FantasyFilmFest. Tag 6.

Dementia Part II. Schlechte Marketingentscheidung. Mindestens eine Person ging da nicht rein wegen PartInichtgesehenhabens (das ist übrigens möglicherweise die erste Verwendung dieses Wortes ever!...). Für diese person war es allerdings eine richtige Entscheidung. Denn das Positivste, das man über den Film sagen kann ist dass er in schwarzweiss gedreht wurde. Ein bisschen klebriger Schleim reicht eben nicht... zweidrei gute Ideen auch nicht. Und keine Schauspieler machen einen Film nicht besser. Und es hilft auch nicht, wenn als Vorfilm ein dämlicher Hundekopffilm läuft, bei dem auch mal links mit rechts verwechselt wird... (Frenchies). Tiefpunkt des diesjährigen Festivals. Aber hey, muss es auch geben. Und bestätigt die Regel, dass man nich Part II sehen sollte ohne Part I gesehen zu haben...

Murder me, Monster. Tolle Kamera, tolle Bilder, gut gespielt. Ansonsten eher ein Lehrstück darüber, welche Urängste in der argentinischen männlichen Bevölkerung drinne stecken. Und das Monster ist nicht ein lovecraftsches, sondern dann doch eine eher pubertäre argentinische Enttäuschung, irgendwie. Ansonsten langsam, aber nicht ohne Reiz.

Keep an Eye out. Mochte Rubber nicht. damals. Aber dieser Film war schon ok. Wenn auch eher ein bisschenschwarzes Boulevardtheaterstück, immerhin unterhaltsam, Garant gegen langzeitkinoguckinduziertes Wegnicken. Ok. Aber kein Highlight. Der Vorfilm - ein trashiger Faketrailer - machte dagegen Lust auf mehr: Space Trash Bag.

Bomb City.
gefiel mir. Punks - oder sagt man Punker weiss nicht - im 90erjahreamerika vs. dummkappentragende Footballtypen, Stolz ihrer Eltern. Stimmungsbild, das allerdings tendenziös ist - immerhin aus meiner Sicht mit dem Herz am richtigen Ort -. Gut gespielt, und viellecht auch Diverses verharmlosend... aber hey. Ist ein Film. keine Doku.