September 2010

Nicht Neues. Aber gut.

Fünf Freunde. Aber nicht die von Enid Blyton. Sondern welche aus Südkorea. 20 Jahre später: Einer ist tot. Einer ist ein Cop. Ein paar sind Gangster. Es ist absehbar, was passiert. Der Film erzählt eine Geschichta, die man schon verdammt oft gesehen hat. Entwickelt sich langsam. Langweilig wird es aber nicht. Erinnert an die guten alten Hongkongkinozeiten (nach Shaw). Obwohl: keine Pistolen und Gewehre. Fäuste. Füße. Knüppel. Messer. Blut. Eben ein. Rodriguesmäßige Musik. Vom Arahan-Regisseur. Ansehen. City of Violence.

Ach ja. Da war noch was.

Marathon. Im Regen. Nach zu frühem Aufstehen. Sonntag. In der S-Bahn viele sportlich aussehende Sonnenbebrillte. Mit Frauen. Und den typischen Klamottenverstauplastiktüten. Und mit Chip am Schuh. Friedrichstraße raus. Erster Stau am Eingang. Dann im Regen in Pfützen 1/2 Stunde vorm - äääh vor einem - Dixiklo gewartet. Folgen des Hydrierens... Dann Regenjacke abgegeben. Keinen Riesenmülltütenoverall mehr gekriegt. Erst später. Naja, hatte ja ein dünnes Hemdchen an. Dann: erstes Mal Block G gesucht. Schlange. Pfützen. Startschuss. Noch gewartet, bis es auch für meinen Block losging. Dann los, mit Taschen voller Kohlenhydrate (ja, habe eine Hose mit Taschen, und zwar mit richtigen!) Nach 10 km wurde es dann doch anstrengend. Aber musste diesmal keine sympathischen dänischen Busladungen umrunden.Nach fast dreißig km meine Kinder umarmt. In der Leipziger Straße mal ausnahmsweise nicht gefühlte 80 Grad im Schatten.. Kein richtiger Endspurt. Aber mal fürs Foto die Hand gehoben. Ziel. Schlange stehen. Medaille in die Tasche. Plastikplanenwickelwärme. Dann von zwei netten jungen Damen die Beine massieren lassen. Chip abgegeben. Jacke geholt. Zwei Weizenbier getrunken, aber leider ohne Alkohol. Ab zur S-Bahn. Auf der S.Bahn-Treppe nach unten überholten mich einer mit Krücken und Beinbruch, ein Spastiker und ein kleines Kind. Geduscht. lange, heiß. Hingelegt. Muskelkater. Später geguckt. 4:06:48. Vielleicht laufe ich doch noch mal mit.

Tja. Was soll man dazu sagen?

Erst Turtles are surprisingly fast Swimmers, und jetzt Instant Swamp... Japan, natürlich. Das Schöne ist, dass man nie weiß, wie es weitergeht. Allerdings muss darf man der etwas überdrehten Hauptdarstellerin jeweils das Japanooveracting nicht übelnehmen. Beide Filme leben aber davon und nicht von hochstilisierten Kunstbildern. Beide Filme episodesk, mit diversen Randfiguren; letzterer Film ist etwas filmischer. Wer nach 10 Minuten noch Lust hat, kann weitergucken. Ich habs getan. Skurril.... PS Molten hätte lieber aus der Freiheitsstatue eine schwarze Katze gemacht.....

Noch was Altes. Achtung: Mit BildSPOILER!

Raumfahrer stürzen ab. Können sich nicht mit Menschen unterhalten. Die reden nicht. Auch nicht die Frauen. Aber die Affen. WTF happened? - Nach einer Allefilmeausderseriefilmnacht damals - ich glaube im Sputnik Wedding - wiedergesehen. Das Original, nicht das Remake. Trotz Waffenlover Moses Heston. Aber der lebt ja nicht mehr. Durchaus unterhaltsam. Immer noch nicht alt. Immer noch mit mehr oder weniger überraschendem Ende. Planet of the Abes. Erstmal Teil 1. Und dann:


Teil 2. Fängt - wie es sich geziehmt - da an, wo Teil 1 aufhört. .

Der nebengerollte Heston bekommt einen lookalike Buddy. Nova sieht immer noch gut aus ... wird sie nun reden? Beeindruckender Stunt: Menschen im schweren Affenkostüm in einer Sauna!!! (Idee für: Wie werde ich schlank in 5 Minuten ... und dann sieht man aus wie Brad Pitt ... am Anfang von Benjamin Button allerdings). Ansonsten wieder ein Bestofmix zu Themen wie Politik, Gesellschaft und Religion. Mit quasiasiatischem Ende. Eingach nur gut.

Im Zug gesehen.

Auf kleinem Bildschirm. Trotzdem. Tommy Lee Jones. Und Charlice Theron. Wollte ich immer schon sehen. Klang aber zu gutmenschlich-sperrig. Im Tal von Elah. Vater sucht Sohn, der schon längst wieder zu Hause sein sollte. Er findet Video- und andere Schnipsel. Irgendwann trifft einen der Film dann doch plötzlich, unvermutet... Was wird aus einem im Krieg?

Wird schon gut gehen. Oder?

Gere und Kaprisky im Godard-Remake: Atemlos. Fand ich damals nicht sol doll . Beim Wiedersehen aber überzeugt das Teil. Lebt von den Hauptdarstellern und der Musik.

Fürst Pückler lädt ein!

Es gibt da so eine Broschüre. Zur Oberlausitz. Mit Leuten in lustigen Klamotten und pittoreske Landschaftsaufnahmen. Im Querformat. Schön gemacht. Aber dann.. Obacht!! Seite 11 ungefähr, nach Blütenmeeren und Trachtenregionen der Slogan: „ Gott der Herr schuf die Lausitz“. Direkt unter der - zugegebenermaßen etwas sonnigeren und grüneren - Aufnahme des hiesigen Braunkohlekraftwerks......

Mal wieder einen Film gesehen.

Eine Romcom? Nein, nicht wirklich. Aber auch. Und alles mögliche andere. Aus Japan eben. Kein Meisterwerk. Aber irgendwie .... nett, bezaubernd. Mix. Mit Roboter und Zeitreisen, mit Slapstick, nichtmal besonders gut, manchmal auch peinlich.. Manchmal zum schmunzeln. Eben so ein Datemovie, Irgendwie. Gut? Keine Ahnung. Eher... nicht. Aber irgendwie... nett, bezaubernd. Cyborg She.

Wieder spannend.

Allein im Raumschiff. Gänge. Alle mitlerweile verspeist. Wer treibt sich da noch in den engen Gängen rum? Wird Ripley die Gelegenheit haben, sich umzuziehen? Wird die Katze einen wieder erschrecken? Wir das Alien einen am Ende dann doch wieder mit seinem Anblick etwas desillusionieren? Trotz Giger? ... Immer wieder nett. Die alte 79er Kinofassung. Alien.

Bald ist Marathon.....

Molten hat schon mal einen T-Shirt-Aufdruck vorbereitet. Die zielgruppe ist größer als die der Finishertshirtkäufer. Sagt er.

Mal wieder gelaufen.

Letzte Woche. Kein Wildschwein zu sehen. Dafür Mäuse oder Ratten. Keine Ahnung. Aber niedlich. Ein braun-weißes Tier machte sich an der Kleidung Badender zu schaffen... war ja vielleicht gezähmt... Aber man musste schon aufpassen, wo man hintritt.. Ein paar Tage später: Rattengiftamtrassierbandwarnung! Ein paar Meter weiter: mein braun-weißer Freund...

Wer die Serie mag...

mag wohl auch den Film: Star Wars - The Clone Wars. Zeichentrick. Die Roboter agieren so grazil wie die Menschen usw,,, Hölzerm eben. Tilschweigeresk. Am Anfang etwas viel Schlachtendurcheinander. Unblutig kinderguckgeeignet. Aber die entstehende Langeweile wird immer wieder durch kleine nette Ideen der Buddymoviemitbabyart aufgefangen, es gibt diesen kleinen Padawan - ääh, diese kleine Padawanin, und dann gibt es auch den Ansatz einer entstehenden Storyline. Also: Geht so.

Jolie rennt.

Und springt. Und leidet. Und fighted. Und verkleidet sich ... (andere Haarfarbe usw.). Und rennt. Salt. Ist sie .... böse á la Kalter Krieg? Will sie den Präsidenten killen? Auf wieviele Autodächer springt sie? Und: Ist der Strefen Klassen besser als Knight and Day? Und gabs Applaus im Kino, am Ende? Um nicht zu spoilen: Die letzten beiden fragen kann ich mit Ja beantworten. Lohnt sich. Wirklich.

Halbzeit,

Im Angesicht des Verbrechens. Von Dominik Graf. Hatte ich auf der Berlinale die letzte!!! Karte erwischt. An der Abendkasse, jemandem überlassen, der die Serie mehr sehen wollte als ich. Jetzt: sechs Teile von zwölf gesehen. Und? Will alles sehen. Russenmafia in Berlin. Vilsmaiereske Hauptperson. Nette Inszenierung. Manchmal 24lik Schnitte. Sehe kein Tatort, aber die Serie scheint mir Tatortgrenzen zu überschreiten. Manchmal Soap. Manchmal Pathos. Manchmal witzig. Vieles ganz nah. Berlin nicht aufdringlich. Kam auf arte. Kommt nochmal. Im Ersten. Im Dritten, Ansehen!

MB zur neueren politischen Entwicklung...

Molten und die Hunde Teil....