Excop und Einhorn.

Eigentlich weihnachtlich. Aber hey. Heruntergekommener auftragskilleriger Excop lebt ungesund, sieht auch so aus, jagt einen Kinderentführer, und es gibt ein kleines fliegendes Plüscheinhorn, eine Exfreundin und Wahnisnnige und Riesenfliegen und Blut. Ziemlich unterhaltsam, das. Happy by Molten Brain Serie, übrigens. Vielleicht eher vor Weihnachten ansehen, das. Dann aber wirklich... Happy!

FantasyFilmFest Nights. 2.

Ein paar mehr Buchstaben. Mehr Bilder später.

Downrange. Nicht mehr Inhalt als The Strangers. Aber hey. Was für ein Unterschied. Ok, die schönen Bilder ohne Schauspieler fehlen. Aber wie viel mehr Blut, Spannung. Wie viel mehr Unvorhersehbarkeit, was das abundzune Ableben der Protagonisten angeht. Sonne statt Dunkelheit. Passt. Sogar der Humor, irgendwie, der manche störte, dann. Aber hey. Lessons learned. Jedenfalls. Ein paar Jugendliche. Ein Sniper. Handys mit oder ohne Empfang. Blut und Feuer und Kugeln und Kitamura. Nice indeed.

Hagazussa. Hagazussa by Molten Brain So beeindruckend für einen deutschen Film. Stimmig. Atmosphäre. Tolle Bilder. Die Berge. Wald. Schnee. Wasser. Verhärmte Museumsklamottenträger. Klingt so gut nach runterverlangsamtem Kontabass mit eingebautem Riesenalphorn. Elegant geschnitten. Unheimlich. Ein paar Tiere. Dunkel. Im guten Sinne. Ein angedeutetes Drama ohne zeigefinger und Metaerklärungen. Und Geschmack hat man auch... Herzog und Doyle. Den braucht man aber auch als Zuschauer. Denn man investiert gefühlt mehrere Tage Lebenszeit in den Film. Das wird einem bei jedem neuen Kapitel mit warumauchimmeren Runen immer wieder neu klargemacht. Aber hey. Lieber dannstöhnende liebe Nachbarinnen als Chips und Popcorngeräuschattacken und Blut, Gewalt und Schreie.. Eigen. Aber. Mal ein deutscher richtiger Film.

Isle of Dogs. Isle of Dogs by Molten Brain Ich hätte nie gedacht, dass ein amerikanischer Film mit Hundepuppen auf einer Müllinsel, alles eingepackt in Japanklischees oder auch nicht so viel Spaß machen könnte. Aber hey. Habe mich geirrt. So gut. So Anderson von Anfang bis Ende. So unterhaltsam. Aber warum ist immer jemand aus dem Westen der bessere Japaner, Indianer oder Schwarze?????

The Cured. Intelligentes Drama mit richtiger Geschichte und Zombies und einem Ende, dass irgendwie alle, die ich kenne, nicht verstanden haben. Ansonsten solide gespielt und mit wirklich ein paar neuen Ideen. Was passiert, wenn Zombies geheilt werde können, sich aber erinnern?

Ruin me. Nice title. Kind of fits. Aber hey. Leider eine zwar nicht blöde Geschichte, die aber filmisch einfach auseinanderfällt und allovertheplaced... Nach den Filmen vorher eine logisch stimmige abere Enttäuschung. Die einen wieder ins normale Leben rauslangweilt, ein bisschen...

Insgesamt wieder toll. Wenig Chips und Popcorn und viele Ansagen und auch keine Megagurken. Nice. besser als die Sonne draußen. Danke ans FFF-Team.

FantasyFilmFest Nights. 1.

Es ist wieder mal soweit. Der Zahn der Zeit und dubiose Aktivitäten wie Bücherschreiben nagen zusehends an der Menge der mir bekannten Filmfreunde... Aber hey. Andere tauchen dafür wieder auf, vereinzelt...
Jedenfalls.

Control. Control by Molten Brain Zum frühen Beginn... kaum aufgestanden... etwas Belgisches. Nicht ganz auf Alzheimercaseniveau, etwas vorhersehbar, mit einer zottelighaarigen ausgemergelten Raimundharmsdorffoderkriskristoffersonvariation und einer betont geheimnisvollen basicinstinctigen Schönheit und ein paar wekken Köpfen, erstmal... haut einen nicht um, aber hey, solide, und wenn ein Tatort mal diese Niveau erreichen sollte, würde ich das wahrscheinlich auch ab und zu kucken...

Pyewacket. Ebenfalls mittelprächtiger ebenfalls solider Streifen mit etwas schwachen Eltern und einer durchaus voll okay gespielten Tochter, die versucht, mit schwarzer Magie ein Problem zu bewältigen. Stellenweise durchaus gruslig und durchwegs unterhaltsam.

Brawl in Cell Block 99. Deswegen geht man zum Fantasyfilmfest! Vince Vaughn ist nicht nur groß, sondern läßt - was das Ergebnis, nicht die Eleganz angeht - den ollen Seagal, bei dem damals noch die Knochenbrechgeräusche wegzensiert wurden, ziemlich mickrig aussehen (ja, ich weiß, Saegal ist inzwischen - als ich das letzte Mal einen "Film" mit ihm gesehen habe jedenfalls - auch größer, aber anders, eher... wie ein Berg vielleicht... egal). Eine knackigharte Einmannmusseinejobannehmengeschichte, die dunkel anfängt und... Egal. kein Spoiler. Die Story läßt eher einen manga als Vorlage vermuten, und wohlige Erinnerungen an Story of Ricky werden wach - damals vielleicht kreativer und overthetopper, aber hier durchaus sodassesbeimzukuckenwehtutrealistischer... , und als Zugabe gibt es einen coolen Don Johnson. Mehr davon, bitte.

The Strangers: Prey at Night. Den ersten Teil fanden ja manche gut. Ich nicht. Werde immer noch agressiv, wenn jemand sagt, der sei gut. Altersmildegeprägt investiere ich jedoch gerne etwas Hoffnung... Teil ein1 ist ja schon eine Weile her, vielleicht kommt mit den Jahren Qualität... Und wirklich, der Film ist besser als die erste Variante. Man verlässt den Kinosaal aber nur dann nicht ziemlich unterbeeindruckt, wenn man fasziniert ist von vermummten Typen, die des Nachts bewegungslos auf nebligen Wiesen in Trailerparks herumstehen und eine Axt dabeihaben. Oder wenn man zufrieden ist, nur ein paar Minuten Qualität in dem Film zu haben, und zwar ein paar atmosphärische Bilder in einem dunklen Trailerpark, aber nur dann, wenn niemand rumsteht, leidet, etwas sagt oder überhaupt im Bild ist. Dann ist der Film wirklich ok! Und ja, die Swimmingpoolszene geht auch. Nette Farben. Ansonsten nichts zum wirklich ärgern, aber hey... Dialogvorschlag für das wirkliche Leben: "Warum gehst Du nicht in The Strangers?" "Weil ich es kann.".

Revenge. Und wieder ein großes JA. Optisch großes Kino, szenisch ausgewalzt bis zum Gehtnichtmehr, sexy (habe ich wirklich dieses Wort verwendet? (.. das Alter...)), tolle Schauspieler, tolle Farben, tolle Effekte, tolle Rache. Tut bisweilen ungeahnt weh, und etwas bösen Humor gibt es auch... Frau aus LA in der Wüste hat irgendwie Pech, und drei Typen suchen sie... Und Realismus wird eh überbewertet. dafür gibt es das Leben nach dem und vor dem Kino. Und Serienkucken.

Besessene aussitzen.

Um anzuschließen an den Ruhethriller dann ein Film mit einem Titel, der nach einem Doublefeature schreit. Leider gibt es Doublefeature nicht mehr. Aber der Film schreit trotzdem, statt Ruhe zu geben. Auf der Tonspur tut man alles, um zu erschrecken, und ja, das klappt irgendwie schon. Und man hört wahrscheinlich im Kino keine Chips und Popcorn. Andererseits kann man irgendwie auch genervt sein, wenn man diesen BUUUUumor nicht so schätzt. Hat natürlich Vorteile, wenn man männlich und jung ist und ein kleines Mädchen dabei hat. Ansonsten eher durchwachsene Story um ein besessenes Mädchen, dem ein Professor das böse Plasma rauskitzeln will etwa durch Beschallung mit Slade und den Anblick seiner Gehilfen mit Retrofrisuren. Auch so jemand wie Elke Sommer spielt mit und erfüllt die Erwartungen von pubertärem Publikum so halbwegs, naja, wenn die nichts erwarten,(im Folgenden: Pubertlikum), aber nicht von Feministinnen. Oder doch, aber dann im Sinne von Befürchtungen statt Erwartungen. Das ganze wird durch okaye Optik geadelt, die dann aber immer wieder zeitgemäße Daistjaeinekameradiedaszeigtoptik abgleitet, jedoch nie so sehr, das man kotzen muss. Leider nur Erbrochenes - hier ein klarer Vorteil für die, die gerade erst Chips und Popcorn gegessen haben, dessen Geschmack noch nicht allzusehr durch den Verdauungsprozess geprägt sein dürfte - und kein böses Plasma. Aber - wie gesagt - es wackelt nicht so dolle. The quiet Ones by Molten Brain Der andere Film im Doublefeature - ach, für die Jüngeren: zwei verschiedene Kinofilme nacheinander - derselbe wäre Bahnhofskino - obwohl man wegen der Abnutzung der nichtdigitalen Filme wohl von dem gleichen Film sprechen müßte - dann ja, zu A quiet Place passt das Ding nicht - und hier schließt der Satz - wäre wohl The last Exorcism, eine ähnlich gelagerte Story um einen medial begabten Exorzisten, der irgendwo auf dem Lande auf eine laut Vater Besessene trifft... Optisch eher unaufgeregt, ein bisschen ruhiger, ein Hauch Qualität, sogar ein bisschen Witz und Spott, zumindest zunächst, ehe sich das Niveau schlußendlich wieder auf das eh erwartete Mittelmaßniveau runterschraubt, mit einem je nachdemen vielleichtenen okayen Ende, zumindest aus Sicht des weiter oben erwähnten Teenagerpärchens im Doublefeature... die gibt es aber wohl nur in der Zeit, die dieser Spielbergfilm plündert oder hommagiert, vielleicht. Dazu ein andermal. Denn möglicherweise ist der Irritation genug angerichtet. Ach ja, der erste Film heißt The quiet Ones. Ein neuerer Hammer-Streifen.

Klappe sonst Futter.

Eine Welt, in der nicht geredet wird. In der man offensichtlich das Problem des Schnarchens gelöst hat. Ich weiß nicht, ob ich da noch leben würde. Mal höre ich, ich schnarchte nicht. Mal ab und zu. Und es gibt aber auch jemanden, der sagt: Immer. Da wäre ich da wohl schon tot, da, wo alle nur Flüstern. Oder hätte Glück gehabt, in einem der riesigen Logiklöcher zu landen, die immerhin zwei mir eher weniger bekannte Personen dazu trieben, den Film ganz furchtbar zu finden. Und ja, im Wesentlichen nichts Neues. Keine brillianten Schauspieler. Keine mir ans Herz wachsenden Kinderstars. Keine oder fast wekke Musik. Ein zu präsenter Nagel. Ein bisschen zu viel Mars attacks.Trotzdem auch ziemlich Übergutes: Stille als genialer Gegenpol zum billigen Scarejumpgeproduziere und als nachhaltiger Furchtgenerator. Ein Bauch als Quell möglicherweise künftigen Unbehagens, anders aber als bei Rosemary. Reicht bei Manchen, wohl, den Tag zu retten, so was. Das wars aber dann auch. Außer keiner nervigen Kinderstars. Und der anhaltenden Freude, Chipsundpopcornfreunde mal geräuschlos zappeln zu sehen. Denn Sabber hört man nicht. A quiet Place by Molten Brain A quiet Place.

Piraten...

... und brutale Kinder und schießwütige Nonnen und Horden von Russen und Legionen von Dahingemetzelten und Yakuza undundund ... in der Mitte ein gefeuerter Salaryman, eine südostasiatische Insel und ein Boot... so unterhaltsam, und so angenehm, dass der etwas unbeholfene Normalo normalerweise im Bilde ist, wenn was passiert. Und wenn er Fragen stellt, kriegt er Antworten, wenn auch gelegentlich mit Blick in die Mündung... nett animiert, keine Geschwindigkeitsverluste, und ein Hauch Sartre. Und eine Serie, in der im Autoradio Guitar Wolf läuft, muss man einfach mögen... Black Lagoon by Molten Brain Black Lagoon. Anime. Serie.

Haaare Haaare Krishna und Blut. Und Idealismus.

Schwarz und weiß und ein bisschen bunt. Rot eher. Und nicht pinku. Oder nur ganz kurz.Ein Tritt in den Hintern von Etablissement und Revolution. Jugend und Rebellion und die Opfer. Wakamatsu. Irgendwie noch radikaler als United Red Army. Jedenfalls. Musste ich zweimal sehen. Weil ich in dem Alter bin, in dem ich zu spät merke, dass es nicht nur französische, sondern auch englische UT gibt. Und weil ich den Film verstehen wollte. Und weil ich Wakamatsu mag. Und weil ein ab und zu auftauchender Freund - Grüße an den Mann mit dem Affenkopf - mir den empfahl. Und weil ich Tokyo mag. Jedenfalls. Ein Vater. Ein toter Sohn. und der Versuch, das ganze Geschehen aufklären will.g. Es gibt gitarrespielende hippieeske sonnenbrillentragende Harekrishnasänger und Tamburinschwingerinnen und - nunja eher angedeuteten - Kommunensex und Drogen und Polizisten und Gewalt. Was will die Revolution? Wen frisst sie? Unterlegt mit hypnotischwiederholmäandernden psychedelischen Klängen. Idealismus und Blut in SW. Shinjuku Mad by Molten Brain Shinjuku Mad.

Schwarz oder weiss in Schwarzweiss.

Expressionistisch. Das macht Spass. Bisschen zu viel Zähne. Zu viel Affe. Vielleicht. Aber hey. Die alte Geschichte. Kultur oder Natur. Das Feingeistige oder das Ungezähmte. Talk or fuck. Befreiung oder Degeneration. Drogen or not. Schwarz oder Weiss... Feiern oder Lernen....jedenfalls kommt man schon ins Grübeln... nicht nur im Biergarten... heißt es Dschiekill or Dschäckill? Ersteres in der Fassung von 1932, die in erster Linie wegen des Expressionismusses Spass macht... Ohne Ingrid Bergman,. Aber hey... das kommt demnächst... Dr. Jekyll and Mr. Hyde by Molten Brain Dr. Jekyll and Mr. Hyde.

Farben und gritty und abundzune Gitarre.

Sieht gut aus. Hört sich gut an. Wenig Handlung. Drei eher Junge entführen einen Ebensojungen und machen sozusagen einen ferienesken Roadtrip. Ein bisschen wird geredet. Etwas mehr als in A quiet place. Dazu mehr und später, hoffentlich nicht viel später. Jedenfalls. Plätschert so lässig dahin wie es so viele Filme wollen. Lakonisch und Dialoge, ohne dass es überall Tarantino schreit wie in deutschen Versuchen. Ist auch japanisch. Eher kaurismäkiesk, Aki, nicht Mika. Ansonsten Leere und Posing und Coolness auf dem Weg, aber nicht auf dem Weg irgendwohin. Mit 19 gedreht. Heißt auch so. Fühlt sich so an, auch. 19 by Molten Brain 19.

Schilder und Menschen.

Irgendwo gelesen, dass man kreativ wird, wenn man was macht, und nicht umgekehrt. Also los. Ärger verdauen, das Entwurf 1 des Moltenbildchens irgendwo im Pixelwana verschwand, verschlungen wie irgendwelche Träume, die, wenn man sie überhaupt träumt, verschwinden mit dem Klingeln des Weckers, oder bei mir mit dem Klang von Ukulele mit Gesang... Egal. Film jedenfalls, mit vielen Kleinstadtmenschen, die sich skurril verhalten, die bösartig sind, auch mal, oder lethargisch, oder die sich Ideen in den Kopf setzten, oder die schon tot sind, wenn der Film beginnt. dann gibt es drei Schilder, und hey, irgendwann erfährt man mehr, und mehr, und noch irgendwanner freut man sich über die Liebe, die dieser Film den Menschen entgegenbringt... Schauspieler, Bilder, Score verdienen diese namen so sehr... Und die Empfehlung zu dem Film kam dann auch noch von jemandem, bei dem ich einen Filmgeschmack nie vermutet hätte. Eine der besten Methoden, wasweissichbedingte Kommunikationslöcher zu überstehen, deren Begründung überall ziemlich gleich klingt, mit Variationen...Three Billboards by Molten Brain Three Billboards outside Ebbing, Missouri.

Honorige Quasilederhosenfolklore.

Tja. Mag Marvel ja wirklich. Und auch hier Supergehelde und Action und Optik und nette Kostüme. Und Schauspieler. Aber auch eine gut gemeinte Botschaft - und eine wirklich hervorragend Grundidee gegen Rassismus - mit allzuwenig Ironie und allzuviel Klischee. Würden da irgendwo auf einem eventuell existierenden weißen Marvelweltflecken Deutsche ihre Stammesrituale pflegen, hätten sie wahrscheinlich alle Lederhosen an und würden Sauerkraut essen und Uniformen lieben und pflegten auch einen komischen Dialekt, der im Original erträglich, im deutsche Trailer aber grauenvoll wäre. Für mich nicht einer der besten, sondern der schwächsten Marvels, mit allerdingsenem Gutgemeintbonus.Black Panther by Molten Brain Black Panther.

Auf die Fresse.

Erst verkloppt werden. Dann selber. Nicht martialartsig. Knackigreal. Unschön. Wieder Aufstehen. Und weiter kloppen. Ziemlich unangenehmen Bestandsanalyse. Über Leere und Gewalt. Gesellschaft und Dropouts. Medien. Wenn sonst nichts bleibt. Und die Folgen. Das Gegenmodell zu Nodame cantabile. Sozusagen. No Fun. Aber hey. Sehenswert. Destruction Babies by Molten Brain Destruction Babies.

Eigentlich.

Müsste schreiben über Santo contra Cerebro del Mal oder abnormal Family. Aber hey. Santo war genial, wie immer, durchaus eine Freude,ein Luchadore gegen das Böse, diesmal mit schwarzem Kumpel, nicht blau, nicht Blue Demon.. und ohne böse Zwergenarmeen, aber mit wiederen Showkämpfen, und das immergleichaussehende Labor des Bösen ist auch da.... und hey.. es ist der erste Santofilm! Ein Muss für alle Fans der mexikanischen Superheldenwrestlerfilme... Dank an Dr. Monkula für den Hinweis... ... und Abnormal Family war durchaus unbeeindruckend, mit italoleichtem Score und Blicken des Vaters in das Publikum, für den Arthouseeffekt, zwischen unintererssantem Rumgebonke... aber hey, Berlinale. Aber dennoch.. beeindruckender derzeit eine Serie über eine verpeilte Pianistin und einen ambitionierten Willdirigenten und diverse bemackte andere Musikanten... japanisch und übertrieben und overacted und liebenswert und mit Musik und Herz und geschlagenwerdenen Frauen ohne Metooeffekt... Nodame cantabile by Molten Brain Nodame Cantabile.

Sucked out.

Grandiose Bilder. Alles passt. Nicht nur von der Bildgestaltung. Wahres Kino. In dieser Geschichte um ein Paar, das heiraten will. Tortsdem. Aber hey. Er ist nett. Sie sieht gut aus. Geishagut. Also Probleme. Wie ein Tattoo. Eine Spinne. Und das Geschehen nimmt seinen Lauf.... Vorhersehbar. Und trotzdem soo gut. Hey. Who would not fall for this. Älter, der Film. Japan. Irezumi by Molten Brain Irezumi.

What do you feel?

Alte Leute im Kino. Jugendliche im Film. Haben Sex. Sind schwanger. Prostitution. Wissen nicht. Draußen rollen Panzer. (Ja, die gleichen, die immer gegen Godzilla aufgeboten werden, eine japanische Eigenentwicklung, die auch mal auf den Kommentarspuren verbalisiert werden... Gushing Prayer by Molten Brain Wiederholungen. Schwarzweiss. Farbe. Betörend schöne Bilder. Japanfolk. Suizidtexte, Reale. Zirkulär. Machte es einem nicht leicht. Aber auf einer anderen Eben spürt man diese Gefühl von Jugend, Leere, Verstehenwollen, Rebellion, Konsequenz. Und hey. Warum gibt es Artikel wie den von Lauren Bliss? Gushing Prayer.

Mehr schwarzweiss als pink.

Brandedtokilliger, jazzuntermalter Gangsterfilm. Retrospektivisches, Berlinale. Von 67. Surreal, kontraststark, mit einer Toten, die dann doch lebt, oder nicht, nach einem Snufffilm, Liebe und Killern mit Pistole und Messer. Macht soviel Spass, nouvellvagueig, dass man ihn gar nicht verstehen muss, wenn man müde ist von Arbeit, von Filmen und vom Überdensommergrübeln. Inflatable Sex Doll by Molten Brain Inflatable Sex Doll of the Wastelands.

Zazie in Tokyo.

Nett. Tolle Kamera. Energie, und eine tolle Hauptdarstellerin. Die Regisseurin ist 20, und das Gefilmte scheint frisch erlebt. Und so leichtfüßig umgesetzt, dass ich umso froher bin, auf dieser Berlinale noch keinen deutschen Ballaststofffilm gesehen zu haben. So muss ein junger Folm sein! Jedenfalls. Eher einzelgängerische Schülerin glaubt, einen Seelengefährten gefunden zu haben, der aber mit einer Tussi nach Tokyo entschwebt... was tun? Klar. Kurz und kurzweilig. Mehr davon. Amiko by Molten Brain Amiko.

Wecke Konzepte.

Hmm. Kurosawa der Jüngere hatte es immer etwas schwer mit mir. Jedenfalls. Interessantes Konzept. Aber wie im Fernsehen ist der Film etwas weit weg. Bildlich nicht wirklich inspiriert. Weniger Flash. mehr Müdigkeit. Und der Horror bleibt... klein, irgendwie. Mit einer Ahnung davon, was das hätte sein können. Aber einer wirklich bemerkenswerten Hauptdarstellerin. Die dem Oberbösen die Show stiehlt. Insoweit ok, das. Und hey. Vielleicht war ich nur zu müde. jedenfalls, zur Handlung: Außerirdischer stiehlt Konzepte. Aus den Köpfen. Um zu verstehen. Familie. Würde. Angst. Um die Invasion vorzubereiten. Toole Idee, wie gesagt... Yocho by Molten Brain Yocho.

Alte. Fische. Katzen.

Manchmal. Spontan. Dokufilmkartenkauf. Hat sich so gelohnt. Berührende Bilder. Schwarzweiß. Ziemlich perfekt. Fischerdorf. Japan. Alte Menschen. Einer fährt jeden Tag raus mit dem Boot, fischen. 86 Jahre alt. Eine andere redet dann doch etwas mehr. Weil man aus New York ist und doch von da. Der Beweis, dass Film ansehen mehr Kommunikation sein kann als das normale Leben. Man hätte wohl nich zugehört, sonst. Sterbende Fische. Ein paar Katzen. Und ein so sympathisches Filmemacherpaar. Mit Regeln wie: Kein Skript. Lange draufhalten (nicht so lange wie Lanzmann). Aber Überraschungen. So gut. Minatomachi by Molten Brain Minatomachi. Love it.
PS: Und ja. Berlinale.

Vielleicht.

Ohne König am Anfang. Zum Aufstehen. Aber hey. Verschiedene Stile. Formate. Spielszenen. Interviews. Episodisch. Basierend auf Persönlichem. Vor dem Tod. Ohne das zu Wissen. Alte. Kranke. Junge. Kann immer passieren, das. Kann einen unvorbereitet treffen. Oder friedlich etwas zum Abschluss bringen. Erlösung sein.. Eine Chance. Oder ein Abbruch. Den man vielleicht hätte verhindern können. Aber hey. Man weiß es nicht. Ein wenig scherzhaft, der Regisseur: Könnte morgen sterben. Wäre mein letzter Film... Lebe noch. Aber hätte Schlimmeres gegeben. Als diesen Film zu sehen. Die tomorrow by Molten Brain Obwohl. Dann hätte ich den Nächsten verpasst. Aber hey. Die Tomorrow. Vielleicht. Lohnt definitiv.
Aus Thailand. Wo es warm ist.