FantasyFilmFest Tag 5.

Sonntag. Und nicht ausschlafen. Aber hey. Was gibt es Besseres als ein Takashimiikeretrospektivenfrühstück... Der Beginn eines fantastischen Tages.

Audition. Audition by Molten Brain Schon mal im Kino gesehen. Damals so naja. Nochmal probiert. Und hey. Ein ganz anderer Film. Jedenfalls. Eher älterer romantischidealistischer Geradewitwer verliebt sich ein eine junge Frau. Fängt an wie eine Romanze. Langsam, bedächtig, präzise, aber unlangweilig. Teilweise spaßig. Dann schleicht sich irgendwann das Unbehagen ein. Zwischendurch. Als die Frau verschwindet. Das Ende zeigt dann, was das Leben so mit einem anrichten kann. Mit welcher Wirkung. Grandios, das. Tut weh.

Lesson of the Evil. Passt ins Doublefeature. Die gibt es ja sonst nicht mehr. Oder TripleFeatures. Oder Nächte mit allen Planetderaffenfilmen, oder allen Enterprisekinofilmen... Heute gucken die Leute eher mal eine Serie im Bett durch. Gestreamt. Dabei machte auch Raumschiff Orion in einer Kinonacht so viel mehr Spass. Im alten Sputnik Wedding. Das es nicht mehr gibt. Jedenfalls. Schule. Freundlicher gutaussehender Lehrer. Irgendwann Brüche. Und dann wird geschulkindermetzelt. Von nett zu böseblutig. Viel blutiger und viel weniger grausam - so und so - als Audition. Aber auch weniger anstrengend.

It came from the Desert. Nettspassiges creaturehorroriges B-Comedydingens mit dem Charme des Unvollkommenen, basierend auf einem Amigaspiel. Wüste, Kids, Moppeds, Bier und eine verlassene militärische Versuchsanlage. In der etwas lauert, okanimiert... Viele Filme winken, und das Ganze machte mir jedenfalls auch ohne Alk viel Vergnügen. Wie die Filme aus der Zeit, in der Titel wie It came from the Desert en Vogue waren. Mochten aber eEinige auch nicht, das Teil. trotzdem.

Sicilian Ghost Story. Nichts für die Kids mit Youtubeclipaufmerksamkeitsspanne. Poetischer, ruhigsogiger Film mit großen Bildern und exzellentem Score, der sich Zeit läßt, um ein Mädchen dreht, deren Freund verschwindet und einen letztendlich nicht wirklich fröhlich zurücklässt. Mafiabedingt viel Schweigen, Und um den Titel zu verstehen, darf man ein paar Minuten nicht verpassen. So gut!

68 Kill. Erst beim Interview hinterher fiel mir auf, dass nicht nur Frauen die harten Hauptrollen spielen wie so oft beim FFF dieses Jahr, sondern dass das beifastallene Rollenverhalten ein Umgekehrtes ist. Das klappt natürlich nur, wenn man dem männlichen Protagonist abnimmt, dass er ein erstaunt dackeläugiger etwas einfach strukturierter subbiger Softie ist. Tut man. Gubler und McCord und alle passen wie die Faust aufs Zuschauerauge. Geld, Leichen, und böse Frauen. Macht richtig Spaß.

Marlina the Murderer in four Acts. Zum Abschluss des Tages auch kein ultraschneller Film, bei dem auch nicht laufend abgeschlachtet wird. Aber eine feministische Italowesternvariante aus Indonesien mit Rache in 4 Kapiteln. Tolle Bilder, tolle Musik. Wieder eine ... hmmmm.... starke .. filmuntypische? Frau. Die einen auch nach den 5 Filmen vorher gut wachhält...

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