February 2018

Alte. Fische. Katzen.

Manchmal. Spontan. Dokufilmkartenkauf. Hat sich so gelohnt. Berührende Bilder. Schwarzweiß. Ziemlich perfekt. Fischerdorf. Japan. Alte Menschen. Einer fährt jeden Tag raus mit dem Boot, fischen. 86 Jahre alt. Eine andere redet dann doch etwas mehr. Weil man aus New York ist und doch von da. Der Beweis, dass Film ansehen mehr Kommunikation sein kann als das normale Leben. Man hätte wohl nich zugehört, sonst. Sterbende Fische. Ein paar Katzen. Und ein so sympathisches Filmemacherpaar. Mit Regeln wie: Kein Skript. Lange draufhalten (nicht so lange wie Lanzmann). Aber Überraschungen. So gut. Minatomachi by Molten Brain Minatomachi. Love it.
PS: Und ja. Berlinale.

Vielleicht.

Ohne König am Anfang. Zum Aufstehen. Aber hey. Verschiedene Stile. Formate. Spielszenen. Interviews. Episodisch. Basierend auf Persönlichem. Vor dem Tod. Ohne das zu Wissen. Alte. Kranke. Junge. Kann immer passieren, das. Kann einen unvorbereitet treffen. Oder friedlich etwas zum Abschluss bringen. Erlösung sein.. Eine Chance. Oder ein Abbruch. Den man vielleicht hätte verhindern können. Aber hey. Man weiß es nicht. Ein wenig scherzhaft, der Regisseur: Könnte morgen sterben. Wäre mein letzter Film... Lebe noch. Aber hätte Schlimmeres gegeben. Als diesen Film zu sehen. Die tomorrow by Molten Brain Obwohl. Dann hätte ich den Nächsten verpasst. Aber hey. Die Tomorrow. Vielleicht. Lohnt definitiv.
Aus Thailand. Wo es warm ist.

Kind of screwed, too.

Erster Berlinalefilm für mich. Dieses Jahr. Heiter wie das reale Leben. Fröhlich wie "Das Messer am Ufer", der einem gleich einfällt, der aber doch anders ist. Gleich ist die Grundstimmung. Jugendliche, etwas kaputt, in einer kaputten Welt. Gewalt, Sex, leere Augen. Bulimie und Wut und Rache. Jugendliche, die sich nur lebendig fühlen, wenn eine Leiche rumliegt. Trotz der historischen Bezüge - im Wesentlichen in Form einer Hose - durchaus aktuell. Und real, da hätte es der fiktiven Interviews gar nicht bedurft. Und der Film geht in den Köpfen weiter, wie auch die Schronsteine weiter qualmen. Nix zum Glücklichwerden, das. Aber hey... Rivers Edge by Molten Brain River's Edge. Mangaverfilmung. Aus Japan. Mit tollen Darstellern.

Mal sehn, ob der nächste Film lustiger wird. Der Titel verspricht es nicht....

Kind of screwed.

Berlinale. Zweiter Film, für mich. Menschen. Auf einem Kriegsschiff, einem ehemaligen. Ein Politiker. Gangster. Jugendliche, auch nicht ohne. Betrüger. zwei Pärchen. Ein Sohn. Die mannschaft und der Kapitän. Die Prostituierten.Und ein Gärtner. Das Schiff hebt ab, irgendwann, und alles läuft, wie man sich das so denkt, wenn so Menschen zusammen sind. Ein einfacher Film, hieß es am Anfang. Am Ende das kürzseste Q&A aller Zeiten, nicht wegen #metoo, sondern wegen fehlender Dolmetscherressourcen... Jedenfalls ein paar grundlegende Einsichten, wieder, die weder neu noch angenehm sind. Über Macht, Essen, Sex. Ein paar wunderschöne Momente mit Pflanzen und ein märchenhaftrealistisches Ende. Happy or not. Kim Ki-Duk eben. Etwas grausam, wie das Leben eben... Human, Space... by Molten Brain Human, Space, Time and Human.

P.S. Ach ja... mit der wunderbaren Mina Fujii...

Möpse schwenken. Wunden lecken.

Endlich doch mal gesehen, den. Früher mal probiert, aber unerschwinglich... Jedenfalls. Eine eher üppige Dunkelhaarige. Eine eher schmale Blonde. England. Düsteres schlossiges Anwesen. In den Nähe gibt es immer wieder Anhalterinnen und Unfälle. Und ein Camper-Paar. Ziemlich männliche Männer kommen aufs Schloss, nach dem Abgeschlepptwerden - ja, so männlich sind die, sehen auch so aus... - trinken Wein, im Weinkeller, mit ikeaigen Regalen, vergnügen sich, und die Damen auch, miteinenander und überhaupt, und alles könnte so cheesy sein, ist es aber nicht. Viel Haut, ziemlich, viel Blut, auch ziemlich, eine Duschszene, und ja, irgendwie hat das was... Lohnt. Wenn man Hammer mag und so.Vampyres by Molten Brain Vampyres - Daughters of Dracula. Die alte Fassung. Mit dem Centerfold.

Zwerge und Laken und haarige Frauen und Kommerz.

So auf den Spuren des Erfolges von LaLaLand... gemacht, um Geld zu machen. Vielleicht aber auch, um Musicals am Leben zu halten... Jedenfalls. Ein Film, den man nicht mögen darf, wenn man historische Wahrheit schätzt, nicht verbrämt durch Auslassungen und Übertreibungen und Romantifizierung, Aber hey, ist ein Musical, das, keine Doku von nicht Michael Moore... den man auch nicht mögen darf, wenn man die historische Akuratesse auf die Musik ausweitet, die irgendwie schon neu klingt... Aber hey, die Leute haben auch nicht gesungen, damals, auf dem Dach, zwischen den Laken... eine Szene, die ich soooo mochte, auch wenn sie soooo lalalalndig ist,.., und wahrscheinlich hatten sie auch schlechtere Zähne und rochen komisch und sahen nicht aus wie Jackman und Williams und Efron.... Jedenfalls. Hört sich gut an, sieht gut aus, und ja, man kann überlegen, ob der Nichtkuss einer hätte sein müssen und warum das nicht so ist manchmal, und ob das gut ist oder nicht, aber ansonsten, hey, ist es ein Musical. das mir gut gefallen hat. Lag vielleicht an der Begleitung. Aber hey. The greatest Showman by Molten Brain The greatest Showman.