Die irren Augen von London.

Wenn es draußen herumvirt, muss der Doktor her. Hier Dr. Orloff, der aber keine Viren dezimiert oder Interviews gibt, sondern leichte Damen metzelt. Warum er das tut? Wird auch erklärt, aber Kinskis Blick reicht eigentlich schon... Dass das Eurotrash ist, merkt man an der dann dochen deutschen Sprache, und an Herbert Fux, der am Ufer eines Gewässers - hier wohl die Themse, die aber bayrisch aussieht, und tatsächlich in der Schweiz ein Loch füllt - sitzt und angelt zu abends einen heben geht. Abgesehen von diesem V-Effekt irrblickt und sproddelt es gelegentlich, es gibt munter Sprüche aus den Siebzigern, und alles ist - Jess Franco - etwas sleazig inszeniert, aber so als Anfang der Erkundungen der Schmuddelecke Bahnhofskinofilme dank Fux und Kinski besser als Anstehen im 1,5-Meterabstand. Sogar ziemlich viel besser. Man könnte aber auch was Vernünftiges tun. Jack the Ripper by Molten Brain Jack the Ripper.

Schwarz, weiß, blond, gelb.

Gelb? Gelb. Wie Giallo. Mario Bava. Exzellente Kamera, und eine nicht völlig unvorhehrsehbare aber egale Story. Aber schon lustig. Die blonde nach Italien (ja, damals...) unterwegse Studentin raucht erstmal im Flugzeug, und damit verrate ich noch gar nicht alles, und kaum in Rom, passieren ihr oder beobachtet sie - oder sie hat nur zu viel Phantasie? Vom Rauchen Vielleicht? - diverse Verbrechen, die so passieren, im Rom, an dieser Treppe, die mir spanisch vorkommt, genau wie man sich das so vorstellt, Großstadt, nachts, Untaten, und es ist alles ziemlich leer, wie heute, ansonsten. Außerdem gibt es John Saxon, der mal nicht gegen Bruce Lee antritt, und zwar missmarplet es ein bisschen, aber hey, die Story ist eher ein Aufhänger für die dichte dunkle Atmosphäre, die ab und zu etwas zerwitzelt wird, und die wirklich stimmige Bebilderi des Ganzen... Nice, that. The Girl who knew too much by Molten Brain The girl who knew too much.

Kleine, Starke, und eine Art Huhn.

Lange drum gedrückt. Wollte ich eigentlich nicht sehen. Eigentlich. Aber hey. Nach Nightbreed - dazu später - musste das sein. Klassiker, immerhin. 1932. Aber war dann doch nicht so schlimm wie ein Zahnarztbesuch. Sogar ganz lohnend. Jedenfalls. Zirkus. Nicht wie heute normal, mit Band und Seifenblasen und Poesie und mit ohne Tiere. Und auch nicht nur gestreamt und ohne Kinder, die in der ersten Reihe sitzen und sich freuen oder zanken oder sich ängstigen, und ohne Publikum wie mir, das dann immer hinter so einem Pfosten sitzt und wo der Schal dann zwischen den Bänken irgendwo ins Dunkel fällt. Eben Zirkus Corona gerade. Egal. Jedenfalls laufen im Film keine Löwen und Elefanten, sondern Menschen mit besonderen Fähigkeiten herum, etwa ohne Beine. Oder mit Bart, aber als Frau. Oder in Klein. Oder so. Und verlieben sich in adrette Tänzerinnen, die aber mit dem Muskeltypen rummachen, der groß, dunkel und dumm ist, was ja bekanntermassen eher anziehend sein soll, für Manche. Ob da die Erbschaft hilft, als Größenkompensation, hier? Verrate ich nicht. Mit ein wenig Innerlichzähnezusammenbeißen kann man das schon selber ansehen. Auch wenn man gegen das Zurschaustellen von äußerlichen menschlichen Absonderlichkeiten ist. Zu denen sich hier die fehlenden inneren Werte Anderer gesellen.Verkehrte Welt, sozusagen, der Schein trügt. Aber vielleicht kriegen alle, was sie verdienen. Hier. Freaks 1932 by Molten Brain Freaks.

What if.

Auch haarig. Rot. Keine Autobiografie von Gerwig. Aber wohl ein alternativfiktivautobiorafisches Comingofagekaleidoskop. Wiewäredasgewesenwennes, leicht und zart verpackt, häppchenweise goutierbar wie optische Kanapees. Freier, getrauter, bunter und aufrührerischer. Hervorragen gespielt, ohne mehr Tragik als das was man eh so erlebt hat, oder weniger, oder beides. Total ankuckbar, das. Oder sogar kleinodig großartig, wenn man so nachdenkt. Lady Bird by Molten Brain Lady Bird.

Schwarz und weiss und etwas nebulös.

Nach einer Weile miteinemaugenen und nurem Allesverschwommensehen ein kontraststarker knackescharfer Klassiker zum Wiedereingewöhnen. Berlinale sucks sowieso irgendwie. Trotz Barbara Steele, die ein bisschen aussieht wie eine deformierte viktorianische Großaugenmangapuppe - meistens - gibt es unbunte dräuendmäandernde Bodennebel auf nächtlichen Friedhöfen und in alten Gemäuern, Spinnweben und unheimliche Kutschen in Wäldern ohne Blätter - quaisbrandenburgisch, obwohl es ja augenblicklich gefühlt immer regnet. Wegen der fantastischen Kameraarbeit kann das Gehirn weitgehend aus bleiben. Die Frage, ob das nun Vampire sind, ist egal. Aberne zarte Seelen - die das hier aber sowieso nicht lesen - seien gewarnt: Die Maske des Satan hat kein Gummiband. Bereicherung, das. Mario Bava. Black Sunday by Molten Brain Black Sunday. Passt.

Bad people. Or not.

Ein anderer Klassiker. Im Friese-Greene. Erstmal begegnen sich zwei, ein jamesdeaniger Müllmann - Sheen, der Vater - und eine Minderjährige - Spacek. Bald stirbt jemand, nicht die einzige Person hier, und bei der orffschen Musik fällt einem ein, dass in True Romance zu einem mehroderwenigeren Anlass gefrauseufzt wurde: Thats so romantic!. War es auch, in dem andern Film. Oder cool, auf eine bizarre Art. Wie in Natural born Killers. Ist eben nur ein Film. Oder zumindest nachvollziehbar. Wie in Bonnie und Clyde. Aber hey. Nix hier. Irgendwie wirkt Tarantino im Vergleich zum Altklassiker etwas weicheiig, Stone etwas popcornkinoesk... Sozusagen. Hier also die neutrale Fassung. Mit Stimme aus dem Off. Vor Tarantino und Stone. Und alles passiert einfach, wie in der Natur, und Erklärungen muss man sich selber basteln, wenn man sowas will. Bleibt lange im Hirn, das. Badlands by Molten Brain Malick's Badlands.

Nicht zusammen, oder aber doch?

Großartig. Hepburn und Grant verbalpaaren sich in dieser preharryundsallygen schon etwas screwballigen Romcom, mit starker Betonung auf dem rom, obwohl der Film nicht in Rom spielt, sondern zumeist auf einem Schiff, dass die zwei Richtung Hochzeit befördern will, aber nicht miteinander... Aber auch in New York, dann, am Ende... Egal. Mit geschliffenen Dialogen, die es damals noch gab, mit Kostümen und naiver Raffinesse und Immerlächeln, und einer okayen Oma, aber auch mit zu langen Rumgesängen absolut zu unsmpathischer Kinder. Das fiesester der Pausbäckchenbälger kriegt dann auch immer die vielleicht verwandtschaftsbedingten Großaufnahme, aber das sind die einzigen Teile des Films, die sucken..... Das Ganze passend in einem kleinen Filmclub in Bangkok, mit einer überaus netten und zwanzig Zentimeter größeren zauberhaften Begleitung, die, auch wenn sie nicht so aussah, aus Mainz kam, bei deren Vorname ich nicht genau weiß, wie er geschrieben wird, und die den Filmgenuss durchaus förderte, obwohl der Friese-Greene Club das mit seinem Charme auch so hingekriegt hätte... Das einzige Kino, bei dem man, wenn man dann doch vorher Craftbeer trinkt, auf dem Gang zum Klo zwar zwei Etagen runter muss, aber filmunterbrechungsverlustmindernd mit einem gut einsehbaren Bildschirm auf jeder derer, und dass dann über oder vor ... je nachdem, wo notwendig, aber da will ich nicht in unnötige Einzelheiten mich verirren, heute, dass da, jedenfalls, kein iPad hängt zum absoluten Kontinuitätserlebnis. Jedenfalls total ansehbar, mit Genuß, das, da, aber auch woanders, und zusammen, oder auch nicht..An Affair to remember by Molten Brain An Affair to remember.

Lehrer, Schülerinnen, Verzweiflung

Sehr intelligente, kreative einzigartige Animeserie über einen ab und zu suizidierenden Lehrer, der diverse optischverbale Reisen durch Redewendungden, Kultur und existenzielle Fragen unternimmt, begleitet von einem abundzunem irgendwoen Gesicht des Zeichners, seinen in ihn verliebten Schülerinnen, die auch so alle ihre Eigenarten haben, und ja, es gibt auch ab und zu die in Animes so beliebten oder unbeliebten Huchshots, die hier aber eher kulturreferenzeill gemeint sind, wahrscheinlich, oder auch nicht, aber das ist mir ehrlich hier total egal.... sehr sehr gut mit ordentlich Verzweiflung. Und Optimismus. Und Wahnsinn. Sayonara Zetsubo Sensei by Molten Brain Sayonara Zetsubo Sensei.

Alte Männer.

... und ein paar leere Zeilen, des besseren Lesens wegen....

Wenn die Muskeln nicht mehr so wölbig fest sondern irgendwie silikonkisseninnenlebengleich rumlabbern oder sich hinter faltige Altersflecken zurückziehen, entdecken so manche Filmhaudruffer die Charakterschauspielerei, die allerdings in deutschen Landen bereits zarte Nochnichtodersowiesoniesofürkörperlichegewaltseier so erfüllt, an Filmhochschulen oder in Erstlingswerken, dass diese sich schon aus jeder Kulturpore mitesserig herauswürgt, dass man sich dann doch ohne jedwede Umschweife sofort wieder dem Genrekino zuwendet...

Egal, Stallone, der immerhin in Copland geradezu brilliant bebaucht ohnmuskelte, macht in seinem vielleicht letzten Vietnamveteranenfilm das, was auch schon Wolverine tat, oder Jackie Chan, erstmal bisschen reden und eher nur passivkloppen. Er tunnelt rum, klar Vietnam, gibt auch Muskeln am Arm und Sixpack, mit ollen Adern drauf, und warum, weiss man auch irgendwann, und er fährt den Grenzzaun kaputt, yess,aber die Mexikaner sind dann doch eher ungut und mit Vorsicht zu geniessen, bis auf eine, die eher intellektuell wirkt, aber auch gleichzeitig nicht wirklich wie eine Klischeeige von da rüberkommt... und am Ende wird dann wie alsdann die Keule ausgepackt, und es gibt Gangstergulasch im Zeitraffer,irgendwie rangehängt,irgendwie zu hastig gehetzt, da hilft auch Stuhlrumsitzen nicht.... Alles drin, aber das ist dann auch irgendwie mit drei Köchen, und jeder macht es richtig, aber jeweils für andere... Rambo - Last Blood.

Trotzdem würde ich noch einen Teil drehen wollen, dann Zombo - No Blood, mit Rache aus dem Grab oder so..

Egal. Bereits ein bisschen vorher gabs das Alterswerk mit diesem matrixschen Überbeliebtseier, weil er so nett ist, steht im Netz, der dann aber nicht wirklich muskelig und auch nicht wirklich alt ist, ausser man ist so sechs oder so, dann ist acht schon alt, aber doch behäbiger, nicht mehr wie ein gemütlicher Tanzbär, der dann doch ungemütlich wird, sondern wie ein schon bisschen müder Tanzbär, der erkannt hat, dass er den Weg des Seagal gehen wird, der irgendwann nur noch einen Gesichtsausdruck und ein Zelt als Hemd hatte... wäre nicht so schlimm, das, wenn nicht Crying Freeman Dacascos - der damals die Filmgefährtin heiratete und Kinder kriegte und das ist immer noch so - ständig gegen ihn verlieren müsste, obwohl er zwar eine gollumige Frisur hat, aber ansonsten so drahtig und frisch kampftänzelt wie vor dreissig Jahren oder so, chapeau...

Ansonstenes wie erwartet, mit den aus den anderen Teil bekannten Gesichtern und einer nicht wirklich überraschenden Story, solider Wennauchkeanuaction ohne Selbstironie, und hey, besser als Teil 1... John Wick 3 by Molten Brain John Wick 3 - Parabellum.

Vor Joker.

Weiß nicht. Soll ja gut sein. Joker. Auch wirklich ein begnadeter Hauptdarsteller. Der so gut ist. trotzdemes irgendwiees Unwohlgefühl. Das Gefühl, als ob Ledger postmortal exploitativ ausgeoscarweidet wird, irgendwie. Obwohl ich ihn für überschätzt hielt, damals. Wirklich okayer Joker, aber der Hype?? Really? Egal. Zur emotionalen präventiven Wiedergutmachung noch mal was altes gesehen. Australien. merkt man, wenn man erstmal nix versteht. Junger geradenochtürstehergewesener Grünesmuscelshirtträger will gangstern, hat Pech, und eine Mehroderwenigerblondine gibt es auch, und viele kurzhosige (Australien) Keinenspaßversteher von jenseits des Gesetzes... Und Kinder gibt es auch, erstmal, und das Ganze ist dann wirklich eine unterhaltsame schwarze Komödie, ohne Längen, mit Schauspielerei, richtiger, und ja, Heath Ledger war echt gut. Dennoch gehe ich als tortsdem Bisherauchschonphoenixbesserfinder mehroderwenigerbald da mal rein, wenn es mal wieder Karten gibt, für das neue Teil, also neu, wenn sozusagen die Gegenwart jetzt ist, die augenblickliche, aus meiner Sicht.. Mit irgendwieem schon schlechtem Gewissen. Two Hands by Molten Brain Jedenfalls sehr lohnenswert. Two Hands.

Nichtwirklichheiterhorror.

Kein angenehmer Film. Und kein kurzer. Aber hey. FFF-Nachklapp, sozusagener. Immerhinnes Beziehungssommerundwiesensetting, schwedischländlich, mit quasioriginalen und durchausorgineller Ausstattung, von weißen Kleidchen über Wandmalereien bis hin zu Riten, die nicht nur skandinavisch fremdartig, sondern unheimlichbefremdlich eine Stimmung erzeugen, die sozusagen die hochkulturelle Version der beklemmenden Spannung darstellt, die Filme wie 2000 Maniacs erzeugt haben, damals, weil man ja doch weiß, dass es hier nicht um eine heitere drogige Astridlindgrenverfilmung handelt, bei der alles ziemlich ok ist im Dorf... Jedenfalls wird gefeiert, und das kann eine etwas exzentrische Kommune sein, , oder auch nicht, hey, aber das wird erst nach einer Weile klarer... Mir gefiels, statt Dunkelheit und österreichischer Bergwälder oder hinterwäldlerischer Hilliebillieruinen oder der australischen Wüste mal was anderes zu sehen...Midsummar by Molten Brain Midsummar.

FantasyFilmFest. Tag 12.

Alltagsmüdigkeitsbedingte Verzögerung. Egal. Oder?. Jedenfalls:

White Snake. Hmm. Zwiespalt. Die 3Danimation erinnert an die Barbiefilme, von denen ein paar gar nicht so schlecht sind, eigentlich. Meine ich wirklich. Inhaltlich. Die in der aktuellen Verfilmung so weißen (gute Bleichmittelwerbung...) Glattgesichter haben mich jedenfalls übelst abgelenkt, trotz ansonsten oft wirklich ansprechender Digitaltrickoptik. Und ja, es gab ein paar rewarding moments... Trotzdem. Wohl die Vorgeschichte zu dem Jet Li Film, den ich noch nachholen muss, der aber wohl sicher nicht das Richtige ist, wenn man Schlangen und Ärzte mag, und Priester, denn da ist die Serie Legend of the white Snake wohl interessanter, gerade was das Ende angeht, obwohl man mehr als eine Arbeitswoche Zeit investieren muss, bis man da ankommt... und natürlich die gute alte Tsuiharkvariante... mal aus dem Regal kramen, die...

The Furies. Gute Idee, schon, irgendwie, trotz der glaubunwürdigen Aufwände im Film, das geht billiger... Aber man sieht das auch nicht. Ansonsten eher maue weibliche Rumlauferei im Mehroderwenigerwald, ein paar blutige Effekte, bis das Geld ausging, und ein paar aufwändigen Latexinsgesichtklebereien, bei denen man gerne hinter die Fassade gesehen hätte... Aber hey. Viel Interessantes bleibt ungezeigt. Als Ersatz gibt es ein bisschen ungelenke Schauspielerei und Verfolge auf unterem B-Level. Ansehbar, aber nicht mehr.

Dark Encounter. Beginnt als kleine Variante von Die unheimliche Begegnung der dritten Art, bei der nicht berggetöpfert wird, sondern einen verschwundenen Mädchen hinterhergetrauert... irgendwann kippt das Ganze, genremäßig, und wird in der zweiten Hälfte etwas weniger zäh und macht dann zuweilen sogar Spaß, und man denkt zurück an GELÖSCHT was ja wohl nicht spoilerig ist, hoffentlich.... oder doch? Deswegen erst gleich, am Ende, ungefähr jetzt: genau, an Interstellar. Ok soweit, dann, am Ende. Der Film.

3 from Hell. Robzombiefilme sind für mich schon ziemlich überdiegrenzwertig. Ohnironische Beenassholepropaganda, unsympathische Darstellerriege, der man im Fahrstuhl nicht begegnen will, und auch sonst ziemlich verwerflich, was so das üble Weltbild angeht, derer, die das verzapfen. Ohne dass ich da zimperlich bin. Aber hey, es hat dann doch irgendwie Spass gemacht, komisch, das, und das Ganze ist schon so solide hollywoodesk geworden, dass im nächsten Film Nonnen und Kinder gerettet werden werden, wohl. Und immerhin machen die Filme und verüben keine Verbrechen. Wakamatsu in Böse, sozusagen, auf einer verdrehten Werteskala.

Scary Stories to tell. So, der Abchlussfilm, dann, nach einer 12Tagequal von Trailerfolter, die auch nicht durch das Mittexten gebrainwasheder Geschmackszombies gemildert wurde. War besser als der Trailer dann, aber folgte den Mainstreamhorrorregeln, hatte nur halbüberzeugende Kindarsteller, arbeitet sich an der getrailerspoilerten Hinweisen ab und hatte dann auch nicht viel mehr zu bieten, ausser der fehlenden Synchronisation, die das Salz in der Suppe des Trailers waren, wenn man total versalzen meint. Als Abschlussfilm enttäuschend. Aber als Rausschmeisser ok.

Ansonsten vielen Dank ans Team. Gute Auswahl, und so viele nette Ansagen!!

FantasyFilmFest. Tag 11. Teil 2.

Why don't you just die! Erst war ich irrtiert. Die Schauspieler hatten alle komische Nasen. Wenn man sowas nicht am, sondern im Kopf hat, einen Augenwurm sozusagen, ist es schwer, sich wieder da wegzukonzentrieren. Aber hey. Es gelang. Vielleichtschwiegervater und Tochterfreund treffen aufeinander, und es sind nicht deNiro und wiehießderanderenoch... und ja, der Splatstick trifft es schon, es ist blutig, und man lacht, während und bis es wehtut, sozusagen, oder man würde es, wenn man nicht irgendwie doch langsam etwas müde wäre, und wenn die Nasen da nicht wären, aber hey, uneingeschränkt zu empfehlen, das, weder plump noch doof noch ohne logische Storyline, die tatsächlich immer noch ein bisschen mehr aus der kleinen Wohnung und den Möglichkeiten, die sie bietet, herauskitzelt..

Red Letter Day. irgendwie The Purge für Arme, und The Purge fand ich schon nicht wirklich obergut. Die zweidrei Blutfontänen und eine im Ansatz nette Idee machen leider keinen guten Film. Auch keine Obergurke, aber hey, Altersmilde ist da vielleicht ein Grund für.

FantasyFilmFest. Tag 11. Teil 1.

Es gibt eine Geschichte, übrigens. Die sich selbst schreibt. Mit einem Zeh. Einem wecken. Und alles wird wahr. In der Geschichte sitzen Menschen in einem Kino. Und müssen immer denselben Trailer gucken. Der so ist, dass man den Film nicht mehr sehen möchte, eigentlich. So mies synchronisiert. So unsympatisch. Bis der Kopf platzt. Egal.

Some Time later. Spaniophile mögen das. Lachen und Applaus. Spanien in so 4000 Jahren. Bauerntheaterische kulturbezogene Gags und Satire. In einem Hochhaus mit dem Monment Valley im Hintergrund. Volk und Regierung und Kirche und Revolution. Und viel zu lesen. Der neben mir schlief nach 4 Minuten ein. Andere lachten alle 4 Minuten. Eher nicht was 4 mich.

Kingdom. Chinesisches Monumentalepos á la Japan. Mit den crossovernen Zutaten, die man so schätzt oder auch nicht, wie exaltierte Uberknallrchargenschauspieler, Schatten, Gipsmasken, 7Metersprüngen, Pappkeulen und einer Eule, die vielleicht eine Rolle spielt wie R2D2, für die Kids, oder das ist was kulturelles, das ich nicht verstehe, wie bei den Spaniern... So unterhaltsam und kurzweilig, und ohne den Ballast historischchinesischer monumantalhistorienfilme.

A good Woman is hard to find. Genau wie Zeit zum Bloggen. Gleich wieder los zum letzte Tag, vorher noch essen und ....ähmmmm.... velleicht was anziehen..jedenfalls. Wirklich kleiner großer thrilleriger Film mit einem Teelöffel kenloacher Sozialkritik über eine blässelndfragile Alleinaberzweierziehende mit totem Ehemann und direkter Mutter und fiesem Ladenaufpasser und einem drogenundgewaltaffinen Umfeld irgendwo in Belfast oder belgien, je nachdem ob drinnen oder draußen. Toll besetzt, spannend, wirklichwirklich gut. Wenn man die Hauptdarstellerin mag. Noch ein toller FreshBlooder!

So, jetzt Essen statt Bloggen. Und innerlich auf den Trailer mit Scannerswirkung einstellen. Atmen. Einszweidrei.

FantasyFilmFest. Tag 10.

Bis jetzt in mancherlei Hinsicht schon ok, bisher, fazitig: Beste Fresh blood Awardfilme seit einer Dekade, mindestens, etwa, beste Shorties, die ich jemals beim FFF gesehen habe, nicht perfekt, keineswegs, aber hey... und so viele Ansagen wie schon lange nicht... Jedenfalls.

Something Else. Irgendwo schon thebarrackiger Film (den kann man wohl zur Zeit nur in deutscher Synchro gucken, also nicht... amazon prime ist manchmal schon etwas ärmlich, irgendwie, genau übrigens wie die amazon Garantie bei Problemen mit Drittanbietern... ), der sich um einen bärtigen Typen mit Haus im Wald irgendwo und Bier in der Hand dreht, der gerade versucht, die Abwesenheit der werweißwielangewecken und auchtollaufspielenden zunächtsblumenkleidtragenden Geliebten zu verwinden versucht und gleichzeitig in Phantasie oder Realität biertrinkend auf ein nächtlich erscheinendes Ungeheuer wartet... Ungemein gut gespielt, allerseits, unprätentiöse Dialoge, die Spaß machen, und adäquatsympathische Musik vom Anfang bis zum Ende...

Rabid. Cronenbergwiederverfilmung. Verstümmelte Gesichter, hungrige Tentakel, und Leute, die über sich herfallen... Postunfallige Frau sieht nach Unfall anders, nach Klinik auch aus, und dann kommen Krämpfe, Halluzinationen und etwas Blut. Stylisch, mit etwas bruchstückiger Story, aber. Lohnend, indes. Der Gesichtshorror ist hier schon krass und wird nur getoppt durch

I see you. I see you by Molten BrainErstmal eine irgendwie angekaputtete Familie, bei der die eine dann doch nicht die geliftete Oma oder die Schwester einer Mumie oder Gollums Ma ma mitspielt, sonderrn Helen Hunt als Ehefrau. Was einen schon etwas runterzieht und ablenkt, im ersten Teil der geschichte, an die etwas ungelenk der Rest des Films rangeklebt ist, der super unterhält trotz vielleicht ein paarer danndochnichtmehrnötiger Plottwists... Interessanter Score, der mir ausnehmend gut gefiel, und am Ende wieder helen Hunt. Na, hoffentlich gibt sich das wieder....

Darlin'. The Woman sucht mit dem ihr eigenen Charme - den auch ein paar Outdrops schätzen - mit Spiegelfliegeronnenbrille, Haaren, Zähnen und Knarre ihre kasparhauseresque Tochter, die tatsächlich im Kloster landet und gefairlaidied werden soll, als mit Gottes Lob noch unbeschriebenem Batt... B-Movie mit Klosterschülerinnen, einer Exdrogennonne und einem lächelnden Bischof. Macht Spass.

FantasyFilmFest. Tag 9.

Harpoon. Dreipersonenkammerspielkino. Auf einem Boot. Who'll do it statt who has done it. Ok geschauspielert. Ohne Haie. Film könnte aber auch heißen: Drei Freunde, Allein auf dem Meer, Kekse, Möwenblut. Oder so. Standardspannend. Kekse ist übrigens nur ein Spoiler im nachinein, glaube ich. Ein Postspoiler. Trotzdem Entschuldigung an unsere empfindlichen Seelen.

The Professor and the Madman. Aka A beautiful Beard. Ähh. Two. Klassisches Schauspielerbildungskino. Wie ging das los mit dem Oxford Dictionary. Elegant inszeniert. Toll getextet. Exzellent gespielt. Soweit man das sieht hinter den Haaren. Da hat die Dormer einen Vorteil. Gegenüber Mel "Hiermalgebildetschadetsichernicht" Gibson und Sean Knitterface Penn, der den Leidensmann macht. Schon packend, das.

Diner. Overthetopper quietschbunter durchgedrehter - manchmal vielleicht ein Hauch zu gewollt, ist aber voll egal - lauter Film über eine äääh Angestellte in einem Diner für Killer. Mit Hund. man glaubt kaum, dass man in einem solchen Film auch Herz finden kann. Aber hey. Es klappt. Grandios.

Dachra. Tunesischer Horror mit drei Freunden wie in Harpoon, ein bisschen, und es geht auch darum, was auf den Tisch kommt, wie auch in Diner, hey. Jedenfalls läuft einiges aus dem Ruder beim Drehen einer Doku über eine Hexe, und ein kleines Kind in rotem Mantel gibt es auch, und Gedärme hängen zum Trocknen rum. Lang, ja, aber spannend und atmosphärisch. Richtiges Kino.

FantasyFilmFest. Tag 8.

Door Lock. Solider und prima gespielter aber doch vorhersehbarer Thriller aus Korea. Die Türschlösser sind irgendwie egal, aber der Pinguin in der Sleeptightreferenzszene ist schon irgendwie cool. Ansonstiges wieder viel koreanische Realität und viel Dunkelheit. Ein richtiger ohnelängiger Kinofilm, trotzdem, abe r eben auch kein kein böses spanisches Kammerspielspannungskino.

Angel of Mine. Angel of mine by Molten Brain Gehöre auch zu denen, die nicht wissen, wie man Rapace ausspricht, aber hey. Intensiv gespieltes realistisches Stück über eine Frau, die den Tod ihres Kindes nicht akzeptiert und langsam vor die Hunde geht. Da passt es, dass ein kleines kopfbelocktes Kind auftaucht, das leider wie eine kleine Putte ohne Flügel in einem Werbeclip für klebrige Süßigkeiten aussieht und soviel Gesichtsausdrücke wie Steven Seagal beherrscht. Von den drei Enden, an die man gleich denkt, ist es dann auch eines... Schon ergreifend, irgendwie, aber.

47 Metres down: Uncaged. Extrem unterhaltender Film über ein paar junge Mädels, die ihre Sache auch ohne Verwandte ganz gut machen, und zwei spielen Schwestern, eine versunkene Stadt (ok, Stadtist vielleicht übertrieben, aber sieht trotzdem gut aus... ) und ein paar hungrige Tiere mit milchigen Augen. Superguter unsleaziger Unterwasserstreifen mit Höhlentauchen in Mexiko und einem überprimaen Ende. So muss Tierhorror aussehen!

Deadsight. Lehrfilm darüber, was für einen Film man nicht machen sollte, welche Dialoge die bescheuertsten sind ("Wir treffen uns im Wald"), wie Zombies nicht aufstehen oder -tauchen sollten, wie schÖn eine logisch aufgebaute Storyline sein könnte, wie exzellent alle Zatoichifilme sind, wie man Kopfsplatterszenen verschenkt, wie kacke vier an und für sich nette Drehorte sein können, wie auch schwangere Polizistinnen im Schnee einen Film nicht retten können, und wie auch nettrote Haare oder eine Augenbandage nicht zum Schauspielern reichen. Immerhin sehen die Haare zur Uniform farblich sehr ok aus, und es gibt bunte Lichter und rote Tunnel. Hey. Nomen est Omen. Seufz.

FantasyFilmFest. Tag 7.

Mope. Once upon a Time in Hollywood. Noch nicht gesehen. Aber hey. Hier another Time in Hollywood.Triste Loserstory über Impornomitmachsucht und den Bodensatz der Filmindustrie. In diesem Fall sogar auch was den Umsatz betrifft. No magical Dreams but the Stink of Dirt, pouring aus jeder Pore dieses Films. Kein Tucker und Chan Film. Zieht einen runter. Da hilft auch kein Katana.

The Gangster, the Cop, the Devil. Großartiger Koreathriller über einen wiedermalen Serienkiller, und, wie der Titel schon sagt... Superkrasser Gangsterbossdarsteller mit Tattoos und Nehmerundgeberqualitäten,, weißzahniger Cop, dagegen etwas farblos, und ein angemessen creepiger Widerpart. Dunkle exzellente Kamera, und eine Story mal ohne aufgepropft wirkendes Ende. Elegantes packendes Kino, das.

Light of my Life. Light of my Life by Molten Brain Ergreifender ruhiger Film, dessen wohl manche überforderte. Mich nicht. Fesselnd wie der Rest des berührenden Endzeitstreifens über einen Vater, und seine Tochter auf dem Weg durch eine frauenlose Gesellschaft, was schon ein ziemlich furchteinflössendes Setting ist. Das, was in dem Film passiert, geschoieht eher zwischen den eigenen Ohren als auf der Leinwand, und die Schraube wird ständig angezogen. So gut!

Reborn. Keine Chance nach den Filmen vorher. Ansonstener B-Movie über noch eine Tochter, die elektrisiert, auf der Suche nach ihre Mutter, gesucht von einem Cop. Leider nur ab und zu. Aber hey. Trotz eher Durchschnitt nicht ärgerlich.

FantasyFilmFest. Tag 6.

Der Ruhetag sozusagen. Ganz ok, weil ich aufräumen muss. Weil meine Wohnung bebrandmelderstückt wird. Obwohl ich ja welche habe.
naja. Vielleicht kriege ich dann ja mit, wenn jemand im Erdgeschoss raucht... Egal.

Charlie says. Kleine Geschichstunde über eine Zeit, die endete, bevor ich alt genug war, sie zu erleben. Film über eine Familie, die im wesentlichen aus dem Oberhaupt besteht und aus einer Rehe zugelaufener junger Damen, die sich unbedingt geliebt fühlen wollen und dafür alles tun. Sogar ihre Identität aufgeben. Irgendwie guckt man sich fassungslos an, was da passierte. Schwer nachvollziehbar. Irgendwie. Aber wer weiß das schon. Jedenfalls ok gespielt, und man lernt etwas Historie. Helter Skelter, Manson etc.

Porno. Porno by Molten Brain Ist es nicht. Sondern ein eher mittelprächtiger Retroslasher, der in einem Kino spielt, oder besser in zwei, Saal 8 nicht eingerechnet, mit ein paar guten Ideen, und mit ein paar okayen Latexoderleberwurstjobs, die beim zusehen schon wehtun. Ok.

First Love. Hatte ich mich schon vorher drauf gefreut. Und war auch wirklich einer der guten Filme von Miike. Romantisches Märchen über einen Boxer und eine Zwangsprostituierte, garniert mit einer Heiststory, Chinesen, Yakuza, korrupten Cops, Frauenpower und auch sonst viel Gewalt, hurmorvollblutig angerichtet. Entertainment for the World.


FantasyFilmFest. Tag 5.

Into the Dark. Okaye Hauptdarstellerin. Ansonsten eine vertane Chance für die anderen drei. Alleingelassen von der Regie und verloren in einem TV-Film und akustisch begleitet von Vonderstangehorrorfilmgeräuschsamples. Nicht wirklich superschlecht, aber auch nicht annäherungsweise gut. Im Fernsehen hätte ich das ausgemacht.

All the Gods in the Sky. Grandios grausamzärtliche augenwurmige (abgeleitet von Ohrwurm, muss ich wohl zu diesem Wort erklärend anfügen...) Szenen - die den Film anzusehen schon mehr als lohnen - und ordentliches Geschauspielere in einem französischen Film um einen Bruder und dessen gesichtsverstümmelte Schwester. Aber einerseits unfertig, wie die Story um das exzellent spielende Mädchen, andererseits zu viel, wie etwa das unnötige Ende nach dem eigentlichen Ende.Trotzdem toll.

Get Shorty. Obwohl ich Kurzfilme nicht mag - zu oft der gespielte Witz oder eine bildlich aufgeblasene kleine Idee, die pubertär ausgedrückt wird bis zum Gehtnichtmehr - die wohl beste Zusammenstellung seit zehn Jahren. Am besten The Purgatory Story und Plainsong. Fand ich.

Little Joe. Wieder ein dann aber doch eher halber Film, der sich aber ganz lohnt, weil das Gute an dem Film ziemlich gut ist. Wie die Kostüme und die Farben - manchmal - und das Licht und das Unbehagen, das sich mit jeder Persönlichkeitsveränderung einhergeht. Obwohl, hey... glücklich sein ist ja eigentlich schon ok... Und ich mag japanische Musik. Aber obwohl ich verstand, was die sollte, klappte das bei den Meisten wohl eher nicht. Egal.

Freaks. Freaks by Molten Brain Highlight. Eine Story, die man lieben muss und eine Hauptdarstellerin, die so gut ist, dass man es nicht glaubt. Muss man gesehen haben. Und ich mag Bruce Dern, obwohl er diesmal nicht im Raumschiffwald wütet, sondern einen Eiswagen fährt. Und hatte ich die Haupotdarstellerin erwähnt?

Hotel Mumbai. Hey, die Realität kann auch grausam und blutig sein, und es gibt manchmal auch im echten Leben Helden, die auch mal im Hotel arbeiten, zum Beispiel... Superspannend und prima gespielt mit unter anderem Patel. Und Hallo to Jason "Der Beisser" Isaacs. 2008 in echt, heute als Spielfilm. Terroristen im Luxushotel.

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