FantasyFilmFest. White Nights. Nacht 1.

Wieder mal. Erkältet. Jetlag. Noch nicht vollständig angekommen. Aber hey. Andere fehlen ganz.

Cold Skin. Cold Skin by Molten Brain 1914. Insel. Vulkangestein. Bärtignackte Leuchtturmwärter und irgendwer läuft oder schwimmt da auch noch rum. Erinnerungen an Mein geliebter Feind oder The Monster from the Black Lagoon und alle mögliche Tolletristelandschaftenundkaltistesauchbilder poppen hoch, und der hängenbleibende Gedanke daran, dass die Menschen, die mich am meisten überraschen, mir im Grunde am fremdesten sind, auch die sind, die ich am meisten vermisse... Sieht gut aus, jedenfalls, und fasziniert durchaus. Beeindruckend.

Les Affamés. Kanadisch. Reiht sich zumindest für mich ein in die Reihe der mittelprächtigen Bhorrorfilme, denen irgendetwas fehlt. Schauspieler? Raffinesse? Weniger platte Gags wie aus einer seichten französischen Komödie, einer Filmgattung, die es immerhin schafft, in die deutsche Kinos zu kommen, im Gegensatz zum möglicherweise ausgestorbenen kühlpräzisen Polizeifilm... Immerhinner Gore, gutplaziert, mit aber etwas jeweils fehlendem Budget um den zentralen Effekt herunm... naja, andere hat der Film durchaus überzeugt, jedenfalls, und eingeschlafen bin ich auch nicht, obwohl ich innerlich immer noch sechs Stunden weiter bin....

A beautiful day. braucht man nix zu zu sagen. A beautiful movie, mit zottelbebartetem Phoenix und eben nicht ausufernden Erklärungen. Nie alles gut. A beautiful Day by Molten Brain Hier aber doch. Ansehen.

Ghost Stories. Richtigangstnajaöhöm... aber atmosphärisch, gut gespielt, etwas unheimlich... trotzdem für mich dann doch eine Erlösung, wenn man das am Ende die Episoden zusammenstricken kann... solide, und wahrscheinlich noch besser, wenn man noch wacher ist...

The little Hours. Nachdem ich mit Dauerkarte nie ins Programm kucke, vorher, anders als früher, wo detailiierte Planungen mit entsprechenden Skizzen notwenig waren - was andere etwas irritierte, erfreute, oder wie auch immer... wurde ich nun wirklich überrascht. Aber angenehm. Als bekennender Nichtunbedingtdecameroneverfilmungenliebhaber wurde ich nicht nur unterhalten, sondern auch noch gut. Alle netten Schauspielereinnen der letzten allen Fantasyfilmfestjahren - gefühlt, klar - spielen Nonnen und Reilly und "kannjaauchmalgutsein" Franco geben sich ein dazunes Stelldichein. Nonnsens, aber hey. Leichte Kost, aber Hochachtung.