarpassierte nicht wirklich unerwartetes, aber schauspielerisch gab es dann doch einiges zu sehen, mit so drei Touris mit Führer im Dschungel... Durchgehend spannend ansonsten, irgendwie litt man dann auch selber mit.

Playground. Kühl seziert. Ein Tag im Leben ein paarer Kids. Erst ahnt man, was immer deutlicher wird. Grausam und dunkel, und ob die Kinder schauspielern können oder ob sie so sind... Die Spannung oder eher das Unbehagen steigen langsam, und irgendwie liegt einem das dann doch schwer im Magen, wa da kommt, in seiner Beiläufigkeit.

Double date. Zum Wiedergutelaunekriegen nach dem polnischen Kinderbrett. Zwei Frauen. Ein unbeholfener Tapsebär mit roten Haaren und Immerguteratschlägekumpel. Zwei Frauen, eine eher dreistgutaussehend, die andere eher net mit irgendwieer Tapsebärenaffinität. Toll gespielt, lustig, blutig, und das Ende zieht einen nicht völlig runter, was ganz ok ist, wenn man gegen 1:00 zu Hause ist und am nächsten morgen Marathon laufen will. Sehr gut, sehr lustig.

Und. Ich weiß nicht, ob es an diesem Tag war. Aber hey. Frau kommt rein, als es schon dunkel ist, setzt sich trotz anderer Möglichkeiten direkt vor eine Freundin und fängt an, sich so ein Haarknödelteil zu binden. Und kriegt nicht mir, dass noch drei Reihen weiter hinten gelacht wurde. Ich nenne diese Haarbommel zukünftig "Bummer". Immerhin hat sie keine Chips gegessen. Glaube ich.

FantasyFilmFest Tag 10.

Reset. Fühlte mich unterhalten. Lag wohl an der Mutter, dem Kind, und dem actionundmusikundsoverbratenen Budget. Ab und zu nette Action, Logik kann draßen bleiben, insbesondere das dann doch etwas sehr dubiose Klavier strapazierte dann doch kurz... Ansonsten munteres Zeitoderparalleluniversengereise mit Wissenschaftlerin, die aber auch sonst alles kann, ohne Mann. SFaction eben. Aus China.

Trench 11.
Überraschenderweise ein dann doch ganz gut ansehbarer Grabenundtunnelkriegshorrorfilm. Viel besser als alles, was ich vorher aus diesem Genre goutieren durfte, glaube ausschließlich auf FFFen übrigens. Die Tonspur erfreut durch auchmalrichtiges Deutsch. Und Spaghettihunger bekam ich auch.

Mayhem. Enthemmte im Büro. Nach einer kurzen Einleitung wird im Hochhaus munter nach oben gemetzelt. Anders als bei The Raid im Doppelpack - prima: Yeun und Weaving - und mit den Utensilien, die man so im Büro finden kann. Und lustiger. Bisschen Splatter, viel schwarzer Humor, und mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Yup.

My Friend Dahmer. My Friend Dahmer by Molten Brain Schauspielerfilm - und ja, der Hauptroller macht seine Sache gut, bis auf ein paar Momente, aber hey - über den jungen Dahmer als linkischer, kleintierliebender Loserschüler. Präzise, mit einem Haufen Zeitkolorit, und spannend, ohne das man sich fühlt wie ein Spanner.

The Crucifixion. Überraschenderweise ein dann doch auch halbwegs ansehbarer Exorzismusfilm. Die vorhersehbaren Scarejumps sind nicht wirklich ärgerlich in dem ansonsten drumherumrumänischrealistischem Film um die Aufklärung, was da bei einem Exorzismus schiefgelaufen war.

Zwischendurches.

Nicht FFF, aber mit Bildchen. 1968. Japanisch, nicht schwarzweißdeutsch von heute. Jedenfalls. Fängt an mit Flugzeug im Abendrothimmel. Plötzlich fliegen Vögel gegen das Fenster (ja, aber hey, egal). Irgendwann wird notgelandet, der Psychologe rätselt, wer zuerst aufgegessen wird, alle anderen sind eine ebenso merkwürdigskurrile Ansammlung von Alptraumcharakteren in einem ebensolchen... Nicht wirklich schnell, nicht wirklich blutig, aber ein ziemlich unterhaltsamunangenehmes Bild der Zeit damals (oder auch von heute, wenn man mal so in die Landschaft guckt), und man fragt sich schon, warum wer überleben sollte... Goke by Molten Brain Goke, Body Snatcher from Hell.

FantasyFilmFest Tag 9.

The strange Ones. Merkwürdiger Film. Gejagte Brüder, groß und klein, fliehen. Irgendwann bekommt man eine oder mehrere Ahnungen, wovor. Begegnunge, herumfahren, und am Ende... Etwas zu ruhig, etwas zu lang, ober prima gespielt und nicht plumpeinfach. Ok, wenn man nicht zu müde ist.

Figaros Wölfe. Hey. Erst dachte ich, für einen deutschen Film ok. Kotti. Knef. Dieser Phoenixbruderlookalike, ganz ok. Der Rest njahte so etwas, aber immerhin in sw. Meistens. Endlich Knef. Dann kam das Q&A. Pinku Eiga, Koji Wakamatsu. Dann. Die Frage nach den VHS-Kameras. Die Antwort. Sehen aus wie Waffen, cool irgendwie. Das wars dann. Klarwerd. Stöhn. Die Antwort passte zum Rest des Films und deklassifizierte sich leider selbst. Und den Film. Klar. Go go second time Virgin kenne ich. Wird zitiert, hommagiert, kopiert, whatever, hier. So genau habe ich den auch nicht mehr im Kopf. Wakamatsu stöhnte wahrscheinlich die ganze Zeit und drehte sich im Grab um. Vielleicht mehrmals. Mit Reibungshitze.... Erinnere mich an ein Interview, Berlinale, mal. Erzählte, dass er einen Freund im Knast besuchte. Der redete nicht mit ihm. Weil er noch lebte. War so ein Widerstandmitwaffentyp. Wakamatsu erzählte, das er frühervdie Kamera gewählt hatte, für den Widerstand. Statt Waffe. Machte Filme, radikal, anarchisch, politisch, nouvellevagueig. Als Softporn mit Allezehnminutensex, weil man einen Film nur so finanziert bekam. Auf Deutsch werden daraus lustige weiße Unterhosen (wie im Original, nicht aufgrund origineller Ideen), marode Selbstverliebtheitsmonologe, und Provokation für 7jährige... Ohne Sichtung des Originals kann ich nicht sagen, ob sonst alles kopiergeklaut ist oder nachempfunden oder wasauchimmer. Vielleicht auch nur ein Teil. Werde mir demnächst das Original nochmal ansehen und das hier ergänzen. Oder korrigieren. Die Enttäuschung bleibt. Was für ein Kackfilm.

Hatchet - Victor Crowley. Nach dem dritten Beilteil geht es qualitativ wieder etwas aufwärts, und man bekommt einen soliden B-Splatter serviert, der mit viel Bier genossen werde sollte.

Black hollow Cage. Krassgutsymmetrisches kaltes durchkomponiertlogisches MinimalSF-Brett, dass sich in einer kühlcoolen Behausung mit wenigen Anwesenden durchs Hirn spielt. Vater, Prothesenkind, und irgendwann taucht dann ein Würfel auf, der kleine Bruder des Monolithen aus 2001. Grün, grau, weiß, und ein bisschen Blut. Gefällt auch nach Mitternacht. Fühlt sich eher französisch an als spanisch. Voll ok.

So, erstmal ausruhen, der Pseudowakamatsu regt mich echt ein bisschen auf.

Fantasy Filmfest Tag 8.


Land of the little People. Film um verrohte Kinder und zwei Deserteure. Flitzebogen und Pistole. Wer ist verrohter? Abgesehen von der Darstellung der Folgen längerer bewaffneter Konflikte bleibt aber nicht viel. Da hilft nicht, dass die Kinder gut spielen.

Game of Death. Eine Horde Boyundgirlgroupjugendliche und ein immerhinner Spaß an Latexwürstchengedärm und Kunstblutgesplattere.... Direkt danach fand ich dieses Töteoderstirbdingens nur schlecht. Mit einer Woche Abstand ist es eine wirkliche Gurke, ein paar Momente ausgenommen...

I remember You. Zwei dichte Geistergeschichten. Island und Schauspieler. Und zumindest eine Pointe, die ich irgendwoher kenne. Trotzdem. Unverbrauchte Gegend, unverbrauchte Gesichter, und ein grünes U-Boot. Nice.

Psychopaths. War ja einer der Wenigen, die Carnage Park mochten. Das Punktekleid und die Stollen kleben noch immer in meinem Gedächtnis. Hier Bruchstückiges, das aber so gut aussieht, so gut klingt, und hey, wieviele Filme werden gedreht, in denen jemand aussingen kann? Eher Richtung Amer, den ich auch mochte, aber da mag auch an meiner Müdigkeit gelegen haben... Highlight des Tages. Für mich. Yup.

FantasyFilmFest Tag 7.

...ja, und vielleicht fallen Molten auch mal wieder ein paar Bildchen ein. Echt, nächstes Jahr setze ich mich wieder gleich nach den Filmen an den Rechner. Oder Morgens. Danach.


Replace.
Frau hat ein hier häufig in Szene gesetztes Hautproblem. Das mich an die ganz überragende Miniserie The singing Detective mit Gambon erinnerte... Gedächtnislücken hat sie auch. Wie ich mittlerweile. Aber ich erinnere mich an die stylische Kamera, den kongenialen Score, die netten Farben. Schön anzusehen. Schön anzuhören. Die Story ist etwas dünn, aber, und wenn man müde ist, sackt man schon mal weg, wenn die Aggrochipsundpopcorntypen nicht neben, vor, oder hinter einem sitzen. Und ja, ich weiß, etwas dünn hier, was ich schreibe. Aber hey. Wie der Film. Für einen deutschen Filmemacher allerdings ganz weit vorne. Wirklich.

Colossal. Ein so geiler Film. Sorry, durch Genuss eines Glases Wein bedingte Minderausdrucksweise. Aber hey. Es gibt eine Zurückaufsdorffrau, die Hathaway, etwas jessicajonesig, aber ohne die Kraft und mit Emofrisur - ziemlich brilliant, übertreibe ich mal, eine Ziemlichromanze, einen Ort mit Riesenkneipe, mit ein paar Auchlosern drinne, und ab und zu taucht in Seoul ein riesiges Monster auf, zerstört und verschwindet... Tolle Ideen, einige Überraschungen, ansehen. Sones Highlight. Echt.

It comes at Night. Eine wiedere Story um die Apokalypse, aber Pest oder so, bin kein Mediziner, konnte auch keinen mitbringen, weil der arbeitet und Dächer ausbaut und so, und eine Famile sitzt in der Einöde und überlebt, mit Wald und Gefahr und Gräbern drumherum, und dann, hey, kommt noch eine Familie... Nicht langweilig, das Miteinanderauskommen zu beobachten, Ver- und Misstrauen, zwischendrinne filmunheimlicht es ein wenig, aber wenig Neues, wenn man darauf fixiert ist. Sonst ordentlich, auch mit einer Woche Abstand.

Fashionista. Wieder eine exzellente Hauptdarstellerin. Erfrischende Optik und Akustik. Farben und Schnitte und Fuller. Und fast Odorama: der Geruch von wiesagtmanheute Vintageklamottenläden klebt immer noch in meinen Poren, fast so intensiv wie der Duft von Reis, der den Lüftungsschlitzen meines neuen Reiskochers entströmt - hey, jetzt verstehe ich diesen Reisduftrauschkiller aus diesem japanischen Schwarzweißfil mit dem titel ...ähem, öh, ääh, egal, jedenfalls gibt es in DIESEM Film auch Beziehungsprobleme mit einem tätowierten Bartträger (ja, wie die ums Schlesische Tor rum...), und einen geschniegelten Teureklamottenverschaffer und außer Anundausziehsachenkuckerei kommt dann auch mal Spannung auf. Prima! mehr davon.Film.

FantasyFilmFest Tag 6.

Erstmal laufen. Kann ja nicht nur im Kino sitzen. Dann:

Shock Wave. Andy Lau. Hongkongfilm. Big Budget. Jedenfalls: Ok, kurzweilig! Bomben entschärfen oder auch nicht, und es gibt ein Tunnelnapping, und ständig fliegen einem Kugeln und Autos um die Ohren. So wird das explosive Welcherdrahtistderrichtige nicht langweilig. Aber im Gegensatz zu früher gibt es keine Gesangseinlage.

Rendel. Einerseits ziemlich schlechte finnische Superheldenverfilmung mit overthetoppem Musikumdieohrengehaue. Andererseits sehr sympatisch und - wie It came from the Desert - auch nicht schlechter als viele ziemlich schlechte B-Filme damals... die liefen auch im Kino. Andererseits Hochachtung, dass im dunkelwinterlichen Finnland auch was anderes passiert als Biertrinken. Man spürt das Engagement und die Freude am B-Moviemachen. Die Logik muss draußen bleiben, aber. genau wie die Maske draufbleibt. Vielleicht habe ich aber auch nur nicht verstanden, wie man dann Bier trinkt und Chips und Nachos isst. Die Maske wäre aber passend für das Filmfest. Ein paar Leute fielen mir ein, und einem NochmehrGebeutelten ganz hinten rechts sicher auch, denen man so ein Ding auf die Fresse (Sorry, aber....) kleben kann. Rendel by Molten Brain Zurück zum Film. Leider weder Kaurismäki, noch Jeeg Robot.

Killing Ground. Wenn man nicht gerade den Titel oder den Film verwechselt, warum auch immer, erinnert man sich an einen atmosphärischen, nicht superschnellen oder völligneuideeigen aberheyen Australohriller um eine hiermalnormale Familie, die im Outback an einem malerischen See campen will. Nett da, sogar nach ein anderes Zelt steht rum (ja, da muss der geneigte Normalcampingplatznutzer innehalten und überlegen, ob das wirklich toll ist, wenn partyfeiernde Jogginghosenträger biertrinkend Schlager hören, des Nachts, oder wenn Neonazis den Platz zumindest gröhlerobern, am Wochenende, war Lübbenau glaub ich, oder wenn .... ach egal, darum geht es hier nicht, jedenfalls, das andere Zeltt bleibt leer, die Leute sind offensichtlich verschwunden, aber wo sind sie, und hilfsbereite Einheimische gibt es auch. Spannung mit Kleinkind, grausam wird es irgendwann, und das Ganze ist mit Hund garniert, so oder so. Hielt mich wirklich wach.

M.F.A.. Schon die Hauptdarstellerin lohnt das Filmansehen. Vergewaltigung, Rache und damit einhergehend Selbstverwirklichung durch Kunst. Mochte ich.

FantasyFilmFest Tag 5.

Sonntag. Und nicht ausschlafen. Aber hey. Was gibt es Besseres als ein Takashimiikeretrospektivenfrühstück... Der Beginn eines fantastischen Tages.

Audition. Audition by Molten Brain Schon mal im Kino gesehen. Damals so naja. Nochmal probiert. Und hey. Ein ganz anderer Film. Jedenfalls. Eher älterer romantischidealistischer Geradewitwer verliebt sich ein eine junge Frau. Fängt an wie eine Romanze. Langsam, bedächtig, präzise, aber unlangweilig. Teilweise spaßig. Dann schleicht sich irgendwann das Unbehagen ein. Zwischendurch. Als die Frau verschwindet. Das Ende zeigt dann, was das Leben so mit einem anrichten kann. Mit welcher Wirkung. Grandios, das. Tut weh.

Lesson of the Evil. Passt ins Doublefeature. Die gibt es ja sonst nicht mehr. Oder TripleFeatures. Oder Nächte mit allen Planetderaffenfilmen, oder allen Enterprisekinofilmen... Heute gucken die Leute eher mal eine Serie im Bett durch. Gestreamt. Dabei machte auch Raumschiff Orion in einer Kinonacht so viel mehr Spass. Im alten Sputnik Wedding. Das es nicht mehr gibt. Jedenfalls. Schule. Freundlicher gutaussehender Lehrer. Irgendwann Brüche. Und dann wird geschulkindermetzelt. Von nett zu böseblutig. Viel blutiger und viel weniger grausam - so und so - als Audition. Aber auch weniger anstrengend.

It came from the Desert. Nettspassiges creaturehorroriges B-Comedydingens mit dem Charme des Unvollkommenen, basierend auf einem Amigaspiel. Wüste, Kids, Moppeds, Bier und eine verlassene militärische Versuchsanlage. In der etwas lauert, okanimiert... Viele Filme winken, und das Ganze machte mir jedenfalls auch ohne Alk viel Vergnügen. Wie die Filme aus der Zeit, in der Titel wie It came from the Desert en Vogue waren. Mochten aber eEinige auch nicht, das Teil. trotzdem.

Sicilian Ghost Story. Nichts für die Kids mit Youtubeclipaufmerksamkeitsspanne. Poetischer, ruhigsogiger Film mit großen Bildern und exzellentem Score, der sich Zeit läßt, um ein Mädchen dreht, deren Freund verschwindet und einen letztendlich nicht wirklich fröhlich zurücklässt. Mafiabedingt viel Schweigen, Und um den Titel zu verstehen, darf man ein paar Minuten nicht verpassen. So gut!

68 Kill. Erst beim Interview hinterher fiel mir auf, dass nicht nur Frauen die harten Hauptrollen spielen wie so oft beim FFF dieses Jahr, sondern dass das beifastallene Rollenverhalten ein Umgekehrtes ist. Das klappt natürlich nur, wenn man dem männlichen Protagonist abnimmt, dass er ein erstaunt dackeläugiger etwas einfach strukturierter subbiger Softie ist. Tut man. Gubler und McCord und alle passen wie die Faust aufs Zuschauerauge. Geld, Leichen, und böse Frauen. Macht richtig Spaß.

Marlina the Murderer in four Acts. Zum Abschluss des Tages auch kein ultraschneller Film, bei dem auch nicht laufend abgeschlachtet wird. Aber eine feministische Italowesternvariante aus Indonesien mit Rache in 4 Kapiteln. Tolle Bilder, tolle Musik. Wieder eine ... hmmmm.... starke .. filmuntypische? Frau. Die einen auch nach den 5 Filmen vorher gut wachhält...

FantasyFilmFest Tag 4.

Jetzt erst. Sorry. Untypisch spät. Aber hey. Noch etwas geplättet. Sonntag früh so um 2 im Bett. 6 aufstehen. So 8:30 los. Dann piekste was. Im Schuh. Halben Nagel rausgezogen. Piekste immer noch. Zurück nach Hause. Neuer Schuh. Ja, nur einer. 9:45 losjoggen, viel zu lange. Viel zu langsam. Nach dem Marathon kurz duschen. Mist. zwei Filme verpasst. Einer egal. Berlinalegesehen. Aberer schon zweiter Ausfall nach einer hochzeitsbedingten Filmreduzierung am letzten Samstag. Nach Jahren der Vollständigkeit. Hey. Alter sucks.

Bitch und Blade of the Immortal: Stattdessene wirklich nette Hochzeit. Wird nachgeholt.

Tragedy Girls. Zwei nette Mädels. Social Media. Und die Erkenntnis, das Serial Kills Hits bringen. Sehr unterhaltsame und durchgehend kurzweilige blutigschwarze Komödie. Shipp und Hildebrandt und Blut und Likes.

Super dark Times. Ein die meiste Zeit exzellenter Comingofagefilm mit tollen Darstellern, BMXrädern, Katana und dem Verlust der Unschuld. Das etwas overthetoppe Ende stört da nicht besonders. Atmosphärisch. Spannend. Und hey, die meiste Zeit nachvollziehbar und real.

Kuso. Die Minderstory-, Mehrekel- und Kunstabermitangenehmenrselbstironieevariante von Night of the Virgin. Ein paar Parallelen. Angestrengtes Heywoholenwirnochmehrekelrausteil. Eher eine Videokunstinstallation als ein Film. Bemüht, aber hey. Das Singen nach und mit den ersten paar heftigen Minuten gehörte für mich zu den wirklich absoluten Highlights des Festivals. Das ließ dann auch den Restfilm ohne Probleme ertragen.

FantasyFilmFest Tag 3.

Gnadenlos zu spät, ich, dieses Mal. Aber hey. Besser als bei den letzten Nights. Da fehlte ich ganz. Muss ich noch nachholen, die Filme. Bis auf The Bar. gab es schon auf der Berlinale. Egal. nach einem desaströsen Gestern - erst meine Gastherme hinüber, dann das Internet wieder weg - ein paar nette Filme.... und ein paar Ansagen. Aber hier erst mal der Freitag.

The Night of the Virgin. Rüschenhemd. Zähne. Und Silvester. Ein Film, der ziemlich angestrengt eklig sein will. Das wird dann auch ziemlich zelebriert. Wie auch in einem anderen Film, aber dazu später... Und ist etwas zu lang. Trotzdem. Einheitlicher Ranzlook, der allerdings dann, wenn man hinguckt, doch produziert aussieht, aber hey, ein Hauptdarsteller, der einem (bestenfalls) leid tut, aber hey, und ein paar neue Ideen, tatsächlich, was nicht so einfach ist in einem Genre, wo doch so ziemlich Alles mal da war, und eine prima Kamera, und dann doch ein Film, der mich unterhielt, und der auch ein Film ist, anders als in einem anderen Film an diesem Tage, aber dazu später. Fazit voll ok.

Radius. Wirklich gute Idee, dann noch eine, und dann für das Ende eine Idee zu viel, leider. Nicht wirklich Schauspieler in dem Film, aber gute Nachmittagsunterhaltung, die ablenkt, wenn man überlegt, wie man mehr Likes auf das Instagrambild einer badenden Freundin bekommen kann (tortspics, btw...).

Schneeflöckchen. Schneeflöckchen by Molten BrainDeutscher Film, zustandegekommen durch Schweiß und Arbeit und Initiative und viele Köche, die an den Film glauben, und die kein Geld gekriegt haben... Respekt. mehr davon. Für einen deutschen Film erstaunlich ansehbar. Zwar dann doch nicht wirklich Film, sondern viele Einzelleistungen, die dazu führen, dass im Kino immer woanders grüppchenweise gelacht wird, aber hey. Wenn der deutsche Film auch als Nummernrevue aber nur überlebt, wenn überpafümierte Schickundschlankmädels dann auch nur in Filme gehen, an denen sie mitwirkten, und wenn Popcornundchipsorgien gefeiert werden müssen, beim Filmkucken, und wenn die Popcornundchipsverkaufserlöse, die das Kinodasein absichern, durch die Reinigungskosten aufgezehrt werden, dann muss ich wirklich überlegen.... Ansonsten okayes Frontduo, die Frauen leiden an der deutsche Krankheit (gut aussehen, aber farblos), und der ältere Theaterschauspieler übertreibt etwas. Aber hey. Einer der besten deutschen Filme, die ich in der letzten zeit gesehen habe!

Raw. Französischer Film. Kann man normalerweise nix falsch machen. Finde ich. So auch hier. Studentin, das erste Veterinärinternatsjahr mit Initiationsriten, die schlimmer sind als alles, was ichi in der Bundeswehr erlebt habe, früher (sorry), und einer Veganerin, die dann doch irgendwann schwach wird... Anders als in Deutschland gibt es in Frankreich richtige Schauspielerinnen und Schauspieler (musste sein, wegen der Gleichstellungskompetenz, die ich besitze), und kamera und Schnitt sind top. Langeweile ade. Und soooo schlimm ist das Ende auch nicht.

Aber überflüssig.

47 Metres down. Ein weiterer Film aus der Reihe "Rumschwimmenimmeerunddaspassiertschlimmes". 47 Metres down by Molten Brain Es gibt im Wesentlichen Wasser, zwei Frauen, einen Haibesichtigungskäfig, und Haie. Und etwas Pech. Wie im richtigen Leben. Völlig ok, das.

Und hey. das mit dem Liken meinte ich ernst.

FantasyFilmFest Tag 2.

Darkland. Ein Mann sieht rød. Sozusagen. Nette Variante zum bekannten Thema. Vindieseliger Arzt, Dänemark, Exiraker und andere. Ordentlich gefilmt, und die Rollen sind passend besetzt. Und die Frisuren und Sonnenbrillen passen sowas von wie, und alles läuft so ab, wie es genrezwangsläufig passieren muss. Insoweit auch vorhersehbar, aber hey. Gefiel mir gut. Die Dänen kriegen es einfach besser hin als die deutschen... Würde auch noch mehr schreiben. Und Molten würde was pixeln. Wenn etwas mehr Zeit wäre. Aber dann doch mal abundzunes Joggen angesagt, wegen Marathon, der mir wohl am Sonntag ein paar Filme rauben wird, und auf einer tollen Hochzeit war ich auch... Also werde ich mal wie in den Filmen etwas stückeln, hihihi.....

This is your Death. Schonmaldagewesene Geschichte. Fernsehshow mit Suiziden. Soll zynisch sein. Ist es auch. Auch egal, ob man so eine Show oder diesen Film guckt. Beide Male wird sowas gezeigt, nicht um zu warnen oder so, sondern um Kasse zu machen. Mit Alibimoralende auch noch. Da helfen die teilweise klasse Schauspieler auch nicht.

Hounds of Love.
So böse, aber im Gegensatz zu This is your Death auch gnadenlos gut. Ab der Eingangssequenz. Ziemlich spannendentspannter Film über ein Paar irgendwo in einer Kleinstadt. Ab und zu wird mal ein Mädel abgegriffen und ans Bett gefesselt. Richtige Bilder, richtige Schauspieler, die im Kopf bleiben in ihrer abnormen Normalität, richtiger Film.

The Autopsy of Jane Doe.
Tolles Setting. Altes Krematorium. Mit Keller. Wo dann doch nach der Todesursache gesucht wird. Mit Skalpell, Knochensäge etc.. Bis es dann ziemlich unheimlich wird... Schauspieler passen, die Atmosphäre ist schön schaurig, und hey, who cares about the storyline.

Bad Match.
So ein Tinderfilm. Typ schleppt Frauen ab und ruft hinterher nicht mal an. Eine meldet sich dann doch etwas intensiver, und alles bekommt eine unangenehme Note. Nicht absolut realitätsfern, absolut kuckbar, aber auch absolut unnotwendig.


FantasyFilmFest Tag 1.

Wieder soweit. Wieder ein abrupter Übergang vom normalen Arbeitsleben in die dunkle Welt des Kinos.


It. Ein bisschen Goonies oder für die jüngeren Stranger Things mit prima Kinderdarstellern, ein paar am Anfang etwas komprimierte Minigruselepisoden mit hohem Dawardochwasindiesemälterenfilmfaktor und dennoch ab und zu wirklich unheimlich - auch was den Score angeht - , die dann aber doch eine Story ergeben (wenn man das Buch gerade nicht mehr auf der Pfanne hat oder eine andere Verfilmung). Und ein Clown. Eltern sind eher Schreckensfiguren oder weg oder zumindest nicht hilfreich - kinderperspektivisch voll ok - , der Clown trifft meinen Geschmack nicht ganz mit seinen Hasenzähnchen, aber hey, insgesamt ordentliche Großproduktion. It by Molten Brain Eine Großproduktion, wie man auch an der Menge des hinterher zu besichtigenden Popcorns auf dem Boden sieht. Mainstream will ich zwar eigentlich auf diesem Festival nicht unbedingt sehen, aber hey, ich gönne es dem Team, und solide war es ja irgendwie immerhin, und die Kinder sind toll.

The Mermaid. The Mermaid by Molten Brain Wie immer nicht das Programmheft gelesen. Freudige Überraschung, als der Name Stephe Chow auftaucht. Mehr Freude, als Tsui Hark erscheint. Erste platte Witze, erste Zweifel. Aber dann entfaltet sich ein wunderbar durchgeknallter Film, der von einem Genre ins nächste, von einer Stimmung in die nächste springt, wie immer etwas auf Kosten der Zeichnung der Personen, aber hey. Farben, Kinetik, absurde Situationen, ein einfallsreiches Setting, und ein paar durchaus dunkle Momente in einer Geschichte um bedrohte Meerjungfrauen - auch mal mit Gummistiefeln - und einen neureichen Unternehmer.





Irre und faszinierend. Und das Netz geht gerade.

Fängt an in einer Irrenanstalt. Viele absolut oberactende Wahnsinnige. Eine Halbnackte und ein Messer. Einer, der in die Rolle eines Toten schlüpft. Der aussieht wie er! Ein Wahnsinniger auf einer Insel. Butoh-Tanz und Gips im Gesicht und falsche Glatzen und verschwunden Schönheiten. Horrors of malformed Men by Molten Brain Eine Stimme aus dem Off als roter Faden. Rampo, Wahnsinn, Krabben, Rätsel und Auflösungen, auf der Insel des Dr. Moreau, Transvestiten und Freaks, und psychedelische Farben und ein adäquater Soundtrack. Krank und genial und Kunst und irgendwie guckt man doch weiter. Und ein zweites Mal. Teruo Ishii. Horrors of malformed Men.

Netz immer noch kaputt.

Wie dieser Typ. Mal wieder ein Aspergerthriller. Affleck braucht nicht zu spielen. Passt. Die Story ist wirr. Egal. Film plätschert so. Kuckt amn dann doch wie Afflecl, meistens. Aber die paar Momente, in denen der Nerd den Erwartungen im Film nicht und den des Zuschauers dann doch entspricht, lassen einen zumindest nicht ausschalten. Trotz Minifliegerbildschirm. Andererseits konnte ich auch nicht aussteigen. The Accountant by Molten Brain The Accountant.

Schwarz, weiss, Stadt.

Wieder Netz. Nach ein paar Wochen. Weniger Streaming. Mehr Dvds, Blurays... Mehr Zeit. Mehr Kino. (Und mehr grübeln und nachdenken und überlegen und hoffen und etc.... ) Jedenfalls. Etwas her. Aber so hängengeblieben. Nochmal gesehen. Anime. Eine Stadt. Elefanten und auchsonstener Südostasienmix. Zwei Kids. Herrscher eines Stadtteils. Konkurrenten, Polizei, Gangster, Außerirdische. Zwei Geschichten: eine Stadt, die sich verändert, liebevolldetailliert gezeichnet. Und die Beiden, mit Freunden und Feinden. Und hey, ein netter Regisseur bei der Vorstellung, und einen Soundtrack, den ich auch beim zweiten Mal verpasst habe, weil der Film einfach funzt. Tekkonkinkreet by Molten Brain Tekkonkinkreet.