FantasyFilmFest Tag 4

Essen 1: Es ist zwei Uhr. Esse von meiner Lieblingsblondine zubereitete fantastische Suppe. Mt Stäbchen. Tastatur schon halb vollgekleckert. Was Solls. Dazu Mouton Cadet. Die Genusssuppenzubereiterin ist leider schon eingeschlafen. Beim Warten, wie es aussieht. Aber hey. Die Filme.

On the Edge:
Fängt an die ein dänisches Fast&Furious. Mit normaleren Autos. On the Edge by Molten Brain Dann ein Drama, sauber gespielt, Zwei Freunde, eine Freundin, Verkehr und kein schwarzer Humor, sondern Moral. Aber hey.

The Custody: Noch ein Drama. Vater entführt Sohn. Sie gehen schweigend durch den Wald. Bäume. Schweigen. Gehen. Weiterschweigen. Weitergehen. Wald. Die zweite Hälfte ist etwas griffiger. Wieder gut gespielt. Wieder Drama. Ganz ok. Wird wieder welche geben, die diesen und den letzten Film nicht auf dem FFF vermutet hätten. So what.

Jamie Marks is dead: Noch ein Drama. Hier aber mit Geistern. Die drei Hauptdarsteller sind wieder sehr sehr gut, sehr jung, und haben wie alle jungen Leute in diesen Filmen nach drei Minuten Denanderenansehen Sex. Wenn man glaubt, dass Frisur und Brille und nasse weiße Unterhosen einen Loser machen, hat man die Hürde genommen. Ob eine Freundschaft mit so einem - der auch noch nass und tot ist - gut für einen ist, erfährt man in diesem auch eher bedächtigen Film. Mochte ich ziemlich, das. Andere kämpften gegen den Schlaf.

It follows: Kein Drama. Problemfilm, sozusagen. Das Problem ist, wenn man es hat, dass jemand oder jedwas hinter einem her ist. In Schrittgeschwindigkeit, nicht wie in Dänemark (s.o.). Wie wird man es los? (Hinweis: In anderen amerikanischen Filmen fangen die Probleme danach an. Nein, nicht kiffen.) Wirklich ziemlich spannend, das. Mit lauter Retrocarpentermucke! Nur das Schwimmbad… musste das sein?

Cold in July: Oder Loud in August. Denn neben mir saß ein Popcornraschler. (Essen 2). Wer will mit mir die Idee vermarkten, auf Dvds und Blurays eine zusätzliche Tonspur mit Pocorngeknurpsel und Chipsgeräcke aufzunehmen? Zur Desensibilisierung. Begleitend zur Antiagressionstherapie. Jedenfalls. Dexter mit Fransen unter der Nase und im Nacken hat hässliche Hosen, stellt einen Einbrecher und hat dann unter den Folgen zu leiden. Dann schliddert der Film um eine Ecke wie in Dänemark (s.o.) und Dexter sieht rot, sozusagen. Wieder Väter und Söhne und Waffen und ein lohnenswerter Don Johnson. Und danne Blue Jeans. Ansehen!

Wolfcop: Bier rein, Trash an. Nicht völlig überdreht, aber so zum Ende des Tages kommt eine kleine Werwolfkomödie ganz gut. Schon die erste Wolf Cop by Molten Brain Verwandlung lohnt den Film.

Essen 3: Offensichtlich löst mein Anblick und der von J. schon am vierten Tag Samaritereflexe aus. "Hey Jungs, bei Rewe gibt es ein Magnum für das gleiche Weld wie den Viererpack. Da habe ich das Pack gekauft. Entweder ihr nehmt das Eis oder ich werfe es weg". Schmeckte. Danke.

FantasyFilmFest Tag 3

Inumber Number: Richtig krassgutes schwarzes Actionteil aus Afrika. Mit Schauspielern, mit Bildern, mit Intelligenz, mit Score. Copbuddies müssen sich entscheiden: Geld oder das Richtige tun? Erinnerte mich an Hongkongfilme, tatsächlich. Inumber Number by Molten Brain Definitiver Höhepunkt des Tages.

Rufus: Zielgruppe 15jährige Mädels. Die drei Hauptdarsteller und -innen sehen aus, wie Bravo sich das wünscht.. Spielen aber ganz ordentlich. Jedenfalls. Junge - geheimnisvoll, mit Frisur, Zähnen und Vergangenheit - kommt in ein Dorf und wird vom Sheriff und seiner Frau aufgenommen. Bald sproddelt aber auch Blut… Und ein geheimnisvoller Fremder kommt vorbei und will ihn holen. Etwas zu viel Kleinstadtmoral. Etwas zu viel Teenagerkompatibler zuckriger Lovescore. Etwas zuviel Homophobie… Keine Gurke. Bin aber auch nicht 15. Und weiblich.

Coherence: Xander (Ja, Buffy, gucke ich immer noch, Staffel 5 oder so gerade) und ein paar andere, mit denen ich nicht in einem Haus sitzen, Wein trinken und reden möchte, haben ein Problem mit einem Kometen. Der bringt ein paar Paralleluniversen ins Spiel, mit den selben - nein, gleichen! - redeseligen Nachbarhausbesuchern… Nette Idee, nicht unlangweilig, nicht blöd. Aber…

Wrong Corps: Rubber fand ich ziemlich unaufregend (…aber The Rover immer noch gut!). Brennende Reifen im Fernseher, nette Oizomucke, anarchischgroteske dealende oder brustfixierte oder sonst political und geschmacklich defizitäre Cops waren dann aber ein durchaus sehwerte Erfahrung. Wenn man kein Polizist ist, jedenfalls.

Extraterrestrial: Kurzfristig umgeplant. Anfangs ganz spaßig. Sehr anfangs. Telefonzelle, sag ich nur. Ab der Hälfte spätestens hatte man aber doch den Eindruck, dass diese Zeitungen mit Titeln wie: "Ein Alien entführte mich und bohrte mir den Hintern auf" existieren - nicht nur in Akte X - und hier verfilmt wurden… Story egal, alles rein, was schon da war, durchrühren, rotes Licht drauf, fertig. Die erste - allerdings unlangweilige - stöhnseufzerqualbedingt - Gurke.

Dann erstmal nach Hause, Freundinprüfungsuperbestehenfeiern und ein irgendwie umgefallenes Regal in der Küche - ALIENS! - bewundern…

FantasyFilmFest Tag 2

Starred up: Knastfilm, der erst ziemlich knüppelhart hart anfing. Und dann so weiterging. Vielleicht ist es da so. Vaterundsohniges, und auch Einiges zum Thema Resozialisierung. Exquisites glaubhaftes Hauptdarstellering. Knüppelhartes Intensivkino. Sehr gut.

Blue Ruin: Sebstjustizfilme nicht zu mögen, fällt hier verdammt schwer. Mitundohnebartiger Macon Blair spielt alle Anderen an die Wand. Glaubhaft, nachvollziehbar, böse, spannend.

The Voices: Kontrastprogramm. Mit mehroderwenigersprechenden Tieren. Auch hier: Warum ist der Hund netter als die Katze? Kann ich als Jogger nicht nachvollziehen. Egal. Nette Farben, begeisterte Sitznachbarn.The Voices by Molten Brain Für mich eine okaye - nicht mehr - durchaus schwarze Komödie, unterhaltsam, aber eben auch etwas albern ab und zu…

Honeymoon: Geradeehepaar im Haus im Wald am See. Irgendwann unheimelt es, Lichter und so… Frau wird merkwürdig. Nach kurzem waldigen Verschwinden. Verfällt, vergisst. Bea or not Bea. Honeymoon by Molten Brain Es gibt Schleim und Blut und… ääääh… zwei heftig umgekehrtevildeadige Minuten. Unlangweilig. Ohne peinliches Ende. Bisschen besser als geht so.

Redirected: Das bereits bekannte - guyritchiege - Ostzonenbashing… Die einen jagen die Andern jagen die Dritte, und alle treffen sich irgendwann, und der einzige Sympathieträger ist dann doch etwas wenig. Aber hey. Wirklich unterhaltsame kurzweilige 115 Minuten mit Vinnie Jones, und vielleicht ist es da ja so (Ja, ich weiß, aber die sehen alle so aus wie in der Sportwettstätte unten im Haus…). Aber 9.irgendwas bei IMDB? Neeneenee.

Starry Eyes: Ich mochte die Bierhose, und der Rest ist auch ansehbar. Hollywoodkritik. Wie weit geht man für eine Hauptrolle? Und was ist mit den Freunden? Erst nur verhaltend böse, dann zunehmend blutige Schauspielerinnenkarriere. Nicht so schlecht, das.

Top two today: Starred up, Blue Ruin…

Und die Currywurstbude nachher war wieder gerade zu.

FantasyFilmFest Tag 1

Wie immer die Moltens Bildchen etwas später…

FFF2014 by Molten Brain

The Rover:
Mag Guy Pearce nicht. Robert Pattinson auch nicht. Aber hey. Nach zwei Minuten Pearcegucktausdemfenster mochte ich den Film. The RoverTolles fast schon Halbfahrbiges mit minimalem fantastischen Score. Prima Darstellerleistungen. Pattinson mit Halbbart und Augenbrauen und fast gilbertgrapig, assassinationofjessejameslike… Pearce intensiväugig mit Bart und gelegentlich zur Tapete passendem Hemd.( Ja, einem). Ansonsten ein bisschen entschleunigtes Mad Max (Teil 1), The Road… ach ja, und mit Militär oder Polizei - ist ja heute schon manchmal schwer auseinanderzuhalten - und einem Auto. Und ohne Katzen. Toll.

Out of the Dark: Naja. Südamerika, farbige Folklore, Papierfabrik… Familie mit kleiner Tochter zieht hin, und ein Kleinetotekinderwerdenbetrauertfest geht los. Wegen der Schauspielern braucht man den Film nicht zu sehen… aber im ersten Zweidrittel gibt es ein paar immerhinne klassischgute Geisterhauseffekte… Geht so. PS: Im Rückblick doch sehr nah an einer Gurke dran...

Kamera, Koffer und Fesseln und Bett.

Jaja. Nach L´Immortelle. Mit Tritignant, dem mittlerweile Seltengewordenen. Spielt Schmuggler, der gangstergetestet wird. Zugrumfährt, wie die damals mit Interrailticket. Mit Leuten im Zug, die ihn erfinden. Oder? Und mit einer wieder grandios in Szene gesetzten Schönen, mal selbstbestimmt, mal ans Bett gefesselt… hätte ich vielleicht auch schon mal machen sollen, festbinden, Bett oder Heizung und dann singen und Gitarre spielen wie in Black Snake Moan… aber hey. Ein unlangweiliger Film, nicht an den zweitsatzgenannten - ist es ein Satz? - heranreichend, aber in betörend auchmalkörnigem Schwarzweiss, mit Tritignant und Marie-France Pisier… Trans-Europ-Express by Molten Brain Trans-Europ-Express.

Nase. Brille. Sichel. Zähne.

Angemessen grimmböse. Farben vom Feinsten, verhalten, tcmmig. Robert "die Nase" Eglund ist Buck. Total jung übrigens. Vorfahre des triebhaften Killbilleinsekels. Und ein ebenfalls angemessen Wahnsinnger - echt krank: Neville Brand - hat wirre Haare, eine Brille, ist tierlieb und hat Probleme mit Frauen. Unterdessen sucht eine kleine Restfamilie die schwarze Schäfin, die noch kurz zuvor alleine durch den schwadigen Horrordunkelwald stolperte. Da… ein Licht! Story? Naja. Aber durchaus wirkungsvoll und blutig inszeniert, das, trotz der Pappe im Wasser… Hoopers Death Trap by Molten Brain Death Trap. Aka Eaten Alive.

… Hüte...

…. ääääh… Malone. Erstmal. Anfangs frisch gecutteter Film, der optisch aber niiiie an den covergenannten Sin City rankommt, und inhaltlich auch niiiie - obwohl… - an den ebengesolchten Last Man standing… aber hey. Ving Rahmes ist dabei und kompensiert Thomas Jane, weißbehemdet und ziemlich blass… Koffer, Killer, B eben. Give´em Hell, Malone. Passte coverfarbenmäßig zu einem anderen Film, bei dem Slater, Dempsey, Grieco und ääh… Mandylor starren, aber im sääähr aufwändig ausgestatteten biopiccigen fürkleinemädeligen Halbaufdemwegegzummenpatenfilm tauchen dann auch Lara Flynn Boyle! und Michael "Thesingingdetective" Gambon!! und Alexis Sorbas äääh Anthony "Siehabenmichaufgepustetwieseagal" Quinn!!! auf! Wenn man sich an in der Wirklichkeit vielleicht auchen zu junge Gangster in zu großen Anzügen und mit Hüten gewöhnt hat, ist es aber ok. Mobsters & Malone by Molten Brain Mobsters.

Mit Schirm, Charm und… ääääh ...

Wirklich außergewöhnlich. Zwischen gemalten Ruinen in gemaltem Wohlägypten gibt es einen grünköpfigen Fund, der sich aufmacht, die Welt zu erobern. Geht los, die Eroberung, in Japan. Da ist auch ein Garten. Mit einem Minitümpel. Mit einem Kappa drinne. Dieser japanische Geisterquasiplumpaquatsch weiß noch nicht, dass er als Schnabelfacingopfer laienhaft in dem überaus grässlichen Volkshochschulprojekt für Mindertanzsingundspielbegabte dargestellt werden wird, das unter dem Titel Underwater Love wohl auch unerwartete Möger finden wird, sogar bei Rapideyemovies - aber hey, das liegt wohl einzig und allein an Stereo Total - … jedenfalls hat der hier etwas augsburgerpuppenkistenerinnerungsauslösende Kröterich dann doch ein paar echte undebile unmenschliche Freunde. Unkender Unkenner der japanischen Geisterwelt, der ich bin - ja, es gibt diese Miyazakitintenkleclse und Totoro - nenne ich sie hier der Einfachheit wegen Kartoffel und Schirm und Geist und Flamme und so. Jedenfalls. Diese treten an gegen den flammaxtbewehrten Flattermann, der aussieht wie eine Mischung aus abgestecktem Gurkzilla und der Vogeltypen aus dem unglaublich langen blassblauen Film, in dem Raumfahrer und Zottelzivilisationsbeginner einen Wettstreit antreten, wer besonders esoterische Kunsttexte in die Kamera russen kann. Laut. Erregt. Kunstig. Ganz anderes Niveau als Underwater Love, auch wenn ich die Buchtrilogie des Vorfahren doch wesentlich lieber mag als den wirklichwirklichwirklich arthousesperrigen Der silberne Planet von dem Typen, der mit 44 die 18jährige Sophie Marceau heiratete… obwohl das gar nicht zu der Regel passt, die besagt, dass man prima zu jemandem passt, der das Alter geteilt durch zwei plus sieben hat… jedenfalls, im Gegensatz zu diesem Film mit mehr Vergnügen in nur einem infantilspannenden Rutsch mit sogarem Blut genossen: Yokai Monsters by Molten Brain Yokai Monsters Spook Warfare.

Grinsen und sterben und grinsen und sterben und…

Schon bisschen her. Egal. Was blieb hängen? Ja, ok, Science "the seltengewordene" Fiction. Und die Freude, einen arroganten Pressetypen mehrmals sterben zu sehen. Uund die Freude, dass Tom Cruise genauso oft getotstichsichelt wurde, mit Filmtodesfolge. Uuund die Fragen hinterher, die mein nicht geistloser Filmbegleiter, noch unauf- und -abgeklärt durch die Mahlsteine des Lebens, insbesondere des beruflichen, so stellte, beginnend jeweils mit "Und warum … nicht…. und … und…. etc." Jedenfalls. Kurzweilig, leise bedauernbegleitet, dass Cruise zur Selbstironie fähig ist, was das Böse meistens relativiert. Oder? Auch hier? Jedenfalls. Pressesoldat gerät in Zeitschleife und kämpft gegen Aliens, denen das nicht passiert oder die das nicht schnallen oder denen es egal ist. Vielleicht weil sie der Selbstironie fähig sind. Oder? Auch hier? Edge of Tomorrow by Molten Brain Jedenfalls. Edge of Tomorrow.

The Dead, the Boobs, the Booom.

Erst gings ja noch. Aber so ab Folge 7 wird der so sleazige Michael Bay zum heinoesken katholischen Waisenknaben. Da muss man als Animeetrachter schon seeeehr ungewöhnliche Blickwinkel verknusen können. Wie die bodenwelleninduzierte Wackeleien der durchaus sehr obergewichtigen Mangafrisurträgerinnen, die so im Bild sind, als seien die eigenen Augen megabrustfixierte schwarze Löcher, die dann den Fernseher und als nächstes den Rest des möglicherweise verbliebenen guten Geschmacks verwegschlingen… Man muss gezeichnete plötzlichzufällige immerhindae Huchknappunterwäsche übersehen können. Uuuund man muss auch die so ganzandere Wirklichwehtuszene überstehen, in der erst peinlichboingboingboinggeräuschbegleitete ochsinddiegroßseufzende Highschülerinnen Badewannenerfahrungen machen und gleichzeitig die männlichen Auchnichterwachsenpendants sich an Großkalibrigem ereifern….. Ansonsten sind die Folgen schnell vorbei und es gibt eindimensionale, aber wirksamkurzweiligee Zombieszenarien mit den nettüblichen Ohdasistnunwirklichdasendebedrohungen und mit Massentotekopfwegundblutgesproddele, und Niedlichkinder und einen kleinen Hund. Aufpassen mit den Haaren, die schnell ausgerauft sind. Ja, und Moltens Bild ist eindeutig dadurch beeinflusst, dass er nochmals L´Immortelle gesehen hat… H.O.T.D. by Molten Brain H.O.T.D. - High School of the Dead.

Billigchewbacca und -motorradklamotten.

Und wieder in der Trashecke gestöbert.. Erstmal ein fensterzumwaldiger Traumatisierter mit nicht nur stummer, sondern versterbunfallter Ex, Rollstuhl und Fernglas - hitchcocksches Grimmgrabumdrehen inklusive - und - wer hätte es gedacht - duschenden Studentinnen gegenüber und einem größenveränderungsfähigen Zottelwürger im Wackelbaumwald und Handyproblemen - ja: Abominable - und dann als Draufaberfestezugabe mit einem Dolphlundgrenlookalike, der aussah wie Derselbigenochmeherblondete nach einem Jahr Heroin und einem schlechten Friseurbesuch. Reist zurück in der Zeit, um - wer hätte es gedacht - die Welt zu retten. Das Geld reichte aber nur für ein gezeichnetes Raumschiff, Motorradklamotten und Kacheln im Schiffskeller. Das Schlimmste: Der Abspann war falsch und behauptete, es sei Dolph Lundgren. Time Travellers. Würde gerne in der Zeit zurückreisen, um das Sehen rückgängig zu machen. Wer gibt mit Motorradklamotten, malt ein Raumschiff (Jens?) und schüttelt haarighändig Dolph ein bisschen durch? Abominable & Time Travellers by Molten Brain

Stark und hässlich und ohne Gehalt. Würg!

Solider Slasher Mit den üblichen zunächst lebendigen und meist weiblichen Opfern. Hmmm. Naja. Ist eben nicht Cleopatra 2525, die wohl feministischte Vorzeigeserie, die aber niemand kennt, und schon gar keine Frau…. Selbstjustiz. Hmmm. Naja. Aber nicht verherrlicht. Und aber mit und einem netten Sprechquel von Tom Atkins! Und mit Bruce "Kinn aber hier nicht so doll" Campbell. Maniac Cop by Molten Brain Maniac Cop.

Frau im Film. Oder: T & C.

Einen Film? Viele Schnipsel. Schöne Cormanschmiedefilmschnipsel (Mein Wort des Tages!). Und Brüste. Jedenfalls. Frau vom Lande will … im Immobiliengeschäft tätig werden? Nein, klar. Schauspielerin werden. Qualifiziert sich durch ungewollten Driverpart beim Bankraub. Und durch, naja. Wie das wohl so war. Damals. Ja, blond. Jedenfalls gibt es besagte Schnipsel. Flache gleichzeitigbössarkastische hiebige Witze. Und Godzilla. Alles in der - ääääh - Story um eine weibliche Cormanfilmkarriere… Drehbuch von Gremlindante und Arkush. 10 Tage Drehzeit. Film basiert auf Wette. Muss man mehr sagen? Fun, das. Und nicht unkritisch. Von heute aus gesehen. Hollywood Boulevard by Molten Brain Hollywood Boulevard.

Was Richtiges gelernt.

Tja. So als Hausmeister kann man mit einigen Dingen gut umgehen. Hammer. Bohrmaschine. Nailgun. Und so. Hat man so diverse und praktische Vorteile im Leben gegenüber Menschen, die nur mit Papier umgehen können und an Vogonen erinnern… Problem aber, wenn ein Verkehrsunfall zu nahe geht. Jedenfalls geht es mit so einer praktischen Ausbildung erstmal länger in den Film rein als wenn man mit wecken Klamotten badet - ja, mit Schaum - , aussieht wie Marianne Walter und prima rennen und schreien kann…. Erst etwas gedrängtes Geschnellundwiedermetzel, dann aber durchaus stimmig, spannend, creepy und nett gespielt. Mit Cameron Mitchell! The Toolbox Murders by Molten Brain The Toolbox Murders.

11 Freunde.

Ein Film über Fussball? Nein. Denn das macht nicht so viel Spass, den Ball treten. Lieber jemand anderen. Weil man sauer ist wegen des verlorenen Studienplatzes. Weil man Bier getrunken hat. Weil man den ebenfalls besoffenen Kumpels helfen muss gegen die besoffenen Kumpels von anderen. Weil einem das keine Eliteuni auf der ganzen Welt beibringen kann. Oder man wie ein niedlicher kleiner Hobbit mit großen Füßen aussieht und das irgendwie nicht mehr mag. Und druff, zong, patz. Boah geil ey, auf die Fresse. Tja. Ein weiterer Grund, Fussball nicht zu mögen. Sonst quasidokuansehbar. Mehr nicht…. Im neuen 11 Freunde mit dem Cover von Jens Jeddeloh zu blättern, kann übrigens trotzdem Spass machen…. Hooligans by Molten Brain Nachdem man es gekauft hat, klar. Nur so im Laden rumblättern geht eh nicht, ist eingeplastikschweißt. Obwohl, gerade Seite 50 aufgeschlagen… no pun intended… hey, und auf S. 33 spürt man den Beat of Brasil.. Hooligans.

Lehrer. Frau. Blicke. Fremde.

Phantastisch. Robbe-Grillet. Der Hastenichgesehninmarienbadtyp. Schwarzweiss. L´Immortelle by Molten Brain Veröffentlicht an meinem Geburtstag. Mit Zettel in Film und dem Datum. Wenn das nix heißt. Und einer Frau, einer Romanze. Mit einem stoffeligen Lehrer in Istanbul. Franzose. Blickebilder wie schinkelsche Sichtachsen. Grandios. Fremde und Paranoia. Befürchtungen und Träume. Versprechen und Verlust. So anders. So nah. So surreal. So wahr. Großartig. Sehenbefehl. L´Immortelle.

Beine, Flagge, Rrrroooooms, Boummmmms.

Jaja. Was nicht so alles so geschrieben wurde dazu. Tolle Kermoderants auch, zu den vorigen Teilen. Aber hey. Schleichwerbung ist ja eh inflationär. Genauso wie Blödheit. Und Victoriassecretwerbung auf einem Anhänger ist auch nicht schlimmer als Bonduhren und Lifestylebmws. Finde ich. Ja, herzlos, ohneseelig. Ja, lange Beine. Ja, aber kleinere Flagge, diesmal, und vielleicht klappst ja in China wie in USA mit Emmerich. Trotzdem wie eine kalte Dose Meatballs in texanischer BBQ-Sauce. Kann in schwachen Momenten verlockend sein. Gerunterschlingnießbar. Durchaus ok. Erstmal. Dann aber… (…ich erinnere an umklappende Unterhosengummibänder auf Twitter…) … Tortsdem. Transformers 4 by Molten Brain Tucci als Quasijobs könnte ich mir sogar nochmal ansehen wollen. Vielleicht sogar die ganze nicht ganz selbstironiefreie und gleichzeitig zynischkalte Dose… Aber hey. Nicht kälter, nicht herzloser als manche Exfreundin… Transformers: Age of Extinction.

Schwarzweißer Nachmittag. Mit Gelb.

Alles drinne, da. Erstmal ein Klassiker, der Vieles vorwegnahm. Allerdingsenes Blackfacing, und nicht nur das: auch Hairfacing und Hairbodying, denn einer sah aus wie jemand, der im Grunewaldsee gebadet hat, voller Haare überall, Werwolflike… Soll aber ein Affe sein… Wäre 2001 ohne das denkbar gewesen? Jedenfalls. Frau versucht, Vater zu finden, einsaminselverschwunden, mit väterlichem Freund und notgedrungenem Abenteuerlustigen, wohlgescheitelt und-erzogen, und mit einer dieser Verlobten hinter sich, von denen man sagt, dass sie hinter einem erfolgreichen Mann stehen… tot oder lebendig. Überdies gibt es - so viel sei verraten - einige wirklich gute Stopmotionplastellindinosaurier, die sich aber so verhalten, dass man versteht, warum keine mehr über sind… wie Hund, wenn sie Jogger sehen, genau. The lost World. Danach ein paar Folgen einer Fernsehserie, die das Ganze vervollständigt mit Yellowfacing, was in Schwarzweiß weniger auffällig ist, allerdings. Der Gelbe ist auch hier, minggleich, der Unhold, der die Welt mit dem Diebstahl von Gold, dem Verbreiten von Viren und der Gesichtsoperation von Hitler, zum Beispiel, zu unterjochen versucht. Es gibt übrigens nicht Besseres, Superschlau- und -urken und Erdherrscherseinwoller der Lächerlichkeit anheim fallen zu lassen, als sie so zu synchronisieren wie auf dieser trashigen Scifibluray… muss man gehört und -sehen haben, wie der gute Dr. sich durch die bruchstückhaften Unkleinode pausesäuselt und fiesgrinst… Dr. Fu Man Chu und The lost World by Molten Brain The Adventures of Dr. Fu Man Chu.

Blut und Rotwein.

Zweimal. Vampirinnen. Einmal nicht so dolle. Aber mit Carradine! Und der spielt tatsächlich Querflöte. Und heißt van Helsing. Die Vampirinnen sehen gut aus und sind etwas dämlich, denn sie stellen ihre Snufffilme zum Daten ins Netz. Sonst passiert wenig. Die Bilder sind damalsmodisch teilentfärbt. Der Score ist ok. Und Carradine spielt Flöte. The last Sect by Molten Brain The last Sect. Naja, eher offener preiswerter Rotwein in einer Flasche mit coolem Cover… Nicht viel mehr Inhalt oder Blutsplodder - ja, da muss man in die Küche gehen!!! - in einem anderen Film mit daen Vampirinnen und wecker Kleidung.. Aber es gibt es immerhin eine Lovestory … naja, Story ist etwas zu großes Wort … und eine nervige Schwester. Sieht richtig gut aus, retrohommagig, klingt richtig gut, und eignet sich richtig gut für Soimhintergrundgelaufe, wenn man bügeln muss oder so. Gefiel trotzdem, irgendwie. Kiss of the Damned.

Rote Pille? Blaue Pille? Alle uff einmal??

Annehmbar. Obwohler Film aus Deutschland, immerhinner aus Berlin. DJ Ikarus - aucher echter DJ, wohl - will sein Album fertigkriegen. Nimmt falsche Pille. Landet in Bonnies Ranch und sträubt sich gegen die Harfouch, die ihn immer psychologisch ansieht. Etwas klunkigdeutsche Story mit nicht zu erhobenem Zeigefinger, nicht zu gekünstelter Sprache, und mit Mucke. Aber wirklich kein Clubbed to Death. Berlin Calling by Molten Brain Berlin calling.

Blutteller.

Jaja, die Gefahren des Haushalts. Zwar vergeblichhmühte ich mich. Aber meine Küche ist zu klein. Ich bin zu ungelenk. Zu alt. Nachstellen ging nicht. Grübelte. Lange. Mir fallen nur schwere Töpfe und scharfsplittrige Gläser und scharfe Messer und nasse Lappen auf oder in den Fuss. An allem vorbei, was hervorragend ist. Bauch. Knie. Und so. Jedenfalls. Beweisfoto gesehen. Es können einem Teller auf / durch … ok, nicht ganz durch … die Achillessehne fallen. Ja, wirklich. Blutteller by Molten Brain Also Obacht in der Küche. Und auch mal nach hinten gucken.