May 2021

Gangstasia

3 Filme. 1 Woche her, oder länger. Was blieb?

Upsi. Schonmal nicht, dass der erste Film gar kein Gangsterfilm war, sondern korruptcoppiges Popcornkino. Dass ich nicht fit bin, irgendwie, wahrscheinlich wegen der Vornebenwirkungen der morgigen Spritze, merkte ich schon, als ich den Titel versuchte, zu micherinnern, an. Oder so. Verbalentgleisungen übelster Art. Trotz gleichzeitiger Einnahme von Robustacoffein in Haferschaum. Vielleicht hatte ich Covid, schon, mit Gehirnfolgen. Dann wäre meine Theorie, wonach Dümmere glücklicher sind, hinfällig, allerdings. Fallen mir Kühe ein, die freundliche Augen haben und ruhig äsen, auf der Wiese, in der Sonne, abgeklärt irgendwie. Dann wäre aber meine Theorie hinfällig, wonach Kühe vielleicht intelligenter als Menschen sind und sich in einer Art Kuhrwana befinden. Aber hey. der Film jedenfalls der ertse, war keine Granate, aber unterhaltsam, sympatisch gespielert und ohne lange Längen. Korrupter Cop ist nett, trifft Teenie, und ein Konzern hat es auf die Beiden abgesehen. Ordentlich, aber nach einer Woche auch nicht hängengeblieben. Jo Pil-Ho: Der Anbruch der Rache. Ein Titel, der jedenfalls bei mir nicht hängenbleibt. Merkbarer aber als Akjilgyeongchal. Egal.

Der zweite Film zeichnet sich durch miserable Kritiken aus, die aber an Letos stoischem Gesicht abprallen, sozusagen, denn schlimmer als Fingerabgeschneide ist das wohl auch nicht, als der den Tom "der bessere "Samurai" Cruise macht, aber in Yakuzapan, als Jared "Oberyakuza" Leto. (Ok, auchene Verbalimpotenz..). Egal. Aneinadergereihte Klischees (gut für ein Trinkspiel mit Sake, den man aber richtig aussprechen muss, ist Lachs, sonst) und Sooftgesehenes, aber immerhinnes Tatortniveauübertreffen, in Optik und an Blutgehalt, auch wenn man da einen Blutprominutengehalt errechnete (Konjunktiv, gewollt), obwohl es auch da etwas spätet. . Zumindest was die von mir angesehenen Tatorte betrachtet. Bin aber zu träge, s.o., um zu googlen, ob Ebert oder Rotten Tomatoes was zu Tatort sagen. Eher nicht, wohl. Also eher sehr unoriginell als wirklich schlecht. Und irgendwie ironisch, dass die gazen Kritiker auch nur unjapanische Filmprofis sind. Egal. War ok, zum Abschalten, also Hirn, nicht Fernseher. Oder, für die jüngeren Generationen, Tablet und Kopfhörer. Obwohl die das hinkriegen, nur eins der digital devices auszuschalten, und alles geht aus.
The Outsider. japanisch-amerikanische Coproduktion, übrigens.

Den letzten Film mocht ich, ist aber wohl auch eher klischeeig. Egal. Tolle Kamera, beunruhigender Score, bisschen Blut und Drama. Ein Gangster auf weckem Wege, sozusagen und
Night in Paradise by Molten Brain eine grumpy-nette Kranke, eine Insel, und nicht auffällig viele Dialoge, eher so kaurismäkige Lakonik (Aki, nicht Mika). Sehr nett, sozusagen, und lange nicht so lang wie The Witch: Subversion, der ja auf einem FFF lief. Schon bisschen her. FFF. FFFielleicht bald wieder. Jedenfalls: Voll ok. Night in Paradise.

How to make a quite nice comedy.

Tatsächlich musste ich ein paarmal wirklich - wenn auch leise und vielleicht etwas in mich hinein - lachen. Was gar nicht so oft passiert. Ich glaube, drei Mal, hier, wenn ich mich recht erinnere. Was so total nicht reicht für Kermodes 6-laughter-Theorie. Da wäre der Film eher ein Fail... Aber eigentlich doch nicht, weil bei mir ein Lacher etwa doppelt so selten ist wie bei anderen normalen Menschen, die sich allerdings auch für nicht normal halten, normalerweise. Egal. Drei mal gelacht, jedenfalls, trotz Corona und Wetter und diversen unlustigen Wendungen des Lebens, und trotz eisener Selbstdisziplin und einer ungebrochenen Verehrung von Buster Keaton. Eine ziemlich lustige RomCom, die etwas absurd ist, etwas überzeichnet, etwas schwarz, wenn auch gezähmt im jahrelangen Entstehungsprozess, wohl. Aber durchaus abgedrehter als vieles andere Romcommige aus Korea, mit etwas Quirkiness, und ordentlich gespielt auch, eine der männlichen Hauptrollen ist der Dinoliebhaber aus Its ok to be not ok, bei dem mich allerdings eher die faszinierende, mich zumindest, Hauptdarstellerin zum Weitergucken animierte, mit interessantambivalentem Verhalten in manchmal durchaus märchenhafter Atmosphäre, anders als hier, wo es Quietschbunt gibt und Videos, die Frauen, hier einer festgefahrenen Assistant Directorin, einem gegenderdenglischen Wort übrigens, aus der Filmwerbebranche auchübrigens, Tips geben, wie sie besser weiterkommt, und das ist dann durchaus vergnüglich anzusehen und sogar lehrreich. Machte Spaß, und Komödien sind ja wirklich nicht das Einfachste. Selbst nicht für drei Lacher. How to use Guys by Molten Brain How to use Guys. Mit neuer Moltenbrainbildoptimierung.

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