FantasyFilmFest. Tag 3.

Hell is where the Home is. Das Setting erinnert ein wenig an Revenge, und unangenehme Dinge passieren auch. Unterhaltsam am, aber die Überraschungen hat man schon woanders gesehen. Trotzdem besser als so vieles Anderes aus dem Genre. Was an den Schauspielern liegt, an der Zeit, die der Film sich für sie nimmt, und am durchaus professionellen Look und Klang. Guter erster Film für den Tag.

The Golem. Man fühlt sich ein bisschen wie im Museumsdorf Düppel oder in Bayern 3, aber irgendwann merkt mann, dass die Darsteller viel besser sind als die da, und die - inklusive ziemlich coolen Kind - reißen es dann auch mehr als raus.

Elizabeth Harvest. Toller Film über eine dünne schicke Frau, die einen älteren und klügeren Reichen geheiratet hat (... und manchmal grübele ich darüber nach, wie alt, klug oder reich man für sowas sein muss, aber eine schicke Villa mit Laboratorium möchte es wohl sein, mindestens, wohl, zumindest im wirklichen Leben.... Im Gegensatz zu Anderen mochte ich die eher grundsätzlichen Betrachtungen, die Idee, die die Seele des Film ist, die ich jetzt aber nicht spoilern will, und die Konsequenzen, die sich zwangsläufig ergeben...) und über eine Bedienstete und einen Blinden. Edelbebildert, das. Empfehlung.

Climax. Ich mag Noe. Tanz- und Partyfilm der ungewöhnlichen Art. Berlinwarnung, Videoschnipsel, Tanztruppenkleindramen, und eine Kamera, die enterthevoidmäßig durch die Räume und Gänge mäanderfliegt, wie das Leben der Protagonisten, tanzend, quatschend, bowletrinkend, und hey, ja, in der Bowle ist was drin, und, wie zu ahnen, ja, der Kameramann hat auch davon genascht, und hey, böse ist das auch, ziemlich. Ich mag Noe.

Our House. Wieder richtige Schauspieler in einem eher kleinen, aber unterhaltsamen Film um einen Nerd, der drahtlos Strom übertragen will, aber was kommt, sind Geister... Nett!