February 2014

Noch ein schwarzer Killer. Und Helen Mirren.

Und Gordon-Levitt! Und Dorf als ziemlicher Fiesling, der seine Frau vorsichtshalber abmurksen lassen möchte und einen Queue hat. Die Frau hat allerdings einen ziemlich obszönen Mund. Wie diese Tochter aus aus dieser BBC-Serie mit den gewalttätiggen Frauen aus diesem Dorf… Egal. Die Killer wollen ungern eine Schwangere umbringen. Mirren trägt rot. Ist krank. Hat einen Ziehsohn. Ein weiterer Quasisamurai. Jedenfalls. Bildschön. Erzählerisch stringent. Mirren ist großartig. Der Sound passt auch. Independent. Prima Double Feature zu Ghost Dog. Shadowboxer Shadowboxer.

Hiphop und Hagakure.

Killer. Einsam. Mädchen. Leon? Besser! Finde ich. Zumindest. Unvergesslich, wie ungeahnt beweglich und grazil und effizient sich Forest Whitaker zwischen Tauben und wirklich italienisch aussehenden Männern bewegt. Und Silva! Und der mit der Brille! Und wie wenig aufgesetzt die Freundschaft zu einem Mädchen und einem Eisverkäufer inszeniert wird. Immer wieder wirklich wirklich gut. Ghost Dog by Molten Brain Ghost Dog - The Way of the Samurai.

Platzende Eier. Fliegendes Gedärm.

Alienripoff. Fängt an wie ein typischer Zombiefilm. Schiff kommt an. Niemand da. Niemand Lebendiges. Nur ein paar grüne Eier. Und überall liegen Teile rum. Passt zum unaufgeräumten Wohnzimmer. Sind eben aber Socken und so. Keine lookalikigen Organe vom Schlachthof. Röche ja auch unangenehm. Wie in der Küche. Müsste mal wieder den Müll runterbringen. Jedenfalls. Kein Zombiefilm. Trotz Ian McCulloch. Als Marsastronaut, der die Ü-Dinger schon mal gesehen hat. Keine dolle Story. Aber ab und zu explodiert mal jemand, dekorativ. Gut zum Sockenzusammenordnen, nebenbei. Aber ohne Zombies. Oder Marsmännchen, die sagen: Aufräumen das Zimmer du musst!… Contamination.Contamination by Molten Brain

Verliebt und Whack! Und Schwester.

Licht und Schatten. Überblendungen. Nicht wirklich restaurierte Optik. Berlinale. Same old story. Junger Mann genießt Nachtleben verliebt sich in Geisha. Kriegt Ärger mit Konkurrenten, wird geblendet. Die Schwester muss nun für Geld sorgen. Es gibt im Wesentlichen die Alternativen alter Mann - lüsterner Vermieter - und alte Frau - gewinnwillige Puffmutter. Immerhin nicht Beides in einer Person. Tja. Vielleicht lieber selbst probieren, trotz aller ..hmmm… Bequemlichkeiten?? Wirre Haare, schlechte Zähne… Wie im richtigen Leben. Jedenfalls. Die Kamera ist wirklich sehenswert. Und der Film ist von 1928! Die Geisha ist allerdings gewöhnungsbedürftig und riss mich etwas raus mit ihrem ordinären Stummgelache und dem heftigen Lippenstift. Und es war zwar toll, den Film mit Livebegleitung zu sehen… offensichtlich jemand mit mehreren Hände spielte Klavier, Flöte und Akkordeon… aber irritierte mich bereits in den ersten Sekunden, denn der Berlinalevordemfilmspot klang total anders. Und irgendwie… Egal. Toller Film. Jujiro by Molten Brain Jujiro aka Crossroads.

Tiere. Anwalt. Wüste.

Bereits nach so 10 Minuten wirklich beeindruckender Roadmoviewestern aus …klar… seufz.. Asien. Gelbe breite Wüstenlandschaften. Einsame Fahrer. Schmuggler, Räuber, Prostituierte. Auf der Jagd nach Ruhm, Geld, oder auf dem Weg da wieder raus. Wie die Tiere. Jedenfalls. Anwalt fährt von A nach B und hin und her und begegnet diversen mehr oder weniger skurrilen Gestalten, auch mal wieder, und das Ganze verläuft nicht ganz ohne Konflikte, nicht ganz blutlos… Ein ruhiger, langer Film mit gerade richtig gezeitpunkteten Wiederwachsequenzen brutaler oder humoriger oder nachdenklicher Art. Oder mit auch maler Action. Ein Film, bei dem man zwar auch schon 5 Minuten vor dem überflüssigen fehlamplatzigen Ende gehen könnte. Aber man tut es nicht. Wirklich gutes und ebenso klingendes packendes Wüstenkammerspiel vor richtig italoeasterniger No Man´s Land by Molten Brain Monumentalkulisse. Berlinale. No Man´s Land.

Nette Monster. Blöde Schwestern. Und ein Schönling.

Berlinale. Restaurierte Retrospektive. Altes Cocteauteil. Lieber gesehen als das Remake. Schwarzweiss. Mit einem Livemusik, bei dem ich Immer kucken wollte, ob das nur einer ist, mit Klavier, Quetschkommode und Flöte… Hey, nicht nur altehrwürdig und "für damals ganz ok..". Zwar Marais mit Vokuhilafrisur. Aber mehr. Viel mehr. Licht, Schatten, und Witz. Oldschoolige Romantik. Gibt's heute nicht mehr, oft. Heute zählt die Arbeitsteilung. Dass man vormittags frei hat oder so. Planung schlägt Gefühl. Aber hey. Kann man ja ins Kino gehen, dann. Alte Filme ansehen. Sich erinnern. An das, wie es hätte sein können. Und genießen. Alte Filme wie diesen. Geremakede. Aber hey. Erstaunlich, dieser. Braucht sich nicht zu verstecken. Und so einen Armleuchter will ich auch haben! La Belle... by Molten Brain Crowdfunding, vielleicht….? Interesse? La Belle et la Bête.

Feiern. Verzweiflung. Fotoautomat.

Ja. Ich weiß. Müsste was schreiben. Zu No Man´s Land. Zu Jujiro. Zu La Belle et la Bête. Berlinalebilanz. Aber eine große Frühjahrsmüdigkeit drückte mir ein weiches Kissen aufs Gesicht.

Oder war es das letzte Wochenende. Äääh vorletztes? Erst eine Indengeburtstagsreinfeierparty. In der gewissermassenen Nähe von Berlin. Haus. Mit vielen netten Menschen, und alleine war ich auch nicht da. Mit gutem Essen und rotem Wein und unlangweiligen Gesprächen und einer wievorzehnjahrenaussehenden Gastgeberin.

Abgeholt worden, irgendwann, von meiner zweiten Lieblingsbegleitung, und dann zu dritt nach Neukölln, so um zwei oder halb drei. Noch eine Party, da. Im Auto erste Ermüdungserscheinungen, redeverbotbegleitet. Irgenddann die Treppe hoch. Eine der wenigen mir sichtbekannten Personen im schwarzen Kleid treppappte gerade, etwas unsicheren Schrittes, schien mich zumindest schon mal gesehen zu haben, Kategorie Hä?… Aber es war noch ziemlich viel los. Ziemlich in Großbuchstaben. Hätte ich auch in solchen schreiben können, eigentlich. Egal. Jedenfalls fragte erstmal jemand, ob wir die Eltern seien. Lag wohl an meinem tweedigen Jackett. Oder am wirklichmüdehalbverzweifelten Blick meines bestaussehendsten Bodyguards Nr. One. Erstmal Indensesselgeseufzsinke. Bei mir langsam aufkommende Partypanik. Alle sonst in den allerlängsten Fluren und der allervollsten Küche und in allerlautesten englishspeaking Gesprächsknäueln, aus denen ab und zu eine Bierflasche oder ein Tattoo ragte. Nach ein paar Minuten meine Lieblingssurfpoetin gefunden, in der Küche, die mich an die U-Bahn in der Rushhour erinnerte. Eine unsarkastischgroßartige Leistung, dass sie es schaffte, mir saubere Becher zu verschaffen! Wer das schafft, kriegt auch noch mehr Bücher hin. Jedenfalls. Korkenziehernichtgefinde. Die Hälfte meines Mitbringselweins war erfreulicherweise verschraubschlossen. Trotzdem machte der halbverzweifelte Blick laaaangsam einem ganzsolchen Platz. Es war vielleicht doch etwas früh und spät. Nach einer Toboldlygoreise durch einen der kafkaesk langen Flure ein Raum mit optischer Feministinnensitzrunde mit danner unmelodramatischer Tjaschonwiederleiderlosverabschiedung…

Ein paar Kurven durchs nächtliche Berlin. Noch viel los. Hey. Ein Fotoautomat. Ab zur dritten Party, der kürzesten der Nacht, mit nix zu trinken, ohne Musik, und wie die anderen ohne Fotos. Ging nicht, nämlich. Obwohl das Pärchen vor uns das Ding noch zum Blitzen gebracht hatte. Fotoautomat by Molten Brain Egal. War auch lustig.

Getunnelt.

Ein Bus. Eine Gruppe Personen. Verschiedene. Studenten, Junkies, Pärchen, Nerds… Zusammengewürfelt. Durch einen Tunnel. In eine Stadt. Leer, die. Wieso? Und dann ein unglaublicher Mix aus Genres und Härte und Comedy und Action und Scifi und Drama und Musik. Und die Gruppe hält zusammen, zerfällt, Regeln ändern sich… Was ist passiert? Wann und wo sind sie gelandet? Abstrus, absurd, bröckelig. fies, blutig,stichelig, sperrig, kurzweilig. Egal, ob als Kommentar zum jetzt gedacht oder was auch immer. Macht Spaß. So oder so. Gute Schauspieler, auch. Normale Kinogänger bleiben danach einfach erstmal sitzen. Eine Weile. Ist eben schon ein bisschen irre, irgendwie. Hey. Deswegen geht man doch zur Berlinale. Oder? The Midnight after by Molten Brain The Midnight after.

Polizist. Brennt.

Berlinale. Doch was gesehen. Hongkongfilm. Gibt es ja jede Berlinale einen. Jedenfalls. Mit lieber Ersatzbegleitung hin. Und dann Gottseidank kein Flop. man will sich ja nicht blamieren… Jedenfalls. Exquisite Kamera. Farben, farbig wie selten. Busterkeatonesker Hauptdarsteller, schon ein paar mal gesehen, den.. Polizist mit bisschen Problemen. Außenseiter. Auf den die Leute keinen Bock haben. Gangster mit Dämonenmasken. Schüsse, die wie Schüsse klingen. Schonheftiges, manchmal beiläufig, Im Hintergrund. Etwas zu offensichtliche Story. Psychologieheutemäßig. Aber hey. Durchaus sehenswert, erst recht im Kino. That Demon within by Molten Brain That Demon within.

Nach Berlinale. Zwei Folgen. Heirat und Kind.

Nach einem Film zumindest. War gar nicht übel. Dante Lam. Aber. Dazu morgen. Erstmal ins Bett. Schlafen. Sonntag um 4 zu Hause. Heute vorm Einschlafen eine Folge Serier hinterhergeschoben. Beeindruckend. Kamera, Inhalt. Zwei Folgen, die ich großartig fand. Die ersten beiden. Die Gehirnwäschefrau. Immerhin eine Erklärung für gewissermaßen irrationales Verhalten. Anders als bei Exfreundinnen. Oder neuerdings Exfrauen. Oder bei CSE. Jedenfalls. Liebe. Baby. Warum nur zwei Staffeln? Dollhouse Staffel 2 by Molten Brain Dollhouse. Staffel 2.

Statt Berlinale.

Immerhin kein Schnee draußen. Frühling mit Wind, eher. Trotzdem. Berlinale erst morgen. Gestern aber horrorige Mittelpracht. Aufgewert, aber, und allerdings, durch angenehmste Mitseherinnen, tanzend zuweilen, und durch die damaligen Jungodernochnichtstars Zellweger (… sah die jung aus…), mit netten Nächtensdurchdenwaldlaufszenen, Motorgeräusche im Rücken, und McConaughey, der, subjektiv betrachtet, unter Alkoholeinfluss zumindest, auch nicht unenthusiastischer oder schlechter spielt als jetzt und sogar ein ferngesteuertes steampunkiges Hydraulikbein hat, robocoppig passend, gerade… die genausoe Geschichte, wieder, wiedergekäut, aber hey, die beiden reißens raus, und das macht irgendwie Spass, und The Grand Budapest Hotel kommt eh bald im Kino, und Snowpiercer, für den ich mich sogar angestellt hatte, sehe ich eh bei den Fantasyfilmfestnights, voraussichtlich, wenn mich niemand mehrmals überfährt oder zerkettensägt, aber vielleicht ist ja eine Antenne in der Nähe, auf die ich raufklettern kann, und niemand spielt mit der Fernsteuerung … TCM The next Generation by Molten Brain Texas Chainsaw Massacre: The next Generation.

Blind & Schwert die Zweite.

Wieder sooo fantastisch. Tröstete mich über die nichtgekriegte Snowpiercerberlinalekarte hinweg. Hey, seit wann gibt es an der Abendkasse keine einzige Karte mehr? Egal. Der überaus sympathische mitkottelettige Zatoichi, mit dem ich sofort einen oder auch mehrere trinken gehen würde - klar, Molten auch - , und der eine Nerdbrille trage würde, schwarz, unbunt, dick, konradendlerig, würde er besser sehen und daer sein… ergibt jedenfalls eine verflossenen Geliebte - ach, würden sie doch im Reallife auch verfließen - , einen toten Samurai, einen Bruder, diverse Yakuzagangs, und holde Damen… und wieder grandiose Einblindergegenalleaction, und ein Füllhorn schwarzweißer Edelbilder… Zatoichi 2 by Molten Brain The Tale of Zatoichi continues.

Kaputten mit UT.

Paar Tage schon her. Noch kein Jobstress. Oder jedenfalls weniger. Noch keine Veranstaltungen. Noch keine Parties, die immer je gleichzeitiger stattfinden, desto seltener man eingeladen wird. Noch keine Berlinale, die ich immer erst fokussieren kann, wenn es fast zu spät ist. Jedenfalls. Film aus Österreich. Bei dem man die Untertitel anmachen muss. Um zu verstehen. Wenn man da nicht herkommt. Oder wenn man keine spracherkennungdsfähigkeitenverbessernde Substanzen einnimmt… Angemessen böse jedenfalls, das Schicksal eines Angestellten mit Frau und Kind, der sich entschließt, ein Haus zu kaufen, gebraucht, klar, und der so viel Glück mit Werkzeugen hat wie ich mit Frauen (zumindest mit einer oder zweien, oder mit Werkzeugen), … auch klar, Vieles geht schief in diesem Dorf, mit diesem Haus…. milde amüsant, moderat schwarz auch, ansehbar, aber nicht wirklich nachhaltig… Hinterholtz 8.Hinterholtz 8 by Molten Brain

Quiz. Irgendwie nicht lustig. Oder?

Für welche Berufsneueinsteiger ist Folgendes in einem Begrüßungspaket enthalten - echt! -:

Kleine Packung Chips
Rasierer
Kuli
Feuerzeug
kleine Packung Al Capone Pockets Filter (irgendwelche Rauchwaren)
Dose Red Bull
Dose Smirnoff Wodka & Cranberry Juice
Kleines Fläschchen Kleiner Feigling
Augenmaske "Party Tarnung" Kleiner Feigling
Schlüsselanhänger mit Aufschrift "Abschleppseil"
Mehrere Kondome

Quiz by Molten Brain

Morgen die Lösung…..


Ziemlich morgen zumindest.

Lösung: Richtig! Es handelt sich um ein HBG Soldatenpaket.

Nicht mehr so lustig.

Klang vielversprechend. David Niven. Aber irgendwie Ernüchterung. Nach ein paar Minuten. Als der Vampir ein Centerfold auspackt. Und dann ist seine Wiedererweckte schwarz… und zum sleazigen Altherrenwitz gesellt sich eine Prise klischeesken Rassismus… da hilft auch der eine oder andere gelungene Gag nicht, und auch nicht der nicht unbegabte Nebendarsteller. Eher peinlich das, heutzutage. Nicht halb so lustig wie die kleine dicke 12jährige, die sich mit ihrem auchkleinen Bruder neben mich setzte und trotz der Busfahrermahnung - Lasst den Mann in Ruhe - nicht abließ, mich verbal auszuquetschen, bruderstützt: Ist das ein iPod? Ist das Bluetooth? Hast Du Facebook? Addest Du uns als Freunde? Wie alt bist Du? Für wie alt hältst Du miääichch?Rettete den Tag, komischerweise - bevor er dann noch mal gerettet wurde - : Der Geduld Lohn war ein (rotwerde) Ichhätteauchgernsoeinencoolenvater… Besser jedenfalls als das Ja auf die Frage, ob ich peinlich bin und zu viel rede…. Egal. Vampira Jedenfalls lustiger als Vampira aka Old Dracula.

Kind. Schwanger. Verschwindet.

Deprewesome. Obwohl deprawesome besser klingt… Egal. Miniserie, die durchaus ungewöhnlich ist. Und zwar ungewöhnlich gut. Geht los mit Schülerin, die in den See geht. 12. Schwanger.Verschwindet dann. Und gesucht wird. Von einer zufällig daen Detektivin. Von einem schmierigen Polizisten. Von ihrem Vater, der so etwa wie Blades alter Sidekick aussieht, mit zwei tätowierten Söhnen. Und es gibt ein paar Frauen in einem Containercamp, angeführt von einer langweisshaarigen Gurufrau, die versuchen, mit sich und ihrer Vergangenheit klarzukommen. Fantastisch, das. Drehbuch, Regie… ziemlich weibliche Perspektive im besten Sinne des Wortes. Gegend (Christchurch ist um die Ecke, und hey, da ist gerade Sommer, übrigens….), und Schauspieler, die zu Personen werden, Personen mit Licht und Schatten… viel Schatten. Wird ausgeleuchtet. Ziemlich grandios, das. Spannend. Anders.Top of the Lake by Molten Brain Top of the Lake. Miniserie.