FantasyFilmFest. Tag 8.

Dead in a week. Sympathische unangestrengte englische Schauspieler, Altkiller und Strubbelhaarsuizidwoller, Kissenstickerinnen und eine unechtblonde freundin, die aber erst nach dem Ichschaffeesnichtselbstalsokillmichauftrag ins Leben des Todgeweihten tritt... macht mit seinem schwarzen Humor richtig gute Laune und verhindert, dass man schon beim ersten Film einschläft.

Ride. Verminderte die gute Laune ein wenig... nur ein wenig, aber. Bella Thorne ist nett anzusehen, und der Uberfahrer und der Neuefreundfahrgast sind ganz ok gespielt, aber mann muss schon manchmal das Gehirn ein wenig ausschalten, um eine Verhaltenslogik der Handelnden zu erkennen, die durchs durchaus nettbelichtete Stadtddunkel fahren, mit okayer Mucke im Ohr.. aber vielleicht sind wir alle auch nur zu hartgesotten inzwischen, nach Jahrzehnten Filmblut zwischen den Ohren...

St. Agatha. Nonnen. Klischeeböse, lookwise. Mir gefiel die Oberin ganz gut, aber im Grunde genommen ist das alles recht wenig explotationiges Nonnenbahnhofskino, oder besser sexplotationiges. Denn die Filmnonnen ziehen sich nicht aus. Und es gibt auch keine bösen Sprüche an der Zellwand wie "Bestrafe einen, erziehe Hunderte", wie damals in Schwarzweisszeiten und - war es sie? - Romy Schneider. Sie sind eben ein bisschen fies... naja, und der Rest erklärt sich von selbst, wenn ich lese, dass der Sawmaestro seine Hände im Spiel hatte. Naja, ohne Übererwartungen schon ansehbar, aber eben Bahnhofskino, irgendwie, halbherziges.

Piercing. Tja. Tolle Schauspieler - insbesondere die blondfrisurige Wasikowska mit richtigem Gesicht - , tolle Bilder, toller Ton, tolle Farben, ansonsten eher eine kammerspieleige Studie über Sticheln und Penetrieren als ein Film. Aber hey. Cool, und mehr Inhalt als die deutschen Beiträge....

One Cut of the Dead. Vorher irgendwo schon Netzgelobhudelei mitbekommen. Skeptisch erst, dann auch erst skeptisch geblieben wegen der Wackelwackelkotzkamera, aber die beruhigt sich irgendwann und der Film dreht so nett realhumorig auf mit seinem Film über eine Zombieattacke... lowbudgetig, aber dann so nett, über Film und den Ohnecutundlivewahn und die Hindernisse, die alle so auftauchen können... Liebe zum Film tropft aus jedem Bild... und ja, Blut auch... meine dringende Empfehlung: Ansehen!

Und ja, ein paar Bildchen kommen noch. Muss aber jetzt abwaschen, der Molten.

OFFF. Dazwischenes.

Urlaub genommen. Und dann das. Lauterne Wiederholungen und Späterwiederholtes auf dem Fantasyfilmfest. Wegen des deutschen Kinns ohne Schauspieler. Till Würdeerdochschweigen Schweiger. Nunja. Egal. jedenfalls. Wäre sogar ganz gerne in den Zoo gegangen. Aber hey. Das aktuelle Kinoprogramm will auch genutzt werden.

Antman and the Wasp. Ok als Popcornsuperheldenmarvelteil. Nicht so Overthetoptongueincheekironisch, aber nett, mit Fakewissenschaft und tollen Effekten und einer leichten Story, die unterhält, einen mitnimmt, aberund die auch hinterher leicht wieder vergessen werden kann. Kurzweilige Zeitgehtschnellrumunterhaltung. Jedenfalls besser als Fussballgucken, obwohl das Marveluniversum vielleicht weniger komplex ist als die Fussballwelt, die aber eher dazu taugt, Minderwertigkeitsgefühle durch subjektives Besserwissereigefühl überzukompensieren. Aber vielleichthabe ich auch nur zu wenig Comix gelesen. Jedenfalls voll okay. Auch wenn man wieder mal die 3Dbrille vergessen hat.

BlacKkKlansman. Blackklansman by Molten Brain Endlich mal im Lux gewesen. Gute Sitze. Knarzen nicht, weil so Plüsch und nicht Geräuschbeimbewegenleder. Kino 2 ist auch groß genug. Und der Film passt gut zu Bomb City, irgendwie, wegen der zumindest mir genehmen Einstellung. Gut, die letzten 5 Minuten hätte man sich sparen können. Anspielungen vorher waren ja da. Ansonsten eine spannendlustige Auseinandersetzung mit diesen Kapuzenträgern, die ich aus schlechten Filmen, aus gutschlechten Filmen wie Birth of a Nation - der danache griffithsche Entschuldigungsfilm hat es noch nicht in mein Abspielgerät geschafft - kenne. Jedenfalls, SPOILER, ein Schwarzer mit Frisur unterwandert den Zumkotzenklan, und ein jüdischen Mitunterwanderer - Bruder der Schwester aus der so leider abgesetzten Evildeadserie mit BrucedasKinnCampbell - aucht, und ein bisschen persönliche Konflikte gibt es auch. Leider auch immer noch die maskierten Rassistentrottel. Sehenswert, das.

Nach dem Kino zu Hause abgehangen. Einer Empfehlung gefolgt, die mir auch buchstaberisch in den Kram passte: Der City-Hai. Betonung auf C. Mit einem jugendlichen, muskel- und kinnigen gesundeernährungauföstermerikanischpreisenden Schwarzenegger, der munter linkslenkend, rechtsballernd oder andersrum im Cabrio durch einen Steinbruch fährt, ohne Ameisenanzug, und unbekapuzte Ungute ihrem Ableben zuführt. Auch sehr nett, wieder, das. Danke für den Hinweis.

FantasyFilmFest. Tag 6.

Dementia Part II. Schlechte Marketingentscheidung. Mindestens eine Person ging da nicht rein wegen PartInichtgesehenhabens (das ist übrigens möglicherweise die erste Verwendung dieses Wortes ever!...). Für diese person war es allerdings eine richtige Entscheidung. Denn das Positivste, das man über den Film sagen kann ist dass er in schwarzweiss gedreht wurde. Ein bisschen klebriger Schleim reicht eben nicht... zweidrei gute Ideen auch nicht. Und keine Schauspieler machen einen Film nicht besser. Und es hilft auch nicht, wenn als Vorfilm ein dämlicher Hundekopffilm läuft, bei dem auch mal links mit rechts verwechselt wird... (Frenchies). Tiefpunkt des diesjährigen Festivals. Aber hey, muss es auch geben. Und bestätigt die Regel, dass man nich Part II sehen sollte ohne Part I gesehen zu haben...

Murder me, Monster. Tolle Kamera, tolle Bilder, gut gespielt. Ansonsten eher ein Lehrstück darüber, welche Urängste in der argentinischen männlichen Bevölkerung drinne stecken. Und das Monster ist nicht ein lovecraftsches, sondern dann doch eine eher pubertäre argentinische Enttäuschung, irgendwie. Ansonsten langsam, aber nicht ohne Reiz.

Keep an Eye out. Mochte Rubber nicht. damals. Aber dieser Film war schon ok. Wenn auch eher ein bisschenschwarzes Boulevardtheaterstück, immerhin unterhaltsam, Garant gegen langzeitkinoguckinduziertes Wegnicken. Ok. Aber kein Highlight. Der Vorfilm - ein trashiger Faketrailer - machte dagegen Lust auf mehr: Space Trash Bag.

Bomb City.
gefiel mir. Punks - oder sagt man Punker weiss nicht - im 90erjahreamerika vs. dummkappentragende Footballtypen, Stolz ihrer Eltern. Stimmungsbild, das allerdings tendenziös ist - immerhin aus meiner Sicht mit dem Herz am richtigen Ort -. Gut gespielt, und viellecht auch Diverses verharmlosend... aber hey. Ist ein Film. keine Doku.

FantasyFilmFest. Tag 5.

DFFB goes Fantasy Filmfest. Drei Herausforderungen. Kurzfilme. Deutsch. Und früher aufstehen. Damn. Und nicht ins Heft gekuckt, wieder... Gedacht, dass die Filme aktuell sind... Aber hey. Insgesamt nicht geärgert. Aber - auch nach dem Talk auf der Bühne - hey, panels jetzt auch hier - die Bestätigung. Zum allergrößten Teil besteht deutscher Film aus Ansätzen. Der restliche Film fällt der Arroganz zum Opfer. Der Verkopftheit. Und die Ausnahmen wie der Hexenfilm Hagazussa von Feigelfeld sind anstrengend und langsam. Immerhin.

Prospect. Wieder SF! Selten geworden. Aber hey. Hier hat man aus den Ansätzen einen netten Film gemacht, der weder einschläfert noch billig wirkt.Vater und Tochter auf Schatzsuche, aber andere gibt es auch. Atmo stimmt, Schauspieler ok, manches nur angerissen. Aber Fun.

Bad Samaritan. Sehr unterhaltsam, aber schon irgendwie Mainstream... Also gut zum gethrillerten Nichtindervorstellungeinschlafen. Kleingangster meet Psycho. Tennant jessicajones-, nicht Drwhoisch. Aber nice. Nichtdasderkleinebrudervonnice, sondern wirklich.

Border. Sehr cooles skandinavisches Kino, das mit Mythen spielt, die ich lieber noch besser gekannt hätte. Grandiose Story, toll umgesetzt. Knubbelnasige Zollfrau - anders, mit dem entsprechenden Leben - hat immer den richtigen Riecher und trifft auf einmal jemanden wie sich... Exzellent.

Human, Space Time and Human. Schon auf der Berlinale gesehen, siehe Februar 18. Im Rückblick, erinnernd, eine sehr direkte Geschichte, die mich durchaus unterhielt. Weniger schmerzhaft als vieles Anderes von Kim Ki-Duk. Obwohl nicht ohne Härte.

Bilder später. Forsche dem Lightboxgehtnichtproblem hinterher....

FantasyFilmFest. Tag 4.

Solis. Science Fiction, yess. Und der Film macht all das richtig, was mich an Sunshine störte. Solis by Molten Brain Ok, man kann immer profirummäkeln etwa an diesen Heyundinderletzensekundeereignissen. Egal. Einpersonenstück, auch richtig geschauspielert, eingeraumkapselt, die Steine fliegen vorbei, und die Sonne geht auf. Spannend auch, und das Wohlminderbudget merkt man wirklich nicht... Mehr davon!

Get Shorty. Ja, ich mag Kurzfilme immer noch nicht, und wenn es wie damals eine Ausweichmöglichkeit geben würde in einen Langfilm, würde ich diesen Weg gehen wollen, auch bei einem Wohlgurkenlangfilm. Aber hey. Zum ersten mal seit Jahren positiv überrascht. Nicht dass die Filme toll waren. Aber sie haben überwiegend nicht genervt, und teilweise machten sie sogar Spass! Liegt vielleicht daran, dass ich einen Asienbonus - Fetisch oder nicht, grübel - geben konnte. Jedenfalls gottseidank nicht - wie angekündigt - "wie gewohnt". Und - Überraschung - ein deutscher Beitrag, der sehr nett die Social Media einbindet und mal als einheimischer Lichtblick am verkopften arroganten Vonhierkino vorbeischrammt! Chapeau!

Valley of the Shadows. Ein sehr langsamer Film mit viel Wald und Kind - aber hey, es ist ein Vollokkind -. Wald, Kind, und ein Boot fährt übers Wasser, und ja, es ist kein Rennboot... Und ja, wohl richtig, das, im Nachhinein, eine Prise Bergmann. Viel Atmosphäre. Viel lang. Wenn man müde ist. Aber gut.

Under the Silver Lake. Bin, um es zu wiederholen, einer der wenigen, der It follows nicht so dolle fand. Die Szene im Schwimmbad war so bescheuert. Und hier rastet Garfield ein paar mal aus, und fupp, ist der Film durch eine vermeintlich vielleicht tolle Idee gekippt, oder zwei, und ich musste wirklich grübeln, ob das eine liebevolle Erklärung an Hollywood ist, mit Hierunddahommagigem, oder ob sich da wieder mal nur ein paar Leute toll und intellektuell finden... ansinsten toole Kamera, die Tonspur funzt, und ein bisschen mysterisch wird es auch, aber eine neverwhereische Atmosphäre vermisste ich. Zwiespältig, das. Trotz Spiderman.

Satan's Slaves. Toller und gruseliger indonesischer Film über eine Familie, eine sterbende Sängerin, den Alltag und die böse Vergangenheit, die sich anschleicht. Sehr empfehlenswert!

FantasyFilmFest. Tag 3.

Hell is where the Home is. Das Setting erinnert ein wenig an Revenge, und unangenehme Dinge passieren auch. Unterhaltsam am, aber die Überraschungen hat man schon woanders gesehen. Trotzdem besser als so vieles Anderes aus dem Genre. Was an den Schauspielern liegt, an der Zeit, die der Film sich für sie nimmt, und am durchaus professionellen Look und Klang. Guter erster Film für den Tag.

The Golem. Man fühlt sich ein bisschen wie im Museumsdorf Düppel oder in Bayern 3, aber irgendwann merkt mann, dass die Darsteller viel besser sind als die da, und die - inklusive ziemlich coolen Kind - reißen es dann auch mehr als raus.

Elizabeth Harvest. Toller Film über eine dünne schicke Frau, die einen älteren und klügeren Reichen geheiratet hat (... und manchmal grübele ich darüber nach, wie alt, klug oder reich man für sowas sein muss, aber eine schicke Villa mit Laboratorium möchte es wohl sein, mindestens, wohl, zumindest im wirklichen Leben.... Im Gegensatz zu Anderen mochte ich die eher grundsätzlichen Betrachtungen, die Idee, die die Seele des Film ist, die ich jetzt aber nicht spoilern will, und die Konsequenzen, die sich zwangsläufig ergeben...) und über eine Bedienstete und einen Blinden. Edelbebildert, das. Empfehlung.

Climax. Ich mag Noe. Tanz- und Partyfilm der ungewöhnlichen Art. Berlinwarnung, Videoschnipsel, Tanztruppenkleindramen, und eine Kamera, die enterthevoidmäßig durch die Räume und Gänge mäanderfliegt, wie das Leben der Protagonisten, tanzend, quatschend, bowletrinkend, und hey, ja, in der Bowle ist was drin, und, wie zu ahnen, ja, der Kameramann hat auch davon genascht, und hey, böse ist das auch, ziemlich. Ich mag Noe.

Our House. Wieder richtige Schauspieler in einem eher kleinen, aber unterhaltsamen Film um einen Nerd, der drahtlos Strom übertragen will, aber was kommt, sind Geister... Nett!

FantasyFilmFest. Tag 2.

Desolation. Typische Nachmittagsersterfilmerfahrung. Wie früher. Außer dass ich diesmal 10 Minuten zu spät km. Was glaube ich nicht schlimm war, im Nachhinein. Desolation by Molten Brain Die Zweifrauenhabeneinenentspanntenabendszene war unterhaltsam, habe gerne zugesehen und -hört. Aber Filme, in denen nachts bewegungslos Leute mit Sonnenbrille unheimlich herumstehen wie eine Pappfigur bei Lidl oder diese eine jugendliche Pseudosoldat in diesem Megasharkfilm kann ich einfach nicht ernstnehmen, und wenn dann das einzige Blut aus der Nase kommt und das kein Anime ist, in dem pubertierende Jungen Möpse sehen, dann ist das Ganze einfach nur überflüssig. Nicht ärgerlich, aber muss echt nicht sein,das.

The cleaning Lady. Atmosphärisch stimmig, spannend und gut gespielt. Entstellte Putze hatte ein übles Leben, und eine Blonde freundet sich in einer ein bisschen schwierigen Situation mit ihr an. Rund.

Luz. Ein gritty Look, schöne Einstellungen, nette Ideen und eine prima Tonspur. Dazu Theaterschauspieler. Schön anzusehen und -hören. Aber kein Film, der mich mit einer stringenten Handlung als Film unterhalten hat.

An Evening with Beverly Luff Linn. Zugänglicher als der Greasy Strangler, mit tollen Frisuren, einer schönen Hauptdarstellerin, daran liegt das wohl mit der Zugänglichkeit, und ansonsten ein Mix aus dem frühen Aki Kaurismäki mit seiner Liebe für normale Menschen mit aber mehren Worteinheiten, mit etwas Wesandersonoptik und einer unglaublichen Fülle von absurden schon speziellen merkwürdighumorischen Einfällen. Toll.

In Darkness. Und als Abschluss ein spannender Thriller mit einer Frau mit Blindenstock - kann also nur gut werden - und einer Toten aus dem Appartement dadrüber - ein Grund, in ein Dachgeschoss zu ziehen - und einer Mission, und alles garniert mit bösen Serben oder sonst irgendwo aus dieser Ecken Kommenden ... konventionell, aber hey... stimmig, spannend, passt.

FantasyFilmFest. Tag 1.

Wieder soweit. Fehlen zwar ein paar gute Freunde. Aber hey. Das Alter. Die Prioritäten.

Mandy. Cage sieht aus wie dieser junge Startreknextgenerationtyp als Bigbangtheorygast, aber in alt. Macht ansonsten sein Ding, aber in künstlerisch und durchaus solide, wie etwa in Unterhose im Sonnenblumengekachelten oder -bedruckten Bad... Bis auf die Frage, ob seine Augen rausfallen beim overcagigen Nochmehrverzweifeln allerdings ein eher unangenehmer (gewollt) als spannender (ehre nicht gewollt) Film, der von der Geschwindigkeit etwas uneinheitlich ist, der es aber schafft, mit fast ausnahmeslos durchweg creepigen Schauspielerinnen und Schauspielern - darunter eine böse Version von Christian Anders aus dem Liebestempel der Todesgöttin - diese 70gerjahrebösesekteaufdrogenathmo mit ein paar trashigen Hellraisergedenkhorrorelementen zu verknüpfen, und zwar auch im Look und auf der Tonspur. Voll ok, das. Aber eben nicht so dolle spannend. Mandy by Molten Brain Egal.

Mega Time Squad. Sympatische kleine Zeitreisenineinemkaffinneuseelandkomödie, die zwar harmlos aber blendend unterhält und es geradeso schafft, nicht zu lang zu sein. Kleingangster und der Versuch, aus dem Dorf zu kommen. MegaTime Squad by Moten Brain Lebendig. Mit Geld und Mädchen.

Irgendwier V-Effekt.

So weit so gut. Kinokühle und Action mit dem Kleinen von Scientology. Wie immer, solidene Kurzweil: Motorradfahren, rumrennen, rausundrunterspringen. Kloppen auf dem Klo. Hangeln am Seil. Frauen. Auch eine Rahmenfrau am Anfang und am Ende. Hubschrauber. Irre Böse. Das lustige Team. Atombomben. Und Norwegen im Nepal oder wo auch immer. Allerdings Popcorn neben mir. Unverzeihlicherweise von mir bezahlt. Egal. Kauen nur an lauten Stellen und mit geschlossenem Mund. keine Suche nach einem bestimmten Popcorn in der Rascheldose. Also dann doch erträglich. Lenkte nicht ab. Aber irgendwie dachte ich ziemlich oft dass Cruises Gesicht irgendwie anders aussieht. Nicht wirklich älter. Eher... dicker? Unbeweglicher? Keine Ahnung. Irgendwas stimmte da nicht. Lenkte mich ab und zu ab. Mehr als das Popcorn. Ansonsten wirklich unterhaltsam. Aber eben Action. Nicht mehr, nicht weniger...Mission Impossible 6 by Molten Brain Mission: Impossible - Fallout.

Dazugehören. Wollen.

Schon bisschen her. Sonne töten Kreativität. So lange her, dass ich den Film nochmal sehen musste. Egal. Ein paar Jugendliche. Die nach ihrer Rolle suchen, im Leben. Irgendwie. Und sie nicht finden. Oder finden und verlieren. So sehr danach streben, und dann klappt nix. Und alle wollen nach Tokyo, weg aus der Kleinstadt. Aber hey, vielleicht hat ja mal jemand Glück. Wie im Leben. Jedenfalls. Fängt erstmal nicht so dolle an, mit zu alten Schulkinderspielern. Aber dann gibt es schön kaleidoskopige Dramisoden, mit Sekten, jugendlichen Straftätern, Prostituierten, kaputten Familien, Motorradgängs mit ohne Moppeds, oder fast, so wie damals, als ich mal in München wohnte und auch Mitglied einer unmotorisierten Moppedgang war... und Taucherinnen, Sekten und Kloppereien. Dramepisodische Fragemente, ziemlich gut, irgendwie. Japan. Love and other Cults by Molten Brain Love and other Cults.

Kloppen und vergessen.

Aber nicht den Film. Der ist durchaus sehenswert. Nicht brilliant. Aber ordentlich. Sauber gefilmt. Nette Action. Kleines Kind, da nicht nervt. Keine Aluhaie (dazu aber später mehr! ). Kein Kevin Costner. Keine Koksgesänge. Wenig Story, aber hey (Sage nix zu Fussball, diesmal...) Egal. Jedenfalls. In Kürze. Sammo Hung! (Mischung aus Bud Spencer ohne Bart und Jackie Chan ohne Witze, für die Nichtsoasienfilmfans). Beschützt ein Kind! Gegen Gangster! Und hat Alzheimer (deswegen der Titel hier...)! Soweit zur Story. Sonst, wenn am sie denn erkennt, was nicht so das Problem sein sollte, wenn man so ein paar Hongkongfilme gekuckt hat, mal, wie man es getan habe sollte, statt Fussball zu gucken oder Tatort oder schlechte deutsche Filme freut man sich über Andy Lau, Karl Maka, Yuen Biao und andere. Sehr coole Action, ansonsten, Hung ist wieder fantastisch, Die Kampfkugelartistik könnte aber noch ein bisschen mehr sein und insbesondere im letzten Drittelweniger ruckelzuckelig... Aber hey. Hat Impact. Mit stillen Momenten. Mochte ich. The Bodyguard by Molten Brain The Bodyguard.

Danaerfilm.

Sozusagen. Ich mag nämlich keine drittodersonen Teile zuerst sehen. Und bekam auf dem Flohmarkt ein quasi unheilvolles Geschenk. Und damit meine ich noch nicht einmal den Film. Den ich noch nicht gesehen habe. Mega Shark vs. Crocosaurus. Und muss mich durcharbeiten. Bis dahin. Zuerst mal die Mega Shark Box kaufen. Mit über 250 Minuten Laufzeit. Immerhin kürzer als Marx EngelsGesamtausgabe. Deswegen durfte übrigens ein Kommilitone von mir damals in Leipzig in der Bank nie mega sagen, nach dem Mauerfall. Jednfalls Laufzeit. Viel. Zeit. Die man zumindest von der, die die persönliche death clock anzeigt, abziehen muss. Aber ich gucke ja immerhin kein Fussball. Jedenfalls. Erstmal durch den Teil 1. Vor zwei Wochen. Was blieb hängen? Eine gutaussehende Wissenschaftlerin, blond, mit Brille. Kann man lange drüber reden, ob das feministisch ist oder nicht. Wohl eher nicht, denn ihr Boss ist... Lorenzo Lamas! Blieb hängen, braucht man aber nicht. Dann blieb hängen so ein Bürschchen, das einen Soldaten spielte, der immer mit dem einen coolen Nichtgesichtsausdruck irgendwo im Bild rumsteht und sich gut findet. Mit Sonnenbrille und Gewehr. Taucht ab und zu mal auf, wenn "die Soldaten" irgendwas machen, so eine Art martialische lebende Fengshuideko für minderjährige Debilmilitaristen. Blieb hängen. Gut für Trinkspiele. Die den Film besser machen. Wenn man mit Alkohol spielt. Nichtalkoholisches geht aber ebenfalls, der Film ist dann auch besser, weil man weniger sieht, weil man aufs Klo muss, ab und zu. Aber man kriegt kein Sixpack, der ja, wie man weiß, nach übermäßigem Schnappsgenuss geschult wird. Der Soldat tauchte aber vielleicht auch erst in Mega Shark vs. Mechatronic Shark auf, vielleicht bringe ich das durcheinander. Egal. Schnappsgenuß übrigens wegen des Hais. Megashark vs Giant Octopus by Molten Brain Der hängen blieb wegen der miesen Animation. Sieht irgendwie immer aus wie auf Alu. Ist aber groß und beißt Schiffe durch und so. Und - ebenfalls aufgetaut wegen der im Film drinnen Ökobotschaft - dann kommt noch so ein Oktopus an, genausogroß, auch nicht so doll animiert, egal, und Pheromone kommen ins Spiel, und... genau. Nicht so doll geschnitten, aber die Schauspieler geben sich Mühe, auch der Kindersoldat mit Gesichtslähmung, wenn er da in dem Teil schon rumsteht, und er ist besser als Teil 2, jedenfalls, wenn ich mit den schon gesehenen Minuten mal vergleiche... Mega Shark vs. Giant Octopus. Fehlen nur noch die zweite Hälfte von vs. mechatronic Shark, und vs. Colossus, und den mit dem wohl ebenfalls nicht so toll animierten Crocosaurus. Prost.

Musenmangel und Mussemangel

Auch wenn man Muße so schreibt. Egal. Ueberschriftennternationalitätsgründe. Morgenmüdigkeit und Abendschwere und zwischendrinnes Arbeiten und Aufräumundausschlafwochenenden und irgendwann merkt man dass man noch so mehr oder weniger halbherzig rumstreamt und lethargisch ab und an mal denkt man könne mal wieder bloggen. Oder gucken ob das mit den Daten und Gesetzen so ein Problem ist. Oder nicht. Aber Walser meinte ja schon dass man könnte aber nicht kann. Und dann, eines Tages, sagt irgendwann jemand - Danke! - sag mal Bescheid wenn Du wieder was schreibst. Moltenschmolle aber statt schlafen mal kurz an den Rechner... Hmm, da war doch was vor ein paar Wochen. Genau. Ein Film, den ich erstmal nach einer halben Stunde unterbrach, weil es mir irgendwie peinlich erschien, den zu gucken. Ein Superheldenfilm übrigens. Aus der Prämisse kann man sich ungefähr erschließen, wie der Film ist: Es leuchtet nachts und alle, die Jungfrau sind und gerade masturbieren haben Superkräfte.... genau. Ansonsten wie X-Men, aber mit knappen Uniformen, oder ohne, mit Overacting und ohne CGIrlefanz und mit ein paar dann doch ziemlich guten Ideen wie die mit der Teleportation, die mich wieder überlegen lässt, warum die Hose von dem unglaublichen Hulk immer hält - da war Dr. Manhattan weiter... egal. Alles total peinlich eben, aber so im Rückblick, wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, ist es doch wesentlich sinnvoller als Fußballgucken in Bierundtestosteronmiterbrochenemmief. Naja. Ok. Nicht viel. Wenn überhaupt. Aber hey. Sieht optisch besser aus beim Ansehen, jedenfalls. Weniger Haare auf den Beinen. Egal. Machte im Rückblick aber dann doch ein bisschen Spaß trotz ziemlichem Produktplacement, Warum? Warum?? WARUM?? ... muss ich wohl nochmal gucken. Japan. Sion Sono. The Virgin Psychics by Molten Brain The Virgin Psychics.

Poren und Stoppeln.

Korea. Verbrechen. Polizei will was tun. Also irgendwie keine Selbstjustiz. Wenn eine etwas durchgeknallter Polizist - Mad Dog - sich seine Verbrechensjägercrew zusammenstellt. Ein Auftragskiller. Ein Mobster mit Muskeln. Und ein Psychopath. Vielleicht nicht immer pc. Aber wenn Tatort so wäre, würde ich das auch mal kucken. Serie übrigens. Bad Guys by Molten Brain Bad Guys.

Excop und Einhorn.

Eigentlich weihnachtlich. Aber hey. Heruntergekommener auftragskilleriger Excop lebt ungesund, sieht auch so aus, jagt einen Kinderentführer, und es gibt ein kleines fliegendes Plüscheinhorn, eine Exfreundin und Wahnisnnige und Riesenfliegen und Blut. Ziemlich unterhaltsam, das. Happy by Molten Brain Serie, übrigens. Vielleicht eher vor Weihnachten ansehen, das. Dann aber wirklich... Happy!

FantasyFilmFest Nights. 2.

Ein paar mehr Buchstaben. Mehr Bilder später.

Downrange. Nicht mehr Inhalt als The Strangers. Aber hey. Was für ein Unterschied. Ok, die schönen Bilder ohne Schauspieler fehlen. Aber wie viel mehr Blut, Spannung. Wie viel mehr Unvorhersehbarkeit, was das abundzune Ableben der Protagonisten angeht. Sonne statt Dunkelheit. Passt. Sogar der Humor, irgendwie, der manche störte, dann. Aber hey. Lessons learned. Jedenfalls. Ein paar Jugendliche. Ein Sniper. Handys mit oder ohne Empfang. Blut und Feuer und Kugeln und Kitamura. Nice indeed.

Hagazussa. Hagazussa by Molten Brain So beeindruckend für einen deutschen Film. Stimmig. Atmosphäre. Tolle Bilder. Die Berge. Wald. Schnee. Wasser. Verhärmte Museumsklamottenträger. Klingt so gut nach runterverlangsamtem Kontabass mit eingebautem Riesenalphorn. Elegant geschnitten. Unheimlich. Ein paar Tiere. Dunkel. Im guten Sinne. Ein angedeutetes Drama ohne zeigefinger und Metaerklärungen. Und Geschmack hat man auch... Herzog und Doyle. Den braucht man aber auch als Zuschauer. Denn man investiert gefühlt mehrere Tage Lebenszeit in den Film. Das wird einem bei jedem neuen Kapitel mit warumauchimmeren Runen immer wieder neu klargemacht. Aber hey. Lieber dannstöhnende liebe Nachbarinnen als Chips und Popcorngeräuschattacken und Blut, Gewalt und Schreie.. Eigen. Aber. Mal ein deutscher richtiger Film.

Isle of Dogs. Isle of Dogs by Molten Brain Ich hätte nie gedacht, dass ein amerikanischer Film mit Hundepuppen auf einer Müllinsel, alles eingepackt in Japanklischees oder auch nicht so viel Spaß machen könnte. Aber hey. Habe mich geirrt. So gut. So Anderson von Anfang bis Ende. So unterhaltsam. Aber warum ist immer jemand aus dem Westen der bessere Japaner, Indianer oder Schwarze?????

The Cured. Intelligentes Drama mit richtiger Geschichte und Zombies und einem Ende, dass irgendwie alle, die ich kenne, nicht verstanden haben. Ansonsten solide gespielt und mit wirklich ein paar neuen Ideen. Was passiert, wenn Zombies geheilt werde können, sich aber erinnern?

Ruin me. Nice title. Kind of fits. Aber hey. Leider eine zwar nicht blöde Geschichte, die aber filmisch einfach auseinanderfällt und allovertheplaced... Nach den Filmen vorher eine logisch stimmige abere Enttäuschung. Die einen wieder ins normale Leben rauslangweilt, ein bisschen...

Insgesamt wieder toll. Wenig Chips und Popcorn und viele Ansagen und auch keine Megagurken. Nice. besser als die Sonne draußen. Danke ans FFF-Team.

FantasyFilmFest Nights. 1.

Es ist wieder mal soweit. Der Zahn der Zeit und dubiose Aktivitäten wie Bücherschreiben nagen zusehends an der Menge der mir bekannten Filmfreunde... Aber hey. Andere tauchen dafür wieder auf, vereinzelt...
Jedenfalls.

Control. Control by Molten Brain Zum frühen Beginn... kaum aufgestanden... etwas Belgisches. Nicht ganz auf Alzheimercaseniveau, etwas vorhersehbar, mit einer zottelighaarigen ausgemergelten Raimundharmsdorffoderkriskristoffersonvariation und einer betont geheimnisvollen basicinstinctigen Schönheit und ein paar wekken Köpfen, erstmal... haut einen nicht um, aber hey, solide, und wenn ein Tatort mal diese Niveau erreichen sollte, würde ich das wahrscheinlich auch ab und zu kucken...

Pyewacket. Ebenfalls mittelprächtiger ebenfalls solider Streifen mit etwas schwachen Eltern und einer durchaus voll okay gespielten Tochter, die versucht, mit schwarzer Magie ein Problem zu bewältigen. Stellenweise durchaus gruslig und durchwegs unterhaltsam.

Brawl in Cell Block 99. Deswegen geht man zum Fantasyfilmfest! Vince Vaughn ist nicht nur groß, sondern läßt - was das Ergebnis, nicht die Eleganz angeht - den ollen Seagal, bei dem damals noch die Knochenbrechgeräusche wegzensiert wurden, ziemlich mickrig aussehen (ja, ich weiß, Saegal ist inzwischen - als ich das letzte Mal einen "Film" mit ihm gesehen habe jedenfalls - auch größer, aber anders, eher... wie ein Berg vielleicht... egal). Eine knackigharte Einmannmusseinejobannehmengeschichte, die dunkel anfängt und... Egal. kein Spoiler. Die Story läßt eher einen manga als Vorlage vermuten, und wohlige Erinnerungen an Story of Ricky werden wach - damals vielleicht kreativer und overthetopper, aber hier durchaus sodassesbeimzukuckenwehtutrealistischer... , und als Zugabe gibt es einen coolen Don Johnson. Mehr davon, bitte.

The Strangers: Prey at Night. Den ersten Teil fanden ja manche gut. Ich nicht. Werde immer noch agressiv, wenn jemand sagt, der sei gut. Altersmildegeprägt investiere ich jedoch gerne etwas Hoffnung... Teil ein1 ist ja schon eine Weile her, vielleicht kommt mit den Jahren Qualität... Und wirklich, der Film ist besser als die erste Variante. Man verlässt den Kinosaal aber nur dann nicht ziemlich unterbeeindruckt, wenn man fasziniert ist von vermummten Typen, die des Nachts bewegungslos auf nebligen Wiesen in Trailerparks herumstehen und eine Axt dabeihaben. Oder wenn man zufrieden ist, nur ein paar Minuten Qualität in dem Film zu haben, und zwar ein paar atmosphärische Bilder in einem dunklen Trailerpark, aber nur dann, wenn niemand rumsteht, leidet, etwas sagt oder überhaupt im Bild ist. Dann ist der Film wirklich ok! Und ja, die Swimmingpoolszene geht auch. Nette Farben. Ansonsten nichts zum wirklich ärgern, aber hey... Dialogvorschlag für das wirkliche Leben: "Warum gehst Du nicht in The Strangers?" "Weil ich es kann.".

Revenge. Und wieder ein großes JA. Optisch großes Kino, szenisch ausgewalzt bis zum Gehtnichtmehr, sexy (habe ich wirklich dieses Wort verwendet? (.. das Alter...)), tolle Schauspieler, tolle Farben, tolle Effekte, tolle Rache. Tut bisweilen ungeahnt weh, und etwas bösen Humor gibt es auch... Frau aus LA in der Wüste hat irgendwie Pech, und drei Typen suchen sie... Und Realismus wird eh überbewertet. dafür gibt es das Leben nach dem und vor dem Kino. Und Serienkucken.

Besessene aussitzen.

Um anzuschließen an den Ruhethriller dann ein Film mit einem Titel, der nach einem Doublefeature schreit. Leider gibt es Doublefeature nicht mehr. Aber der Film schreit trotzdem, statt Ruhe zu geben. Auf der Tonspur tut man alles, um zu erschrecken, und ja, das klappt irgendwie schon. Und man hört wahrscheinlich im Kino keine Chips und Popcorn. Andererseits kann man irgendwie auch genervt sein, wenn man diesen BUUUUumor nicht so schätzt. Hat natürlich Vorteile, wenn man männlich und jung ist und ein kleines Mädchen dabei hat. Ansonsten eher durchwachsene Story um ein besessenes Mädchen, dem ein Professor das böse Plasma rauskitzeln will etwa durch Beschallung mit Slade und den Anblick seiner Gehilfen mit Retrofrisuren. Auch so jemand wie Elke Sommer spielt mit und erfüllt die Erwartungen von pubertärem Publikum so halbwegs, naja, wenn die nichts erwarten,(im Folgenden: Pubertlikum), aber nicht von Feministinnen. Oder doch, aber dann im Sinne von Befürchtungen statt Erwartungen. Das ganze wird durch okaye Optik geadelt, die dann aber immer wieder zeitgemäße Daistjaeinekameradiedaszeigtoptik abgleitet, jedoch nie so sehr, das man kotzen muss. Leider nur Erbrochenes - hier ein klarer Vorteil für die, die gerade erst Chips und Popcorn gegessen haben, dessen Geschmack noch nicht allzusehr durch den Verdauungsprozess geprägt sein dürfte - und kein böses Plasma. Aber - wie gesagt - es wackelt nicht so dolle. The quiet Ones by Molten Brain Der andere Film im Doublefeature - ach, für die Jüngeren: zwei verschiedene Kinofilme nacheinander - derselbe wäre Bahnhofskino - obwohl man wegen der Abnutzung der nichtdigitalen Filme wohl von dem gleichen Film sprechen müßte - dann ja, zu A quiet Place passt das Ding nicht - und hier schließt der Satz - wäre wohl The last Exorcism, eine ähnlich gelagerte Story um einen medial begabten Exorzisten, der irgendwo auf dem Lande auf eine laut Vater Besessene trifft... Optisch eher unaufgeregt, ein bisschen ruhiger, ein Hauch Qualität, sogar ein bisschen Witz und Spott, zumindest zunächst, ehe sich das Niveau schlußendlich wieder auf das eh erwartete Mittelmaßniveau runterschraubt, mit einem je nachdemen vielleichtenen okayen Ende, zumindest aus Sicht des weiter oben erwähnten Teenagerpärchens im Doublefeature... die gibt es aber wohl nur in der Zeit, die dieser Spielbergfilm plündert oder hommagiert, vielleicht. Dazu ein andermal. Denn möglicherweise ist der Irritation genug angerichtet. Ach ja, der erste Film heißt The quiet Ones. Ein neuerer Hammer-Streifen.

Klappe sonst Futter.

Eine Welt, in der nicht geredet wird. In der man offensichtlich das Problem des Schnarchens gelöst hat. Ich weiß nicht, ob ich da noch leben würde. Mal höre ich, ich schnarchte nicht. Mal ab und zu. Und es gibt aber auch jemanden, der sagt: Immer. Da wäre ich da wohl schon tot, da, wo alle nur Flüstern. Oder hätte Glück gehabt, in einem der riesigen Logiklöcher zu landen, die immerhin zwei mir eher weniger bekannte Personen dazu trieben, den Film ganz furchtbar zu finden. Und ja, im Wesentlichen nichts Neues. Keine brillianten Schauspieler. Keine mir ans Herz wachsenden Kinderstars. Keine oder fast wekke Musik. Ein zu präsenter Nagel. Ein bisschen zu viel Mars attacks.Trotzdem auch ziemlich Übergutes: Stille als genialer Gegenpol zum billigen Scarejumpgeproduziere und als nachhaltiger Furchtgenerator. Ein Bauch als Quell möglicherweise künftigen Unbehagens, anders aber als bei Rosemary. Reicht bei Manchen, wohl, den Tag zu retten, so was. Das wars aber dann auch. Außer keiner nervigen Kinderstars. Und der anhaltenden Freude, Chipsundpopcornfreunde mal geräuschlos zappeln zu sehen. Denn Sabber hört man nicht. A quiet Place by Molten Brain A quiet Place.

Piraten...

... und brutale Kinder und schießwütige Nonnen und Horden von Russen und Legionen von Dahingemetzelten und Yakuza undundund ... in der Mitte ein gefeuerter Salaryman, eine südostasiatische Insel und ein Boot... so unterhaltsam, und so angenehm, dass der etwas unbeholfene Normalo normalerweise im Bilde ist, wenn was passiert. Und wenn er Fragen stellt, kriegt er Antworten, wenn auch gelegentlich mit Blick in die Mündung... nett animiert, keine Geschwindigkeitsverluste, und ein Hauch Sartre. Und eine Serie, in der im Autoradio Guitar Wolf läuft, muss man einfach mögen... Black Lagoon by Molten Brain Black Lagoon. Anime. Serie.