Geliebte, Shikdum, boom.

Nach den traumatische Erfahrungen des Dhoom-2-Sehens musste ich Dhoom sehen.
Die Gelegenheit ergab sich, als ich den Film für angemessenen 3-Flohmarkt-Euro erstehen konnte. Das ganze fing dann auch chauviprima an: Nach attraktivem Viermotorrädernebeneinandersehen flog ein niedliche Geldtransporter in die Luft (eine Art größere, vierrädirige schwarze Version des gelben Laskoerstestaffelitalovans). In Splitscreen. Dann eine ausufernde Tanzszene mit indischen bebrillten! Suberbullen, der das singt: „Lass uns ungezogen sein, Geliebte“ und dann- was mich irritierte: „Shikdum, Geliebte“. Klang wie eine schlechtrechtschreibreformierte Beleidigung... Nach einigen „Geh weg“s rief dann wirklich die Arbeit, und das war dann aber auch nicht recht... Die Krönung: Er spritzt sie mit einem Gartenschlauch an! Auf Kunstrasen!!!!!! Mir fiel ein Vergleich zum Entzündungsschmerz an, aber so gut blieb es nicht: eine Verfolgungsjagd, Mann läuft Motorrad hinterher, dass in Laufgeschwindigkeit fährt, und Inder werfen Bastkrams hinter das Motorrad - um es aufzuhalten? - Dann: Ali, das Buddy taucht auf. Typ liebenswerter Loserdieb, Dann: Oberböser als ebenfalls jeanswerbungstaugliches Alter Ego des Polizisten. Alle sehen prima aus, tanzen und singen, der Polizist brennt auch mal, wird aber gleich - im Film! - gelöscht, und es gibt ein paar Actionszenen a la Bollywood: Gekloppe auf langsamfahrendem Lkw in Zeitlupe, Ach ja: Und ein Boot verfolgt einen Laster auf der Straße. Unf***ingunbelievable....

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