FantasyFilmFest. Tag 2.

Desolation. Typische Nachmittagsersterfilmerfahrung. Wie früher. Außer dass ich diesmal 10 Minuten zu spät km. Was glaube ich nicht schlimm war, im Nachhinein. Desolation by Molten Brain Die Zweifrauenhabeneinenentspanntenabendszene war unterhaltsam, habe gerne zugesehen und -hört. Aber Filme, in denen nachts bewegungslos Leute mit Sonnenbrille unheimlich herumstehen wie eine Pappfigur bei Lidl oder diese eine jugendliche Pseudosoldat in diesem Megasharkfilm kann ich einfach nicht ernstnehmen, und wenn dann das einzige Blut aus der Nase kommt und das kein Anime ist, in dem pubertierende Jungen Möpse sehen, dann ist das Ganze einfach nur überflüssig. Nicht ärgerlich, aber muss echt nicht sein,das.

The cleaning Lady. Atmosphärisch stimmig, spannend und gut gespielt. Entstellte Putze hatte ein übles Leben, und eine Blonde freundet sich in einer ein bisschen schwierigen Situation mit ihr an. Rund.

Luz. Ein gritty Look, schöne Einstellungen, nette Ideen und eine prima Tonspur. Dazu Theaterschauspieler. Schön anzusehen und -hören. Aber kein Film, der mich mit einer stringenten Handlung als Film unterhalten hat.

An Evening with Beverly Luff Linn. Zugänglicher als der Greasy Strangler, mit tollen Frisuren, einer schönen Hauptdarstellerin, daran liegt das wohl mit der Zugänglichkeit, und ansonsten ein Mix aus dem frühen Aki Kaurismäki mit seiner Liebe für normale Menschen mit aber mehren Worteinheiten, mit etwas Wesandersonoptik und einer unglaublichen Fülle von absurden schon speziellen merkwürdighumorischen Einfällen. Toll.

In Darkness. Und als Abschluss ein spannender Thriller mit einer Frau mit Blindenstock - kann also nur gut werden - und einer Toten aus dem Appartement dadrüber - ein Grund, in ein Dachgeschoss zu ziehen - und einer Mission, und alles garniert mit bösen Serben oder sonst irgendwo aus dieser Ecken Kommenden ... konventionell, aber hey... stimmig, spannend, passt.