September 2013

Reifen an Reifen und Regen.

Dachte erst: Hey. Braucht man nicht. Rennwagenfilm. Formel 1. Für Leute, die Fußball kucken. Mit Brühl. Naja. Trotzdem. Hingegangen. Anfangs zwiespältig. Soap á la Realiteé? Aber dann. Nimmt er einen gefangen. Der Film. Mit knackigen Vielleichtrealspruchouttakes. Mit schönfarbigen Filterbildern. Mit wirklich schnellen und kurzen, zu kurzen, Rennszenen, Rennsequenzen, die einfach nett inszeniert sind. Wackelig, ok. Aber Hochgeschwindigkeitswackeln, meistens. Und nicht zu sehres. Und alles überzeugend gespielt. Wie Lauda und Hunt sich jagen. Wie jeder seinen Weg geht. Fährt, sorry. Rush by Molten Brain Spannend. Wohl auch, wenn man das schon gesehen hat. In den Nachrichten. Im wirklichen Leben. Damals. Rush.

Fly cheerfully.

Vincent Price ist wieder da, anders ans Richard Norton, der in Cyber Tracker 2 Undae. Dieser zweite Teil mit Price ist leiderdoch nicht besser als der erste… Wiederaufgewärmter Thrill, gebremst. Drehbuchbemüht. Bis auf die Mauszene. Creepig. Was dieser Maus passiert, würde ich gerne an der aus der Sendung ausprobieren… wenn das UBahngerücht und-hörte stimmt, muss ich morgen wegen der eher aufstehen. Hey!! Es ist Sonntag dann!!! Will ich ausschlafen. eigentlich!!!! Aus die Maus. Splorsch. Zurück zur … wahrscheinlich erraten,.. Molten ist heute spoilerig drauf…. The Return of the Fly by Molten Brain Fliege. Das Zweiteteilende ist im Gegensatz zum erstteiligcoolen Finish leider etwas … hmm… lahm. Trotzdem netter Samstagnachmittagsfilm. The Return of the Fly.

Run Cheerfully.

Dieses Mal habe ich wirklich Alles getan, um den Marathon in einer persönlichen Bestzeit hinter mich zu bringen.
Um Verschleisserscheinungen entgegenzuwirken und weil da auch was wehtat, ok, bin ich erstmal zwei Jahre gar nicht gelaufen. Im Frühjahr... und der kam ja erst im Sommer... fing ich dann moderat mit dem Laufen an, ich fuhr ja ab und zu mit dem Rad zur Arbeit... Im Juli dann ein bisschen mehr, zwei Wochen, mal, am Strand... danach gut drauf, aber als ein Knie sich meldete, warum auch immer, Trainingspause... mal probiert, vor zwei Wochen, da lief alles hervorragend... eineinhalb Stunden lang zumindest. Knie, verdammtes. Gehtwirklichgarnichtmehrschmerzen. Irgendeine R eizung, wohl. Immerhin kein Verschleiss. Erstmal Ruhepause, also. Bis heute. Bis morgen. Statt Training Langschlafversuche. Die scheiterten allerdings. Am frühnotwendigen Arbeitsaufstehen. Am abendlichen Heyichgehedochnochnichtnachhause. Statt Schlaf Bier. Soll ja auch gesund sein. Ausserdem trage ich nicht nur dieses kleine Bändchen, das verhindern soll, dass ich in die Luft gesprengt werde, bevor ich erschöpft bin und alles wehtut. Sondern auch lustiges Blaugeklebtes, das freundlichbesorgte Medizinkundigste auf meinem Bein applizierten, heute, Esoterisches murmelnd ..."Gänsefüsschen...", also auf Latein oder Griechisch, oder so, kritisch meine stehengelassenen beinigen Marathon 2013 Resthaarmillimeter kommentierend.... das Blau muss dann die Tatsache kompensieren, dass ich ohne meine Hose laufe. Nein. Nicht ohne eine. Aber ohne meine mich bisher sicher ins Ziel begleitende 30 Jahre alte Cannondalefahhradhose mit den schön großen Verpflegungstaschen. Finde ich nicht, die. weiß auch nicht, ob ich die noch mal suchen sollte. Sieht hinterher immer aus wie nach einem Bombenanschlag (Vielleicht gibt der Begriff ja ein paar Hits... ;-)). Egal. Immerhin Sonne, morgen. Mal sehn, wie weit ich morgen komme. Ob ich die Sonne auf der Straße sehen werde, oder im Frühnebel beschämt in die U-Bahn steige. Bellevue oder so. Jedenfalls. Bis zum wahrscheinlichen Ausscheiden. Trotzdem. Cheerfully running.

Ihretwegenes Gangsterkarriereende?

Um mal aus der Trashecke wegzukommen. Stumm- und ohnefarbiges Frühwerk: Ozu. Gangsterfillm. Über einen solchen. Und seinen Sancho Pansa. Und noch eine Freundin. Und noch ein Gangster. Und deren Leben. Andererseits: Angestellte mit zuneigendem Chef…. Klar. Die Welten prallen aufeinander. In Form eines Unfalls. Liebe. Eifersucht. Intrigen. Das respektable Leben ruft… Oder? Wird er zu ihr halten? Sie zu ihm? Noch nicht so visuell ausgereift wie Späteres… macht aber schon bald Spaß, und das Licht und die Schatten und die jungen Schauspieler, die man aus späteren Ozufilmen kennt… (ok…wenn man mal einen gesehen hat…). Yakuzadetails. Weniger Gewalt. Mehr Romantik. Doch. Hat mich durchaus aufgebaut. Etwas. Walk Cheerfully by Molten Brain Walk Cheerfully.

Robonatoren!

Was kann man von einem Film erwarten, zu dessen Beginn bezopfte Hellanzugträger in einem schnellen Boot über das Meer rauschen? Genau. Das bekommt man auch. Drogenhändler. Corps. 80er Jahre Action. Explosionen. Schießereien. Fliegende Autos. Und Kloppe. Mit Don "the Dragon" Wilson. Mit gelbem Hummer. Und Richard Norton als ääh Sidekick? Und ein großer Glatzewrestler als Terminatorrobocopmix. Auftragsverbrecherkille. Ist aber wohl ein Vorjahresmodell. Braucht ein Zielfernrohr auf der Wumme. Naja. Zieht sich etwas. Und die Asiatischen Filme heben sich doch etwas von dem gebotenen Martial Kurz ab. Mit aberem Kurzgrinsmoment… damals hatte wohl jeder eine Bazooka im Kofferraum. Cyber Tracker by Molten Brain Cyber Tracker. Lohnt nicht wirklich, wenn am es dabei belässt…. Der zweite Teil heißt dann Cyber Tracker 2. Da ist zwar Norton nicht dabei, aber die explodierenden Häuser und Autos und die restliche Action geben sich hier wesentlich kurzweiliger ein paar heftige Händedrücke. Der Film besteht eigentlich auch nur aus launigem Kugelundflammeninfernos. Mit immerwiederen pittoresken Flugaustos. Harmlosem Kugelaufbotgepralle. Und noch mehr Cybergetracke, Denn, klar, kann man mehr bauen von… Und Wilson hat voll lange Haare. Die Handlung habe ich vergessen. Übrigens. Nur, dass irgendwann eine Polizeistation aufgeräumt wurde. (Eben: Terminator. Aber nicht so gut..) Und der Bot und Wilson sind Kumpels… Was solls. Für ein Wiefrüherfeeling durchaus geeignet..

Laut. Voll auf die Ohren. Aber hey.

Zumindest die Vorgruppe. Suns of Thyme. Waren wirk- und ziemlich gut. Und nicht so laut. Angemessen, nur…. Dann der Hauptact. Laut? Auch angemessen. LAUT. Flächige Gitarrenkrachwände. Brechen zusammen. Über einem. Flucht unmöglich. Kleine Location. Lido. Hey. Der eine bewegt ja die Lippen. Tatsächlich. Hört man auch. Mit Phantasie. Und alles auf einem treibenden agressivpulsierenden Bassteppich. Mit gar nicht mal so lahmem Schlagzeug. Im Nebel. Mit netten blendstrahligen A Place to bury Strangers by Molten Brainmoltenesken Lichteffekten. In Hochkonzentrationspassivraucherthcluft. Und hey…. Dann. Zwischen dem Tinnitusgezirpe erkennt man Youtubiges wieder. Und irgendwann bereut man nicht mehr die wecken Ohrstöpsel…. Nächstes Mal. Jetzt Dezibelgewöhnung. Nach leuchteffektbegleitetem Fingerundfeedbackundeffektgetobe dann kurzbrutales Gitarrenzerkloppe. Ist jetzt schon/leider Ruhe? Nein. Nachschlag. Klakrachzirpdröhn. Voll auf die Ohren…. A Place to bury Strangers.

Bart gegen Bart...

Norton sehe ich ja nicht so gerne. Hier hat er aber einen Bart. Versöhnte mich, das. Denn er sieht ein bisschen aus wie Cusack. Wenn der einen Bart hätte… Egal. Die hier zauberhafte Biel macht auch mit und glänzt leicht transparent. Alles in allem sehr nett. Kinder befreunden sich unstandesgemäß. Sehen sich Jahrzehnte später wieder. Komischerweise wundert sich niemand, dass ihre Gefühle … Achtung: SPOILER: … geblieben sind. Anders als im richtigen Leben. Da muss sich die Gefühlswelt an die Aufmwerksamkeitsspanne von YouTubeInhalten annähern, wohl… sonst hat man einen an der Birne. Sei`s drum. Er zaubert. Und sie wollen fliehen, gemeinsam. Gibt aber einen anderen zeitgemäß ebenfalls bärtigen Aspiranten - irgendwie Mikkelsenlike, oder? - auf nicht nur Biels Hand… Drama oder Krimi oder Romanze oder was? Jedenfalls. Ausstattungsdetailliert, passendbescored, faszinierend, lohnenswert. The Illusionist by Molten Brain Mit angenehm flexibelunflexiblem Justizbeamten. The Illusionist.

Der den Kugeln ausweicht...

Ja, auch kein Meisterwerk des intellektuellen Arthousgenres… Aber immerhin, trotz des angelagerten Scores wiedervergnüglich… bisschen karatekiddig, aber mit der notwendigen Beigabe Ironie… Polizist bekommt neue Identität und wird in Kleinstbehörde zum unbewaffnetgefährlichen Justizvollzugsergänzer… mit Fred Ward und wirklich netter Freiheitsstatuen- und Baumaaction und einem knittrigen Kleinkoreaner als Ausbilder… Immer wieder nett. Remo by Molten Brain Remo Williams. The Adventure begins… and hört leider auch auf.

Frisuren und Wurfnunchakus...

… tja, manchmal geht es eben noch weiter bergab… wem das Riddickrisiko zu gering ist, der schmeißt eine DVD aus der Andy Sidaris Collection in den Player ein -ok, Materialist muss man auch sein - … wird ein weiteres Highlight der Girls, Guns and G-Strings-Box den Abend veredeln? Ein beherztes, ääh offenherziges Ja!! Schon alleine der Muskelaufbauschub durch regelmäßiges Hefigzusammenzucken und Totalverkrampfen ist Gold wert! Es gibt Frisuren, pilotenbebrillte Polizistinnen im Klonlook in oder mehroderweniger in obenohniger knapper Uniform, mit Baumelnunchakus, die mal geworfen, mal als Doppelknüppel die Unbedarftheit der Anwenderinnen und Anwender illustrieren dürfen, es gibt eine etwas ungelenke giftzahnige Boaschlange, oder eher Boahschlange, die immer überall auftaucht , wie Lasko, der vergessene Kampfmönch, aus dem immer nebenannen Kloster, die wahrscheinlich Wurmlöcher nutzt, und es gibt unbegabte Kampfkünstler mit Aberzopf, Vierfachbazookas, aufblaspuppenhaltende Skateboardattentäter, und Telefone werden wie Herzen abgehört, und unmotiviert verteiltes Blut, ferngesteuerte Minihubschrauber, Maschinenpistolen, tödliche Rasierklingenfrisbees als Hommage an fliegende Guillotinen, vielleicht, und immer wieder diese Frisuren und die immer gleiche Explosion…. ich muss auch mal wieder zum Friseur… Hard Ticket to Hawaii Hard Ticket to Hawaii.

Leuchtreiskornraumschiffe! Playmospacefahrzeuge! Rettet die Erde!

Das wars schon wieder mir Niveau… Statt feministischen Gedanken nachzugehen. Oder welchen, wo man sich fragt, wie kindofscarige Feministinnen reagieren. Oder antirassistischen. Oder der Frage, ob eine lächerlichzahlige Kleinstdemo vor einer Zeitungsredaktion deswegen lächerlich ist, weil die Partei einfach nicht stimmt… Egal…Nach Arbeit mit Bier und körperlicher Ertüchtigung fahrradsseits und daseinsbestimmenden Fragen wie: Komme ich an dem Bus rechts vorbei? Und pubertärem Gefreue wie: Gut, dass ich ein paar Zentimeter vom Lenker abgeschnitten habe! Erstmal filmische Wiedererdung. Erstmal Entscheidung: Japanisch oder Englisch? Risiko. Oder? Fernbedienung verschwunden. Egal. zweite. Nach dieser Wahl (An CDW: für Risiko entschieden!): Englische UT! Und dann, filmdrinnig, innerhalb von ein paar Minuten: Eine Lampe, ein japanischer Eisenbahner und eine Brücke entschwinden nach oben! Und dann verschwindet Dr. Achmed! …Kurze Erinnerungen an Österreich, flashbackig, der Damalsdaigen eingedenk, welche mich auch mal für Achmed hielten, damals, sah auch so aus, hatte aber meine Mutter dabei, was nicht half, an der Grenze.. Jedenfalls. Feministen oder nicht: Kampf gegen die Unterdrückung! Hier durch Außerirdische. Natal. Die haben - je nachdem - eine tiefe Hypnotistimme oder klingen im Rudel mit Raumanzug wie aufgeregtbrünftige Meerschweinchen, wenn sie hilflose Wissenschaftlerinnen entführen, wenn sie nicht gerade in ihren schicken Blinkraumschiffen um die Plastellinerde herumzischen… Klar. Die weissbadebemützten Erdler halten zusammen, egal ob aus Tokio oder Texas, und basteln und hitzestrahlschiessen und fliegen… ein paar Dinge werden sich nicht ändern, sagt der UT… but or and…: "those fantasies are starting to vanish from our world"… Battle in Outer Space.Battle in Outer Space by Molten Brain P.S. Bei den Außerirdischen gab es keine Frauen. Oder Feministinnen. Da hatten sie schon verloren. Mit ihren Blinkraumschiffen. …Huch: War das gespoilert? Und etwas durcheinander?? Und war das eine rhetorische Frage???

Popcornfresser...

… Euer Ende naht! Denn ich habe heute ein weiteres meiner Talente entdeckt. Bogenschießen!!! Voll tributevonpanemmäßig. ZONG. SSSSSH. SPLOSCH. Popcornfresser by Molten Brain Muss nur noch ein Problem lösen. Die Ziele sitzen direkt neben mir. Zu dicht. Immer. Im Kino.

Gangster. Mit hochen Hosen. Im Sturm.

Mal wieder was Solides gucken. Macht ja auch Spass. Ab und zu. Klassiker. Und so. Auch mal aus Amiland. Unfarbig. Huston. Bacall, Bogart, Robinson. Kennt jeder. Schreib ich nichts mehr dazu. Nicht notwendig. Alle rauchen. Haben Hosen bis zu den Brustwarzen. Die Krawatten sind so breit wie lang. Die Seilszene. Robinsons Bademantel. Bacalls Blicke. Kantigkontrastiges Sturmschwarzweiß. Die Hand auf ihrem Kopf. Und am Ende der Nebel und das Boot. Key Largo by Molten Brain Key Largo.

Sonnenschein Köln/Bonn.

Hey. Man kann ja auch was gegen Starbucks haben. Aber der Kaffee und der Typ am Flughafen Köln/Bonn sind ok. Als Frau hätte ich meinen Flug verpasst. Starbucks Starbucks, Flughafen Köln/Bonn.
P.S. Die Überschrift stammt aus dem Munde der vormiren Italienerin, die auch zauberhaft war, aber mitmannig.

Way back.

Ian Curtis. Shaun Ryder. Martin Hannett. Way, way back. Damals. Joy Division. Sex Pistole. ACM. Happy Mondays. Manchester. War ich nicht, da. Aber: Tony Wilson. Aber hey. Die Quasidoku, selbstbeweihräuchernd, ironisch, lässt vieles lebendig werden. Sehens-. hörenswert. Mit Gott. Und Factory. Und Joy Division. Und…. Wie die Abiturfeier, die ich besuchen durfte. Hingetlogen. Schlafbedürftig. Aber hey. Immerhin zerrte der 1-2jährige Hintermiraufdemschosssitzer nicht an meinen Haaren. Sabberte mich nicht voll. Akustikquälte nur. Und kann man sich wirklich wünschen, das Fenster neben ihm ginge auf??? Jedenfalls. Eigenartig. Nach Jahren. Sich fremdfühlend wie immer. Mal mehr, mal weniger. Liebe Freunde. Die man mehr oder weniger nie sieht. Egale. Unegale. Gereifte. Erfolgreiche. Oder nicht. Gealterte. Geänderte. Lebendige. Oder nicht. (Widmung an S.) Dae. Wecke. Zu wenig und zu viel Gerede. Zu kurz. Zu lang. Weinger Hybris. Mehr Autos. Oder nicht. Lebendiggewordene Pappfiguren. Ein paar Umarmungen. Die bewusst machen. Wie es hätte werden können. Wie es wurde. WTF. Ach ja…. Der Film. 24 Hour Party People by Molten Brain Tonywilsonozentrisch. Aber hey. 24 Hour Party People.
P.S. Klar. Ansehbefehl. Und jetzt immer einen Starbuckskaffee am Flughafen Köln/Bonn…

Veggie-Day...

Ein weiterer diesmal gemüsiger Film, zu dem man nur lallige Worte finden kann…. Nein, keine Killertomaten. Karotten! Aus dem All!! Mit Auge. Bedrohlich. Vier Beinen. Nicht so besonders groß… nein, äääh, nicht drei Meter etwa. …. eben äääh mohrrübengroß. Wobei ich - innerlich angehucht - später den Begriff Mohrrübe googeln werde. Man kann ja nie wissen. Märchen und so. Pc oder so. Jedenfalls. Kein Film. Serienfolge. Mit besagtem Gefährlichgemüse. Verschafft sich Zugang. Zum menschlichen Körper. Übernimmt. Das ist nicht schön. Wenn es um den Schlüssel geht, auch gefährlich. Den fürs Auto? Nein… für die Lexx! Auch dabei, außer der wohlbekannten wohl bekannten Crew: Ein überlibidinöser Präsident. Seine ebenfalls grenzdebile Gespielin. Der halbgöttische Prince. Und ein paar Mottenbauer… Kein Veggie-Day. Aber eine knappe Veggie-Stunde. Zwar fleischeslustgeprägt. Aber hey. Immerhin. Und wer isst schon jeden Tag Fleisch? Jedenfalls. Wenn auch nur unterhaltsam bei Rektalpubertärwitzverträglichkeit. Und wenn man overactige Lächerlichpräsidenten und intrigierende schwule Roboterköpfe mag….Bad Carrot by Molten Brain Lexx. The dark Zone. Staffel 4. Bad Carrot.

Nonnen. Und Zungen.

Zungen. From Outer Space. Trash as Trash can. Um mich zu holdesteablenken greife ich sogar zu weinbegleitenden Grenzmitteln wie Killer Tongue… Gangsterbraut! Eglund! Nonnen! Waberstrahlige Meteoriten aus dem All! Unheimliche gewaltundsexwollende hungrige Zungen! Bunte Transvestiten aus Pudeln! Alles deutsch "lustig" synchronisiert! Mit Billiglsdeffekten! Sitzt die Frisur? Sind das Kleider oder ist das Farbe? Wird alles gut? Wer wird siegen? Die Nonnen? Die Aliens? Eglund? Rhys Meyers? Die Zunge? Die redet?? Im Gegensatz zur Holdesten??? Killer Tongue by Molten Brain --- äääh Abholdesten….

Rauchender Asiate. Tote Prostituierte. Und Rache.

Nix erwartet. Was soll man auch erwarten bei einem Titel, den man nie gehört hat, mit Sasha Grey mit drinne? Aber hey. Bekommen: Guter und wirklich richtungsincityesker Look, stylish, kontrastreich, dunkel. Einen cooleren Helden als in Zombie Hunter. Mit tiefer Stimme aus dem Off… in der OF. Einen passenddüsteren Score. Eine etwas dürftige Story. Mit einer Sechzehnjährigen. Tot. Und einem Prostituiertenfahrer wie in Northwest. Und einer Zigarette in jedem Bild. Und einer Whodoneitundrachestory. Rückblendig. Und gelegentlichen Fights, kurzsparsam, manchmal etwas gefühlt abgebremst, einmal etwas länger, Richtung Oldboyhammerszene, mit immer knappkurzem unaufdringlich passenden Pixelblut… Etwas lahm, zuweilen, das. Zieht sich hin, manchmal. Aber keine Enttäuschung. Für einen C-Movie. Girl from the naked Eye Girl from the naked Eye.

Sbahnterror.

Vielleicht sind meine Nerven etwas durch. Vielleicht habe ich zuletzt etwas wenig geschlafen. Vielleicht denke ich zu viel an die falschen Personen - pluralmajestätisch, na klar -. Aber wenn ich dann mal Ruhe habe. In der S-Bahn zum Beispiel. Und entspannende Musik höre. Wie den Byzantiumsoundtrack. Dann kommt es nicht gut. Wenn ein Mann plötzlich Flöte spielt. Flötentyp by Molten Brain Auf einer unglaublich schmerzhaften Scannersgedenkfrequenz, die die Umgebungsgeräuschvernichtungsvorrichtung in meinem Kopfhörer einfach nicht exterminieren kann. Und wenn der dann nicht aufhört. Und die Töne nicht trifft. Und einen vollen Becher will. Dann kommt man schon mal auf komische Gedanken…. Sorry.

P.S. Kann aber auch nett sein. In der S-Bahn. Wenn schwarzgekleidete junge ruhebedürftige Bodensitzerinnen mit Spikes auf den Schultern sich mitternächtlich über eine Sockenfarbe mokieren - klar, weiß - und die Nationalität und den Namen des Trägers erraten..

…. neu: jetzt alles von Molten Brain mit Lightbox...

Wrestler? Mopped? Sonde!

Unerklärlich. Überzweistundenfilm. Über eine Sonde. Die zu einem Asteroiden fliegt. Der wie eine Robbe aussieht. Geflogen ist. In echt. 2003-2010. Um Kram zu holen. Von da. Japanisch. Passiert wenig. Leute am Computer. In der Kantine. Am Bildschirm. Mit etwas sehr übergespielter brilliger Nerdin. Und der Weltraumsonde. Die man am Ende richtig mag. Die einem ans Herz wächst. Wegen der naiven Kinderbilderbuchmonologe??? Wer hätte das gedacht.Hayabusa by Molten Brain Hayabusa.

FantasyFilmFest. Nachtrag.

Sweet Vengeance. Oder besser Sweetwater. Denn mehr Plätschern als killbillig. Gewalt eher kurz. So mal zwischendurch. Die Fraurächtsichstory eher die dünne Leinwand hinter den etwas sehr durchgenalltskurrilen Darbietungen von Harris, der ohne Wolf den Sheriff tanzt, und einem HellotojasonIsaacs mit großem Messer, der hier aussieht wie der kleine noch schwarzhaarige böse klerikale Bruder von Gandalf im Wilden Westen. Und der zurückhaltend aufspielenden Jones. Es gibt Momente, in denen haben diese Personen Tiefe. Nur Momente, aber. Sweetwater by Molten Brain Ansonsten schnörkellos -oh wäre doch alles lakonisch geblieben - mit breiten Bildern. Durchweg unterhaltsam, immerhin. Und mal wieder ein Western.