FantasyFilmFest Tag 7.

...ja, und vielleicht fallen Molten auch mal wieder ein paar Bildchen ein. Echt, nächstes Jahr setze ich mich wieder gleich nach den Filmen an den Rechner. Oder Morgens. Danach.


Replace.
Frau hat ein hier häufig in Szene gesetztes Hautproblem. Das mich an die ganz überragende Miniserie The singing Detective mit Gambon erinnerte... Gedächtnislücken hat sie auch. Wie ich mittlerweile. Aber ich erinnere mich an die stylische Kamera, den kongenialen Score, die netten Farben. Schön anzusehen. Schön anzuhören. Die Story ist etwas dünn, aber, und wenn man müde ist, sackt man schon mal weg, wenn die Aggrochipsundpopcorntypen nicht neben, vor, oder hinter einem sitzen. Und ja, ich weiß, etwas dünn hier, was ich schreibe. Aber hey. Wie der Film. Für einen deutschen Filmemacher allerdings ganz weit vorne. Wirklich.

Colossal. Ein so geiler Film. Sorry, durch Genuss eines Glases Wein bedingte Minderausdrucksweise. Aber hey. Es gibt eine Zurückaufsdorffrau, die Hathaway, etwas jessicajonesig, aber ohne die Kraft und mit Emofrisur - ziemlich brilliant, übertreibe ich mal, eine Ziemlichromanze, einen Ort mit Riesenkneipe, mit ein paar Auchlosern drinne, und ab und zu taucht in Seoul ein riesiges Monster auf, zerstört und verschwindet... Tolle Ideen, einige Überraschungen, ansehen. Sones Highlight. Echt.

It comes at Night. Eine wiedere Story um die Apokalypse, aber Pest oder so, bin kein Mediziner, konnte auch keinen mitbringen, weil der arbeitet und Dächer ausbaut und so, und eine Famile sitzt in der Einöde und überlebt, mit Wald und Gefahr und Gräbern drumherum, und dann, hey, kommt noch eine Familie... Nicht langweilig, das Miteinanderauskommen zu beobachten, Ver- und Misstrauen, zwischendrinne filmunheimlicht es ein wenig, aber wenig Neues, wenn man darauf fixiert ist. Sonst ordentlich, auch mit einer Woche Abstand.

Fashionista. Wieder eine exzellente Hauptdarstellerin. Erfrischende Optik und Akustik. Farben und Schnitte und Fuller. Und fast Odorama: der Geruch von wiesagtmanheute Vintageklamottenläden klebt immer noch in meinen Poren, fast so intensiv wie der Duft von Reis, der den Lüftungsschlitzen meines neuen Reiskochers entströmt - hey, jetzt verstehe ich diesen Reisduftrauschkiller aus diesem japanischen Schwarzweißfil mit dem titel ...ähem, öh, ääh, egal, jedenfalls gibt es in DIESEM Film auch Beziehungsprobleme mit einem tätowierten Bartträger (ja, wie die ums Schlesische Tor rum...), und einen geschniegelten Teureklamottenverschaffer und außer Anundausziehsachenkuckerei kommt dann auch mal Spannung auf. Prima! mehr davon.Film.