February 2019

Auch drei...

Der Gegenentwurf zum Trostlosteil vom gleichen Tag, berlinalig. Japan diesmal, und statt nasser Kakerlakenaufspießerei und Spielhöllen sieht man eine bezaubernde junge Dame, die man schon wegen ihrer Gesichtsausdrücke lieben muss, ein etwas größerer Unbehherrschter, und sein Nerdkumpel. Auch mal kloppe, ja, aber unbeschwert, und das dreieckige Trio genießt den Sommer. Blicke, reden, was trinken, jobben, oder auch nicht. So ehrlich wie der trostlose Film, nur eben auf der Sonnenseite, die es, so sagt man, ja auch geben soll, was nun zumindest im Rückblick, nach zwei tagen Sonne und Frühling, nicht ganz so utopisch erscheint... nett im besten Sinne, mit faszinierenden Schauspielern... And your Bird can sing by Molten Brain And your Bird can sing. Gutelauneempfehlung.

Wasser, Kakerlaken, Aufbegehren.

Ziemlich trostloser, dunkler, kühler und doch ergreifender existentiaistischer Neontraum mit Jugendlichen, die ziellos das tun, was man so tut als abgeklärter zielloser Jugendlicher, ohne Perspektive. Es regnet, die Wohnung steht unter Wasser und ein Kakerlak wird aufgespiesst. Toll bebildert, ohrbewurmt, realistisch beschauspielert: Kleinkriminelle, ein Taxifahrer, sein Sohn und ein Mädchen... Rebels of the Neon God by Molten Brain Rebels of the Neon God. Berlinale. Unbedingt ansehen!

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