Diktatur. Sex. Verderbnis!

Macht und Gewalt. Einmal als Gewalt eines Kindes, das das Spielzeug kaputtmacht. Caligula. Caligula Einmal als politisches Statement, als Ausdruck der Verzweiflung, als Analyse vom Faschismis und Kritik an Korruption durch Konsum und als bebilderte eher beobachtende als peudoumgewertete nietzscheeske Sicht auf vergangene Werte... Salo. Beides nicht einfache Kost. Erstmal das Stiefelchen, Malcom McDowell. Mit Helen Mirren als – hüstel – geliebte Schwester. Dann doch ohne Maria Schrader... Verstümmelt und aufgepoppt – ääh aufgepeppt – durch den Guccione. Das war dann auch Tinto Brass zuviel... ach ja, und der völlig fertige Nochtiberius wird gegeben durch Garnichtmehrleuchtauge Peter „L of A“ o'Toole... ohne die Szene, in der C. Falschrum auf dem Pferd in den Senat reitet, das Tier eine Rede halten lässt, die aus Pferdeäpfeln besteht... sicher realitätsferner Anspruch und sicher opulente Ausstattung go to hell, sotosay, tja, ... dagegen kalt und ohne Penthousetuning das unerotische zitierend dreiteilige Heydaswarseinletzterfilm Pasoliniteil, von deSadezeiten in die Ära des italienischen Faschismus gebeamt ... Salo 2drei oder vier Schauspieler, die die Protagonisten der Herrschaft überzeugend darstellen, und eine Horde Laien ohne .... Scheu? ... die nicht mucken, während sie kein leichtes Leben und Sterben haben; durchaus schwer verdaulich, aber, hey, vielleicht sollte man man Nachsicht für die Weitundeinsicht aufbringen... und zum Kanon der Gesehenhabenmüssenfilme zählt sowieso Beides...

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