November 2021

Bloodtonement.

Tja, nach einem untollen Tag im Homeffice jetzt mal gedoppeldenzelt. Wollte Teil 2 gucken. An Teil 1 nicht mehr so erinnert. Also erstmal Teil 1. Gute Entscheidung, denn Teil 2 ist ungefähr halb so gut. Lange Heydermachtaberauchwasanderesalsselbstjustizsequenzen, die den Film, der dann zwischendrinne eher herkömmlichthrillerig ist und nur an Teil 1 erinnert, wenn der Protagonist -so ungefähr das sehenswerteste in beiden Teilen, Denzel Washington als eine Art kultivierter Wesley Snipes mit appen Haaren und Büchern, an denen ich schon mal gescheitert bin, aber hey, ich schlafe auch bei Stalker ein, immer wieder, nach 15 Minuten, ein Geständnis, das ich wohl wiederholen darf, denn auf fb hat das einer geliked, der immer mal wieder wieder den Timer stellt und wesentlich mehr Gesichtsausdrücke kann als etwa Seagal in Alarmstufe Rot, dem Film mit dem Koch, der auch das tut was man erwartet und nicht nur sein Trüffelschwein sucht und Leute läutert. Und der Regen draußen ist nicht halb so sehenswert wie der drinnen, am Ende, als immerhin Spannung und Kreativität sich ein gemetzeltes Stelldichein im Baumarkt geben. Immerhin nicht nur unterhaltsame Sebstjustiz mit bösen Brutalundfiesrussen im ersten Teil, sondern der nette oder dreiste Versuch, je nach Laune, dieselbe zu rechtfertigen, damit man das gut finden kann, ohne nachdenken zu müssen, und die, die da abgenippelt werden, die entscheiden sich ja sozusagen freiwillig für ihr Schicksal, und die Prostituierte, die der Stein des Anstosses in Teil 1 ist, die mag ich auch, die Schauspielerin, natürlich, bekannt aus einem anderen Selbstjustizfilm.... Fazit: Teil 1: Moral und Ethik und auch Logik mal in die Ecke gestellt, voll ok, Action ab und zu und finales Overthetoppe und Denzel, und Teil 2 so najaok, mitm Bier, mit weniger Kreativität, mehr Längen,, mitm Künstler und mitm Sturm am eher 12uhrmittagsinkleinsgem Ende. The Equalizer by Molten Brain The Equalizer. The Equalizer 2.

Fantasy Filmfest. Tag 8.

Ted K. Ziemlich ruhige, eher poetische Quasidoku zum Una-Bomber, der, genervt von der Zivilisation, dann doch immer drastischere Maßnahmen ergriff, um das zu ändern. Eher nachdenklich als bombig. Fand ich aber ziemlich fantastisch. Viele andere nicht. Aber hey. Einer meiner Favoriten. Mochte aber auch die Monkey Wrench Gang.

Knocking. Es klopft in der Wohnung einer Frau, die gerade aus der Psychatrie kommt, und der geneigte Zuschauer bzw. die geneigte Zuschauerin (oder andere) sollen rätsen, ob se denn irre ist oder nicht. Ansonsten durchaussenes Drama über das Wiedereinleben draußen, ok anzusehen und -zuhören.

Are you lonesome tonight? Sehr gut aussehendes optisch so faszinierendes Schuldundsühnestück, das sich, nachdem einer jemanden umfährt, der eine Frau hat(te), dann doch etwas vertrackt. Aber hey, neonoire chinesische Stadtansichten undaber für mich - wie gerade schon angedeutet - ein bisschen zu rashomonig, um mal von dem überbenutzen -esk wegzukommen.

Brain Freeze. Mein Brain freezd auch gleich: Da will sich doch eine von den Kackminifliegen, die offensichtlich meine Gesundernährungsversuche begleiten, in meinen glasgower Whisky stürzen. Macht sie auch tatsächlich. Rettung zu spät. Kann ich ja weitertrinken dann. Zum Film: kanadische Golfplatzgrünzombies, und drumrummes Wasser. Zombödie. Ok.

Silent Night. Darf man wieder nix zu verraten, außer dass es ein ziemlich schwarzhumorigböser Weihnachtsfilm ist. Mit dem Jungen aus Jojo Rabbit, Keira Nightley, die aber ganz ok ist, und mit Pillen, aber anders als Matrix. Zeigt, dass wir mit diesem Coronazeug noch ganz gut dran sind. Vergleichsweise. Impfen statt Pille!

Fazit. Kein Film, sondern Schlußendliches, zusammenfassend. Wieder sehr nette Filmauswahl, mit nicht so vielen Gurken, aber trotzdem doch gerade im Mittelteil auch Mittelmaß. Ein paar Ansagen. Voll oft, trotz Corona, wohl wegen der Lüftung. Weit weg wieder, von zu Hause, aber hey, Nachhausegefahrenwerden ist voll ok (DANKE!!), und Tram-, S- und Taxifahren auch, wenn die Begleitung passt. Abundzune Ansagen (danke!), zuoftene Werbung für tele5, den Sender des linearen Fernsehens, den ich jetzt nie wieder einschalten werde, schon wegen der Qualität des Spots. Komisches Logo, das aber wohl nach Überlegung leider leere Kinosessel vor der ebenfalls leeren Leinwand zeigt, FFFLogo by Molten Brain erstmalig langarmige Tshirts zum Erwerb, und irgendwelche Spackos haben meinen Rucksack einmal ohne Not einen oder zwei Plätze weitergerückt. Axt nicht dabeigehabt, aber mittlerweile werden ja auch diverse Benutzer (waren alles Männer) in den Öffentlichen immer aggressiver, da würde sich das lohnen, um mal so fantasytechnisch an die Vergangenheit anzuschießen. Danke ans Team jedenfalls!

Fantasy Filmfest. Tag 7.

After blue. War dann doch froh, seit einem Jahr ein bisschen Französisch geübt zu haben. Denn, tatsächlich, die Untertitel waren nicht da. Schreckte ein paar ab, das, und die nicht uneträchtliche Länge, die man ja sozusagen vom Frühschlaf abziehen musste... Egal. War eh mehr Bilder und Farben und Mucke als philosophische lange Traktate. Bunte Farben und Nebel in diesem mitvielhautigen theatresken Film wie eine fellige emanzipierte Lavalampe aus einem Italowestern somewhere in space. Vergleiche mit Barbarella sind ok, aber ist dann doch was ganz Anderes.

Get Shorty. Ungeliebt, meinerseits, aber seit es keine Alternative mehr gibt, filmfestseits... In diesem Fall für mich immernoche Ziemlichzeitverschwendung, aber hey, trotzdem die besten Shorties seit ich das erste Mal auf dem Filmfest war, falls es die Kurzfilmsektion da schon gab. meine Favs waren May the world not carry you (ja, mochte sonst niemand, gefühlt), und Heart of Gold, wo es sozusagen um Organhandel geht.

John and the Hole. John and the Hole by Molten BrainFaszinierendes Familiendrama, belgisch kühl, mit einem Sohn, der mal so austestet, wie sich Verlassenwerden auswirkt. Wie weit geht Familie? Ruhig, gut gespielt, hanekesk. Mochte ich.

The Sadness. Hmm. Schon unterhaltsam. Aber eben Cat.IIImäßig, was verschiedene ZeitgenossInnen verstören dürfte, ziemlich. Krassdrastisch, Sex und Gewalt, eine nicht unproblematische Kombination. Der Unterhaltung (oder Kasse?) wegen, oder doch um uneingeschränkt der Kreativität frönen zu können? Jedenfalls wohl weniger wegen irgendwelcher politischen oder gesellschaftlichen Analysen. Abgesehen davon Zombies, stückige Storyline, episodesk. Also je nachdem.

Teddy. Französcher Pyreneenwerwolffilm, aber anders, ruhiger, dörflicher, mit etwas Bodyhorror und Witz. Voll ok.

Fantasy Filmfest. Tag 6.

Mosquito State. Ein Analyst verquasimodot, als er von Bienenvorhersagen auf Mücken umsteigt, über deren Aufzucht in Luxusappartements man so Einiges lernt. Was einen mitnimmt, wenn man sich da einfühlen kann. Optisch und soundmäßig ok, mit Mücken. wie gesagt, und ein Kommentar auf Wallstreet ist das wohl, aber hey, die persönliche Entwicklung fand ich interessanter, auch wenn es dann etwas shaymalanisierte, in den Edelbildern. Ok. Strange. P.S. American Psycho? Echt? Vielleicht wegen der Baleschen Optik, aber sonst...

Sweetie, you won't believe it. Kasachstan, und so lustig, wie es dieser Crapfilm sein wollte. Auf Heyeinpaarbierdazuniveau, aber sooo unterhaltsam. Wochenendangelfreunde, Gangster, Aufblaspuppen und Blut und und Serienkiller. Nice Kost, das. Fun!

The Feast. Kühles Edelfamilientreffen in Wales. Deswegene Untertitel. Und die Vergangenheit, die Natur meldet sich auch irgendwann. Ziemlich unterkühlt, bis die Legenden mit der Erde auftauchen. Ziemlich unterkühlt, erst, dann schon unterhaltsam, ohne Schreck oder Tränen aber.

The Innocents. Mit ein paar Kids, die so ein paar Fähigkeiten haben, in einem hochhäusigen Soziotop im mittenen Wald, mit so interessanten Geschichten, die hier aber angedeutet und außen vor bleiben, mich aber noch mehr faszinierten als die wirklich ziemlich kleinen aber exzellenten Hauptdarsteller und -innen mit ihrer Story. Insbesondere die Nichthauptdarstellerinseienden. Sehr ansehenswert, das. Zu rechtenes Centerpiece.

Hard Hit. Leidlich okayer Asiarausschmeißer über Leute, die im Auto sitzen müssen, weil sonst die Bombe hochgeht, wen das Geld nicht kommt. Die manchmal aus Sicht anderer eher unwahrscheinliche Story - aber hey, so bescheuerte Sachen passieren, manchmal, wenn auch eher selten, wohl, denke ich, also nicht das mit der Bombe im Auto, aber Geschwisterpassierenlassen etc., aber hey,.. - egal, bleibt ziemlich spannend, und so richtig konnte ich mich nicht ärgern, obgleich das eher der schwächste Asiate des FFF war...

Fantasy Filmfest. Tag 5.

Night Drive. Irgendwo gelesen, dass man das Rideshare Horror nennt. Fängt dann auch so ziemlich an wie erwartet. Junge Frau meets alten Sack (sag ich mal so als Betroffener) und lässt sich rumporschieren. Dann erstmal wie erwartet, mit nicht langweiligen Dialogen aber alles eben soso, bis dann ein eher seeehr unerwarteter Plottwist den kurzen Langstereifen etwas aufwertet und Gesehenes erklärt. Ok. Unterhält.

Coming home in the Dark. Auch wie gehabt, mit auch Unerwartetem sogar am Anfang uuuund gegen Ende. Familienpicknick wird durch die Ankunft zweier Fremder beendet, und dann wird ein bisschen in Neuseeland rumgefahren, auf Straßen, die ich tatsächlich teilweise schon beradelte, ohne indes Menschen zu begegnen, an die ich mich erstmal nicht erinnerte, und ohne Blut, und zur Schule bin ich da auch nicht gegangen, was so oder so ok ist. Schon ziemlich grimmige Kost, das, wenn auch eher B als A, sozusagen, und das Ende zieht sich trotz einer ziemlichen Auflösung etwas.

Dashcam. Ein Film, für den eine viertel Stunde ausgereicht hätte, und abgesehen von den Computerkursbildern, die halbinteressant einen Großteil der Laufzeit des Zlangstreifens ausmachen, ärgert einen die ebenso inszenierte Strunzdummität des Protagonisten am Ende dann doch sehr... Eher nicht, lieber was Sinnvolleress machen wie in die Leere gucken oder Müll rausoderrunterbringen.

Lamb. Wahrscheinlich noch besser, wenn man unter Elfen und Fabelwesen aufwächst wie Björk. Bisschen weniger bizarr, dann, vielleicht. Zusätzlich ländlichisoliertehedramatisches Brüdermovie mit Rapace als Wirklichschauspielerin und Lamm, sozusagen, was bei mir leider mäh assoziiert und wegen der Nähe zu mee die ziemlich obertumbe Telefünfwerbung, die mich animieren würde, meinen Magen in mir festzunähen, damit sich der nicht so umdreht, wäre ich so ein Wolfshund, bei denen man das machen muss, wohl, damit sie nicht versterben wegen Rumhopsen oder blöder Telefünfwerbung, die so mee ist..... Aber der Film war schon anders.Lamb by Molten Brain Und deswegen sehenswert.

Blood Conscious. Wenn der Film gut war, habe ich es leider nicht gemerkt. Einschlafen war zwar auch nicht, so wenig wie Blut, aber ohne sich gründlich mit irgendwelchen theroetischen Ideen zu beschäftigen, die vielleicht irgendwo da lauern, im Dunkeln, in den Köpfen der Macherinnen oder Macher oder so, erduldete ich das Ganze eher, mit auch mal bisschen Ärgen zwischendurch wegen Protagonistendoofheit, und am Ende interessierte mich nichtmal, was ich nicht verstand, abgesehen vom dubiosen Filmformat...

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