August 2021

Heldenblut und Seesterne.

Sehr kurzweiliges Popcornkino. Sehr kurzweilig, ziemlich blutig und durchaus mit Heldenschwund. Makaber zuweilen, und gleichzeitig selbstironisch. Sehr kurzweilig, aber auch mit kurzer Gedächtnisverbleibhalbwertzeit. Egal. 132 Minuten, die man sich nicht ärgert, langweilt oder Unsinn macht. Gerne im Kino, sowas. The Suicide Squad.

Flugangst, klappt aber.

Heißt, dass das ein deutscher Film ist, den man ansehen kann, ohne Filmhochschulkopfschmerzen zu kriegen. Tatsächlich ein Genrefilm von hier, nicht obertoll, aber nicht zum Ärgern, obwohl von hier, also schon irgendwie deutschrelativ knorke. Ansonsten so ziemlich ok, trotz des mitspielenden Kindes, das mich eher unfaszinierte, aber hey, Fliegen, Blut, Terror und Tod, oder auch nicht. Kann man kucken, das. Blood Red Sky Blood Red Sky

Thaistylodramwestern.

Keine Lust, auf Molten zu warten. Wird auch nicht jünger, der, und schneller, und einfallsreicher. Im Gegenteil. Er entwegt sich zusehends, wobei hier das Gegenteil zu bewegen gemeint ist, was ja nicht so offenkundig ist, dass man jetzt nichts dazu schreiben müsste, was aberja passiert, wie man sieht, wenn man das hier liest, wenn debenieser Satz nicht schon in seinem Verlauf zu einer gewissen Leserundleserinnenetcabholdigkeit führte.. Egal. Cooler Film jedenfalls, overthetopgestyled, zusammencollagierte Thaispaghettifilmszenenundmusikhommage, mit Blicken, Blut und Rauch, und pinkgrünrotes Melodram dazu, mit abundzu so passend gemalter Kulisse... Jedenfalls. Ein eher einfacher Typ geht den Weg der Rache, und eine junge Dame aus gutem Hause, im Pavillon am Wasser, wartet auf ihn. Sehr cool, mit sehr viel Liebe, eine eigene Art von Thairantino, sozusagen. Nice, wie man so sagt, heutzutage. Unbedingt mal reinschaun. Tears of the black Tiger.

Zuppelbärte Robbenleber.

Und so. Sehr entspannte, unaufgeregter Film, bei dem man gar nicht richtig merkt, dass er eine Komödie ist. Zwei mitteljunge Franzosen entfliehen nach Grönland, aufs Dorf, um den Vater des einen, der aber so heißt wie der andere, zu besuchen. Einheimische, die so anders leben und aber doch ganz nett sind. Ohne diese ganze Deutschkinokopflastigkeit, aber durchaus mit Niveau. Macht gute Laune. Journey to Greenland.

Dr. statt Affe.

Nee. Nix mit Corona. Aber mit Schoedsack. Oder besser von. Der mit King Kong und die weisse Frau (korrekte Grammatik, übrigens...). Hier aber nicht mit Kong Kong, sondern mit Doktor, und umgekehrt. Eigentlich banale Geschichte mit experimentierfreudigem Dschungeldoktor, der dafür sorgt, und das ist kein Spoiler, glaube ich, dass ein paar Leute sich ihre Klamotten aus Taschentüchern basteln müssen. Damals gab es noch Stofftaschentücher, die nicht aus Papier waren und nicht aus Anzugbrusttaschen Augen und Egos erfreuen durften, sondern für die Nase waren, oder wie hier, auch für andere Körperteile. Es gibt grüne Radioaktivität, jede Menge Technicolor auf die Augen, und wie erwartet, ein paar ziemlich gute Tricks, die einen das Ganze hinterher gerne gesehen haben machen. Echt nicht so übel. Dr. Cyclops by Molten Brain Dr. Cyklops.

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