FantasyFilmFest Tag 9.

The strange Ones. Merkwürdiger Film. Gejagte Brüder, groß und klein, fliehen. Irgendwann bekommt man eine oder mehrere Ahnungen, wovor. Begegnunge, herumfahren, und am Ende... Etwas zu ruhig, etwas zu lang, ober prima gespielt und nicht plumpeinfach. Ok, wenn man nicht zu müde ist.

Figaros Wölfe. Hey. Erst dachte ich, für einen deutschen Film ok. Kotti. Knef. Dieser Phoenixbruderlookalike, ganz ok. Der Rest njahte so etwas, aber immerhin in sw. Meistens. Endlich Knef. Dann kam das Q&A. Pinku Eiga, Koji Wakamatsu. Dann. Die Frage nach den VHS-Kameras. Die Antwort. Sehen aus wie Waffen, cool irgendwie. Das wars dann. Klarwerd. Stöhn. Die Antwort passte zum Rest des Films und deklassifizierte sich leider selbst. Und den Film. Klar. Go go second time Virgin kenne ich. Wird zitiert, hommagiert, kopiert, whatever, hier. So genau habe ich den auch nicht mehr im Kopf. Wakamatsu stöhnte wahrscheinlich die ganze Zeit und drehte sich im Grab um. Vielleicht mehrmals. Mit Reibungshitze.... Erinnere mich an ein Interview, Berlinale, mal. Erzählte, dass er einen Freund im Knast besuchte. Der redete nicht mit ihm. Weil er noch lebte. War so ein Widerstandmitwaffentyp. Wakamatsu erzählte, das er frühervdie Kamera gewählt hatte, für den Widerstand. Statt Waffe. Machte Filme, radikal, anarchisch, politisch, nouvellevagueig. Als Softporn mit Allezehnminutensex, weil man einen Film nur so finanziert bekam. Auf Deutsch werden daraus lustige weiße Unterhosen (wie im Original, nicht aufgrund origineller Ideen), marode Selbstverliebtheitsmonologe, und Provokation für 7jährige... Ohne Sichtung des Originals kann ich nicht sagen, ob sonst alles kopiergeklaut ist oder nachempfunden oder wasauchimmer. Vielleicht auch nur ein Teil. Werde mir demnächst das Original nochmal ansehen und das hier ergänzen. Oder korrigieren. Die Enttäuschung bleibt. Was für ein Kackfilm.

Hatchet - Victor Crowley. Nach dem dritten Beilteil geht es qualitativ wieder etwas aufwärts, und man bekommt einen soliden B-Splatter serviert, der mit viel Bier genossen werde sollte.

Black hollow Cage. Krassgutsymmetrisches kaltes durchkomponiertlogisches MinimalSF-Brett, dass sich in einer kühlcoolen Behausung mit wenigen Anwesenden durchs Hirn spielt. Vater, Prothesenkind, und irgendwann taucht dann ein Würfel auf, der kleine Bruder des Monolithen aus 2001. Grün, grau, weiß, und ein bisschen Blut. Gefällt auch nach Mitternacht. Fühlt sich eher französisch an als spanisch. Voll ok.

So, erstmal ausruhen, der Pseudowakamatsu regt mich echt ein bisschen auf.