FantasyFilmFest Tag 10.

Reset. Fühlte mich unterhalten. Lag wohl an der Mutter, dem Kind, und dem actionundmusikundsoverbratenen Budget. Ab und zu nette Action, Logik kann draßen bleiben, insbesondere das dann doch etwas sehr dubiose Klavier strapazierte dann doch kurz... Ansonsten munteres Zeitoderparalleluniversengereise mit Wissenschaftlerin, die aber auch sonst alles kann, ohne Mann. SFaction eben. Aus China.

Trench 11.
Überraschenderweise ein dann doch ganz gut ansehbarer Grabenundtunnelkriegshorrorfilm. Viel besser als alles, was ich vorher aus diesem Genre goutieren durfte, glaube ausschließlich auf FFFen übrigens. Die Tonspur erfreut durch auchmalrichtiges Deutsch. Und Spaghettihunger bekam ich auch.

Mayhem. Enthemmte im Büro. Nach einer kurzen Einleitung wird im Hochhaus munter nach oben gemetzelt. Anders als bei The Raid im Doppelpack - prima: Yeun und Weaving - und mit den Utensilien, die man so im Büro finden kann. Und lustiger. Bisschen Splatter, viel schwarzer Humor, und mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Yup.

My Friend Dahmer. My Friend Dahmer by Molten Brain Schauspielerfilm - und ja, der Hauptroller macht seine Sache gut, bis auf ein paar Momente, aber hey - über den jungen Dahmer als linkischer, kleintierliebender Loserschüler. Präzise, mit einem Haufen Zeitkolorit, und spannend, ohne das man sich fühlt wie ein Spanner.

The Crucifixion. Überraschenderweise ein dann doch auch halbwegs ansehbarer Exorzismusfilm. Die vorhersehbaren Scarejumps sind nicht wirklich ärgerlich in dem ansonsten drumherumrumänischrealistischem Film um die Aufklärung, was da bei einem Exorzismus schiefgelaufen war.