Muskeln vs Gehirn marveln rum. Ohne Masken!

Was Besseres fiel mir nicht ein als Überschrift. Bisschen lau mit Kreativität und Antrieb. Aber hey. Einfach mal losgemacht. Also. Tolle teenyemoeske Hauptdarstellerin mit burtongroßen Augen und Lederjacke in einer auch sehr geschmackvoll inszenierten und bebilderten Serie. Mit diesem DrWhodarsteller, der sich so sehr freute, als er lobend erwähnt wurde. Jedenfalls. Detektivin in der Marvelwelt hatte mal eine mal wirklich nicht so tolle Beziehung. Mit einem auch etwas begriffstutzigen Typen. Hey. Und irgendwann kommt die Vergangenheit hoch. Und Luke Cage ist auch da. Mit der Frage, welchen teil welcher Serie man wohl in welcher Reihe sehen sollte. Too much. Jedenfalls erfreulich, das, was rauskommt, und alles ohne Superheldenmasken. Die ja eh nur funktionieren bei Blue Demon und Santos und so. Jessica Jones by Molten Brain Jessica Jones. Staffel 1.

Erinnerung. Und Entscheidung.

Film über eine Affäre. Bleiben oder nicht. Wie bei Freundschaften. Schwarz-weiß. Sprache wie Musik. Bilder, die mich fast dazu brachten, schon nach 2 Minuten wieder auszumachen. Wegen bereits erfüllter Erwartungen. Passiert sonst eher selten. Außer, man erwartet, dass dieselben nicht eintreffen. Wie im wirklichen Leben. Emanuelle Riva. Ein Traum. Eiji Okada. Passt. Hiroshima. Nevers. Rückblenden. Innere Monologe. Duras. Resnais. So gut. Gleich wieder anmachen. Nochmal sehen. Und nochmal. Hiroshima mon Amour by Molten Brain Hiroshima mon Amour.

Finger, Schal, Krebs, Kugeln.

Wieder gesehen. Und nicht bereut. Postradler und Killer und Kranke und Yakuza und Polizisten. Ablenkung von Nichtwochenendreise und Nichtfeiern. Von Bemühungen, die irgendwie konstruiert scheinen. Woran erkennt man, dass Freunde Freunde sind? Bei Yakuza gibt es dieses Fingergeappe. Immerhin. Märchenfilm, irgendwieer. Erinnere mich an eine gewisse Enttäuschung beim ersten Sehen. Leicht gestiegener Enthusiasmuslevel bei zweiter Sichtung. Und dann, hey, diesmal, richtig gut. Postradler gewinnt die Aufmerksamkeit von Gangstern und dem Staat, während er Freunde trifft und kennenlernt. Und eine Frau taucht dann auch auf. So zufällig wie am Mittwoch. Lakonisch und warmherzig und eine tolle Kamera. Und Fahrräder. Und ein hey, tortsdem. Sabu eben. Postman Blues by Molten Brain Postman Blues.

Grabbelkistenüberraschung.

Schon irgendwie belastend. Wenn man einen Film gesehen hat. Der so gefällt. So unversehends. Aus der Mediamarktgrabbelkiste.Und dann das Hochladen nicht klappt. Bei so termingebundenen Blogs wie Waszumfrauentag. Oder bei so netten Filmen wie diesem. Mit Schauspielerei. Sowellplayed. Ideen. Wennauchirgendwiemumblecorigen Dialogen... Jedenfalls. Typ bringt sich um. Warum auch immer. Landet in einer Welt wie dieser. Mit Suizidhintersichbevölkerung. Trifft Leute. Erfährt, dass seine Freundin sich auch geoffeded hat. Und sucht sie... Hey, romantisch, irgendwie. Und auch sonst nix zu meckern. Klangwise. Was man so findet. In der Grabbelkiste. Mit eingedeutschtem Titel. Search of Love. Wristcutters by Molten Brain In echt: Wristcutters. Ansehen! Mögen! So gut!

Internationaler Frauentag

Ja, war gestern, weiß ich. hatte mich schon irritiert, früher, wenn ältere Herren, bewaffnet mit Nelken oder Rosen oder anderen Frauenehrgewächsen noch nicht ganz so gebrechlichen Damen morgens an der S-Sahn auflauerten. Gestern, da saßen auch zwei Damen (ja, Minimalmolten hat das wieder etwas eingedampft...), mit bedorntem Grünundrotwuchs mit noch drannem Schild in der noch müden Hand, begleitet von frühgrimmiglethargischem Halbmüdhalbböseblick. Kurz danach las ich, Spiegelonline oder so, dass das Blumenschenken nicht das Einzige ist. Nicht nur, dass die Mehroderwenigergreise glauben, das Recht auf einen dannen Kuss zu haben. Nein, das stand auch, dass Sie dann an dem Tag vielleicht zu Hause abwaschen! Und wahrscheinlich dann vor nassem Boden mit halbvergessenen Tellern und nassen Socken dastehen und noch einen Kuss erwarten. Internationaler Frauentag by Molten Brain Kein Wunder, der Blick.

Mann, Quasitochter, und hey...

Dritter Film der Männermitbärtenundtochterodersoähnlichreihe. Der Zottelbart mit Grollestimme ist diesmal der geschätzte Goodman, bei dem die geschätzten Zuschauerinnen und-er wirklich sehr lange nicht wissen, ob er nun wahnsinnig ist oder nicht... Mit einer frisch Unfallgeretteten, die auch nicht so weiß, das auch schauspielerisch rüberbringt, und ein etwas tumber Kapppenbackwooddarsteller mit der Rolle, die in diesen Werkriegtwelchenraumspielchen in diesen Assessmentübungen diesem kleinen Klozimmer entspricht sitzen im Bunker und wollen raus, oder auch nicht... nettes Kellerkammerspiel mit ein bisschen Misstrauen, Basteln, und Blut ...und hey, wirklich, es wird nicht langweilig, obwohl das Ende dann eine nette Zugabe, aber im Grunde genommen nicht wirklich notwendig ist... Hat sehr unterhalten, obwohl gewisse Erwartungen dann doch nicht sooo eintrafen.. 10 Cloverfield Lane 10 Cloverfield Lane.

Mann, Kind, Zähne.

Weiß nicht. Zweienhalb Stunden. Nicht gelangweilt. Nicht geärgert. Viel für einen deutschen Film. Sehr. Andererseits. Das Leben, wie es ist, so ab und zu. Vermissen und unerwünschte Besuche und große und kleine Peinlichkeiten. Vater und Tochter und ein paar moderatskurrile Verhaltensweisen. Nicht mehr. Nicht weniger. Keine flashenden Bilder. Kein Ohrwurmundfreudescore. Schauspieler, die interessant sind, aber die man nicht liebt. Kann man sehen. Muss man aber nicht. Finde ich. Hat man ziemlich genug von, im richtigen Leben. Toni Erdmann by Molten Brain Toni Erdmann.

Mann, Kind, Krallen.

Mann. Alter Mann. Zottelbart. Sehr. Falten. Keine Lachfalten, das. Langsam und gequält und im Suff und müde und eingerostet und wirklich durch. Ist Chauffeur, freischaffender. Mit Vergangenheit im Körper, Gepäck. So gut gespielt. Hugh Jackmann. Das Kind, das dann auftaucht, ist auch ganz ok. A girl with ziemlich viel gifts. Selbstbeherrschung und Wut. Der Rest ist ein bisschen Mad Max, nicht der erste Teil, die anderen, die ich nicht so mag, und ein bisschen grumpy old man and kid, Und Blut und appe Köpfe und sonstiges Geschnetzeltes. Ein Altersuperheldenfilm. Wie ein Spätwestern. Abgesang und vielleicht ein Neubeginn, aber will ich den? Aber hey, morgen früh, Montag, wenn ich in den Spiegel sehe, hey, dann weiß ich, das man sich wohl noch müder fühlen kann... Logan Logan.

Fahren, schießen, bluten.

Viel mehr passiert nicht. Die Motoren klingen wie sie sollen. Fett und rollig. Kein Tod ist wie ein anderer. Autos, Waffenindieeckengelege, Tauben auf dem Dach, Spiegel, Zitate, und kein Kopieren, sondern gutgelauntes Rumgehommagiere. Kreatives Sterben wie bei Shoot'em up. Und es geht nicht nur um Hund und Auto. Und Reeves ist zwar nicht supergelenkig, aber hey, Hongkongfilme gibt es eben nicht mehr. Alles genregerecht. Nix zu meckern. Nicht viel jedenfalls. Unterhaltung, die zeigt, dass man doch noch Verwendung für Bleistifte finden kann. Und die ablenkt, kurzzeitig, von der Erinnerung an wecke nasshaarige atemberaubende Badenixen, die aussehen wie 20 mit ihren leicht angebläuten Lippen. Auch wenn man von dieser Erinnerung eigentlich gar nicht abgelenkt sein möchte. Jedenfalls nettkrachiges Killerteil, das durch fantastisch nette Begleitung durchaus gewinnt... John Wick 2 by Molten Brain John Wick 2.

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